Wer beschäftigt sich denn schon mit dem Service oder dem Angebot seiner Krankenversicherung? Eigentlich niemand. Bis ein Jobwechsel bevorsteht, bei dem man ab dem ersten Arbeitstag nicht mehr im normalen Angestelltenverhältnis beschäftigt wird ...
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Erfahrungsbericht von Fridgee über DEVK, KV 16.09.2001
Produktbewertung des Autors:
Erreichbarkeit im Ernstfall:
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:
gut
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:
freundlich
Pro:
Super Angebot
Kontra:
bisher noch nichts auffälliges ;0)
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Wer beschäftigt sich denn schon mit dem Service oder dem Angebot seiner Krankenversicherung? Eigentlich niemand. Bis ein Jobwechsel bevorsteht, bei dem man ab dem ersten Arbeitstag nicht mehr im normalen Angestelltenverhältnis beschäftigt wird ...
So auch bei mir: **************** Ab dem 1. Oktober, also in zwei Wochen, beginne ich eine Ausbildung in der Beamtenlaufbahn. Bisher war ich bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Jetzt bin ich gezwungen, mich privat zu versichern. Also schaute ich mich im Internet um und forderte von vielen Versicherungsträgern Angebote an. Dabei mußte ich darauf achten, daß ich bei der Datenübermittlung auch angab, daß der Staat mich mit 50% des Beitrags unterstützt. So bekam ich unmengen von Angebote per Post zugeschickt, doch für mich als Laie waren alle sehr unübersichtlich. Auf keinem Angebot wurde mir erklärt, welche Tarifmodelle für mich denn am Besten geeignet sind.
Doch ein Versicherungsträger schickte mir kein Angebot sondern schrieb mir eine E-Mail, und das war die DEVK! In dieser E-Mail wurde mir erklärt, daß die DEVK selbst nicht direkt privat krankenversichert sondern dies ihr Partner die DBV-Winterthur übernimmt, das vertragliche jedoch über die DEVK geregelt wird. So wurde ich dann gefragt, ob man meine Anfrage an die DBV-Winterthur, zur Angebotserstellung, weiterleiten dürfte und ich bestätigte dies.
Keine zwei Wochen später rief mich eine sehr freundliche Kundenberaterin der DEVK an und fragte nach meinem Interesse und nach einem Termin zur Angebotsbesprechung. Ich erwiderte mein Interesse und sagte einem Termin zu. So besuchte mich die Kundenberaterin, brachte das Angebot mit und erklärte mir alles im Detail.
Das Angebot berief sich auf meine vorgegebenen Daten, also Alter und Familienstand sowie die 50% Unterstützung des Staates und meine Ausbildung. Dies enthält die tarifliche Erstattung für ambulante (darunter auch Heilbehandlungen) und zahnärztliche Behandlungen sowie für Krankenhausbehandlungen im Mehrbettzimmer und sogar nach Wahl im Zweibettzimmer. Desweiteren enthält das Angebot ein Krankenhaustagegeld von 24 DM sowie die Beihilfeergänzung und die Pflegepflichtversicherung. Also lange Rede kurzer Sinn: Ich bin besser versichert als bisher und alles, sogar Brillen, bekomme ich erstattet!
Alles wurde aufgrund der Staatsunterstützung für Beamte und aufgrund der Ausbildung berechnet und in Allem kamen wir letztendlich auf einen Preis von 147,28 DM im Monat!
Wenn ich mich an meine erste Ausbildung erinnere, dann blicke ich mit Schrecken auf meine damaligen Beiträge bei der gesetzlichen Krankenkasse zurück, denn die waren erheblich höher!
Meine Kundenberaterin vereinbarte mit mir, nachdem ich ihr mein Interesse telefonisch nach einer gewissen Bedenkzeit mitteilte, einen weiteren Termin zur Antragsunterzeichnung. In meinem Beisein füllte sie den Antrag aus, lies ihn mich unterschreiben und gab mir eine Durchschrift.
Der Versicherungsträger in diesem Falle ist zwar die DBV-Winterthur, jedoch bin ich vertraglich an die DEVK gebunden. Meine Kundenberaterin teilte mir desweiteren mit, daß wenn ich einmal zum Arzt gehe und eine Rechnung bekomme, ich die keinesfalls vorauszahlen muß. Die Rechnung schicke ich ihr per Post und sie erledigt den Rest für mich. Ich muß mich also um fast gar nichts mehr kümmern.
Auf meine Frage, ob ich denn meine bisherige Krankenversicherung kündigen müsste, antwortete sie, daß ich mich um nichts kümmern muß. Am Freitag rief sie mich an und erklärte mir, daß ich meine Krankenversicherung doch selbst kündigen muß. Fügte aber gleich hinzu, daß sie mir die Kündigung schreibt und mir zufaxt, damit ich diese an die bisherige Krankenversicherung weiterleiten kann.
Über den Service der DEVK kann ich leider während des Versicherungsschutzes nichts berichten, denn der Schutz beginnt ja erst ab 1. Oktober. Allerdings wäre ich dann gegen ein Update dieses Berichtes nicht abgeneigt und würde ihn dann auch aktualisieren ;0))) Doch vom bisherigen Service bin ich überdurchschnittlich zufrieden und kann nur jedem, der eine private Krankenversicherung braucht, empfehlen, sich mal mit der DEVK in Verbindung zu setzten und sich beraten lassen.
Weitere Informationen zur indivudellen Beratung gibt es unter www.devk.de !
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