GAME CUBE ???
11.01.2003
Pro:
die Story
Kontra:
der Schluß zu Anfang des Films
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
mehr
 alexstorm
Über sich:
Hi @ all! Meine Pause dauert leider noch an, aber ich versuche ab und zu einen Bericht zu stricken u...
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 89 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hi @ all! Gestern hatten ich und meine Freunde wieder Langeweile und haben uns einen Film reingezogen. Er heißt „Cube“ und ich sah ihn zum zweiten Mal. Ganz im Dunkeln saßen wir vor dem Fernseher und ließen uns an die Grenzen des menschlichen Daseins spülen. Alles in allem haben wir einen gemütlichen Abend verbracht, die Tatsache, dass der Film an einigen Stellen schockierend ist, störte dabei nicht, denn der Inhalt lässt sich meiner Meinung nach nur mit sehr viel Phantasie auf die Gegenwart übertragen. Aber das könnt ihr ja selber entscheiden, wenn ihr euch den Inhalt zu Gemüte geführt habt. Inhalt ****** Mehrere Leute wachen jeweils ganz allein in einem Würfelraum auf und wissen vorerst nichts von ihrer Co-Existenz, bis sie sich schließlich trauen eine der Türen auf zu machen. Es befindet sich in jedem Raum an jeder Wand inklusive Boden und Decke solche eine Tür, so dass man in jedem Raum in jede Richtung, zumindest theoretisch, gehen kann. Theoretisch deshalb, weil in vielen Räumen lebensgefährliche Fallen, die es in sich haben, aufgestellt sind. Von akustischen und chemischen Sensoren, die das eine oder andere Gräuel auslösen, sind auch Bewegungsmelder installiert worden, die richtige Gemetzel, wie gleich in der Einführungsszene, verursachen können.
Jetzt werdet ihr euch fragen, warum die Menschen da reingeworfen wurden und wer hinter den bösen Machenschaften steckt... Das erfährt man leider nicht. Die Perspektive der Gefangenen, die sich alle finden, wird immer weiter verfolgt und man erhält keinerlei Hintergrundinformationen. Man irrt sozusagen mit durch die Würfelräume. Jeder der Menschen hat eine Funktion, ich sage jetzt nur nicht welche, weil es dann nicht mehr so spannend wird. Später erkennen die Gefangenen, dass es über 17500 Würfelräume gibt und dass sie sich bewegen. Sie müssen also den Ausgang aus diesem Teufelslabyrinth finden. Ob es jemand schafft, seht ihr nur auf DVD und VHS!
Regie ***** Dies ist der erste Film von Vincenzo Natali gewesen. Ihre Vorarbeiten waren lediglich ein paar Folgend er TV-Serie „PSI Factor - Es geschieht jeden Tag“. Hier schuf die Regisseurin einen höchst intelligenten Film, der durch und durch begeistert und fasziniert. Das Drehbuch ist klasse, nur an der deutschen Synchronisation hätte man noch etwas arbeiten können, denn manche Figuren, vor allem Holloway (Nicky Guadagni) und Quentin (Maurice Dean Wint) wirken manchmal sehr klischeehaft – die Ärztin als Emanze und der Cop als Macho mit Arschlochallüren... Alles insgesamt kann man aber mit den Schauspielern zufrieden sein, ihre Leistung ist sehr gut, zu meckern habe ich nichts weiter. Die wichtigsten Schauspieler ************************* Nicole de Boer .... Leaven Nicky Guadagni .... Dr. Helen Holloway David Hewlett .... David Worth the Architect Andrew Miller .... Kazan the Retarded Maurice Dean Wint .... Quentin the Cop
Die Schauspieler *************** Die Schauspieler sind alle unbekannt und nach diesem Film blieben sie das auch alle. Es wäre also für keinen von Nutzen, wenn ich jetzt euch irgendwas erzähle, was ihr hinterher sowieso nicht mehr wisst... Meine Meinung ***************** Ich fand den Film sehr überzeugend und innovativ. Ich wollte ihn schon sehen , als er damals in die Kinos kam, doch kam es nicht dazu... Dann habe ich ihn mir mal auf Video angesehen und war zuerst von dem Schluss enttäuscht. Als wir uns dann gestern noch einmal berieseln lassen haben, war ich aber dennoch wieder begeistert. Und die Problematik mit dem Schluss legt sich dann auch nach einer Weile, weil man aus philosophischen Nachdenkakrobatikgründen (ich liebe zusammengesetzte Substantive) darauf kommt, warum der Film gerade so ausgeht, wie es nun einmal der Fall ist. Also ein Topfilm, zwar eher ein Geheimtipp, aber einer der sich gewaschen hat! Also alle heute noch in de Videothek rennen, aber schnell – es ist kalt draußen, und sich sofort das Video holen! Klare fünf Ciao-Sternies von mir!
Wichtige Infos ************** Länge: 90 min Produktionsland: Canada Farbe: Color Tonverfahren: Ultra Stereo Altersfreigabe: ab 16 Die Fortsetzung *************** Das war für mich eine Überraschung: Es gibt einen zweiten Teil, der da heißt „Hypercube“. Diesen Streifen sah ich noch nicht, da er letztes Jahr, also 2002, in den USA anlief. Ich habe aber (nur für euch) recherchiert und rausgefunden, worum es geht. Die Handlung soll dieselbe sein. Aber das Würfelgebilde nicht mehr. Es ist nämlich nicht länger dreidimensional, sondern vierdimensional. Das heißt, es existieren jetzt ganz viele Parallelwelten...Die Kritiken für den Film sind allesamt positiv und das Fortsetzungsverhältnis wird dem Verhältnis von „Terminator“ zu „Terminator 2“ gleich gesetzt. Das kann ich sehr gut verstehen, da ich echt gedacht habe, dass man zu dem Film keine Fortsetzung drehen kann. Aber das wird sich sicherlich ändern, wenn ich den Film erst einmal gesehen habe. Leider soll der Film in Deutschland nicht erscheinen, da der erste Teil nicht so ein Erfolg war, aber vielleicht ändert sich das ja... :)
Webtipps ********** http://www.cubederfilm.de http://www.cube2themovie.com „Aufwiederlesen!“, sagt der Alex und hofft euch bald wieder zu sehen oder zu lesen oder was ach immer! Bitte vergesst nicht diesen Bericht zu kommentieren - Danke schön! Bye!
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28.04.2003 16:50
Ausführlicher Bericht, aber der Film ist glaube ich einer der schlechtesten die ich je gesehen haben. So verschieden sind die Geschmäcker:-) LG Nenny
03.03.2003 13:54
Von dem zweiten Teil wusste ich noch gar nix, muss ich mir unbedingt angucken!
02.03.2003 23:20
Dieser Film ist wirklich strange. Ich fand ihn nur teilweise gut. Kennst du den Film Memento?