... Irgendwann habe ich mal bei ebay gestöbert, dort stand eine nagelneue Taschenbuchausgabe von Cross kurz vorm Auktionsende - und die habe ich dann auch ersteigert. Ob sich's gelohnt hat, dazu wie üblich mehr. Wieder mein Tipp an Eilige Leser, die es nur kurz und knapp mögen: Ich habe den Bericht ... Bericht lesen
is called to investigate a massacre-style murder scene, he is shocked to find that one of the victims is an old friend. Angry, grieving, and more determined than ever, Cross begins the hunt for the perpetrators of this vicious crime. He is drawn into a dangerous underworld right in the heart of Washington DC that leads him on a life-threatening journey to the Niger Delta, where heroin dealing, slave trading and corruption are rife.
Mord an seiner Nichte schwört Alex Cross, den wahnsinnigen Psychopathen zu schnappen, bevor er wieder morden kann. Er deckt auf, dass das Mädchen sich mit einigen sehr wichtigen, aber auch gefährlichen Menschen eingelassen hat - und dass sie nicht die einzige ist, die verschwand. Die Spur des Mörders führt Cross und seine Freundin Brianna Stone in einen berüchtigten Nachtclub Washingtons. Hier ist alles möglich - wenn man die Referenzen hat, um eingelassen zu werden.
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Erfahrungsbericht von SiebenteS über Cross / James Patterson 08.08.2008
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
durchschnittlich
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
spannend, Sogwirkung, unterscheidet sich durch Erzählweise von anderen Romanen
Kontra:
kurze Kapitel mitunter zu oberflächlich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Zuletzt habe ich hier ja vor allem Romane, vor allem Krimis/Thriller von weiblichen Autoren vorgestellt, von Tess Gerritsen, Karin Slaughter, Kathy Reichs oder Karen Rose. Beim Lesen anderer Berichte bin ich aber auch immer wieder auf einen männlichen Kollgen dieser Damen gestoßen, auf James Patterson. Irgendwann habe ich mal bei ebay gestöbert, dort stand eine nagelneue Taschenbuchausgabe von Cross kurz vorm Auktionsende - und die habe ich dann auch ersteigert. Ob sich's gelohnt hat, dazu wie üblich mehr. Wieder mein Tipp an Eilige Leser, die es nur kurz und knapp mögen: Ich habe den Bericht bewusst so gegliedert, dass jeder auch nur einzelne Punkte zu lesen braucht - oder aber auch nur das Fazit.
Inhaltsverzeichnis: ************************* 1. Der Autor: James Patterson 2. Ort und Zeit der Handlung 3. Die Figuren ***a) Alex Cross ***b) Michael Sullivan 4. Die Handlung 5. Themen ***a) Glück und Fertigwerden mit Unglück ***b) Sullivan als Killer 6. Erzählstil 7. Vergleich mit Gerritsen, Slaughter und Co 8. Lesbarkeit der englischsprachigen Fassung 9. Zielgruppe 10. Daten zum Buch 11. Pro & Contra 12. Fazit
1. Der Autor: James Patterson *************************************** Komischerweise habe ich unter dem Namen Patterson die niedlichen Geschichten mit dem bärtigen Mann und dem kessen Kater für Kinder abgespeichert. James Patterson steht da in meinem persönlichen Gedächtnisregister an zweiter Stelle. Dabei ist er laut seines Verlages der Nr. 1- Bestsellerautor weltweit - mit mehr als 110 Millionen verkauften Büchern weltweit - so steht es im Cross-Cover. Auf Pattersons Homepage sehen die Zahlen noch etwas eindrucksvoller aus: 130 Millionen verkaufte Bücher weltweit - 12 Millionen in den USA. Und Patterson scheint gerne damit zu prahlen. Denn in seiner Biografie auf www.jamespatterson.com erfährt man als Leser fast nur Daten und Buchtitel, wenig über den Menschen Patterson. So gehört er zu den 100 wichtigsten Berühmtheiten im Forbes Magazine ... Auf dem Bild meiner Taschenbuchausgabe schaut einem ein Mann entgegen, der durchaus schon etwas älter zu sein scheint, meiner Meinung nach um die 60. Dieser Tipp ist dann auch nah dran - denn wie ich bei weiterem Stöbern im Netz heraus gefunden habe, ist Patterson Jahrgang 1949. "Cross" (deutscher Titel "Blood") ist der 12. Roman von James Pattersons Reihe mit der Hauptfigur Alex Cross.
2. Ort und Zeit der Handlung *************************************** Die Geschichte spielt vor allem in Washington D.C. und im Umland - im weitesten Sinne. Denn es gibt auch noch andere Schauplätze, New York oder Venedig zum Beispiel. Zeitlich ist es einerseits die Gegenwart, andererseits aber auch die Vergangenheit - in etwa vor zehn Jahren. Da beginnt die Geschichte. Der Großteil spielt aber wahrscheinlich in etwa im Jahr 2005 - das Buch wurde nämlich 2006 veröffentlicht.
3. Die Hauptfiguren **************************** ***a) Alex Cross Stammleser werden Cross bereits vor dem nach ihm benannten Roman kennen. Denn insgesamt hat Patterson - wenn ich seiner Homepage glauben darf - 13 Romane mit diesem Charakter veröffentlicht, der erste hieß im Original "Along came a spider", der neueste ist "Double Cross". Ein Lob von mir hat sich Autor James Patterson schon nach den ersten Seiten verdient: Er hat mit Alex Cross eine Figur geschaffen, an deren Seite ich als Leserin gerne bleibe - so mein erster Eindruck beim Lesen von "Cross". Einen Moment später finde ich Cross dann schon wieder zu glatt. Warum? Vielleicht, weil sein Glück zu perfekt zu sein scheint: Ein gut aussehender, intelligenter Mann mit einem guten Job bei der Washingtoner Polizei, mit einer Frau, die ihn aus tiefstem Herzen liebt - und die er ebenso intensiv zurück liebt und mit Kindern. Das Glück von Alex Cross scheint - zu - perfekt. Als zusätzliche Sahnehaube ist Maria Cross auch noch wieder schwanger - beide sind noch glücklicher. Cross ist und bleibt in so mancher Hinsicht in dieser Geschichte der Gute, der Mann, der für Recht und Ordnung und für seine Familie kämpft. Denn seine Frau wird ermordet. Danach ist Alex zwar für seine Kinder da, setzt aber auch sein eigenes Leben immer wieder bei riskanten Einsätzen - inzwischen fürs FBI - aufs Spiel. Er ist dort sehr gefragt, gibt aber diese Arbeit schließlich auf, seiner Kinder zur Liebe. Rein von den Fakten her ist Cross 42 Jahre alt, wiegt 200 amerikanische Pfund (an die 100 Kilo), ist 6 Fuß 3 groß - das müsste ca. 1,90 m entsprechen. So viel erfährt man über Cross. Ich selber hätte ihn mir weiß, wahrscheinlich dunkelhaarig vorgestellt. Tatsächlich, so habe ich erst später erfahren, soll Cross aber ein Schwarzer sein. Er lebt in Washington D.C. - nach dem Tod seiner Frau zusammen mit seinen drei Kindern und seiner Großmutter Nana Mama, die Cross schon groß gezogen hat.. Als Leser ist man Cross recht nahe - denn seine Handlungsstränge werden in der Ich-Erzähler-Perspektive geschildert.
***b) Michael Sullivan An einem gewissen Punkt könnte man sich bei Sullivan an Cross erinnert fühlen. Denn es gibt auch her Passagen, wo der andere zentrale Charakter der Geschichte glücklich im Kreise seiner Frau und Kinder ist. Doch für Michael ist das mehr Tarnung. Denn er ist "Butcher" (Fleischer), einer der gefragtesten (Mafia-)Killer. Taktisch klug und immer effektiv erfüllt er Auftragsmorde. Ebenso kaltblütig bringt Sullivan aber auch junge Frauen um - mit denen er zuvor Sex hatte. Auf den ersten Blick scheint der Killer seinen Opfern ein normaler, gut aussehender junger Mann zu sein, mit längeren blonden Haaren, einer der als College Student durchgeht. Doch in seiner Kindheit hat Michael einen Schade davon getragen: Sein Vater, ein "echter" Fleischer, hat ihn als Jungen missbraucht. Irgendwann wurde Sullivan stark genug, um sich von niemandem etwas gefallen zu lassen. Es ist vielleicht dieser Facettenreichtum, einerseits der verabscheuungswürdige Killer, andererseits der Mann mit einer traurigen Vergangenheit, dann wieder der rücksichtslose Verbrecher, der seine Familie als Tarnung nimmt und nebenbei junge Frauen ermordet, der die Figur "Michael Sullivan" interessant - interessanter vielleicht als Cross - macht.
4. Die Handlung ************************ Die Familie Cross mit Alex, seiner Frau Maria und den Kindern ist eine glückliche Familie, fast schon ein wenig zu glücklich. Beide freuen sich riesig, dass wieder Nachwuchs unterwegs ist. Maria macht sich zwar sorgen: Denn Alex hat bei der Mordkommission einen gefährlichen Job. Doch tatsächlich wird sie Mordopfer, ausgerechnet, als Alex sie von ihrer Arbeit abholt, wird sie angeschossen, stirbt in seinen Armen. Cross Großmutter Nana Mama springt ein, nimmt Alex und die Kinder bei sich auf. Sie hat schon den Enkeln erzogen, jetzt kümmert sie sich um dessen drei Kinder. Auf der anderen Seite ist da Michael Sullivan. Er, der gefragte Auftragskiller, holt sich immer wieder einen "Kick" indem er hübsche Mädchen verführt, sie nach dem Sex einschüchtert, bedroht und notfalls auch tötet. Von Marianne ist fasziniert, befiehlt aber auch ihr, nichts zu sagen - obwohl er sie praktisch vergewaltigt. Marianne redet auch nicht über ihn, erwähnt aber den Missbrauch. Und auch Maria (die Sozialarbeiterin ist) erfährt vor ihrem Tod von Marianne. Die Studentin wird von Sullivan ermordet - denn er denkt, dass sie auch ihn als Person verraten hat. Und Sullivan erscheint auch im Hause von Cross. Er findet den Ermittler beim Windelwechseln vor. Ohne einen Schuss verlässt der Killer die Wohnung des Polizisten. Zehn Jahre später. Alex ist beim FBI, bei einem Einsatz kommt er beinahe ums Leben. Nana Mama setzt ihm die Pistole auf die Brust: Falls er seinen Job nicht quittieren sollte, will sie die Familie verlassen. Sie setzt die Worte in die Tat um, kommt aber wieder. Alex hat seine Lektion dennoch gelernt. Er weiß: Seine Kinder und Nana könnten es nicht verkraften, auch noch ihn zu verlieren. Er kündigt beim FBI und arbeitet schließlich wieder als Psychologe. Doch auch dort wird er schließlich von seiner Vergangenheit eingeholt, Sein Freund und ehemaliger Kollege Sampson sucht seinen Rat bei einer Serie von Vergewaltigungen. Und Sullivan: Bei einem Einsatz in Venedig entpuppen sich die Opfer, auf die er angesetzt war, ebenfalls als Killer. Doch Michael kann sie niederstrecken. Danach ahnt er: Er, der Mafia-Killer wird nun von anderen Killern verfolgt, der Mafiaboss Magione Jr. Will ihn loswerden.
5. Themen ****************** ***a) Glück und Fertigwerden mit Unglück Patterson spielt mit den Kontrasten von Glück und Unglück - bei beiden Hauptfiguren. Bei Cross ist der Wechsel zwischen den beiden Seiten einer Münze ganz klar zu erkennen. Das Glück, dass er mit seiner Familie anfänglich hat, ist schon fast zu schön, um wahr zu sein. Es ist das perfekte Leben, von dem man vielleicht mal träumt, das viele aber mit Blick auf die Wirklichkeit dann doch als zu süßlich empfinden - denn es ist "zu schön, um wahr zu sein". Der einzige "Knacks" der vielleicht anfänglich da ist, ist die Angst von Maria um ihren Mann, der als Ermittler ständig sein Leben riskiert. Die Ironie ist, dass sie dann diejenige ist, die ermordet wird. Gerade diese Kehrtwende vom "perfekten Glück" in die Tragödie ist es auch, die Cross so schwer fällt - weil er sie sehr geliebt hat. Andererseits finde ich, dass Patterson das zwar schreibt aber nicht wirklich beschreibt, er macht es aus meiner Sicht leider nicht genügend nachfühlbar. Das liegt auch daran, dass er relativ bald nach Marias Tod einen Zeitsprung macht, so dass man das Leiden nicht mitbekommt. Glück und Unglück liegen auf andere Weise auch im Leben von Michael Sullivan dicht beieinander. Zum einen scheint er ein Trauma durch den sexuellen Missbrauch in seiner Kindheit zu haben. Zum anderen lebt er auch ein nach außen hin glückliches, normales Familienleben, bringt aber als Killer seinen Opfern Unglück.
***b) Sullivan als Killer Die Figur "Sullivan" ist aus meiner Sicht fast noch interessanter als die von Cross. Einerseits mag man ihn ablehnen, da er kaltblütig und selbstgefällig mordet. Er inszeniert seine Taten und sich selber, macht eine Show daraus, andere zu töten, verbeugt sich zum Ende seiner "Vorstellung". Heftig ist auch seine Sucht, junge Frauen zu verführen, zu vergewaltigen, sie zu bedrohen und zu ermorden. In dem Punkt wirkt er abartig, verabscheuungswürdig. Und man merkt, dass ihm niemand etwas bedeutet - anscheinend nicht einmal seine eigene Frau, seine eigenen Kinder. Dann wiederum erscheint er menschlich, wenn man von seiner Vergangenheit liest, vom sexuellen Missbrauch und davon, dass er manchmal dann doch Skrupel hat, nämlich in dem Moment, als er Cross mit seinen Kindern sieht und es nicht über sich bringen will, den Vater vor den Augen seiner Kinder zu töten. Eine besondere Note bringt die Umkehr der Rollen mit sich, der Moment, in dem aus dem Killer Sullivan, aus dem Jäger, der Gejagte wird, der nun immer wieder versuchen muss, den Killern, die auf ihn angesetzt sind, zu entkommen und der mit Zeichen auch dem Mafia-Boss zeigen will, dass er am längeren Hebel sitzt.
6. Erzählstil ******************* Mehrere Dinge sind charakteristisch dafür, wie James Patterson den Roman "Cross" erzählt. Da ist zum einen die Perspektive: Patterson wechselt da zwischen der Ich-Erzähler-Position seiner Haupt-Hauptfigur und der dritten Person bei Sullivan und anderen Charakteren hin und her. Man bekommt dadurch einerseits etwas mehr Nähe zu Alex Cross, andererseits spielt dennoch auch das Inhaltliche rein, das heißt, auch zu Sullivan gewinnt man in einigen Momenten relativ große Nähe durch die Ecken und Kanten des Charakters. Zweites Charakteristikum: Patterson erzählt die Geschichte in relativ kurzen Kapiteln. Dadurch gewinnt die Handlung an Tempo, Patterson verzettelt sich nicht überflüssigen Details - beides echte Vorteile. Doch vielleicht führen die kurzen Kapitel auch dazu, dass man nicht intensiv genug bei den Figuren bleibt. Diese mundgerechten Kapitelhappen sind möglicherweise gerade etwas für Leute, die vorm Einschlafen noch ein paar Seiten lesen möchten - aber eben nicht zu viel. Und das könnte wiederum Vielleser wie mich abschrecken.
7. Vergleich mit Gerritsen, Slaughter und Co ********************************************************* Genau diese Art, zu erzählen, unterscheidet Patterson von Gerritsen, Slaughter und den anderen oben schon genannten Autorinnen. Insbesondere Gerritsen und Slaughter erzählen in der dritten Person, Kathy Reichs dagegen aus der Ich-Erzähler-Perspektive. Ein weiterer Unterschied: Man ist bei Patterson auch sehr dicht am Täter - anders als bei seinen weiblichen Kolleginnen. Und noch etwas scheint recht verschieden: Während bei den Damen immer ein Ermittler im Zentrum steht, ändern sich die Dinge bei Patterson - denn aus dem Kommissar bzw. FBI Mann Cross wird ja nach gut 100 Seiten Psychologe. Er ist in dieser Funktion zwar letztendlich dennoch auch mit den Ermittlern verbunden, man hat es immer noch mit Kriminalgeschichten zu tun. Doch die Perspektive ist eine andere als in den Romanen der genannten Autorinnen. Vom Spannungsfaktor können die Damen und Patterson sich durchaus miteinander messen. Allesamt sind es Krimis/Thriller, die einen durch den Sog der Handlung fesseln. Allerdings finde ich das Ende von Pattersons Roman "Cross" ganz persönlich weniger überraschend als es bei den weiblichen Autoren der Fall ist.
8. Lesbarkeit der englischsprachigen Fassung ********************************************************* Jame s Pattersons Roman Cross ist gut geeignet, um ihn auf Englisch zu lesen. Die Sprache ist klar, mir sind eher selten Begriffe untergekommen, die ich nicht verstanden hätte. Dadurch, dass die Kapitel recht kurz sind, erleichtert das das Verständnis noch weiter. Ich würde daher auch Leuten, die sich sonst eher selten englischsprachige Geschichten vornehmen, Patterson als eine Art Einstieg empfehlen.
9. Zielgruppe ****************** Da die Hauptfiguren mit Cross und Sullivan Männer sind, könnte man tendenziell dieses Buch eher als einen Roman für Männer beschreiben. Doch so ganz trifft das nicht zu. Leute, die spannende Geschichten mögen und auch bei etwas brutaleren Szenen wie denen, in denen Sullivan junge Frauen bedroht und vergewaltigt, die Nerven behalten, werden sicher auch Cross mögen.
10. Daten zum Buch ***************************** James Patterson - Cross - 2006 - Grand Central Publishing Taschenbuch - ISBN-10: 0-446-61905-1, 9,99 $ - 392 Seiten, deutscher Titel: "Blood" (auch wenn "Blood" ebenfalls ein englisches Wort - für Blut - ist) Ich habe das Buch in neuem (ich würde eher sagen "neuwertigem") Zustand für einen Euro plus Porto ersteigert.
11. Pro & Contra ************************** Pro - spannend - unterscheidet sich durch Figurenkonstellation und Erzählweise von anderen Romanen - Sogwirkung
Contra - kurze Kapitel sind etwas oberflächlich
12. Fazit ************* Ich muss es zugeben: Lange Zeit war ich James Patterson und seinen Romanen gegenüber skeptisch - auch wenn ich nicht genau begründen konnte, warum. Sein "Cross" hat mich aber überzeugt. Schon zu Beginn fühlte ich mich an die Handlung gefesselt, beide zentralen Figuren sind auf ganz unterschiedliche Weise interessant, man möchte ihr Schicksal weiter verfolgen. Patterson nutzt das Prinzip der "Cliff Hanger", er ist bis zu einem gewissen Zeitpunkt bei dem einen Charakter und wechselt dann schnell zur nächsten Figur bzw. beendet ein Kapitel an einer besonders spannenden Stelle. Das erhöht das Tempo und unterscheidet den Stil seiner Schreibweise von dem anderer. Dennoch: Die kurzen Kapitel wirken auch etwas oberflächlich. Die Figuren werden dadurch nicht so tiefgründig beschrieben. Meine abschließende Wertung: vier Sterne für "Cross" und damit natürlich auch eine Empfehlung.
Pro: spannend, unterscheidet sich durch Figuren und Erzählweise von anderen Romanen, Sogwirkung Kontra: kurze Kapitel sind etwas oberflächlich
...Zuletzt habe ich hier ja vor allem Romane, vor allem Krimis/Thriller von weiblichen Autoren vorgestellt, von Tess Gerritsen, Karin Slaughter, Kathy Reichs oder Karen Rose. Beim Lesen anderer Berichte bin ich aber auch immer wieder auf einen männlichen Kollgen dieser Damen gestoßen, auf James Patterson. Irgendwann habe ich mal bei ebay gestöbert, dort stand eine nagelneue Taschenbuchausgabe von Cross kurz vorm Auktionsende - und die habe ich dann auch ersteigert. Ob sich's gelohnt hat, dazu wie üblich mehr. Wieder mein Tipp an Eilige Leser, die es nur kurz und knapp mögen: Ich habe den Bericht bewusst so gegliedert, dass jeder auch nur einzelne Punkte zu lesen braucht - oder aber auch nur das Fazit.
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1. Der Autor: James Patterson
2. Ort und Zeit der Handlung
3. Die Figuren...
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Pro: spannend, zynisch, beklemmend, clever aus mehreren Blickwinkeln erzählt, stellenweise Action Kontra: gibt's noch nicht auf Deutsch
....C., ein und verbündet sich mit seinem Verehrer DCAK. Alex wagt sich kaum vorzustellen, wozu diese beiden Irren wohl imstande sein könnten?
Zum Titel
Der Titel "double cross" ist doppeldeutig. Normalerweise bedeutet es, jemanden doppelt zu täuschen, etwa als Doppelagent. Gemeint ist auch ein doppeltes Kreuz. Diesmal bedeutet es aber, dass Alex Cross von gleich zwei Mördern aufs Korn genommen wird.
Der Autor
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James Patterson, ehemaliger Besitzer einer Werbeagentur, ist der Autor von fünfzehn Nummer-1-Bestsellern (inklusive diesem Buch). Allerdings sind es vor allem seine Alex-Cross-Thriller, die den Leser berühren. Folglich war Alex Cross bereits zweimal im Film zu sehen: "Im Netz der Spinne" und "...denn zum Küssen sind sie da" wurden beide erfolgreich mit Morgan Freeman in der Hauptrolle verfilmt. Für Einsteiger sei gesagt, dass...
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Pro: sehr spannend, ergreifend, sehr realistisch und kritisch, gut recherchiert Kontra: gibt's noch nicht auf Deutsch, äußerst gewalttätige Szenen
...Alex Cross wird zu einem Haus in Washington, D.C., gerufen, in dem eine ganze Familie brutal ermordet wurde. Es ist die Familie seiner ersten College-Freundin Ellie Randall Cox. Dieser Umstand macht ihn besonders wütend und entschlossen, den oder die Mörder zu finden. Er bekommt Hinweise auf einen Afrikaner, der "Der Tiger" genannt wird und der ursprünglich aus Nigeria kommt. Um ihn zu finden, muss er sich ins Herz der Finsternis begeben. Dort kommt kommt er einer ungeheuerlichen Verstrickung seines eigenen Landes auf die Spur - und gerät folglich in Lebensgefahr.
"Cross Country" ist doppeldeutig. Er bedeutig sowohl "querfeldein" als auch "das Land von (Alex) Cross".
Der Autor
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James Patterson, ehemaliger Besitzer einer Werbeagentur, ist der Autor von fünfzehn Nummer-1-Bestsellern (inklusive diesem Buch...
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