Der 300C die schönere E-Klasse
21.11.2004
Pro:
Ausgefallenes Design, günstiger Preis
Kontra:
Sehr unübersichtlich, 4 - Gang Automat
Empfehlenswert:
Ja
 voodoo2150
Über sich:
Mitglied seit:25.06.2003
Erfahrungsberichte:7
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 51 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Ich habe mir den Chrysler 300C bei Budget in München gemietet. Ich fuhr das Auto 3 Tage und hoffe nun, meine Erfahrungen mit dem Auto an euch weitergeben zu können. Ein paar technische Daten:
3,5L V6 Motor mit 249 PS 4-Gang Automatik 1850KG Leergewicht TopSpeed: 219KM/H Design: Der Chrysler 300C besitzt ein sehr extravagantes und eigenes Design. Ein riesiger Kühlergrill lässt das Auto von vorne sehr stattlich wirken. Die Seitenlinie ist sehr weit nach oben gezogen, was den 300C von der Seite sehr bullig und sportlich ausschauen lässt. Die C-Säule ist sehr breit, was diesen Eindruck noch verstärkt. Das Heck schaut dagegen relativ konventionell aus. Wenn man dieses Auto neben eine S-Klasse stellen würde, kommt einem die S-Klasse wahrscheinlich wie ein Kleinwagen vor.
Leider hat dieses Design auch Nachteile: Das Auto ist sehr unübersichtilich. Im Gegensatz zu meiner C-Klasse denkt man, in einem Panzer zu sitzen. Die Windschutzscheibe ist so weit vom Fahrer entfernt, dass man seinen Arm schon sehr weit ausstrecken muss, um den Rückspiegel zu verstellen. Technik:
Soweit ich mitbekommen habe, basiert der Chrysler 300C auf der alten E-Klasse (W210) von Mercedes. Eigentlich wären das ja die besten Vorraussetzungen für ein konfortables Fahrwerk. Leider ist nach meinem Geschmack das Fahrwerk sehr hart abgestimmt. Ich kann das Fahrwerk etwa mit einem Audi A4 mit Sportfahrwerk vergleichen. Leider erreicht der 300C nie die Sportlichkeit eines Audi A4. Aber das will er auch garnicht, er will mehr der Cruiser sein. Dazu hätte aber wie gesagt ein konfortableres Fahrwerk gepasst. Zum Cruisen sollte man auch eher zum 5.7L V8 greifen. Der von mit gefahrene 3,5L V6 ist doch leider mit diesem Massieven Auto leicht überfordert. Die antiquirte 4-Gang Automatik tut ihr übriges dazu. Ein Auto mit 250 PS mit dem ich auf der Autobahn gerade mal 200 KM/H erreicht habe, ist schon schwach. Selbst zum dahingleiten ist der 3,5L nicht geeignet, weil die Automatik immer hecktisch hin und her schaltet. Der V8 hat zum Glück eine modernere 5-Gang Automatik.
Die Ausstattung war bei mir eigentlich komplett. Xenon-Scheinwerfer, Lederausstattung, elektrische Sitze und Tempomat um nur einige Ausstattungsmerkmale zu nennen. Wenn man den Motor abstellt fährt der Sitz ganz nach hinten und das Lenkrad ganz nach oben, damit der Fahrer besser aussteigen kann. Wenn man dann wieder einsteigt und den Schlüssel ins Schloss steckt, fährt der Sitzt wieder in die alte Position zurück. An einigen Stellen merkt man die Verwandschaft zu Mercedes-Benz. Der Blinkerhebel ähnelt doch sehr dem Blinkerhebel in den verschiedenen Mercedes Modellen. Das Platzangebot ist auf allen Plätzen sehr großzügig.
Das Fahrzeug ist eine Mittelklasse Limosine die eigentlich eher mit dem 5er BMW oder der E-Klasse konkuriert. Von den Ausmaßen und dem Auftreten passt dieses Auto aber eher in die Oberklasse. Wer wert auf viel Eigenständigkeit und Coolness legt und nicht unbedingt ein perfektes Auto braucht, für den ist der Chrysler 300C sicher das perfekte Auto.
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19.10.2006 10:17
leider kann man über ein so langlebiges Gerät wie ein Auto keinen "Erfahrungsbericht" nach 3 Tagen "Probefahrt" schreiben. Allerhöchstens ein ersten Eindruck ins ciao-café einstellen. Der Bericht beleuchtet weder alle Bereiche, über die man bei einem Auto berichten sollte noch ist er ausführlich genug. Die Rechtschreibung ist miserabel. ....... Deswegen auch nur "WH" ................................. Gruß
08.12.2004 16:01
Nach 3 Tagen ein Erfahrungsbericht? Das ist doch schon ein Widerspruch in sich! *lol*
22.11.2004 11:43
Selbst für einen "Probefahrtbericht" finde ich die Darstellung der Fahreindrücke noch etwas schwach. Gruß Roger