Erfahrungsbericht über "Cultures Gold Edition (PC)"

veröffentlicht 10.03.2005 | SabineG1959
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Über sich :
Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen eine scholne Adventszeit frohe Weihnachten und einen guten Rutsch :)
Sehr gut
Pro Liebevolle Gestaltung, es geht auch ohne Krieg
Kontra umständliche Ausrüstung der Soldaten
sehr hilfreich
Grafik
Sound
Bedienung
Anleitung:
Spieltiefe:

"Die Wikinger kommen!"

Nachdem ich nun so viel Kulturelles und Tiefsinniges erzählt und beschrieben habe, will ich mal einen Versuch starten, über eine meiner Leidenschaften zu erzählen: Spielen … spielen … spielen …

Da ich mit meinem alten PC, bevor er endgültig seinen Geist aufgab, keine modernen Spiele spielen konnte – ich hatte nur Windows95 darauf – fand man mich des Öfteren an den Wühltischen, wo die alten Spiele verramscht wurden. Diese waren mir sowieso lieber, da ich bei den neuen 3D-Spielen schnell die Orientierung verliere und seekrank werde … ähm …

Eines Tages nun fand ich bei Woolworth in der Düsseldorfer Altstadt – ja, da kann man nicht nur „saufen“, da kann man tagsüber tatsächlich auch einkaufen *g* - das Spiel Cultures für 5 Euro und Cultures Gold für 10 Euro, das mich sofort ansprach, ich fand die Abbildungen ja so süß, und der Beschreibung auf dem Karton nach war das genau mein Spiel. Allerdings stimmten die Systemvoraussetzungen nicht, ich hatte nicht genug Arbeitsspeicher, nur 32MB statt der verlangten 64 MB. Zum Glück hatte ich bald Geburtstag und bekam von einem mitfühlenden Menschen dann den restlichen Arbeitsspeicher geschenkt und eingebaut. Dann konnte es also los gehen, die Spiele waren zum Glück noch da, und ich entschied mich für Cultures Gold zum Preis von 10 Euro.

Da ich den Karton nicht mehr habe und nur mit der CD in der Hülle herum reise (s. meinen Bericht Auf der Walz), beschränke ich mich auf das, was ich nachgucken kann bzw. woran ich mich noch erinnere.


~ Beschreibung ~

Der Karton ist ja oben abgebildet. Auf meiner Hülle ist fast dasselbe Bild zu sehen. In der Mitte steht „Cultures Gold“ darüber sieht man den oberen Teil des o.a. Bildes, darunter ein Mayaheiligtum.

Auf der Rückseite sowohl von CD und Karton sind Szenen aus dem Spiel zu sehen: Indianerzelte, Mayaheiligtümer, Eis und Schnee in Grönland, von wo aus das Abenteuer startet und wieder Zelte im Wald – kann ich schlecht erkennen, weil es so klein ist …

Zwischen den Bildern wird kurz die Geschichte erzählt, worum es in dem Spiel geht, darunter findet man die Zeile www.funatics.de www.dultures.de www.thq.de alles in Großbuchstaben. Und darunter letztendlich stehen die


~ Systemvoraussetzungen ~

die ich hier kurz abschreibe:
• Pentium II 266 MHz
• 64 MB RAM
• Windows 9x/2000
• DirectX 7
• Maus
• CD-ROM-Laufwerk

Empfohlen:
• Pentium 400 oder schneller
• Soundkarte
• Handbuch komplett auf CD

Ich habe das Spiel problemlos gespielt auf einem Pentium II 266 MHz unter Widows95. DirectX8 wird – wie üblich bei den SpieleCDs mitgeliefert auf derselben CD, ich hatte zuletzt bereits Version 8, Maus und CD-Romlaufwerk.

Das Problem, das ich nun auf meinen Reisen bei meinen alten Spielen hatte: sie liefen nicht auf den modernen PCs. Nun bin ich hier bei meiner Freundin und habe es installiert unter Windows XP Servicepack 1, wie sie mir sagte, und hier läuft es auch problemlos. Mit den anderen Systemvoraussetzungen liegt sie weit über den Vorgaben, DirectX7 habe ich von der SpieleCD installiert.


~ Inhalt des Karons ~

• Viel Luft
• CD mit dem Spiel etc. – s. unten
• Handbuch
• Werbung


~ Inhaltsangabe CD ~

Auf der CD befinden sich
• Die Vollversion des Originalspiels Cultures
• Die Erweiterung Die Rache des Regengottes
• Diverse Einzel- und Mehrspielerkarten inklusive Tutorial
• DirectX8
• Cultures-Bildschirmschoner zum Herunterladen
• Handbücher zu beiden Spielen
• Acrobat Reader
• Zanzarah Video, also Vorschau für ein anderes PC-Spiel
• Links zu den o.a. angegebenen Websites

Zu den Mehrspielerversionen kann ich nichts sagen, da ich niemanden zum Spielen gefunden habe.

Zum Handbuch kann ich keine Einzelheiten mehr sagen, da ich nicht weiß, wo es ist … Asche über mein Haupt … Mein allgemeiner Eindruck ist jedenfalls, dass mir nichts Negatives aufgefallen bzw. in Erinnerung geblieben ist. Ich nutze Handbücher kaum, schlage selten mal etwas nach, praktiziere eher Learning bei Doing, bis ich also durch Ausprobieren heraus gefunden habe, wie es geht.


~ Das Spiel ~

Fangen wir also vorne an:

• Die Installation
verlief immer problemlos, man wird durch sie geführt und kann eigentlich nix falsch machen, wenn man den jeweiligen Anweisungen folgt.

• Der Start
Nach dem Starten der Cd öffnet sich das

• Inhaltsverzeichnis zum Anklicken
Hier wird erstmal wieder das Mayaheiligtum gezeigt. Von verschiedenen Mayas muss man pro Level jeweils einen der Steine wieder zurück handeln oder erobern oder …
Folgende Buttons zum Anklicken sind zu sehen:
- Starte Cultures
- Installiere Bildschirmschoner
- Installiere The Beginning
- Zanzarah Video
- Deinstalliere Cultures
- Installiere DirectX8.0A
- LiesMich ansehen
- Beenden
Da ich die meisten Punkte bereits besprochen habe, kommen wir nun zum Spiel und starten Cultures.

• Das Spiel


Beim Starten und Laden des Spiels wird die Geschichte erzählt, worum es geht und in einem Film gezeigt, was passierte. Es beginnt damit, dass Großvater von einer großen Dunkelheit erzählt und einem fürchterlichen Regen. Auf einmal zersprang die Sonne und sieben Sonnensteine fielen auf die Erde. In dem Spiel geht es nun darum, dass der Junge, der dem Großvater zuhört, sich nun als Erwachsener auf die Reise begibt, um die sieben Splitter des Sonnensteins zu finden und wieder zusammenzusetzen.
Währenddessen erklingt Musik in MIDI-Qualität.
Mit der Escape-Taste kann man dieses Eingangsvideo aber locker überspringen und landet bei der nächsten


• Inhaltsübersicht des Spiels
- Einzelspieler
- Mehrspieler
- Einstellungen
- Intro
- Credits

Bei den Credits erscheinen die Autoren und Gestalter des Spiels.

Beim Intro wird wieder die Geschichte erzählt, um die es bei dem Spiel geht.

Bei den Einstellungen können Gradik und Sound eingestellt werden. Einzig und allein den Mauszeiger habe ich da von der schönen Version auf die simple umgestellt, weil ich damit besser zurecht kam und komme. Ansonsten lasse ich die Finger von solchen Dingen, wenn das Spiel einwandfrei läuft.

Zum Mehrspielermodus kann ich nichts sagen. Da man sofort die Verbindungsart angeben muss, bevor man erfährt, ob man da dieselben Spiele oder vielleicht andere spielt, weiß ich also nicht, was sich dahinter verbirgt.

Also beschreibe ich hier den Einzelspielermodus, aber vorher noch kurz ein paar Worte zur


~ Navigation ~

Wie oben beschrieben, öffnen sich Fenster mit dem jeweiligen Inhalt zum Anklicken.

Auf der linken Seite des Bildschirms sieht man in diesen Navigationsfenstern einen Wikinger mit Schutzschild, der vor einem Baum steht. Die Äste des Baums bilden mit dem Laub den linken oberen Rahmen, der Hintergrund ist in einem Grauton gehalten. Auf der rechten Seite steht ebenfalls ein Baum, dessen Blätter sich mit dem linken am oberen Bildrand vereinigen. Unter dem Baum ist ein liebevoll gestalteter Fliegenpilz, und auch ein paar Blümchen am Fuße der Seite hat man nicht vergessen.

Das Wichtigste unter dem rechten Baum ist allerdings das Hinweisschild, das man anklicken muss, um wieder zur vorherigen Seite zurückzukommen.

Am unteren Rand befindet sich zwischen den Blumen auf einer Wiese ein Baumstamm. In ihm kann man jeweils eine Kurzbeschreibung dessen lesen, worauf sich gerade der Mauszeiger befindet.

Außerdem erscheint eine kleine Landkarte oben links in der Ecke, die anzeigt, wo das Spiel spielt bzw. eine groben Überblick über die Landschaft gibt.

Nachdem wir nun begriffen oder herausgefunden haben, wie man sich innerhalb des Spiels bewegt, können wir also endlich anfangen zu spielen. Beginnen wir also mit dem


~ Tutorial ~

Schon hier gibt es verschiedene Levels, in denen man mit simplen Aufgaben an das Spiel heran geführt wird. Als erstes geht es darum, ein Jägerzelt zu bauen und die Menschen, die bereits in Wohnzelten wohnen, mit Nahrung zu versorgen. Pro Level kommen neue kleinere Aufgaben dazu, bis man die Techniken des Spiels beherrscht.

Laut CD-Aufschrift gibt es mehr als 30 verschiedene Berufsgruppen und ein ausgefeiltes Diplomaten- und Handelssystem.

Nach dem Starten des ersten Levels erscheint auf dem größten Teil des Bildschirms die Landschaft und ein Lager, was mal ein Haus, mal aber auch das Schiff sein kann, mit dem die Wikinger in dem fremdem Land, das sie Vinland – Weinland – nennen, gelandet sind. Aus diesen dort gelagerten Rohstoffen werden die ersten Gebäude errichtet.

Auf der linken Seite des Bildschirms erschient die Menuleiste, die man zum Steuern des Spiels braucht. Ich habe ein wenig Mühe gehabt, mich damit zurechtzufinden, wie ich Häuser baue, wie ich den Leuten Berufe zuteile und wie ich sie zum Arbeiten an ihre jeweiligen Arbeitsplätze schicke. Ich habe mir dann angewöhnt, die Wikinger mit der Maus zu markieren und ihnen die Aufgaben mit den Buchstaben zuzuteilen.

Nachdem man also das ausgesuchte Level gestartet hat, erscheint ein Text, die Mission, in dem erklärt wird, was man machen und erreichen soll.

Links sind also die Buttons zur Spielsteuerung:

Mit dem obersten Button, der Werkzeug darstellt, erreicht man das Hauptmenü, wo man Spiele laden und speichern kann, Musik einstellen und Titel aussuchen kann, Optionen zum automatischen Speichern etc. findet.

Mit dem nächsten Button, dem Fragezeichen erreicht man das Inhaltsverzeichnis mit den Kapiteln Gebäudeliste, Militär, Tastaturbelegung ( wo ich dann die Kurzbefehle für „meine Leute“ alle gefunden habe, und zu guter Letzt noch Tricks und Tipps.

Der nächste ist die Fahne, wo man die Missionsziele nachgucken kann und inwieweit man sie bereits erledigt hat.

Darunter folgt der Button mit dem Handschlag. Hier kann man die diplomatischen Verbindungen mit den Mayas, Eskimos oder anderen Wikingern nachgucken und regeln – wenn sie sich denn regeln lassen. In manchen Fällen bleibt ein Feind ein Feind ein Feind und lässt sich durch nichts bestechen oder kaufen oder verhandlungsmäßig beeindrucken ….

Darunter findet man die Statistiken. Sinnvoll ist es dabei, die Nahrungsmittelproduktion im Auge zu behalten, damit die Ärmsten nicht verhungern, was schnell mal passieren kann, wenn sie sich schneller vermehren, als die Nahrungsmittelherstellung steigt … doch dazu später …

Mit dem Helm-Button kann man sich einen Überblick über seine Bewohner verschaffen, nach Männern, Frauen, Kindern und Berufen sortiert.

Das Zahnrad zeigt die Technologie an und vor allem die Technologiebäume. Die Möbelherstellung verlangt z.B., dass man vorher Holz gehackt und den Beruf des Holzhackers dadurch erfunden hat. Als nächstes muss der Holzhacker den Beruf des Werkzeugmachers erlernen, und danach erst kann er sowohl Möbel als auch Speere herstellen. Analog dazu sind die anderen Berufe aufgebaut. Die Waffenherstellung für die Soldaten erfolgt immer erst am Ende der Berufekette. Wenn ein Beruf erstmal von jemandem erfunden worden ist durch das Tun, kann er auch in der Schule erlernt werden.

Der unterste Button, der Globus, ist dafür da, die kleine Orientierungskarte ein- bzw. auszublenden.

Informationen, die im Spielgeschehen wichtig sind, erscheinen am linken oberen Bildrand in Symbolen. Hat eine Person ein Problem oder einen Wunsch – z.B. heiraten … - dann kann diese direkt dort angeklickt werden und das Problem gelöst werden oder auch nicht. Heiraten kann man z.B. auch verweigern, wenn einem der ausgesuchte Partner nicht gefällt *g* Welche Heiraten sinnvoll sind und welche nicht, das könnt Ihr beim Spielen dann selber herausfinden.

Nun aber erstmal der Reihe nach zu den Spielen für Einsteiger:


~ Spiele für Einsteiger ~

Nachdem man nun also die Funktionsweise gelernt hat, kann man sich an die Spiele für Einsteiger wagen. Hier ist das Besondere, dass gewisse Waren bereits im Überfluss vorhanden sind, man also nicht alle Technologiebäume selber aufbauen muss, und sich somit „ungestört“ auf die gestellten Aufgaben konzentrieren kann.

Die Spiele sind alle sehr liebevoll gestaltet, teils mit Aufgaben, teils Endlosspiele. Da ich in der Lage war, sie alle zu gewinnen – was bei mir ab einem bestimmten Schwierigkeitsgrad nicht mehr selbstverständlich ist, da ich auch aufgrund meiner MS-Erkrankung teilweise nicht mehr so schnell handeln kann bzw. zu langsam sehe, ist ab einem gewissen Punkt einfach Schluss bei mir, so dass ich denke, für einen echten Zocker sind diese Spiele viel zu einfach und langweilig, als netter Zeitvertreib für Gelegenheitsspieler/innen aber ideal :)


~ Einzelnes Szenario ~

Bei diesen Spielen muss man nun den ganzen Technologiebaum selbst erstellen und die entsprechenden Aufgaben lösen, die ich schon mal nicht alle geschafft habe. Ich spiele nicht so gern Krieg, liebe es aber Dörfer aufzubauen und Handel zu treiben, d.h. also, dass ich die Kriegsspiele nicht gewonnen habe, die Handelsspiele aber sehr wohl. Anmerken möchte ich noch, dass ich es ziemlich umständlich finde, jeden Soldaten einzeln mit allem Notwendigen auszurüsten, was vor allem viel zu viel Zeit kostet, wenn man sich bereits im Krieg befindet und „Nachschub“ braucht. Sinnvoller hätte ich es hier gefunden, wenn man das auch irgendwo hätte automatisieren können (falls ich das etwa übersehen habe, dann - bitte – schreibt mir dringendstens, WO ich das machen kann! *g*)

Zum Krieg will ich noch hinzufügen, dass es in manchen der Aufgaben möglich ist, mit Hilfe befreundeter Indianer- oder Eskimostämme die Feinde zu besiegen, man also so eine Art Söldner anheuern kann von den befreundeten Stämmen, die auch die Wikingerfrauen heiraten können – dazu später mehr …

Der nächste Punkt in der Liste sind die


~ Kampagnen ~

Hiervon gibt es zwei:

1. Die Entdeckung Vinlands aus dem Ursprungsspiel Cultures
2. Die Rache des Regengottes, das Ergänzungsspiel

Beide Kampagnen beginnen in Schnee und Eis. Beim ersten Mal müssen die Wikinger das Schiff füllen mit den Vorräten für die lange Reise, beim zweiten Mal sind sie ganz im Norden gelandet, wo sie wieder von vorne anfangen, eine funktionierende Ortschaft auszubauen, Handel mit dem Eskimos zu treiben und ihre ehemaligen Kameraden zu suchen, die sie bei ihrer ersten Reise in Vinland zurück gelassen haben.

So gelangen die Wikinger also von Level zu Level weiter ins Innere des Landes, aus Eis und Schnee in die Wälder und dann in die Wüste. Beim ersten Mal geht es darum, die sieben Teile des Sonnensplitters wieder zu finden und von den verschiedenen Mayastämmen zu erhalten. Beim der zweiten Kampagne geht es darum, dass die Wikinger ihre alten Orte wieder aufsuchen und nach den dort zurück gelassenen Wikingern gucken. Sie entdecken dabei zu ihrem Entsetzen, dass die Mayas alle Siedlungen zerstört haben, finden oft genug nur rauchende Trümmer und müssen nun ihre Freunde rächen.

Neu an der zweiten Kampagne sind die fliegenden Händler, mit denen man Handel treiben kann und die es im ersten Teil noch nicht gab.

Bis jetzt habe ich beide Kampagnen nur bis ungefähr zur Mitte geschafft, kann also selber nicht sagen, wie es ausgeht, finde die Aufgaben alle bis jetzt sehr liebevoll, abwechslungs- und ideenreich gestaltet.

Zu den letzten Punkten dieser Liste, Spielstand laden und Spiel fortsetzen, brauche ich ja nix weiter zu sagen, der Sinn ergibt sich ja aus dem Namen.


Kommen wir nun zu den


~ Personen ~

Die Wikinger sind alle Einzelpersönlichkeiten, die essen und trinken müssen, das zum Glück aber fast alle eigenständig tun. Lediglich die Soldaten und die Kundschafter, die die Landschaft aufdecken – wie alle, die sich auf der Karte bewegen – und die aber zusätzlich Wegweiser anbringen müssen, damit die Wikinger sich nicht verlaufen, müssen zum Essen geführt werden und „gefüttert“ werden, melden sich aber rechtzeitig, wenn sei Hunger haben, wie weiter oben beschrieben.

Wie schon erwähnt gibt es Männer und Frauen, die Wohnungen brauchen, aber notfalls auch im Freien überleben können. Die Männer üben Berufe aus und entwickeln sie, die Frauen versorgen die Häuser mit allem, was man zum Leben braucht, also Nahrung, Möbel, Geschirr und Öllämpchen für den Gottesdienst. Pro Haus genügt eine Frau, die sich um das Haus kümmert, bis zu drei Familien können in einem Haus leben. Es gibt aber auch Ein-Familienzelte und Zweifamilienhäuser. In jedem Haus, in dem eine Frau lebt, können die dort wohnenden Männer effektiver arbeiten, weil sie sich nicht ums Essen etc. kümmern müssen – wie im „richtigen Leben“ halt *g*

Männer und Frauen können heiraten, d.h. am effektivsten ist es, ein Ehepaar und zwei Männer in ein Dreifamilienhaus einziehen zu lassen. Wenn man denn neue Leute braucht, dann klickt man die verheirateten Fraueneinfach an, drückt auf die Leertaste, wo sich dann ein Kranz um die jeweilige Person bildet mit den möglichen Optionen, beim Kundschafter also auch essen und Wegweiser bauen etc, bei allen heiraten und bei den Frauen kann man halt noch bestimmen, ob es ein Junge oder Mädchen werden soll. Mit 14 Jahren sind die Kinder erwachsen.

Am rechten unteren Bildrand erscheint beim Anklicken ein Fensterchen zu jeder Person, wo eine Liste der gelernten Berufe erscheint, Wohnhaus, Arbeitsplatz etc. ersichtlich und anklickbar ist und wo man auch den Namen der Person ändern kann. Wie gesagt: jede Person ist ein Individuum mit eigenem Namen und eigener Geschichte.

Soldaten werden in der Kaserne ausgebildet, wo sie mit Waffen, Rüstung, Bier und möglichst auch Gold ausgerüstet werden müssen. Zumindest steigert das Gold den Kampfes- und Überlebenswillen. Ich halte das für sehr wichtig, da es halt so umständlich ist, Nachschub auszurüsten, wenn sie so schnell sterben. Außerdem finde ich, dass die Mayas unverhältnismäßig stark sind, obwohl sie lange nicht so gut ausgerüstet sind wie die z.T. mit Schwertern und Eisenrüstung ausgestatteten Wikinger.

Ich hoffe, ich habe nun nichts Wesentliches vergessen und kome nun zum meinem


~ Fazit ~

Ich liebe dieses Spiel, weil/wegen

• Liebevolle Gestaltung der Figuren und Landschaften, in die ich mich sofort verliebt habe :)
• Aufbau von Handel und nicht nur Krieg
• Auch für mich vieles nicht zu schwer
• Schöne Musik
• Man muss nicht auf zu vieles gleichzeitig aufpassen
• Der Preis von 10 Euro war natürlich einsame Spitze (oder waren es sogar noch 10DM?)

Was ich nicht so gut finde

• Ausrüstung von Soldaten zu umständlich
• Habe nicht sofort kapiert, wie man die Personen steuert (hätte das aber bestimmt im Handbuch finden könne, war mal wieder zu faul dazu … *g*)


Ich kann das Spiel nur – fast – uneingeschränkt denjenigen empfehlen, die bei Spielen eher meine Vorlieben teilen. Wer es blutrünstig liebt, sollte die Finder davon lassen, da es keine Monster u.ä. gibt, sondern einfach „nur“ diese süßen und liebevoll gestalteten Wikinger, Mayas und Eskimos in ihren ebenso liebevoll gestalteten Häusern und Landschaften. Trotz der umständlichen Soldaten liebe ich dieses Spiel und bin sehr glücklich, dass es hier bei meiner Freundin auf dem PC läuft und ich es trotz meines Zigeunerlebens ab und an mal spielen kann.

Herzlichen Dank fürs Kommentieren, Ergänzen und Bewerten.

Alles Liebe von Sabine :)

PS: ich wusste nicht genau, was ich unten alles anklicken soll, denke aber, dass die heutigen Kids mit 6 bestimmt in der Lage sind, das Spiel zu spielen, für 12-Jährige Freaks ist es bestimmt schon zu langweilig ... finde es am geeignetsten für Leute, dei gerne mal zur Entspannung spielen aber nchit ständig am PC sitzen ...

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • xxxxxxxxxxMaexxxxxxxx veröffentlicht 25.04.2005
    Hab von dem Spiel noch nie gehört ehrlich gesagt - hört sich aber klasse an =) Grüßle,Thomas
  • reya veröffentlicht 29.03.2005
    Ein superausführlicher Bericht. Spiel klingt lustig, habe ich bis dato noch gar nix von gehört. Könnte aber was für mich sein, mag die Richtung. Im Moment spiele ich die Sims hoch und runter.... ;o) Lieben Gruß reya
  • GentleGreg veröffentlicht 13.03.2005
    Toller ausführlicher Bericht, ich hab das Spiel leider noch nie gespielt.
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