Auf 4Pfoten auf den Weg zum Herzen der Europäer
19.01.2006 (20.01.2006)
Pro:
Supersüß,zirkusreif(meiner jedenfalls), leicht erziehbar
Kontra:
Mag nicht allein bleiben, vom guten Züchter sehr teuer
Empfehlenswert:
Ja
 Sherry92
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:55
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 26 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Einleitung: ************* Zuerst möchte ich sagen (oder schreiben, dass ich selber einen Coton de Tulear habe, der sehr verspielt und gerade in der pubertät ist (Eine schwierige Zeit!). Er ist so lieb, es ist ihm wirklich egal, wenn andere Hunde ihn anknurren, er fordert sie immer wieder zum Spiel. So gutmütig möchte ich auch sein... Steckbrief: ************* Rasse: Coton de Tulear Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde Herkunft: Madagaskar (Tulear) Aussehen:Kompakt auf stämmigen Beinen, rundlicher Kopf, der sehr reich behaart ist. Schulterhöhe:25-32cm Gewicht:4-6 Kg Fell:Gewellt, relativ lang und von feiner Struktur.Eher flauschig als seidig. Keine Unterwolle, haart nicht. Das baumwollartige Aussehen gab der Rasse den Namen "Coton de Tulear" (französisch:Coton=Wolle, Tulear= Herkunft) Farben: Weiß, mit oder ohne champangerfarbene Abzeichen; dunkelbraun-schwarz-weiß. Einige Biscuit oder gelbfarbene Schattierungen. Typisches Merkmal: Farbige Ohren(es gibt auch welche ohne) Lebenserwartung:12-15Jahre Gesundheit: Kaum krankheitsanfällig, ohne Erbkrankheiten Geeignet für: Gleichermaßen Familien und Singles, aber auch für Ältere Menschen der ideale Begleiter
Wesen: ********* -Freundlich -Leicht erziehbar -kaum eifersüchtig -eher ruhig -robust -wachsam,aber kein Kläffer -streunt nicht -unglaublich neugierig Die Geschichte: ******************* Madagaskar ist der Heimatort der niedlichen Hunde. Sie waren schon im Altertum bei den Damen als ständige Begleiter beliebt. Auf den Schiffen erfüllten sie ihre Aufgabe als Ratten- und Mäusefänger meisterlich, was sie an viele Häfen führte. Er stammte wahrscheinlich von 4verschiedenen Hunden ab: Vom Papillon,vom Monsieur Petit, vom Barbet und vom Bichon Friese. Die ersten Cotons kamen über Frankreich zu uns, sind hierzulande aber immer noch selten.
Wieso gerade dieser Hund? ******************************** Viele werden sich wahrscheinlich fragen, wieso ich gerade diese Hunderasse liebe. Ich habe mich erst mal selber gefragt: Was erwarte ich von meinem Hund? Wie groß sollte er sein?.. All das sind Fragen, die sich jeder stellen sollte, der einen Hund kaufen will. Hier die Kriterien, nach denen ich vorgegangen bin: -Er soll nicht zu groß sein -Er soll keine oder wenige Erbkrankheiten haben -Er sollte nicht zu viel Auslauf brauchen -Er sollte leicht erziehbar sein -Er sollte möglichhst freundlich sein Und so kamen ein paar Hunde in Frage, lange dachte ich nach, und kam zum Entschluss: Diese Rasse und keine andere! Wie ich auf den Hund kam: ******************************* Einen Hund wünschte ich mir eigentlich schon immer. Aber meine Mutter meinte ja, ich wäre zu klein und sie könne sich nicht um den Hund kümmern. Aber im Juni 2005 konnte sie das ja wohl kaum sagen, denn ich war 12, und hatte in 3Monaten Geburtstag. Mein Wunsch:Ein Hund! dann hab ich mir ein Buch gekauft, wo Rassenbeschreibungen drin waren, also kein unüberlegter Kauf. Dann entschied ich mich für Coton de Tulear. Wieso, kann man oben lesen.Ich hab dann noch ein Magazin gekauft, wo Anzeigen über Hunde waren und fand einen Züchter. Nicht schlecht, 900€. Ein sehr teures Geschenk, aber ich hab alle meine Ersparnisse zusammen geräumt und kam auf 500€. Meine Mutter bezahlte den Rest. Als wir ihn dann endlich abbholen konnten (war zwei Wochen später), sah ich drei putzige Cotons, ,die waren so süüüß! Dann waren da noch ein paar Hündinnen, eine süßer als die andere. Und die Züchterin übergab uns unseren kleinen Rüden, der Mama auf Anhieb so gut gefallen hat (mir gefielen eigentlich alle). Tja, jetzt sitz er hier, kaut an seinem Knochen. Er ist zirkussreif, das sagt jeder, der ihn kennt! er springt total gerne, ist immer voller Energie, deshalb war es ein leichtes, ihn "Hopp" beizubringen. Ich habe ihm sogar beigebracht, sich auf den Chefsessel, auf dem ich gerade sitze, zu springen. Mein süßer kleiner Jerry *schwärm*...
Was ich an meinem Coton so lustig/süß finde: **************************************************** -Wenn er wie ein Kaninchen springt (um den Ball nachzujagen) -Wenn er apportiert (läuft so süß) -Wenn er sich beim Schlafen einrollt -Wenn er auf der Fensterbank schläft -Wenn er sein Häufchen macht -Wenn er einen zum Spielen auffordert mit dem Spielzeug im Maul Zeit und Aufwand: ********************* Es braucht jeder Hund täglich Auslauf, der eine mehr oder weniger als der Andere. Es hängt von der Rasse, Körpergröße und nicht zuletzt vom Temperament ab. Aber bei der Hundehaltung sind folgene Sachen Pflicht: -Mindestens 3mal am Tag Gassi -Fellpflege -Zuwendig (ganz wichtig bei jungen Hunden) -Spielen (kommt aber auch auf das Temperament des Hundes an) -Kuscheln
Und was er braucht: -Festen Schlafplatz -Feste Rangordnung -Konzequenz -Fetse Fütterungszeiten -Spielsachen (braucht nicht jeder Hund) -Lob, wenn er etwas richtig gemacht hat Die Zeit der Pubertät: ************************ Un dieser Zeit festigt sich die Rangordnung, sie probieren alles aus, testen was erlaubt und was tabu ist. In dieser Zeit ist das oberste Gebot:Konzequenz!!! Einmal nein, immer nein! Hunde sind Gewohnheitstiere, wenn sie eine negative Erfahrung gemacht haben, so machen sie es nicht wieder. Rüden reiten dann gerne auf, überhören Befehle, sind unzuverlässig stubenrein, eben alles!
Kontras: *********** Er ist leider nicht sehr billig... Ich habe meinen von einer sehr guten Züchterin belommen, genauer gesagt der Pionier Züchterin dieser Rasse. Er hat 900€ gekostet, also nicht gerade ein schnäppchen, aber dafür mit allem, was ein Hund so braucht: Papieren, Kamm, Entfilzungsmittel, Futter, Entwurmungstabletten... also wirklich seinen Preis wert! Außerdem mögen sie es nicht, allein zu sein. Man kann es ihnen natürlich beibringen, das ist gar keine Frage, aber trozdem ändert es nichts an der Tatsache Meine Erfahrungen: *********************** Ich habe meinen Coton seit Mitte Juni, er war so anhänglich, verspielt... Aber dann kam er ja in die Pubertät. Er ist jetzt ein bisschen unzuverlässig stubenrein, überhört Befehle gerne mal.. aber das ist normal bei Hunden in der Pubertät, so ergeht es doch auch Jugendlichen, oder? (soll kein direkter Vergleich sein). Manchmal,wenn man ihn ärgert, kann er ein richtiger Sturkopf sein, aber er ist doch unheimlich lieb...
Meine Meinung: ****************** Ich kann nicht viel dazu sagen, außer: Ich liebe diese Rasse!!! Fazit: ******* Auf jeden Fall empfehlenswert! Für Singles, Familie, Ältere...
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21.03.2007 21:34
Sehr gut geschrieben!
29.01.2006 21:17
wirklich ein süsser Fratz, dennoch,seit ich im Tierheim gearbeitet habe, würde ich mir keinen Hund beim Züchter mehr holen, denn ein Hund hinter Gittern ist ein erbärmlicher Anblick... Gruß Barbara
20.01.2006 23:26
solange er bei dir hund sein darf.... und nicht vermenschlicht wird, aber du scheinst dich mit dem thema gut befasst zu haben. lesetip: "hunde sind anders" von jean donaldson