Cross
24.08.2011
Pro:
Einige Szenen
Kontra:
Darsteller, einige Längen, zuviele Infos der Charaktere zu Beginn
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Humor
Spannung
Action:
Romantik:
mehr
 JackT100
Über sich:
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Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.
Michael Clarke Duncan, Tom Sizemore, Danny Trejo in einem Film. "Cross" kann wahrlich mit einigen bekannten Darstellern aufwarten. Zudem sind noch Jake Busey, C. Thomas Howell, Vinnie Jones und Brian Austin Green mit im Film. Aber all das bringt es nicht, wenn die Darsteller sich nicht die Mühe geben, zu überzeugen oder das Drehbuch nur wenig hergibt.
Film: Originaltitel: Cross Jahr: 2011 FSK: Keine Jugendfreigabe Laufzeit: ca. 100 Minuten Regie: Patrick Durham Darsteller: Brian Austin Green, Michael Clarke Duncan, Vinnie Jones, Tom Sizemore, Danny Trejo, Jake Busey, C. Thomas Howell
Story:
In L.A. verschwinden mehrere Frauen spurlos. Detective Nitti (Tom Sizemore) versucht herauszufinden, wer dahinter steckt. Als er eine Frau befragt, erzählt diese von einem Schusswechsel zwischen zwei Gruppen. Nitti kennt die eine Gruppe um Callan (Brian Austin Green), welcher ein magisches Kreuz besitzt, daß ihn beschützt und Kräfte verleiht. Um sich hat er eine schlagkräftige Truppe, die mit Waffen, Sprengkugeln oder Schlagstöcken gut umzugehen weiß, und gemeinsam kämpfen sie gegen das Verbrechen, vor allem gegen Erlik (Michael Clarke Duncan), welcher hinter den Entführungen steckt. Dieser arbeitet für Gunnar (Vinnie Jones), der das Blut von Nachfahren bestimmter Persönlichkeiten benötigt, um sie in einem geheimnisvollen Stab einzusetzen, welcher aber die Welt zerstören kann. Cross und sein Team versuchen, Erlik und Gunnar aufzuhalten, aber wird es ihnen gelingen?
Darsteller: Brian Austin Green spielte in der Serie "Beverly Hills 90210" mit.
Michael Clarke Duncan ist auch in "Streetfigher: The Legend Of Chun-Li" oder "The Green Mile" zu sehen. Vinnie Jones spielte auch in "X-Men: Der letzte Widerstand" oder "Passwort: Swordfish" mit.
Tom Sizemore ist auch in "Der Soldat James Ryan", "Pearl Harbor" oder "Der Staatsfeind Nr. 1" zu sehen. Danny Trejo spielte in "Machete" oder "Desperado" mit.
Jake Busey ist in "Starship Troopers" oder "Tomcats" zu sehen. C. Thomas Howell spielte in "E.T." oder "Der Tank" mit.
Regie:
Patrick Durham führte neben diesem Film auch bei einem Kurzfilm Regie.
Meinung: Wenn man sich ein bißchen im Internet umschaut, kommt der Film ja nicht gerade gut weg. Natürlich muß man sich ein eigenes Urteil bilden, da jeder doch einen anderen Filmgeschmack hat. Bei "Cross" kann man aber die negativen Bewertungen nachvollziehen. Mit einem Comic Intro wird man schon gut eingestimmt, allerdings kann der Film nicht sonderlich an Spannung gewinnen, zumal der Film auch einige Längen hat. Auch dieses Cool Sein von den Darstellern nervt und ist irgendwann nur noch langweilig. So trägt einer der Darsteller eine dunkle Brille, wo es in der Stadt doch schon fast dunkel ist. Aber es geht ja um die Coolness und nicht darum, überhaupt irgendwas zu sehen.
Immerhin könnte die Action stimmen, aber auch diese ist nicht sonderlich überzeugend. Es wird geschossen, gekämpft, Explosionen gibt es zu sehen, aber teils ist diese etwas unübersichtlich und hektisch. So muß man manchmal schon genau hinschauen, was da vor sich geht, was doch schade ist. Einen großen Showdown zwischen Callan und Gunnar gibt es nicht wirklich, was doch schade ist, zumal man damit doch gerechnet hat. Auch gibt man zu Beginn auch zuviel Informationen. So werden die Charaktere mit Namenseinblendung, die man an der Wand oder woanders immer eingeblendet bekommt, überhäuft, doch sind es zuviele, als daß man sich diese überhaupt merken kann. Im Trailer wurde man schon mit den Charakteren überhäuft, aber im Film ist es auch so, daß viele nur Nebencharaktere bleiben und nicht im Film sonderlich in den Vordergrund gerückt werden. So bleibt man bei den Hauptcharakteren und akzeptiert den Rest einfach. Die Liebesgeschichte zwischen Callan und einer Frau, der er erst kürzlich begegnet ist, passt auch nicht sonderlich in den Film und wirkt auch irgendwie aufgesetzt, was aber wohl auch an den Darstellern liegt. Keiner wirkt sonderlich überzeugend, Brian Austin Green läuft unmotiviert und gelangweilt durch den Film, während Michael Clarke Duncan überzeugender in seiner Rolle wirkt, aber den Film auch nur bedingt besser werden läßt. Vinnie Jones übertreibt mit seiner Darstellung des Bösewichts, wobei er diesen doch sonst auch gut spielen kann. Tom Sizemore ist hier nur am Anfang und am Ende zu sehen, und seine Rolle ist nicht klar, kommt diese doch auch sonst im Film so gut wie gar nicht vor. Danny Trejo und C. Thomas Howell haben nur kleine Rollen, da muß man schon genau hinschauen, um diese erkennen zu können, während Jake Busey hier mehr zu sehen ist, allerdings mit seiner Rolle keine Sympathiepunkte gewinnen kann. Dies betrifft aber jeden Darsteller oder Darstellerin. Alle wirken entweder lustlos, wenig überzeugend oder übertreiben es mit ihrer Darstellung.
Die Special Effects sind wenigstens zum Teil anschaubar, wobei es einige Szenen gibt, die doch offensichtlich sind was Effekte angeht. Die deutsche DVD ist ungeschnitten, die Synchronisation ok, man es hören.
"Cross" versucht so eine Art Comicfilm mit Elementen von Filmen wie "Snatch" oder "Bube, Dame, König, Gras" zu sein, scheitert aber an der nicht sonderlich überzeugenden Inszenierung und vor allem an den schlechten Darstellern. Keine Empfehlung für diesen Film.
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09.10.2011 10:01
es gibt einfach zu viel Schrott..
29.08.2011 13:57
Muss ich nicht gucken....