Cubanacan Boutique La Union, Cienfuegos

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Cubanacan Boutique La Union, Cienfuegos

Hotel - Calle 31 esq. A 54, Cienfuegos - 49 Zimmer

> Detaillierte Produktbeschreibung

100% positiv

2 Erfahrungsberichte der Community

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Erfahrungsbericht über "Cubanacan Boutique La Union, Cienfuegos"

veröffentlicht 28.11.2017 | celles
Mitglied seit : 27.02.2011
Erfahrungsberichte : 2274
Vertrauende : 192
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro kolonial
Kontra hellhörig
sehr hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Eine gute Union in Cienfuegos!"

Cubanacan Boutique La Union, Cienfuegos

Cubanacan Boutique La Union, Cienfuegos

Grüß Gott aus Wien !

Ende Oktober 2017 waren wir im Hotel La Union in Cienfuegos. Dieses Hotel hatte eine Klassifizierung von 4 Sternen und befand sich mit seiner türkisen Fassade mitten im Zentrum an einer Kopfsteinpflasterstraße mit alten Schienen. Das Hotel war auch ein koloniales Hotel im spanischen Baustil.


UMGEBUNG

Vom Hotel aus war man in 1 Minute in der Fußgängerzone mit Cafés und Restaurants und einigen seltsamen Läden kubanischer Art. Einer bot Bekleidung, Spielzeug und Bettwäsche, aber nichts vom dem für europäische Herzen. Nach rechts ging es in 3 Minuten zur Plaza Mayor mit der Kathedrale, dem Regierungspalast, dem Theater und dem Park.


LOBBY

Die Lobby war kolonial eingerichtet und das war schön gelungen mit kolonialem Inventar und rechts außen standen auch zwei PCs mit Internetzugang. Diese waren kostenpflichtig wie immer das Internet in Cuba etwas kostet. Das WLAN im Hotel funktionierte auf jeden Fall nicht.

Sonst gab es auch noch eine koloniale Bar mit einem Begrüßungscocktail und der hatte Zitronengeschmack. Von dort aus hatte man auch einen guten Blick auf den Patio mit den schwarzen Stühlen und Tischen aus Metall in schwarzer Farbe. Dazwischen standen auch noch etliche Palmen im Topf von eher schlanker Gestalt. Dorthin konnte man sich auch die Drinks servieren lassen. Das haben wir aber nicht in Anspruch genommen.


SWIMMINGPOOL

Der Swimmingpool befand sich gleich rechts um die Ecke und dort gab es einiges an Liegen und die waren alle der neueren Art. Die hatten einen festen, blauen Bezug und der war ziemlich Ok. Das Wasser machte auch einen sehr guten Eindruck und war wenigstens warm. Leider war dafür keine Zeit, im sauberen Pool zu schwimmen oder sich von der dortigen Bar eine paar Drinks zu holen. Auch gab es dort gleich Umkleidekabinen und Duschen.


INNENHÖFE

Unser Zimmer war zwischen den beiden Innenhöfen mit den Tellerbrunnen eingezwängt und dort
plätscherten die dreitellrigen Springbrunnen und die konnten man auch am Zimmer hören. Das war aber nicht so schlimm. Laut wurde es erst durch das Echo von den Gängen, die wie spanische Galerien zum Innenhof hin gingen und vom abendlichen Treiben in den Innenhöfen.


LIFT

Es gab nur einen Lift und der war angeblich für 11 Personen ausgelegt und nicht schnell. Beim Anstarten gab es einen wilden Ruck und der LG Lift setzte sich in Bewegung. Dazu gab es seitlich unnötige Verspiegelungen, die teils schon zerbrochen waren. Die Verglasung nach hinten erlaubte Blicke auf den Springbrunnen im Innenhof. Die Tasten waren nicht beleuchtet und die Beschriftung kaum lesbar. Dazu kam, dass immer ein Stock zu viel angezeigt wurde.

Danach mussten wir den Gang entlang und bei einem großen Balkonladen hinaus auf den Gang. Die braune Türe war gut nummeriert und das Kartenschloss funktionierte einwandfrei.


ZIMMER

Das Zimmer machte mal einen großen Eindruck und war rund 25 m2 groß. Der Boden war mal wieder ein Fliesenboden und von wieder von weißer Art. Dieser Boden kontrastierte mit den hellblauen Wänden, welche recht sauber waren. Es gab nur ein Fenster und das war mit Fensterläden geschlossen. Dies beließen wir auch so, denn das ging auf den Innenhof hinaus und die Fensterläden dämmten ganz leicht den Hall von draußen.

Links vom Eingang war auch gleich der Schrank. Der bestand aus vier roten Türen, welche sich aufklappen ließen. Auf einer silbernen Querstange vor der weißen Wand hingen auch gleich mal 12 hellbraune Kleiderbügel, welche wieder mal in eine Metallöse auf der Schiebestange einzuhängen waren. Den Safe musste man mit 2 Euro extra bezahlen und somit haben wir den nicht benutzt. Dort waren auch die Decken verstaut.

Rechts ging es mal gleich so weiter, dass hier die Kofferablage aus braun lackiertem Holz stand. Auf diese legten wir gleich mal den großen Koffer, um diesen auszupacken. Die Ablage war auch sehr gut geeignet, weil sie stabil gebaut war.


Schreibtisch

Links anschmiegsam anmutend, fühlte ich mich fast schon ins letzte Jahrhundert versetzt mit dem Schminktisch und dieser hatte auch wieder diesen dunkelbraunen Lacklook. Schön war der auch an allen Kanten abgeschrägt und die Tischbeine von runder Gestalt sahen aus wie gedrechselt. Auf beiden Seiten außen befanden sich zwei kleine und zierliche Schubladen mit einem nostalgischen Henkelgriff. Dorthin wollte ich aber lieber nichts ablegen, denn dort in den Schubladen hätte ich es sicher vergessen. An die Wand gelehnt war der leicht vertikal schwenkbare Schminkspiegel mit dem ovalen Holzrahmen. Der wurde auch dank der beiden Wandleuchtern genügend ausgeleuchtet, sodass ich mich dort auch gut rasieren konnte.

Zum Sitzen gab es einen lackbraunen Langhocker mit Polsterung, welcher denk der vier Beine nicht wackelte und optisch auch viel hergab. Wenigstens in diesem Hotel gab es einen großen Kunststoffmistkübel mit Plastiksack darin.


Sitzgelegenheiten

Zum Sitzen gab es leider kein Sofa, aber die beiden dunklen Holzstühle hatten auch ein weiches Inneres mit ihrer roten Samtpolsterung auf Sitzfläche und Lehne u d diese waren auch eher dick und somit komfortabel u d gut geeignet, die Jacken über die Lehne zu werfen.

Der Rundtisch dazwischen war sehr massiv mit seiner dicken Tischplatte und seinen vier wuchtigen, künstlerischen Standfüßen. Dort befand sich anfangs auch ein Schwanenpaar gemacht aus weißen Handtüchern. Dieses trug zwei Bonbons, welche wir aber nicht aßen und einen handgeschriebenen Zettel mit der Bitte um Trinkgeld. Ansonsten fanden auch noch eine kleine, bunte und bauchige Vase Platz gemeinsam mit einer roten Kunstrose.

Daneben gab es auch noch einen massiven Kleiderständer aus dunkelbraunem Holz mit vier Armen. Den Standspiegel auf Holzgestell gleich dort, habe ich nicht verwendet, weil er mir zu niedrig war. Dafür konnten wir an den beiden 220 Volt Steckdosen dahinter unsere Geräte gut Aufladen.


Betten

Am Fenster zum Innenhof mit den bunten, langen Vorhängen standen getrennt voneinander die dunkelbraunen Holzbetten gegen die rosane Rückwand. Die Bettrückwand war leider bei beiden Betten sehr wacklig und wenn man sich den Kopf anschlug, schlug diese Bettrückwand auch deutlich gegen die Wand. Das Bettgestell selbst war aber zum Glück stabil.

Die Betten waren nicht aufregend breit, aber es reichte dafür, dass man darin gut liegen konnte und auch das Bettzeug war schön weiß. Gestört hat mich eher, dass der lange Kopfpolster so flach war, dass ich fast horizontal im Bett lag und ich den Polster auch in der Hälfte falten musste. Die Zudecke war dünn, aber es reichte ohne Extradecke aus, weil es sowieso warm war. Die Matratze war ausreichend warm und ermöglichte einen guten Schlaf. Neben dem Bett gab es auch einen quadratischen Holztisch ohne Schubladen mit einer Lampe mit weißem Schirm drauf.


TV

Der Fernseher stand auf einer dunkelbraunen Kommode und diese hatte auch darunter ein Freifach. Dieses wurde auch eifrig genützt mit Gläsern zum Trinken. Diese haben wir aber nicht verwendet. Der Tv selbst war von eher kleiner Statur und spielte leider nur 4 Programme, davon Cubavision und drei lateinamerikanische Sender, sodass wir fürs Fernsehen keine Verwendung hatten. Die Fernbedienung hat auf jeden Fall sehr gut funktioniert.


BADEZIMMER

Das Badezimmer befand sich gleich gegenüber vom Eingang und war ausreichend groß. Hier hatte man sich auf eine hellbraune Verfliesung der Wand und auf weiße Bodenkacheln eingeschossen.

Unnötige war die weiße Türe zum Bad noch dazu mit einem dünnen Glas drinnen. Hier habe ich auch gleich darauf geachtet, dass die Türe ganz offen blieb.

Der Thron war hinten eingezwängt und war recht sauber. Auch hatte dieser mal eine Klobrille. Das ist in Kuba auch nicht in jedem Hotel so. Die Klobrille passte sogar und das ist auch wieder Mal in Kuba eine Sensation. Die Spülung war auch funktionell. Die Wc Papierrolle war hingegen schon ziemlich eingezwängt und ich tat mich zusätzlich mit der niedrigen Höhe sehr schwer. Es gab auch einen Schlauch zur Hygiene und der war eher kurios, denn dazu hätte ein Bidet gehört. So wollte ich mal keine Action starten.

Der Waschtisch war mit seiner rosanen Ablagefläche in Ordnung und davor gab es ein Handtuchstange. Man dachte sogar an eine Seifenschale aus Metall. In einem Körbchen links lagen Fläschchen mit Seife, Shampoo und Duschgel.

Das versenkte, weiße Waschbecken hatte zur Abwechslung eine saubere Oberfläche und einen klaren Abfluss, sprich das Wasser floss zügig ab. Auch mit dem Wasserdruck aus dem Einhebelmischer war ich sehr zufrieden. Der wandfüllende Spiegel wurde von einem schwenkbaren Kosmetikspiegel komplettiert und dieser bekam ausreichend Licht ab, dass ich mich zufriedenstellend Rasieren konnte.


Die Wanne längs der Wand war hellbraun verfliest und eher kleiner und mäßig breit. Für eine Dusche mit dem flexiblen Duschschlauch reichte es aber.


Eine Metallstange half auch gut beim Aufstehen aus der Wanne. Der Duschvorhang war so, dass das Wasser gut abperlen konnte. Mit dem Bad war ich insgesamt zufrieden.


FRÜHSTÜCK

Wir hatten das Frühstück mit dabei. Es gab weiches kubanisches Brot, Schokodanish, Croissants und kleine Muffins. Dies alles war angenehm angerichtet. An Obst gab es wieder mal Guave und Orange. Davor standen die Fruchtsäfte davon, Milch und Joghurt.

Von den warmen Speisen nahm kaum jemand etwas außer von den kleinen Omeletten und French Toast. Die Wurst, die Bohnen, der Fisch und das Huhn blieben eher über. Ich habe mir auch ein Müsli mit Ringerln genommen.

Der Frühstücksraum hatte saubere Tische und dies in einer blau gestrichenen Atmosphäre. Deny Kaffee diverser Arten entnahm man sich selber aus dem Automaten.


FAZIT

Das Hotel war das Beste der Kubarundreise. Das Dumme war nur, dass es ziemlich hellhörig war und dies leider sowohl an den schönen Innenhöfen lag als auch an dem lauten Verhalten der Gäste. Das Zimmer an und für sich hat mir sehr gut gefallen.

Auch bestand die Möglichkeit, sich vom Dach aus die Umgebung anzusehen. Dorthin fuhr auch der Lift hoch und man konnte sich dort sehr gut bewegen Der Blick fiel auf die Fußgängerzone, die Plaza Mayor und auch auf diverse Hinterhöfe. Auf dem Dach befand sich auch eine Bar. Dort wurde eifrig bedient.

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Community Bewertungen

Dieser Erfahrungsbericht wurde 142 mal gelesen und wie folgt bewertet:
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • quacky4321 veröffentlicht 29.11.2017
    Da die BH Wertung nicht mehr rechtzeitig kommen würde, anstelle hier ein SH und LG
  • Scha-Tzi veröffentlicht 28.11.2017
    lg
  • Brionys veröffentlicht 28.11.2017
    .•:*¨ ¨*:•. Abschiedsgrüße 🐾🐾🐾von Briony .•:*¨ ¨*:•.
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Produktdaten : Cubanacan Boutique La Union, Cienfuegos

Produktbeschreibung des Herstellers

Hotel - Calle 31 esq. A 54, Cienfuegos - 49 Zimmer

Haupteigenschaften

Zimmer: 49

Typ: Hotel

Adresse: Calle 31 esq. A 54, Cienfuegos

Stadt: Cienfuegos

Land: Kuba

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 17/07/2006