Über sich:Schöne Worte sind selten wahr, wahre Worte sind selten schön. (Lao Tse)
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Meine Kurzzeitbewertung wäre etwas besser ausgefallen als diese Langzeitbetrachtung. Jedoch muss ich nach etwa 2 Jahren täglicher Nutzung ein enttäuschendes Fazit ziehen.
Gekauft
Ich habe mir den Helm ursprünglich gekauft, da er nicht so riesig ist, gut aussieht und angenehm gesessen hat.
Konstruktion und Bedienung
Der Helm besteht wie auch andere Helme im Kern aus Styropor. Die Außenfläche ist mit Plastik überzogen, welche nach zwei Jahren immer noch recht gut aussieht. Ein Visier liegt bei und ist ansteckbar. Ein Verstellrädchen am Heck sorgt für die schnelle Einstellung auf den Kopfumfang. Aufgefallen ist mir schon in den ersten Tagen, dass die seitliche Ankopplung des Verstellrädchens an den Rest des Helms nur gesteckt ist und häufig ausrastet (siehe Foto). Mittlerweile hat sie fast gar keinen Halt mehr und rutscht ohne Spannung ständig heraus. Mir stellt sich die Frage, warum das überhaupt steckbar sein muss. Es ergibt sich für den Nutzer keine Notwendigkeit, diese Verbindung jemals lösen zu müssen. Warum baut man dann so was Untaugliches ein? Eine fixe Verbindung wäre viel günstiger gewesen.Der Gurt wird im Kinnbereich mit einem Schnappverschluss zusammengehalten. Die Einstellung der Gurtlänge erfolgt auf der einen Seite des Schnappverschlusses über eine Schlaufe und Gummiringe, die den zurückgeführten Gurt zusammenhalten. Dieses ursprüngliche und sehr einfache System hat sich bereits bei unzähligen Produkten bewährt, wurde aber beim Zethos miserabel umgesetzt. Schon die Gummiringe schieben sich sehr unkomfortabel hin und her. Ohne die Gummiringe würde der Gurt aber im Plastiksteg nicht halten und sich selbstständig lockern. Durch die Bewegungen scheuern die Gummiringe den Gurt auf, der alsbald sehr hässlich aussieht (siehe Foto). Der Gurt lockert sich ständig und ich musste jede Woche die Gurtlänge wieder umständlich straffen. Zusätzlich hat man in der Übergangszeit ein Problem, wenn man z. B. früh mit Mütze und nachmittags ohne Mütze unter dem Helm fährt. Da es keine Schnellverstellung gibt, darf man jedesmal den Gurt über das sehr umständliche Verstellsystem justieren.
Die jeweils zwei seitlichen Gurte werden durch eine verstellbare Plastikklemme zusammengefasst. Damit kann man kleinere Sitzkorrekturen vornehmen. Beide Klemmen sind im Innenbereich mittlerweile ausgebrochen (siehe Foto). Eine Halterung des überstehenden Gurtes gibt es nicht, der hängt in der Luft und schlägt mit dem Gegenwind lustig ins Gesicht.
Fazit
Zu einem guten Helm gehören eben nicht nur das Aussehen und der Sitz. Auch die tägliche Bedienbarkeit (Feinjustierung) und die Haltbarkeit spielen eine Rolle. Und das zunehmend mit der Nutzungsdauer. Aufgrund des völlig untauglichen und fehlkonstruierten Befestigungskonzeptes wurde mir schon am Anfang die Freude getrübt. Mehr als zwei Punkte sind beim besten Willen nicht drin.
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02.01.2010 09:03
.... wie heißt es auf den Skipisten: Wer Hirn hat, schützt es! Das trifft auf alle Sportarten zu. LG Karen
04.12.2009 23:49
Ich habe auch einen Fahrradhelm, aber anderes Fabrikat. Viele Grüße!
18.11.2009 01:49
Schade, daber dein Bericht ist wenigstens gelungen :) Helme kaufen ist schwierig, find ich.