Crash“ war als er heraus gekommen ist, so etwas wie ein Skandalfilm. Dies liegt daran, dass der Film spekulativ die Wirkung von Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit Sex zeigt. Die Diskussion über den Film haben die Engländer ausgelöst. Bei ihnen wurde der Film kurzeitig verboten.
James ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Creeptceeper über Crash 22.09.2004
Produktbewertung des Autors:
Humor
wenig humorvoll
Spannung
durchschnittlich spannend
Anspruch
eher nicht
Action:
wenig
Romantik:
wenig
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Crash“ war als er heraus gekommen ist, so etwas wie ein Skandalfilm. Dies liegt daran, dass der Film spekulativ die Wirkung von Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit Sex zeigt. Die Diskussion über den Film haben die Engländer ausgelöst. Bei ihnen wurde der Film kurzeitig verboten.
James Ballard und seine Frau Catherine haben eine Beziehung der ungewöhnlichen Art. Sie sind zwar verheiratet, doch sie treiben es auch mit anderen Partnern. Das interessanteste ist, aber das sie sich Gegenseitig von ihren Erlebnissen erzählen. So schaffen sie es ihre Ehe am laufen zu halten. Doch eines Tages hat James einen Autounfall. Bei diesem wird nicht nur er verletzt sondern ein Mann stirbt und dessen Frau wird auch verletzt. Durch diesen Unfall verändert sich James ganzes Bewusstsein. Er ist fasziniert vom Verkehr und dem Tod. Als er dann auch noch Vaughan kennen lernt, verändert sich sein ganzes Leben. Vaughan stellt nämlich tödliche Autounfälle von Prominenten nach. Bei einer dieser Vorstellungen, trifft er auch die Frau wieder, dessen Mann beim Unfall starb. Beide geraten immer tiefer in die verdrehten Gedanken von Vaughan. Dieser scharrt nämlich Leute um sich die alle bei Autounfällen verletzt wurden. Diese treiben es dann zusammen, auch James mit der Frau dessen Mann er beim Unfall getötet hat. James zieht auch seine Frau immer tiefer in diese Gesellschaft hinein. Doch bald versucht Vaughan immer wieder James oder seine Frau von der Straße abzudrängen.
Bei „Crash“ handelt es sich um einen Film von David Cronenberg. Dieser ist seit Anfang seiner Karriere bekannt für extreme Filme. Unter seinen Filmen befinden sich Klassiker wie „Die Fliege“ oder „Scanners“. Doch sein mir Abstand bester Film ist „Videodrome“. In dem Film zeigte Cronenberg was er wirklich kann. Seine neueren Filme verloren doch leider sehr an Qualität seiner alten Werke. Sein letzter Film „Spiders“ war ein grausam langweiliger Film, der auch beim Publikum keine Beachtung fand. Cronenberg hat sich aber auch als Schauspieler betätigt. In der Clive Barker Verfilmung „Cabal – Die Brut der Nacht“. James Spader spielt in „Crash“ die Hauptrolle. Spader ist zwar ein halbwegs bekannter Hollywood Darsteller, doch den richtig großen Durchbruch hat er nie geschafft. Sein letzter Film war die SM Komödie „Secretary“. Doch seine gute Leistung im Film wurde nicht gewürdigt. Unter anderem auch dabei in „Crash“ sind Holly Hunter, Debborah Unger und Elias Koteas.
Um es gleich vorweg zu nehmen, „Crash“ erreicht bei weitem nicht die Qualität von Cronenbergs alten Filmen. Außerdem ist der Film sehr zweischneidig geworden. Dies liegt daran, dass der Film einerseits sehr interessant ist, doch er erklärt viel zu wenig. Die Gründe für das handeln der Protagonisten bleibt meistens im dunkeln. Wenn ganz fies wäre könnte man sagen, dass es sich bei „Crash“ um einen Softporno mit aufgesetzten Anspruch handelt. Der Film bietet durchaus interessante Ansätze, doch diese verlaufen im Sand. Es wird zwar viel wert darauf gelegt, die Darsteller bei ihrer Autoobsession zu zeigen, doch erklärbar ist das ganze nicht. Der Film legt nicht viel Wert auf Charakterisierung der Figuren. Sie werden einfach bei ihrem tun gezeigt. Das lässt viele Fragen offen, besonders im Zwischenmenschlichen Bereich. Da wäre zum einem, dass die Frau deren Mann von James Ballad getötet wurde, nicht sauer auf ihn ist. Ich meine das wäre, dass menschlichste auf der Welt. Schließlich hat er den Unfall verursacht. Doch stattdessen vögelt sie lieber mit ihm.
Die andere Geschichte die sich mir nicht erschließt ist, der Zusammenhang zwischen einem Unfall und dem Umstand, dass man danach Lust hat mir sämtlichen Menschen auf irgendwelchen Autorücksitzen zu ficken. Die einzige halbwegs plausible Erklärung dafür ist, dass man nach einer traumatischen „fast“ Todeserfahrung sich verändert. Doch als Begründung ist das ziemlich dürftig. Die Figuren geilen sich nicht nur an ihren Unfällen auf, sie versuchen sogar neue absichtlich zu verursachen. Alle um den geheimnisvollen Vaughan, sind irgendwie mit Narben übersäht oder sogar halb verkrüppelt. Doch trotz oder gerade deswegen machen sie alle weiter wie bisher. In „Crash“ ist nicht der Partner mit dem gefickt wird das Lustobjekt, sondern das Auto. Die Verletzungen verstärken nur noch den ganzen Akt.
Scheinbar ist jeder im Film davon besessen sich verstümmeln zu lassen oder sich sonst irgendwie zu verletzten. Einerseits fahren einige von ihnen nicht mehr selber Auto aber, die Nummer wird immer noch auf der Rückbank geschoben. Im Film wird auch gezeigt, dass nach dem Unfall der Respekt vor dem Auto und dem Verkehr zu nimmt. Aber trotzdem wird später wieder gerast was die Karre hergibt. Diese Dinge passen einfach nicht zusammen. Der interessanteste Aspekt des Films ist aber immer noch, dass nachstellen von tödlichen Autounfällen in die Prominente verwickelt sind. Leider wird dieses doch sehr interessante Thema eher als Lückenfüller benutzt. Sie unterstreicht nur teilweise die Verbundenheit zwischen Mensch und der Obsession Auto. Cronenberg hat es leider auch nicht geschafft, ein gutes Ende für den Film zu finden. Genauso wenig schafft er es, dem Zuschauer die wirren Theorien von Vaughan näher zu bringen. Hätte er das geschafft, wäre der Film vielleicht verständlicher geworden. Eigentlich bleibt nur die Erkenntnis von Vaughan, dass er die ganze Sache nur durchzieht, damit er viele Weiber durchziehen kann.
Doch trotz dieser Schwächen ist der Film interessant, weil man immer hofft ihn doch noch zu verstehen. Außerdem denkt man bis zur Letzten Minute noch, dass man die Handlungen der Figuren vielleicht doch noch wenigstens ein bisschen nachvollziehen kann. Von der Atmosphäre her muss man sagen das sie eigentlich ganz gut geworden ist, doch immer wieder wird sie von unmotivierten Sexszenen gestört. Ich komm auch von dem Gedanken nicht los, dass Cronenberg hier einen Skandalfilm machen wollte. Das gezeigte soll provozieren und teilweise auch abstoßen, aber dafür wurde wohl der Sinn geopfert. Ich kann mir sonst nicht erklären warum er minutenlang zeigt, wie Leute sich gegenseitig die Narben anlecken oder sich fast vollspritzen weil sie sonstige andere Verletzungen anfassen. Auch es lesbische und auch schwule Sexszenen gibt, ist eine gewollte Provokation. Die Thematik das ein Versucher eines Todes mit dessen Witwe schläft soll dem ganzen dann doch die Krone aufsetzen. leider ist die Provokation für alle Leute unter 50 nicht gelungen. Doch es bleibt immer noch die Hoffnung das Cronenberg sich doch etwas mehr Gedanken gemacht hat, als er diesen Film drehte.
Originaltitel: Crash Herstellungsland: Großbritannien Frankreich Kanada Erscheinungsjahr: 1996 Regie: David Cronenberg Darsteller: James Spader Holly Hunter Elias Koteas Deborah Unger Rosanna Arquette Peter MacNeill Yolande Julian Cheryl Swarts Judah Katz Nicky Guadagni Ronn Sarosiak Boyd Banks Markus Parilo Alice Poon John Stoneham Jr.
Pro: Ein typischer "Cronenberg" Kontra: Etwas zuviel Sex
Dieser Bericht bezieht sich auf die VHS Version des VMP Label
Story :
Der Filmproduzent James Bellard durchlebt mal wieder einen dieser monotonen Tage, die er so satt hat. Das einzige, was ihm eine Ablenkung beschert ist Sex, Sex in jeder Lebens ...
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Pro: Mut zur unkonventionellen Thematik; passend metallische Klänge und sterile Bilder Kontra: Schwer zugänglich
Crash, der Zusammenstoß, der energiegeladene Moment aufeinanderprallender Materien. Filmproduzent James Ballard fühlt ihn, als er in einem Augenblick der Unachtsamkeit mit seinem Auto auf die falsche Fahrbahn gerät und frontal in einen entgegenkommenden W ...
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Pro: Optik, Musik, Darsteller, Regie Kontra: zu verstörend für manche
Die blonde, attraktive Frau mit dem kalten Gesicht zieht ihren BH aus und legt ihre nackte Brust auf die Haube des Motorflugzeugs. Ein Mann nähert sich ihr von hinten und macht sich an ihrem Hinterteil zu schaffen.
Einmal mehr blickt David Cronenberg, ...
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Pro: Hoher Anspruch, ein Film wie kein zweiter, jenseits normaler Sehgewohnheiten Kontra: eigenartiges Ende
„Crash“ wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 1992 mit dem „Spezialpreis für künstlerische Originalität, Innovation und Waghalsigkeit“ ausgezeichnet,und das durchaus berechtigt. Ein Hangar. Die Kamera fährt langsam über die ...
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James Ballard ( James Spader ) erlebt durch einen schrecklichen Autounfall, bei dem er selbst schwer verletzt wird, eine für ihn völlig neue, sexuelle Erfahrung. Er wird im Verlauf der Handlung süchtig nach Autowracks und -crashs und lernt dabei mehrere G ...
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...Rosa, Californien, USA
Weitere Rollen: Backdraft, Stephen King`s The Shining, Emergency Room, Identität
~ David Conrad
als Trap
Geburtstag/-ort: 17. August 1967 in Pittsburgh, Pennsylvania, USA
Weitere Rollen: Für das Leben eines Freundes, Schneewittchen, Men of Honor, Roswell, Boston Public, Anything Else
~ Isla Fisher
als Gloria Cleary
Geburtstag/-ort: 3. Februar 1976 in Muscat, Oman
Weitere Rollen: Attila der Hunnenkönig, Scooby-Doo, I Heart Huckabees, London
Sie ist außerdem Schriftstellerin und hat schon mehrere Bestseller veröffentlicht. Sie ist mit Sacha Baron Cohen (Ali G) verlobt.
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P r o d u k t i o n s d a t e n :
Originaltitel: Wedding Crashers
Genre: Comedy, Romance
Regie: David Dobkin
Drehbuch: Steve Faber, Bob Fisher
Land: USA, 2005
Budget: $40.000.000
Gefilmt wurde...
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...L. A. Crash
Crime/Drama/Thriller
[Einleitungen]
Als ich die TV-Werbungen und Trailer zu "L.A. Crash" (Originaltitel: Crash) sah, da wusste ich um was für einen Film es geht. So dachte ich zumindest. Regisseur Paul Haggis drehte 2004 die US-amerikanische Filmproduktion mit dem vorerst nichts sagenden Titel "L.A. Crash" nach einem Drehbuch, welches aus den Federn Haggis' und der von Robert Moresco entstammt. In den Hauptrollen des Dramas sind gleich eine ganze Reihe namhafter Darstellerinnen und Darsteller. Mit Sandra Bullock, Matt Dillon, Brendan Fraser, Jennifer Esposito, Ryan Phillippe und Don Cheadle sind Profis am Werk. Wir konnten die deutsche Code2-DVD von universumfilm genauer ansehen.
[Inhalt]
36 Stunden in L.A.. 36 Stunden im Leben einer Handvoll Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch führt...
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Pro: Spannung durch Episodenfilme, Schauspieler, Message Kontra: kann deprimieren, aber das gehört zur Message, also kein wirkliches Kontra für mich
...Crash Test - Ignoranz und Vorurteile
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So, nun wende ich mich mal vom Beauty-Bereich ab und wieder anderen Kategorien zu. Der aktuell laufende Kinofilm L.A. Crash, für den mäßig Werbung gemacht wurde, ist vielleicht unter den aktuellen Berichten neben "Die Insel", "Sin City" und anderen potentiellen Kassenschlagen völlig zu unrecht etwas untergegangen. Dagegen möchte ich an dieser Stelle etwas tun. Ich bin im Vergleich zu anderen kein sehr häufiger Kinobesucher, gönne mir diesen kleinen Luxus aber von Zeit zu Zeit. Umso wählerischer bin ich mit dem Film. Ich informiere mich meist vorher, was hinter den Filmtiteln steckt und setze mich selten wahllos in einen Film. Mindestens die Vorschau muss mich schon mal neugierig gemacht haben.
Neulich kam eine kurze Reportage im Fernsehen über L...
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