Corex CardScan 300

Corex CardScan 300

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Besonders nach Messen liegen sie wieder stapelweise auf dem Schreibtisch: Visitenkarten von Geschäftskunden, die alle darauf warten, in ein elektronisches Verzeichnis aufgenommen zu werden. Diese Arbeit ist jedoch mühsam und langweilig. Aber da der liebe Dietmar ja ein ausgezeichnetes Gedächtnis ... Bericht lesen





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Erfahrungsbericht von Duffy_2000 über Corex CardScan 300
04.12.2002


Produktbewertung des Autors:   

Scan-Qualität: sehr gut 
Geschwindigkeit sehr schnell 
Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet 
Installation kinderleicht 
Verarbeitung sehr gut 
Bedienungsanleitung einfach & übersichtlich 

Pro: Erspart viel Schreibarbeit, sehr schnell und genau
Kontra: gibt´s leider nicht mehr

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Besonders nach Messen liegen sie wieder stapelweise auf dem Schreibtisch: Visitenkarten von Geschäftskunden, die alle darauf warten, in ein elektronisches Verzeichnis aufgenommen zu werden. Diese Arbeit ist jedoch mühsam und langweilig.

Aber da der liebe Dietmar ja ein ausgezeichnetes Gedächtnis besitzt *grins* kann er sich vage daran erinnern, daß seine Firma vor längerer Zeit einmal ein Gerät gekauft hat um diese Angelegenheit zu vereinfachen.
Ob es jemals benutzt wurde kann er nicht mit Bestimmtheit sagen.

Immerhin bietet sich jetzt die Möglichkeit der Nutzung, da ich von der Systems massenweise Visitenkarten im Gepäck hatte, die sich leider nicht von alleine erfassen .....

Jetzt stellt sich allerdings die Frage: wo ist denn das tolle Maschinchen ??

Und jetzt kommt wieder die Cleverness vom Duffy ins Spiel. Schnell den lieben Kolleginen einen Kaffee versprochen und die netten Damen gehen auf die Suche nach dem Objekt der Begierde....hihihi..

Stunden später.......

...es ist kaum zu glauben, "Cardscan 300" , so heisst das gute Teil steht bei mir auf dem Schreibtisch. Das kleine Gerät besitzt einen Farbscanner, der auch mit bunten und grafisch aufwändig gestalteten Visitenkarten fertig werden soll.

~~~ Na dann mal los....~~~

Die eigentliche Intelligenz des Visitenkartenscanners steckt nicht im Gerät, sondern in der Software. Denn der Einfallsreichtum der Grafiker ist bei der Gestaltung von Visitenkarten schier unerschöpflich. Der Firmenname wird mal oben rechts oder unten links zusammen mit dem entsprechenden Logo platziert. Die Telefonnummern und die Anschrift lassen sich ebenfalls nach Gutdünken und mit bestem grafischen Eindruck auf der Karte unterbringen.

Außerdem verwenden Grafiker zur Gestaltung der Karte die unterschiedlichsten Schrifttypen. Die Erkennung aller dieser Schrifttypen stellt für eine OCR-Software eine große Herausforderung dar. Nach der Erkennung muss das Programm nun aus diesem Durcheinander die richtigen Elemente heraussuchen und in die entsprechenden Felder der mitgelieferten Datenbank einfügen. Selbstverständlich ist auch eine Konvertierungssoftware für die gebräuchlichsten Organizer wie Palm-, Psion- oder Pocket-PC-Handhelds im Lieferumfang enthalten.
Zusatz für unserer Paterchen: ja, auch der Mac ist diesesmal berücksichtigt !! Jawoll !

//_/ Auspacken und installieren \_\_\_

In einer stabilen Verpackung befinden sich der Scanner, ein Netzteil, das Handbuch, die Software auf CD-ROM und ein USB-Kabel. Ein kleines Faltblatt mit einer Kurzreferenz macht darauf aufmerksam, dass zuerst die Software zu installieren ist.
Also wird die CD einlegt und abgewartet. Nach wenigen Augenblicken startet von der CD der Installationsagent.

Schritt für Schritt wird der alte Duffy_2000 durch die Installation geführt.
Zwischenzeitlich verlangt das Programm einmal nach der Seriennummer (aha, Kopierschutz), zeigt auf dem Bildschirm aber auch gleich an, wo sie zu finden ist, nämlich auf der Innenseite des CD-ROM-Case.

Ich meine: vorbildlich gelöst.

Bei vielen anderen Produkten beginnt nämlich jetzt eine hektische Suche nach der Nummer. Besonders raffiniert sind diejenigen Hersteller, welche die Seriennummer auf der CD selbst aufdrucken. Dann darf man die Installation abbrechen, die CD aus dem Laufwerk fummeln, die Nummer abschreiben und alles wieder von vorne beginnen.

Während der Rechner die einzelnen Dateien auf die Festplatte spielt, kann man sich das Netzteil vornehmen.
Dieses ist für den weltweiten Einsatz vorgesehen.
Deshalb wird eine Auswahl an Steckern für die unterschiedlichsten Stromversorgungssysteme mitgeliefert.
Der richtige braucht nur aufgesteckt zu werden. Er rastet ein und sitzt bombenfest. Nach der Installation meldet sich der Rechner und sucht nach dem Scanner.
Der wird jetzt über das mitgelieferte USB-Kabel an den PC angeschlossen.
Nur noch den Scanner mit dem Netzteil verbinden - fertig.

_/_/_/ Kalibrieren und Scannen \_\_\_

Der PC sucht jetzt nach dem angeschlossenen Scanner und meldet nach wenigen Sekunden das richtige Modell.
Danach verlangt das Programm nach der mitgelieferten Kalibrierungskarte, um den Scanner an die Software anzupassen.
Bei der Karte handelt es sich um eine Art Visitenkarte mit verschiedenen Schrifttypen auf Büttenpapier.
Die Karte muss mit der unbedruckten Seite nach oben in den Scanner eingelegt werden. Der Kalibrierungsvorgang dauert nur wenige Sekunden, danach meldet die Software, dass die neue Hardware nun einsatzbereit ist.
Es erscheint das Dialogfenster des Datenbankprogramms auf dem Bildschirm. Ein Klick auf das Scan-Symbol, und man kann die Visitenkarten einlegen.

_/_/_/ Erkennen und ablegen \_\_\_

Die Karte wird automatisch eingezogen, und auf dem Bildschirm erscheint der Scan der Karte in Farbe. Der Vorgang lässt sich beschleunigen, wenn bei einfarbigen Karten in Monochrom gescannt wird. Es ist beim Einlegen der Karte völlig unerheblich, ob sie auf dem Kopf steht oder richtig herum eingelegt wurde. Der Inhalt der Visitenkarte wird immer erkannt.

Nach dem Scanvorgang fragt die Software, ob die Karte "bearbeitet" werden soll. Nach einem Klick auf die entsprechende Schaltfläche startet die OCR-Software. Innerhalb weniger Sekunden erscheint im Fenster der Datenbank der richtig zugeordnete Text. Der Anwender wird nun aufgefordert, den Text mit der Visitenkarte zu vergleichen. Manuell lassen sich jetzt Änderungen vornehmen, wenn die Software einzelne Buchstaben nicht richtig erkannt haben sollte.
Die integrierte OCR-Software ist aber so gut, dass meist nur minimale Korrekturen nötig sind.

Trotzdem sollte man den Text auf dem Bildschirm sorgfältig mit dem auf der Karte vergleichen. Einen Namen, der falsch erkannt wurde, kann man später aus dem Gedächtnis noch rekonstruieren, aber eine falsche Ziffer in der Telefonnummer wird wohl keiner bemerken.
Nach der Sichtprüfung genügt ein Klick auf die Schaltfläche "Geprüft", und schon wird die elektronische Visitenkarte in der Datenbank abgelegt. Die Software bietet außerdem die Option, mehrere Karten nacheinander einzuscannen und anschließend alle in einem Rutsch zu bearbeiten. Liegen alle Karten in der elektronischen Form vor, können sie mit dem mitgelieferten Konvertierungsprogramm in bestehende Datenbanken auf dem PC oder in Organizern eingepflegt werden.

_/_/_/ Kurzgefasst \_\_\_

Der Cardscan 300 ist das ideale Gerät, um der vielen Visitenkarten Herr zu werden. Bedienung und Installation sind kinderleicht. Das gute Handbuch und ausgereifte Software machen die Arbeit zum Vergnügen. Erkennungsprobleme bei exotischen Visitenkarten-Kreationen gab es bei mir überhaupt keine.
Manchmal musste ich ein bis zwei Buchstaben ersetzen - das war aber auch schon alles. Zahlen wurden bei mir immer richtig erkannt.

Alles in allem ein ausgereiftes und sehr leicht zu bedienendes Gerät.
Das ist Dietmar die Note Eins und fünf Sterne wert.

Tja, und jetzt kommt der Punkt wo ich leider passen muss. Der Preis !! Hierzu kann ich leider absolut nichts sagen, da das Gerät bei uns schon einige Zeit brach gelegen hat und es dieses Teil in dieser Version nicht mehr zu kaufen gibt.
Damit mir aber keine Klagen kommen habe ich mich nach dem Nachfolgemodell umgeschaut und war jetzt doch etwas leicht geschockt. Das neue Gerät nennt sich „Cardscan 600 c“ und kostet rund 400 €URO. Ein stolzer Preis wie ich meine.
Für einen Heimanwender deshalb nicht unbedingt geeignet und erforderlich. Für Firmen dürfte jedoch das Preis-/Leistungsverhältnis trotzdem stimmen wenn man bedenkt, wielange es dauert Visitenkarten mühsam von Hand zu erfassen...


Meine obligatorische Wertung nach Schulnoten :

Hardware/Software: 1
Lieferumfang: 1
Handbuch: 2
Ease of Use: 1

So, das war´s mal wieder für heute. Ich hoffe es hat ein ganz klein wenig Spaß gemacht meine geistreichen Worte bis hierher zu verfolgen und freue mich wie immer über Eure Lesungen und Kommentare. Bewertungen sind natürlich auch erlaubt und sogar erwünscht *grins*

© Duffy_2000 im Dezember 2002

P.S. Schreibfehler ? Nööö, gibt´s mit Sicherheit nicht. Wenn jemand einen denkt gefunden zu haben empfehle ich Fielmann. Der wirds dann schon irgendwie richten.

P.P.S. Schnellklicker und Scroller müssen die Visitenkarten von Hand eingeben, mal sehn was die davon haben

P.P.P.S. Wer diesen Bericht klaut soll glücklich damit werden, muss sich aber der Gefahr bewusst sein, daß hier ein unsichtbarer Virus eingebaut ist, der dann aktiv wird wenn Teile dieses geistigen Ergußes abgespeichert werden. Wirkung ist unterschiedlich und vom Dieb abhängig, meistens wird die Festplatte formatiert. Manchmal explodiert auch der Bildschirm, sodaß nicht mal mehr ein Fielmann helfen kann.....

P.P.P.P.S. Einige von Euch haben jetzt meinen neuesten Hurghada - Red Sea- Bericht erwartet. Keine Sorge, der wird schon noch kommen...ich muss nur noch die geeigneten Worte finden um meine Hammerhai-Begegnungen auch ausreichend würdigen zu können.   


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