fesselnd, interessant, genial...
25.11.2001 (26.11.2001)
Pro:
fesselnd und genial
Kontra:
das Ende läßt leider ALLE Fragen offen
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
mehr
 ZPA31397
Über sich:
Mitglied seit:27.04.2000
Erfahrungsberichte:57
Vertrauende:46
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 361 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Der Film beginnt schon vielversprechend: ein Mann wacht in einem würfelförmigen Raum auf. Auf allen sechs Seiten sind in der Mitte kleine Schiebetüren. Durch diese gelangt man wieder einen kubusartigen Raum usw. Nur die Farbe und das Muster erscheinen in jedem Raum anders. Plötzlich im dritten Raum bleibt er wie angewurzelt stehen, fängt überall zu Bluten an und zerfällt in tausende Einzelteile. Tja, Pech gehabt, in diesem Raum war eine Falle. Ein feines Drahtgitter hat alles in dem Raum zerschnipselt. In einem anderen Raum treffen mehr und mehr Personen zusammen. Sie wissen nicht warum sie hier eingeschlossen sind, und wie sie hierhergekommen sind. 6 Personen sind es: Die Ärztin Holloway, die Mathematikstudentin Leaven, der Gefängnisausbruchkönig Rennes, der Büroangestellter Worth, der Polizist Quentin und ein Autist namens Kazan. Jeder scheint eine bestimmte Rolle zu haben. Nur welche ? Der Exknasti Rennes erweist sich als sehr brauchbar, weiß er doch, wie man die tödlichen Fallen in den Würfeln rausfindet und wie man den Überlebenskampf gegen Hunger und Durst vorerst für sich gewinnt. Doch auch er ist nicht perfekt und so werden bald aus 6 kleinen Negerlein nur noch fünf und die größte Hoffnung, der Exknasti, segnet das Weite und kommt in einer Falle um.
Jeder der sechs Ausgänge in einem Würfel ist mit jeweils mit drei dreistelligen Zahlen gekennzeichnet. Es ergeben sich im Laufe des Filmes die verschiedensten Theorien über den Zweck und Inhalt dieser Zahlen. Erst scheinen sie nur Räume mit und ohne Fallen zu kennzeichnen. Dann werden daraus Koordinaten rausgelesen, die sie zum Ausgang führen sollen. Der Psychokrieg zwischen den Eingesperrten hat schon längst begonnen. Sie sind ungeheurem Druck ausgesetzt, müssen auf engstem Raum ihr Dasein fristen und haben stets den Tod vor Augen. Keine tollen Aussichten. Streitigkeiten und handfeste Auseinandersetzungen sind somit nicht ausgeschlossen. Besonders der Polizist und Worth liegen sich ständig in den Haaren. Worth gibt auch Preis, daß er an diesem riesen Kubus mitgearbeitet hat, er aber nur ein kleines Rädchen von vielen war, und er somit auch so gut wie nichts von dem ganzen weiß.
Verzweifelt suchen sie den Ausgang, aber es scheint wirklich ausweglos zu sein. Das Negerleinsterben kann beginnen...... Da waren es nur noch vier. Ein sonderbarer Film, der seinesgleichen sucht. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute. Gleich zu Beginn des Films steigt man sofort mitten ins Geschehen ein. Kann langes Vorgeplänkel. Wer braucht das schon. Die Schauspieler grandios. Machen ihre Sache toll. Quentin der hilfsbereite Polizist, der sich zum Anführer ernennt, aber es eigentlich faustdick hinter den Ohren hat. Worth, der Büroangestellte, macht nur mit den anderen mit, weil er es nichts besseres gibt. Er weiß, daß es keinen Sinn hat und zeigt sich ständig niedergeschlagen und teilnahmslos. Holloway, die als einzige noch menschliche Züge beweist und ständig nach Hoffnung sucht. Leaven, strebsam, klug, glänzt durch die mathematischen Fertigkeiten, versucht immer wieder zu pushen mit neuen Ideen. Und letztendlich Kazan, der Autist, der bringt jeden auf die Palme. Aber auch in ihm schlummert ein Genie, der zuletzt sehr hilfreich ist.
Der ganze Film fesselt. Ein Genuß ihn anzusehen. Nur das Ende..... jaja, wenn das nicht wäre.... das hat mich total geärgert. Man erfährt nämlich keinen Strich, warum das alles passiert ist, wer das verbrochen hat, und was letztendlich außerhalb des Riesen-Kubus ist. Echt, da war ich damals im Kino schon total frustriert und jetzt beim Ansehen des Videos wieder. Aber wenn man vom offenen Ende absieht, muß man zugeben, daß es einfach ein genialer Film ist. Schauspieler: Nicole De Boer, Wayne Robson, Vincenzo Natali, Mehra Meh, Betty Orr.
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19.03.2005 22:04
Ja das Ende... Ich mag Filme nicht, die am Ende so sehr offen sidn wie dieser. War sehr enttäuscht! Viele Grüsse Jasmin
12.12.2004 09:36
Gestern nacht kam der Film im Fernsehen. Ich hab nur das Ende gesehen - fand ich etwas merkwürdig. Gruß Beavi
30.05.2004 21:48
Hab den Film gestern mal gesehen und kann dir eigentlich zustimmen: eigentlich ist er soweit ok, nur das Ende ist bescheuert...