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„Bist du jemals nach einem One-Night-Stand aufgewacht und der Typ neben Dir liegt auf Deinem Arm, aber er ist so hässlich, dass Du Dir lieber den Arm abgebissen hättest als den Typen aufzuwecken? Das bedeutet ‚Coyote Ugly’“
Der Film: ********* Violet Sanfort, dargestellt von Piper Perabo, ist Songwriterin und lebt in einer Kleinstadt in New Jersey. Da sie dort keine Chance hat ihre Musik zu verkaufen, zieht sie um. Wohin?? Natürlich nach New York, der Stadt, in der Träume wahr werden. Das alles gegen den Willen ihres Vaters (John Goodman).
Natürlich ist am Anfang alles ziemlich hoffnungslos. Die Wohnung ist... na ja... schrecklich, dreckig, schmuddelig, einfach bäh. Die Versuche ihre Demobänder vorzustellen scheitert kläglich. Dann lernt sie Mr. Kevin O’Donald kennen, von dem sie denkt, dass er Clubbesitzer ist und auf der Suche nach neuen musikalischen Talenten. Allerdings entpuppt er sich als angestellter Koch in dem Club. Als dann auch noch in ihrer Wohnung eingebrochen und sämtliches Geld gestohlen wird, ist Violet ziemlich am Ende.
Violet geht mit den letzten paar Dollars in ein Lokal (man muss ja trotzdem etwas essen). Und dort sieht sie das erste Mal Coyoten, drei Frauen (unter anderen Zoe, die von Tyra Banks gespielt wird) die pro Nase 300 Dollar in dieser Nacht verdient haben. Und Violet bekommt mit, dass im Coyote Ugly ein Job frei wird.
Also: HIN!!! Nach einem kurzen Wortgefecht mit der Inhaberin Lil wird sie zur Probe eingestellt. Allerdings geht es im Coyote Ugly anders zu als in anderen Kneipen und Bars. Hier wird nicht nur Bier ausgeschenkt, sondern die Frauen tanzen auch auf der Theke, machen heftig Party. (Kein Strippen, sondern in hautengen Outfits wird der Menge richtig eingeheizt.)
Nach einigem hin und her, durch dass Violet beweißt, dass sie eine gute, würdige Coyotin ist, wird sie eingestellt. Nebenher versucht sie weiter ihre Demobänder vorzustellen, aber ohne Erfolg. Und zwischen ihr und Kevin O’Donald bahnt sich etwas an.... (verpasst auf keinen Fall die Szene, in der Kevin ihr aus der Patsche hilft und einen heißen Tanz auf der Theke hinlegt....lecker lecker)
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Und nun geht alles schief: Nebenher versucht sie weiter ihre Demobänder vorzustellen, aber ohne Erfolg. Nach einem Streit mit ihrem Vater, hat dieser einen Unfall, liegt verletzt im Krankenhaus. Zwischen ihr und Kevin ist es zum Streit gekommen, aufgrund dessen sie ihren Job im Coyote verliert.
Nun wird Violet nachdenklich und beschließt aufzugeben. Sie will wieder zurück in ihr Provinznest in New Yersey. Damit ist der, bis dahin eher pessimistischer, Vater nicht einverstanden. Er will, dass sie es weiter versucht, er glaubt an sie.
So kommt es, dass sie sich bei einer Songwriter-Show anmeldet. Dort soll sie einen ihrer Songs selbst performen. Und da ist das Problem: sie hat jedes Mal Lampenfieber und traut sich nicht, läuft weg. Andere Songs kann sie singen, aber nicht die eigenen....
Im Programm der Songwriter-Show wird Violet angekündigt. Und dass macht natürlich die Runde, die anderen Coyoten lesen es, und rufen Kevin an, der New York verlassen will, und geben ihm Bescheid.
Dann ist es soweit, Violet ist mit ihrer besten Freundin und ihrem Vater auf dem Weg nach New York zur Show. Mehrmals versucht sie zu kneifen, aber Dank der tatkräftigen Unterstützung ihrer Begleiter kommt sie voll des Mutes wieder in NY bei dem Club an.
Auf der Bühne, die ersten Takte der Musik, ihrer Musik, erklingen,... Violet bekommt Lampenfieber und will gehen. Da taucht Kevin auf. Er weiß wie er ihr helfen kann; er schaltet die Scheinwerfer aus. Im Halbdunklen schafft sie es, singt ihren Song. Es wird (natürlich) ein Erfolg, auch ein Interessent für den Song ist schnell gefunden: LeAnn Rimes, die den Song am Ende des Films im Coyote Ugly performt....
Meine Meinung: **************
Der Film hat natürlich keine anspruchsvolle Story, es ist nette, seichte Unterhaltung. Und wie in den meisten Filmen dieses Genres, gibt es natürlich ein vorhersehbares Happy End. Die Darsteller haben zwar keine großen schauspielerischen Leistungen bringen müssen, aber sie machen ihre Sache trotzdem gut. Vor allen hat mir Piper Perabo gut gefallen. Sie hat der Violet Charakter und Leben „eingehaucht“. Außerdem muss ich als Frau mal sagen: WOW!!! EINE ABSOLUTE SAHNESCHNITTE!!!!
Wer den Film ansehen will, Bitte keine großen Erwartungen an Dramaturgie, Story, o.ä. Es ist ein netter Video zum Entspannen auf dem Sofa ohne Mitdenken zu müssen. Ich fand den Film wirklich gut, mal wieder ein guter Musikfilm. Auch muss ich sagen, dass ich Violet’s Version von „Can’t fight the moonlight“ besser finde, als LeAnn Rimes’. Eigentlich finde ich die gesamte Musik sehr gut, mal sehen, vielleicht kaufe ich mir den Soundtrack.
Wenn ich Euer Interesse geweckt habe: Viel Spaß beim „Selber-Sehen“!!!!
Schöner Bericht und der Einleitungssatz ... ich glaub der wurde ja im Film so geäußert - musster wieder schmunzeln. Wünsch Dir daß Du nie in Deinem Leben einen "Coyote Ugly" Erlebnis hast. cu Tom
01.12.2001 03:51
Herrlicher Film, ich habe ihn auf DVD... Gruß Tobi
25.10.2001 11:45
Schöner Bericht und der Einleitungssatz ... ich glaub der wurde ja im Film so geäußert - musster wieder schmunzeln. Wünsch Dir daß Du nie in Deinem Leben einen "Coyote Ugly" Erlebnis hast. cu Tom
19.10.2001 13:31
Du pflegst in der Tat einen äusserst lesenswerten Stil, mein Kompliment an dieser Stelle! Das gilt auch für Deine übrigen Berichte... Grüzie Gerd