DB Technologies Sub 12

Erfahrungsbericht über

DB Technologies Sub 12

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung DB Technologies Sub 12

 


♫♪ Dark side of Sound! ♪♫

5  05.07.2006

Pro:
Satte Leistung, Kleine Bauform, Stereo - Frequenz - Weiche

Kontra:
keins

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

billjoel49

Über sich: ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º ...... ....... komme ganz langsam wieder hier rein. Nicht drängeln! ......... ;-) ...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 102 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Da die PA110A nicht den nötigen Rumms im Untergrund haben, brauchte ich noch einen oder zwei Subwoofer dazu. Es sollte ein/zwei Subwoofer sein, der/die eine Stereo-Weiche enthält und somit mit zwei 10" Satelliten ein vernünftigen Sound herbeizaubert. Mindestens 300 W Leistung sollte der Sub mitbringen, damit auch Veranstaltungen mit 250 Personen gut beschallt werden können.

Eigentlich hatte ich mir obwohl ich auch natürlich diesen Sub gesehen hatte aus Kostengründen ein günstigeres Set von Thomann bestellt, wo ein 12" Sub pro Kanal dabei war. Aber die Subwoofer waren so unstabil, dass bei nur 30% Verstärkung alle verbauten Kühlungs-Bleche gleichzeitig anfingen zu zirpen. Toll! Dann habe ich gesagt: irgendwann kaufe ich mir gute Boxen.

Wie ich im vergangenen Bericht über die PA110A berichtete, habe ich diese Subwoofer-Box "per Zufall" mit einem Paar derselben von einem mir bekannten Musikerkollegen gekauft. Die Boxen waren kaum gebraucht, hatten gar keinen Life-Einsatz gehabt. Neuer und getesteter hätte auch ein Musik-Geschäft mir die Box nicht liefern können.
Alles was ich wollte in einer Lieferung. Und dann auch noch günstiger als original bestellt!

Der Sound-Anspruch den ich hatte wurde voll erfüllt.

Kaufpreis
UVP des Herstellers ……….. EUR 599
Straßenpreis (Thomann) ... EUR 495

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Für Boxen gibt es folgende Kriterien für die Bewertung: Bauform, Verstärker, Anschlüsse / Regelung, Wiedergabe/Klang, Bedienungsanleitung, Preis/Leistung.
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Bauform:
₪₪₪₪₪₪
Der dB Technologies Opera Sub 12 .. -so lautet der komplette Name- .. Subwoofer sieht aus wie ein großer Bananenkarton. Quadratisch, praktisch, leicht.

Das Gehäuse des SUB12 ist aus 20mm starkem Pappel-Multiplex gertigt und verbindet so optimal stabiltät mit geringem Gewicht. Das Gehäuse ist mit einem hochwertigen kratzfesten aufgerauten Strukturlack in schwarz lackiert. Also bittschö: wenn ein Peeling fällig ist, der beste Kandidat. Das schöne: bisher sieht die Box nach um die 3 Jahre immer noch wie neu aus. Wenn's ein Stoß gibt (und bei welchem Aufbau passiert das nicht), geht nix kaputt! Es hinterbleibt keine Spur.


Auf der Front prangt, eingeprägt, der Schriftzug dB schön groß zu sehen.
Oben sind zwei Flansche für das Verbindungs-Rohr zum Satelliten, der eine mittig auf der Box, der zweite ein wenig nach vorne versetzt. Da ich ein Sicherheits-Fanatiker bin, habe ich den mittleren durch ein Schraubgewinde für ein Schraub-Verbindungsrohr. Dann bildet der Sub mit dem Satelliten eine Einheit. An jeder Seite befindet sich ein eingelassener Tragegriff. Das ermöglicht das Tragen zu zweit. So wird der Aufbau zur leichten Sache.

Versteckt eingebaut befindet sich ein langhubiger 12" Lautsprecher. Vorne unten befindet sich der Reflex-Schallausgang. Es ist der einzige. Also hören wir nur Reflex. Der Vorteil ist dabei, der Bass-Sound ist angenehmer.

Auf
Bilder von DB Technologies Sub 12
DB Technologies Sub 12 Bild 17374446 tb
Der Sub von vorn
der Rückseite befinden sich die Anschlüsse und "der" Regler. Dazu aber später mehr.

Insgesamt ein gutes Design. Die zwei Flansche habe ich zwar nicht so verstanden, allerdings habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und den in der Mitte für einen Schraubanschluß ausgetauscht. So habe ich jetzt beide Möglichkeiten, eine Satelliten-Box über dem Sub aufzubocken. Die Oberflächen-Behandlung mit rauer Kunststoff-Oberfläche ist genial. Sie ermöglicht eine absolut kratzunempfindlichen Box.

Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Verstärker:
₪₪₪₪₪₪₪
der Verstärker liefert 400 W Sinus. Aber das sind wirklich "echte" 400W.

Wenn man die Verstärkung auf 100% aufdreht, müssen schon Hochtöner mit mindestens 150W dasein um dagegen anzukämpfen. Sonst klingt der Sound viiiiiel zu dumpf.

Durch die brutale gelieferte Leistung für diese kleine Sub-Woofer-Größe ist dieser Lautsprecher einmalig.

Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Anschlüsse / Regelung:
₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪

Auf der Rückseite befinden sich Signal und Netz-Eingänge, jetzt im Einzelnen.

Ganz oben befindet sich der Lautstärke-Regler. Er regelt NUR die von diesem Lautsprecher gelieferte Bass-Frequenz. Darunter befinden sich zwei LED, eine (grün) zeigt Betriebsbereitschaft an, die zweite (rot) zeigt Clipping an.

Eingang-Sektion:

Für jeden Kanal finden wir drei Stecker, Eingang (Input), paralell link und Bandpass X-Over Output.

Die Eingänge sind in mit Steckern versehen, die sowohl den Anschluss mit 6,3mm-Klinke-Steckern wie auch mit XLR-Steckern ermöglicht. Das ist sehr praktisch, da einige alte Mischpulte nur Klinke-Ausgang des Main-Mixes haben.

Darunter befindet sich dann der paralelle Ausgang. Bei dem hier gelieferten Signal handelt es sich um genau dasselbe, was zum Sub hineinkommt. Praktisch wenn man den Sub nur als Bass-Unterstützung nutzt. Allerdings nicht sehr gut, weil dadurch auch unerwünschte Überlagerungen entstehen könne. Dadurch "wabert" der Sound dann.

Der dritte Stecker im Bunde liefert dann das Signal aus der Frequenzweiche. Diese Box enthält ausser dem Verstärker auch eine Stereo-Frequenzweiche. Dadurch kann man an diese einzelne Box zwei "Satelliten" anschließen und hat somit ein komplettes Stereo-System.

Diese Frequenzweiche hat eine fest eingestellte Trennfrequenz bei 150 Hz. Alles was darüber liegt wird an den Hochfrequenz-Ausgang (Bandpass) geliefert.
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TIP für den laien: Trennfrequenz? Lassen sich Boxen auch scheiden? Vor welchem Gericht?
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irgendwie hat es doch etwas mit Scheidung zu tun. Allerdings von Frequenzen.

Es gibt keinen Lautsprecher der den kompletten durch den Menschen gehörten Frequenzgang von 20 Hz bis 20 kHz linear wiedergibt.

Um diese Unzulänglichkeit der Technik auszugleichen, hat man einen Kunstgriff genutzt. Man kann gezielt Lautsprecher bauen, die hauptsächlich einen bestimmten Frequenz-Bereich wiedergeben. Somit trennt man dann den Frequenzgang in zwei oder drei Bänder, die jeweils von einem Lautsprecher wiedergegeben werden.

Wir kennen das bereits bei den Boxen unserer Stereo-Anlagen (den meisten). Sie besitzen zwei oder drei verschiedene Arten von Lautsprechern. Jede Sorte von LS gibt dann nur eine Frequenzband wieder. Der Woofer die Bässe, der Mitteltöner (Name sagt es schon), der Hochtöner oder Tweeter die Hohen Frequenzen.

Um das vom Verstärker kommende Signal zu trennen, wird in die Box eine Frequenzweiche eingebaut. In diesem Fall eine passive. Warum passiv? Weil sie keinen Strom benötigt und sich zum betrieb aus der vom Verstärker gelieferten Leistung "ernährt". Sie trennt den vom Verstärker gelieferten Frequenzgang in die zwei oder drei Frequenzbänder zB für Bass, Mittelton und Hochton. Eine Frequenzweiche ist technisch gesehen eigentlich drei Bandpass-Einheiten aneinandergereiht. Wer's versteht, OK, wer nicht, nimmt es so hin, einverstnaden?

Bei dieser Box wird das Frequenz-Spektrum bei 150Hz in zwei Signale getrennt, mit einer aktiven Weiche, die vor dem Verstärker für den Subwoofer liegt. Was unter 150Hz liegt wird an den Verstärker geliefert, was darüber liegt an den Hoch-Bandpass-Ausgang.
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Darunter finden wir den Netz-Anschluß.

Also:
Ganz links der Einsteller der Netzspannung (falls man in ein anderes Land umzieht)
Nebendran die Sicherung, dann die Buchse für den Kaltgeräte-Stecker.

Dann folgt der Ein-/Aus-Schalter. Wenn es möglich gewesen wäre ihn oben neben dem Lautstärke-Poti zu platzieren, hätte es der "usability" bestimmt gedient. Aber sei's drum! Ist es halt genau neben dem Strom-Eingang platziert, wo eigentlich immer die Ein-Aus-Schalter sind.

Rechts davon kann man die Serien-Nr. finden (für Garantie-Fälle sehr wichtig)

Gaaaaaaanz rechts ist eine Rendelschraube für den Masse-Anschluß. Falls es brummen sollte, auf jeden Fall mit einem Kabel an Masse (Nagel in der Stein-Wand oder ähnliches) anschließen.

Rationell angeordnet, alles dabei was man benötigt.

Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Wiedergabe/Klang:
₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪
was soll man da sagen?

Dieser Subwoofer liefert einen ausgewogenen weichen Bass. Durch die eingebaute Frequenzweiche lassen sich Frequenz-Überlagerungen trefflich ausschalten.

Mit den von mir im System benutzten The Box PA110A als Satelliten kann ich den Regler aber nur bis 50-60% aussteuern. Danach fängst an zu "woomen". Ist so ein bisschen wie eine Rückkopplung aber im Bass-Bereich. Schrecklich.

Wenn mehr Leistung an den Satelliten angeschlossen hat verhält es sich anders. Aber es sollten dann schon mindesten 200 W für den Mittler, 80-100W für den Hochtöner sein.

Der Klang ist ganz einfach GUT!

Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Bedienungsanleitung:
₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪
es ist ein kleines 10 Seitiges Leaflet.

Es gibt ja hier nicht sehr viel was man wissen müsste.

Für die Zwecke reicht es vollkommend aus.

Bewertung:
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unbewertet
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Preis/Leistungs-Verhältnis:
₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪
OKOKOK, knapp 900 EUR für eine Box ist schon kein Pappenstiel.

Aber dafür bekommt der Musiker ein zuverlässiges Arbeitsgerät mit allen Möglichkeiten die man von einem solchen Sub-Woofer erwartet.

Es gibt (vor allem bei eBay) viiiiiiiiel billigere aktive Subwoofer. Für den abundzumal Disko-Freak, der sich zwei kleine CD-Player, ein mini-Mischpult und zwei schlechte aktiv-Boxen als Satelliten gekauft hat wohl OK. Für den Musiker NEIN!

Für den Musiker zählt nur haltbare Qualität und Zuverlässigkeit. Beides wird hier geliefert. Zu einem vernünftigen Preis.

Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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Fazit:
₪₪₪

- 400 W RMS Rummmmmms!
- Leichtes unverkratzbares Gehäuse.
- Stereo-Weiche eingebaut. (150 Hz / 24 dB/Okt)
- äußerst kompakt
- 127 dB Schalldruck
- Soft-Clip-Limiter

Dieser Subwoofer ist die Wucht.

Nach jetzt über drei Jahren tut er für mich seinen Dienst. Ohne mich jemals enttäuscht zu haben.

Falls ich irgendwann so große Auftritte haben sollte, dass er für die Bühne zu klein ist, für den dann wohl riesigen Proberaum ist er auf jeden Fall SUPER! Ich gebe ihn nicht mehr her.


Gesamt-Bewertung:
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5 Sterne von 5 = 100 %
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ALLG. TECHNISCHE DATEN
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DB TECHNOLOGIES SUB 12

1 x 12" Bassreflexbox
Leistung 400 W / RMS
Frequenzgang 40 - 150 Hz
Stereofrequenzweiche
Trennfrequenz 150Hz 6dB/okt
Schalldruck max: 127 dB SPL
2 x XLR/Klinken-Input (kombiniert)
2 x parallel-Out XLR
2 x HPF-Out XLR
dynamischer Limiter
Trennfrequenz 100 Hz
Abmessungen 520x360x500 mm
Gewicht 19 kg
3 Jahre Thomann-Garantie
30 Tage Money Back Garantie
http://www.thomann.de/de/db_technologies_sub12_aktiver_subwoofer.htm

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© billjoel49 - 1532 Wörter
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
lore121

lore121

27.05.2007 14:09

Super Bericht, gut strukturiert, guter inhalt --->,,BH", ohne zu zögern.

lore121

lore121

27.05.2007 14:08

Super Bericht, gut strukturiert, guter inhalt --->,,BH", ohne zu zögern.

beateladek1502

beateladek1502

12.05.2007 19:16

ein ganz schöner kasten :-) lg bea

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