DAK - Deutsche Angestellten Krankenkasse

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Hier bin ich gut versichert!

5  07.09.2007

Pro:
persönlicher Kontakt, gute Zahlungsbereitschaft, gute Beratung, kompetente Mitarbeiter in der Geschäftsstelle

Kontra:
etwas teurer als andere

Empfehlenswert: Ja 

Ronja77

Über sich:

Mitglied seit:29.04.2004

Erfahrungsberichte:48

Vertrauende:23

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 91 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Mein letzter Bericht über eine Krankenkasse ist nun gut 1,5 Jahre her. Zu diesem Zeitpunkt etwa bin ich Mitglied bei der DAK. Weil ich irgendwie gesundheitlich nicht gerade ein Glückspilz bin, habe ich auch diese Krankenkasse bezüglich wichtiger Dinge getestet. Von den Erfahrungen berichte ich hier.


Nach schlechten Erfahrungen bei einer BKK habe ich wieder Kontakt zur DAK aufgenommen. Dort war ich während meiner Lehrzeit versichert und ich konnte damals schon nicht klagen. Allerdings hatte ich auch nichts weltbewegendes. Meiner Meinung nach kann niemand eine Krankenkasse ausreichend beurteilen, wenn er "nur" wegen Schnupfen mal eine ärztliche Leistung in Anspruch nimmt. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse sind zu etwa 95 % gesetzlich geregelt. Deshalb gibt es bei Standardleistungen auch so gut wie nie Ärger. Egal welche Krankenkasse gewählt wurde. Interessant sind die letzten 5 %. Nun wollte ich weg vom "Geiz-ist-geil" und probieren, ob man es mit einer teureren Krankenkasse leichter hat.

Der Bericht ist recht lang geworden und damit Ihr Euch zurecht findet, ist er wie folgt gegliedert:

1.Allgemeines zur DAK
2.Die Leistungen der DAK im Überblick
3.Weitere Informationen
4.Wie läuft es mit der DAK
5.Kosten?
6.Fazit

1.Allgemeines zur DAK
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Mit etwa 4,7 Mitgliedern und über 6,2 Millionen Versicherten gehört die DAK zu den größeren deutschen Krankenkassen. Erreichbar ist die Krankenkasse in über 900 Geschäftsstellen und aber auch über das Internet. Interessierte sollten sich aktuell über www.dak.de informieren.

Postanschrift der Zentrale:
DAK-Zentrale
Nagelsweg 27 - 31
20097 Hamburg
Telefon 040 / 23 96 - 0
Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, kann seinen Antrag online abgeben oder sich an eine der Geschäftsstellen wenden. Ein Adressenfinder befindet sich auf der Homepage, alternativ tut es auch das gute alte Telefonbuch.
Ansprechpartner für mich sind die Mitarbeiter der Geschäftsstelle meines Wohnortes. Auf den Internetseiten sind aber auch mehrere Servicenummern aufgeführt. Hier kann man auch Fragen zu Leistungen und Gesundheit loswerden.

2. Die Leistungen der DAK im Überblick
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Viele Leistungen der DAK sind vom Gesetzgeber vorgegeben und trotzdem wird dafür geworben, als ob man diese Leistung nur bei der DAK mit drin hätte. Bei den Ausführungen der Leistungen habe ich mich an den Ausführungen der Internetseiten entlang gehangelt, damit es auch halbwegs vollständig wird.

* Ärztliche Behandlungen
Ist sicher das wichtigste mit, wofür wir eine Krankenversicherung haben. Man geht zu einem Arzt mit Kassenzulassung und lässt sich behandeln. Der Arzt rechnet diese Leistung dann mit der Krankenkasse direkt ab.

* Gesundheitsuntersuchungen
Das sind die Routineuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung bei Männern und Frauen. Ebenso gehören hier die U-Untersuchungen für Kinder dazu. Das ist sicher Standard.

* Ambulante Operationen
Dieser Punkt wird bei der DAK als Leistung aufgeführt. Auf der ganzen Seite wird klar, dass die DAK diese Vorgehensweise favorisiert. Ist ja auch klar, weil sich durch die ambulanten Operationen sehr viel Geld einsparen lassen. Auch die meisten Patienten finden solche Konzepte toll, weil man wenige Stunden nach dem Eingriff wieder zu Hause ist. Für Risikopatienten oder Patienten ohne Betreuungsmöglichkeit nach der OP ist eine ambulante Operation nicht geeignet. Insgesamt ist das ambulante Vorgehen sicher bei allen Krankenkasse mit im Leistungspaket.

* Psychotherapie
Die Mitglieder der DAK können auch Psychotherapie in Anspruch nehmen, was aber ganz klar bei allen gesetzlichen Krankenkassen möglich ist. Probesitzungen können einfach und ohne Antrag mit Abrechnung auf Krankenkassen-Karte durchgeführt werden. Dann muss aber ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden.

* Gesundheitsprogramme
Diese Programme sollen Spätschäden bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Diabetes verhindern oder eindämmen. Dies erfolgt durch Aufklärung und Schulung der betroffenen. Hier kann ich leider nicht mit eigenen Erfahrungen dienen.

* Patientenrechte
Dies ist für mich eher eine Informationsmöglichkeit auf der Seite. Hier erfährt man wissenswertes über freie Arzt- und Krankenhauswahl und über mögliche weiter Leistungen bei Krankheit. Interessant sind auch Informationen zu Patientenverfügungen oder auch dem Organspendeausweis.

* Expertenrat zu chronischen Schmerzen
Dies ist die Einrichtung einer Hotline, wo man Fragen zu chronischen Schmerzen vieler Art loswerden kann. Diese Nummer habe ich bereits genutzt und ich war sehr angetan von der Leistung. Erstens war die Beratung (soweit am Telefon möglich) nett und aufbauend. Zweitens hatte ich das Gefühl, dass MIR geholfen werden sollte und dass es nicht darum ging, Kosten für die Krankenkasse einzusparen. Später bekam ich dann noch von der Mitarbeiterin eine Liste mit passenden Ärzten vor Ort zugeschickt.

* Spezielle Schmerztherapie
Hier wird wieder von der DAK gesagt, dass eine Schmerztherapie aufgrund spezieller Verträge für DAK-Versicherte möglich ist. Das ist bestimmt löblich, allerdings können das auch Versicherte anderer Kassen in Anspruch nehmen. Eine Überweisung in die Schmerzsprechstunde kann auch der Hausarzt ausfüllen. Schmerzsprechstunden gibt es in der Regel in den Krankenhäusern; in der Regel sind es die Narkoseärzte, die eine Zusatzausbildung für die Schmerztherapie gemacht haben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es bei chronischen Schmerzen sehr lohnend ist, sich beim Schmerztherapeuten vorzustellen.

* Rehabilitationsberatung
Für Kopfschmerz- und Migränepatienten. Patienten der DAK können lt. Auskunft auf der Internetseite Rehaleistungen für solche Beschwerden in Anspruch nehmen. Da weiß ich nicht so genau, vermute allerdings, dass dies auch bei anderen Krankenkassen möglich ist. Bei im Arbeitsleben stehenden Menschen ist es auch der Rentenversicherungsträger, der Maßnahmen zur Rehabilitation bewilligt (auch Anschlussheilbehandlungen). Dort ist es so, dass die Begründung der Anträge viel ausmacht. Die Rehamassnahmen sind sehr teuer und werden nicht mal eben so bewilligt.

* Akupunktur bei Rücken- und Knieschmerzen
Dies ist ein Modellprojekt der DAK, wo bei länger als sechs Monate anhaltenden Schmerzen an Rücken und Knie vom ausgebildeten Ärzten Akupunktur angewendet werden darf. Ich weiß aber noch, dass auch meine vorherige Krankenkasse dieses Projekt im Angebot hatte. Wieder also nichts besonderes - aber trotzdem gut!

* Asthmaschulungen
Diese werden für Erwachsene und Kinder an vielen Schulungsstätten angeboten. Hier habe ich keine Erfahrungen mit, denke aber, dass so was auch von einigen anderen Krankenkassen geboten wird.

* Impfen auf Reisen
Das habe ich jetzt mit der DAK auch noch nicht probiert. In der Regel sind typische Reiseimpfungen bei den Krankenkassen kostenpflichtig. Auf der Internetseite der DAK wird nur beschrieben, dass Impfungen sinnvoll sind und dass man den Arzt fragen soll. Allerdings wird nicht klar, was die DAK hier übernimmt.

* Naturheilverfahren
"Wer heilt hat recht" sagt mein Hausarzt gern. Die Naturheilverfahren sind immer mehr auf dem Vormarsch. Die DAK sagt an, dass sie Kosten übernimmt, leider aber nicht welche genau abrechnungsfähig sind. Bei Fragen soll man sich an die Geschäftsstellen wenden.

* Gesundheitsförderung
Die DAK übernimmt einen Teil oder die gesamten Kosten, wenn ein Mitglied sich entscheidet, an Präventationsmassnahmen teil zu nehmen. Welche Leistungen hier abrechnungsfähig sind, sollte man vorher mit der Geschäftsstelle absprechen. Ein Beispiel: Bei uns gibt es eine Rehaeinrichtung, wo man an den Geräten Muskelaufbautraining machen kann. Die Gebühren dafür sind für DAK Versicherte erniedrigt und zusätzlich erstattet die DAK 80 % der Kosten, wenn man das Programm auch durchgezogen hat. Das hat man sicher nicht bei jeder Krankenkasse in diesem Umfang.

* Familienplanung / Verhütung
Dies ist eine Leistung, die definitiv auch gesetzlich geregelt ist. Dazu zählt die Beratung beim Arzt und die Kostenübernahme für Verhütung bis einschl. des 20. Lebensjahres.

* Nachwuchs
Die DAK übernimmt die Kosten, die mit dem Nachwuchs in Zusammenhang stehen. Auch das wird von anderen Krankenkassen übernommen. Gerade bei Kindern sind Krankenkassen in der Regel spendabel. Explizit wird dafür geworben, dass bei Heilmitteln hier keine Zuzahlung erfolgt. Da ich keine Kinder habe, kann ich auch nicht sagen, ob das wirklich ein Extra ist.

* Die lieben Zähne
Auch hier zahlt die DAK (wie aber auch andere Kassen) was dazu. Es gilt mittlerweile eine Festzuschussregelung. D.h., es wird ein Zuschuss bezahlt und der Versicherte entscheidet selbst, welche Versorgungsmöglichkeit er nutzen möchte. Man kann sich z.B. Implantate einsetzen lassen, bekommt aber den selben Zuschuss, den man auch bei der Versorgung mit Kronen bekommen hätte. So kann jeder selbst nach Belieben und Geldbeutel entscheiden, was es werden soll. Diese Art der Leistung wird von allen Krankenkassen erfüllt. Weiter sind kieferorthopädische Versorgungen möglich. Die Kostenübernahme ist aber vom Befund, vom Alter und auch vom Erfolg der Behandlungen abhängig. Bezahlt wird auf jeden Fall die jährliche Routineuntersuchung. Bleibt es bei der Vorsorge, fällt auch keine Praxisgebühr an.

* Arznei und Verbandmittel
Hier gilt für alle gesetzlich Krankenversicherte, dass ab dem 18. Lebensjahr eine Zuzahlung zu leisten ist. Interessant ist, dass die DAK eine Vereinbarung mit DocMorris abgeschlossen hat, damit eine zügige Belieferung möglich ist. Meine Meinung zu DocMorris habe ich in einem anderen Bericht formuliert, so dass ich hier auch keine Erfahrungen beisteuern kann.

* Heilmittel
Damit sind z.B. Krankengymnastik und Massagen gemeint. Es wird alles gezahlt, was der Arzt verordnet und somit für medizinisch notwendig hält. Allerdings ist das mit den Verschreiben eine eigene Sache. Viele Ärzte sträuben sich, wahrscheinlich weil das Budget zu stark belastet wird. Erfahrungsgemäß wird eher Krankengymnastik als eine Massage verschrieben. Massagen sind zwar in der Regel angenehm, beseitigen aber selten die Ursache. Bei der KG hingegen kann an den Ursachen direkt gearbeitet werden. Während der Zeit meiner Mitgliedschaft habe ich des öfteren Krankengymnastik verordnet bekommen und auch wahrgenommen. Hier gab es nie Probleme. Dazu muss ich aber auch sagen, dass meine vorherige Krankenkasse da auch nie gemurrt hat.

* Hilfsmittel
Dazu gehören Dinge wie Einlagen oder Sehhilfen. Die Kosten werden hierfür übernommen, wenn das Hilfsmittel ärztlich verordnet wurde. Die Leistungspflicht bei Sehhilfen ist beendet, wenn das Mitglied achtzehn Jahre alt geworden ist. Dann wird nur noch bei sehr schwerer Sehbehinderung gezahlt. Dieser Bereich ist zu anderen Krankenkassen gleich.

* Krankenhausbehandlung
Dieser Part gehört zu den Leistungen aller Krankenkassen. Hier kann ich nur dazu beisteuern, dass es bei der DAK kein Problem war, die Behandlung in einem weit entfernten Vertragskrankenhaus durchzuführen.

* Stationäre Hospize
Die DAK beteiligt sich an den Kosten, allerdings weiß ich nicht, ob das andere Krankenkassen nicht genau so machen. Wäre zu erwarten.

* Haushaltshilfe
Sind Kinder im Haus oder gibt es niemanden, der den Haushalt bei einer akuten Erkrankung führen könnte, zahlt die DAK eine Haushaltshilfe. Dies ist ein Punkt, wo sich die Beratung durch die Geschäftsstelle sicher lohnt. Allerdings ist zu beachten, dass Zuzahlungen erforderlich sind. Hätte ich nicht meine Familie gehabt, wäre dies sicher ein Punkt gewesen, über den ich mir Gedanken hätte machen müssen.

* Pflege
Die DAK zahlt auch, wenn der Pflegefall eintritt. Dies kann kurzfristig passieren, schneller als es einem lieb ist. Es werden div. Varianten (Vollzeitpflege, ambulante Pflege,..) gezahlt. Hier denke ich, dass eine Krankenkasse mit persönlichem Ansprechpartner gut weiterhilft.

* DAK Arbeitsunfähigkeitsmanagement
Dies ist eine Leistung, die ich bisher nur von der DAK kenne. Bei längerer Arbeitsunfähigkeit bzw. schweren Erkrankungen kümmert sich ein Mitarbeiter der DAK um den Versicherten. Bei mir war es so, dass ich einen Anruf durch einen Mitarbeiter bekam. Dieser hatte meine Unterlagen vorliegen und war über die Art meiner Erkrankung bestens informiert. Heraus kam der Rat, dass ich nicht zu früh wieder mit der Arbeit beginnen sollte und Hinweise, welche Kontrolluntersuchungen ich vor Arbeitsantritt durchführen sollte. Außerdem informierte er mich über die Wiedereingliederung. Anfangs war ich ziemlich skeptisch, als der Anruf kam. Ich hatte nur im Kopf, dass der mich bestimmt zur Arbeit jagen will, egal was kommt. Danach hatte ich aber ein sehr positives Gefühl und auch im Endergebnis war dies eine sehr hilfreiche Leistung der DAK.

* Rehabilitationssport und Funktionssport
Dies ist eine Leistung, die auch andere Krankenkassen im Angebot haben, die aber dadurch nicht weniger wichtig wird. Mir ist erst jetzt aufgefallen, wie viele Menschen so eine Leistung in Anspruch nehmen. Hauptsächlich sind es die Rücken geplagten, die regelmäßig bei den Reha-Einrichtungen trainieren. Dabei handelt es sich um Trocken- und/oder Wassergymnastik. Die Beantragung läuft über den Hausarzt und muss von der Krankenkasse genehmigt werden. Die gehörten Meinungen zu diesen Programmen sind durchweg positiv gewesen.

* Kuren, Rehabilitationsmassnahmen
Wie oben schon mal angesprochen, werden solche Leistungen bei berufstätigen Menschen vom Rentenversicherungsträger übernommen. Aber manchmal (Rentner z.B.) ist auch die Krankenkasse der Kostenträger. Die DAK übernimmt, wie auch andere Krankenkassen, die Kosten für solche Kuren nach Genehmigung. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich immer wieder eine Kur antreten würde, wenn mir wieder eine zusteht und diese genehmigt wird. Man sollte diese Maßnahmen wirklich mitnehmen und besonders für die Zukunft auch Nutzen daraus ziehen.

* Zahlungen
Ein sehr wichtiges Thema. Wenn man länger als sechs Wochen arbeitsunfähig ist, läuft in der Regel die Mietevorauszahlung des Arbeitgebers aus. Die Krankenkassen (nicht nur die DAK) zahlen dann einen ordentlichen Teil des letzten Gehalts weiter. Das ist eine super wichtige Leistung, die ich auch schon in Anspruch nehmen musste. Dabei fordert die Krankenkasse vom Arbeitgeber eine Bescheinigung über die letzte Lohnzahlung an und errechnet daraus das Krankengeld. Die Auszahlung muss dann per Auszahlungsschein vom Versicherten beantragt werden. Des Weiteren wird auch Mutterschaftsgeld gezahlt und es werden Fahrtkosten erstattet.

3. Weitere Informationen:
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Weitere und im Zweifelsfall auch immer aktuellere Informationen erhaltet Ihr auf der Homepage oder als Mitglied auch in den regelmäßig erscheinenden Mitgliedszeitschriften. Das Gebiet der Krankenversicherungen ist so umfangreich, dass ich es nie schaffen werde, es zu 100 % abzudecken. Vor Beantragung meiner Mitgliedschaft habe ich auch diverse Telefonate mit einem Sachbearbeiter der DAK geführt, um abzuchecken, ob ich durch den Wechsel auch wirklich Vorteile habe. Dies ist, so denke ich, nur möglich, wenn man seinen individuellen Fall sieht und abklärt.

4. Wie läuft es mit der DAK:
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Die DAK ist für mich immer erreichbar und zum größten Teil kann ich auch immer mit einem gleichen Ansprechpartner sprechen. Dies war einer der wichtigsten Gründe zur DAK zur wechseln. Das wurde mir versprochen und dies wurde auch gehalten. Wenn ich möchte, kann ich anrufen oder gleich persönlich vorbei schauen. Sollte die Geschäftsstelle mal nicht besetzt sein, stehen bundesweite Service-Nummern zur Verfügung. Die Kontakte zur DAK waren bisher alle nett und konstruktiv. Ich habe bei den Mitarbeitern nicht das Gefühl, dass es nur darum geht Kosten für die Versicherung einzusparen. Vielmehr geht es darum, mir auf Dauer zu helfen.
Bisher gab es keinen Ärger mit der DAK. Ausgestellte Rezepte der Ärzte wurden anstandslos bezahlt und Anträge für Heilmittel wie z.B. ein Tens-Gerät wurden problemlos akzeptiert. Toll finde ich, dass die mein Muskelaufbautraining zum großen Teil zahlen. Das ist ein echtes Plus.
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Hausarztmodell gemacht. Damit verpflichte ich, als erste Adresse meinen Hausarzt anzusprechen. Erst wenn der nicht mehr weiter weiß, gibt es von dort aus eine Überweisung zum Facharzt. Im Gegenzug verzichtet die DAK auf die Praxisgebühr. Ich habe darüber hinaus den Vorteil, dass der Hausarzt alle Befunde sammelt und somit einen Gesamtüberblick hat und so besser eine Diagnose stellen und die Behandlung abstimmen kann. Für Behandlungen beim Gynäkologen gilt diese Vereinbarung nicht, da kann ich ohne Überweisung hin gehen. Um an diesen Modell teilnehmen zu können, ist es erforderlich, dass der Arzt diesbezüglich einen Vertrag mit der DAK abgeschlossen hat. Ist diese Voraussetzung erfüllt, kann der Versicherte einfach die Gehilfin darauf ansprechen. Man bekommt dann ein Formular, mit dem man sich einschreiben kann und später dann ein kleines Ausweiskärtchen von der Krankenkasse. Dies ist eine Leistung, die nicht alle Krankenkasse anbieten. Ich weiß es aus dem Steh greif nur von der DAK und von der Barmer.
Überrascht war ich von dem Anruf bzgl. meiner Arbeitsunfähigkeit. Dies hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und mir auch sehr weiter geholfen.

5. Kosten?
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Der Beitragssatz für die DAK beträgt derzeit 14,5 % (erniedrigt 13,6/erhöht 15,8 %). Eine Beispielrechnung:
Ein Arbeitnehmer verdient im Jahr 42.750 EUR (Beitragsbemessungsgrenze). Dies entspricht einem Jahresversicherungsbeitrag von 6198,75 EUR. Ich spare 40 EUR durch den Wegfall der Praxisgebühr und außerdem 240 EUR durch die Erstattung beim Muskelaufbautrainig. (Das Training kostet per Zehnerkarte 60 EUR, davon werden nochmal 80 % von der DAK erstattet). D.h., ich zahle eigentlich nur 5918,75. Für mich gibt das dann einen "realen" Beitrag von 13,8 %.
Dazu muss ich sagen, dass meine Nerven deutlich geschont werden, seitdem ich meine Krankheitsfälle über die DAK abgewickelt weiß.



6. Fazit:
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Wie anfangs schon gesagt, sind eh fast alle Leistungen der Krankenkassen gesetzlich geregelt. Meine Leistungsaufstellung macht das auch noch anschaulich. Die Krankenkassen unterscheiden sich allenfalls im Service oder bei Zuzahlungen zu Präventationsmaßnahmen. Aber genau diese Punkte machen die DAK für mich aus. Was hilft mir eine günstige Krankenkasse, wenn ich im Ernstfall nur Ärger damit habe? Übrigens habe ich für einige Grauzonen (Krankenkasse darf aber muss nicht zahlen) eine schriftliche Erklärung der Kostenübernahme der DAK vorliegen. Anfangs war ich nach den Erfahrungen mit meiner alten Krankenkasse halt sehr skeptisch. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass die DAK die Kosten auch ohne die Erklärung übernehmen würde....

Ich freue mich, dass Ihr den Bericht bis hier gelesen habt und freue mich auf Bewertung, Kommentare und Fragen.


Eure Ronja77

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Brandung

Brandung

10.04.2012 16:49

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Lilliane

Lilliane

07.12.2007 12:50

Wow ! Da hast du dir ja wirklich Mühe gegeben und wirklich jede mögliche Frage beantwortet. LG Lilliane

Mcmiro1

Mcmiro1

30.10.2007 20:28

War jahrelang bei der DAK. Habe aus Kostengründen gewechselt! Toller Bericht! LG Miro

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