Erfahrungsbericht über "DB - Nachtzug"

veröffentlicht 12.01.2003 | cutysandra
Mitglied seit : 14.03.2002
Erfahrungsberichte : 20
Vertrauende : 6
Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Sehr netter Service, guter Schlafkomfort
Kontra Passkontrolle so früh morgens, aber ein muss
sehr hilfreich
Pünktlichkeit:
Service
Freundlichkeit:
Sauberkeit:
Komfort:

"Euronight München - Budapest Schlafwagen doubel"

Hallo ihr lieben,

Ich möchte heute ein Bericht schreiben zum Euronight München - Budapest im Schlafwagen Doubel schreiben.

Ich war hier mit einem wirklich netten Reisebegleiter von Giessen nach Budapest gefahren. In München hatten zwischenhalt gemacht.

Dann ging es weiter ab München Hauptbahnhof mit dem "Euronigth Kalman Imre" nach Budpaest um 23:44 Uhr.

Hier mussten wir ersteinmal auf dem Gleis 19 die Kurswagen nach Budapest suchen, da der restliche Zugteil nach Zagreb gefahren ist.

Hier haben wir dann dem Schaffner unsere Schlafwagenkarten vorgezeigt und er sagte uns dann wo unser Abteil war.

Hier hatten wir nun ersteinmal die Koffer verstaut.

Eine kurze beschreibung voweg zum Schlafwagen:

Ersteinmal waren hier zwei Betten drin, diese waren auch frisch bezogen. Die Betten waren übereinander, eines davon unten und eines oben. Diese hatten eine kleine Nachlampe und eine Sprechanlage zum Schalfwagenschafner ( diese habe ich aber nie benutzt). Gegnüber der beiden Betten war ein riesengrosser Spiegel, eben als Garderobe gedacht. Neben dieser Garderobe war ein waschbecken. Darüber (über dem Waschbecken) ein Nachtspinnt für KOsmetikartikel. Darin waren zwei Plastiktrinkbecher und zwei Wasserflaschen zum Zähneputzen sowie zwie Handtücher, Brillenputztücher uns Seifen. Dann natürlich dass Riesengrosse Fenster mit Nachtrollo und gegenüber natürlich die Türe. Diese hat auch einen Spion, diese kann man ebenfalls abschliessen.

Soviel zur Innen ausstattung. Nun zur Schlafwagenfahrt:


Also wir fuhren ab München los mit Halt in MÜnchen ost, Rosenheim, Salzburg Hauptbahnhof, Attnang - Puchheim, Wels Hauptbahnhof, Linz Hauptbahnhof, Sankt Valentine, am Stetten, Pöchlarn, Sankt Pölten Hauptbahnhof, Wien Hütteldorf, Wien Westbahhof, Bruck an der Leitha, Hegyeshalon, Györ, Budapest Kelenföld, Budapest Keleti .

Am Anfang der Fahrt kam der Schlafwagenschaffner ins Abteil und sammelte die Fahrtkarten ein , dieses dient dazu dass nicht die Schaffner mitten in der Nacht hinein kommen um Fahrtkartenkontrolle zu machen. Weiterhin mussten wir dann einen Zettel ausfüllen mit den Sachen die wir zum Frühstück haben wollten. 5 Produkte waren inklusive zum Fahrpreis, jedes weitere hätte ein Aufpreis von 1,00 Euro gekostet. Ich hatte ein Getränk , Brötchen, Butter , Käse und Wurst. Das Frühstück gabs dann so gegen 08:15 Uhr am nächsten morgen nach der Passkontrolle.

Danach hatten wir ersteinmal Ruhe. Um 07: 11 klopfte dann der Schlafwagenschaffner an, das gleich die Passkontrolle kommt. Ein paar Minuten später klopfte es dann auch wieder an der Tür. Erst kam die Passkontrolle Österreich, danach die Passkontrolle von Ungarn. Danach kam nun endlich das Frühstück.

Alles in allem sind die Wagen sehr leise und ich finde man kann sehr gut schlafen. Ich habe oben geschlafen. Ich musste jedoch immer die Türe öffnen da mein fauler Reisebegleiter nie aus dem Bett kam . War dass immer ein Krampf im Halbschlaf von oben die Tür zu öffnen. Fast wäre ich runtergefallen, da ich mich zu weit nach vorne gelehnt hatte.

Rauchen konnte man Nachts auf dem Gang. Eine Klimaanlage gab es auch, habe jedoch nie die richtige Temperatur gefunden, mal war es zu warm und mal zu kalt.

Das Frühstück ist ganz ok. Als Orangensaft gibt es sogar Hohes C. Was für ein Service. Der Aufpreis für den Schlafwagen doubel beträgt 39 Euro pro Person.

Nachts hörte man sogar merwürdiges gestöhne. Was das wohl sein kann=? Vielleicht bin ich ja auch selbst in den Genuss gekommen? ! Wer weis, wer weis!!!! :-))


Ich würde dieses auf jeden Fall weiterempfehlen.

Ich hoffe ihr hatttet viel Spass beim Lesen.

Alles liebe

Eure Sandra.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • degutant veröffentlicht 12.01.2003
    Meine Reise nach Italien im Nachtzug gestaltete sich ein wenig anders - die Abteile waren nicht sehr sauber, Einrichtung gab es gar keine, nur eine Heizung und Lampen. Morgens kam dann ein italienischer Reisebegleiter, der uns zu horrenden Preisen ein Frühstück andrehen wollte - und damit sogar Erfolg hatte. Wir haben wohl die falsche Klasse gewählt ;-) Thomas
  • Chris26 veröffentlicht 12.01.2003
    Bin in Europa nur einmal mit dem Schlafwagen von Rom nach München gefahren, und das war wirklich toll, richtig komfortabel. Ansonsten nur in Thailand ;-). Guter Bericht! (Aber den "Begleiter" kannste Du doch schon von voher, oder? Ansonsten sind die Kabinen doch nach Geschlecht getrennt, nicht?).
  • tbiegel veröffentlicht 12.01.2003
    Mir fehlen noch ein paar Angaben über Kosten, Verfügbarkeit, wann Buchen... Ciao, Thomas
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