Was ist alles so versichert?
10.07.2002
Pro:
Gute Grunddeckung, div . Risiken zusätzlich versicherbar
Kontra:
- - -
Empfehlenswert:
Ja
 Freeman14
Über sich:
Mitglied seit:07.07.2002
Erfahrungsberichte:2
Vertrauende:1
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 46 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Wenn man auf einem Versicherungsangebot für eine Hausratsversicherung die Versicherungssumme 100.000 € liest, denken die meisten Leute wohl im ersten Moment "Das ist doch viel zu viel" oder "Soviele Sachen habe ich gar nicht". Aber wenn man den Hausrat mal durchgeht zählen u. a. Möbel, Lampen, Elektro-und Haushaltsgeräte, Lebensmittelvorräte, Bücher, Schallplatten, Musikinstrumente, Fotoausrüstungen, Wertsachen (Bargeld, Schmuck, Pelze usw.) und auch Kleidung dazu. Das alles summiert ergibt dann schon die o. g., wenn man nicht sogar darüber hinweg schiesst. Dies sollte man sich vor Augen führen. Vor allem noch in der Hinsicht wogegen diese Sachen alle versichert sind. Welche Risiken sind versichert? - Brand, Blitzschlag, Explosion, Überspannung, Implosion
- Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus nach einem Einbruch - Leitungswasser
- Sturm, Hagel Schadenfall aus der eigenen Erfahrung! Ein Blitz schlug in unsere Satellitenanlage ein. Diese wurde durch zu grosse Spannung (Überspannung) gebrauchsunfähig. Die Versicherung erstatte den Neuwert des Gerätes ohne Probleme, so dass wir uns sofort ein neues Gerät zulegen konnten. Schadenhöhe: 400 €
Wie ist man richtig versichert bzw. wie berechnet man die Versicherungssumme? Grundsätzlich ist es die genaueste Prozedur, wenn man die Wohnfläche mit 600 € multipliziert. So vermeidet man, dass im Schadenfall eine Unterversicherung angerechnet wird. Das heisst wenn man unter dieser Summe versichert ist, wird einem vom Erstattungsbetrag ein Teil abgezogen. Wenn der Wert der zu versichernden Sachen jedoch über dem errechneten Wert liegt, muss man eine entsprechend höhere Summe angeben.
Kosten! Es gibt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn der umfangreiche Standardschutz ist schon sehr gut und mit dem Einschluss der zusätzlichen Leistungen, liegt die DBV-Winterthur auf jeden Fall mit an der Spitze.
Fazit! Die DBV-Winterthur ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Ich konnte mich bisher noch nicht beschweren und bin sehr zufrieden. P.S.: Für Angestellte im Öffentlichen Dienst wird die Versicherung noch einmal ein ganzes Stück günstiger!
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14.11.2006 12:50
Tolle Eigenwerbung, wohl ein DBV- Verkäufer!
31.07.2002 20:42
Die Unterversicherungsverzichtsklausel greift in der Regel bei einer Versicherungssumme von 600 €/qm Wohnfläche. Aber Achtung: Bitte erst wirklich den Hausrat zusammenaddieren, ob wirklich diese Summe nötig ist. Vielfach sind gerade junge Leute überversichert. Was nützt es, wenn die Unterversicherungsverzichtsklausel vereinbart ist, der Versicherungswert des Hausrates aber diesen Betrag nicht erreicht? - Nichts! Entschädigt wird stets nur bis zum Wert des Hausrates; egal, ob die genannten 600 €/qm vereinbart sind oder nicht. Ebenfalls sollte man einkalkulieren, dass gemäß den Standartbedingungen in der Regel ein Vorsorgebetrag i.H.v. 10% der Versicherungssumme (VS) beitragsfrei (!!!) mitversichert ist. D.h. auf die im Vertrag genannte (und bezahlte) VS rechnet der Versicherer im Schadenfall 10% hinzu (VS laut Vertrag: 100.000 € + 10% = 110.000 € VS im Schadenfall). Bitt vor dem Vertragsschluß nachschauen. Manche Versicherer haben auch freiwillig 20% in ihren Bedingungen festgelegt. Achtung, für Wertsachen wie etwa Bargeld, Sparbücher, Schmuck etc. gibt es Höchstentschädigungsgrenzen. Hier nützt die Unterversicherungsverzichtsklausel nichts, wenn diese Positionen über den Grenzen in den Bedingungen liegen. Nur eine Erhöhung der Erstattungsgrenzen für Wertsachen vermeidet dann eine Unterversicherung. Daher Augen auf vor dem Unterschreiben.
10.07.2002 22:26
Schöner Bericht für den Anfang... LG Aphro