... warum sonst hätte er uns das Weißbier (Weizen ist das selbe) vom Dachsbräu geschenkt?
Mein heutiger Bericht handelt vom Weißbier der Dachsbrauerei (http://www.dachsbier.de) aus Weilheim in Oberbayern, gegründet 1879. Ich will wirklich nur über das Weißbier berichten, die haben auch noch ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Nobbyx über Dachsbräu (Weißbier) 22.05.2003
Produktbewertung des Autors:
Geschmack:
das ist mein Bier
Wirkungsgrad:
hoch
Kultstatus:
hype
Pro:
super Geschmack ! ! !
Kontra:
teuer, nicht überall verfügbar
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
.... warum sonst hätte er uns das Weißbier (Weizen ist das selbe) vom Dachsbräu geschenkt?
Mein heutiger Bericht handelt vom Weißbier der Dachsbrauerei (http://www.dachsbier.de) aus Weilheim in Oberbayern, gegründet 1879. Ich will wirklich nur über das Weißbier berichten, die haben auch noch mehrere andere Sorten (unter anderen einen Weizenbock) die ich aber hier nicht beurteilen werde....
Das Bier ist DAS Standardgetränk schlechthin auf allen privaten Feiern auf die ich so eingeladen werde, und die ich hin und wieder auch selber schmeiße. Leider sieht man es nicht all zu oft auf öffentlichen Veranstaltungen – es ist im Einkauf wohl zu teuer. Auch kriegt man es nicht oder nur sehr schwer außerhalb unseres Landkreises Weilheim – Schongau, teilweise ist es schon schwierig zu bekommen wenn man über die unmittelbar angrenzenden Ortschaften hinauskommt. Leider!
>>> „Verpackung“ <<<
Das Bier kommt, wie sollte es im Privathandel anders sein, in einem „Tragerl“, 20 Flaschen. Das „Tragerl“ (wie man bei uns sagt) ist einem auffallenden Rot-Ton gehalten, die Flaschen haben nicht die Standardform (z.B. Erdinger, Schneider), sondern die auch noch vom Augustinerbräu bekannte Form der „Maurerbomben“, niedriger, dafür breiter.
>>> Geschmack <<<
Das wirklich spezielle am Bier ist natürlich der Geschmack. Er ist sehr sehr süffig, markant, hefig. Und zwar wirklich hefig. Wenn man die Flasche gekonnt einschenkt, sieht man mit den letzten Tropfen auch noch den allerletzten kleinen Rest ungelöster Hefe zum Boden des Weißbierglases sinken, diesen Rest auch noch arbeiten. Viele „Neulinge“ schreckt dieser Anblick immer ab, aber keine Sorge: Man trinkt die Hefe nur in gelöster Form mit. Vielleicht muss man sich daran gewöhnen, aber der starke Hefegeschmack schmeckt nicht jedem, manche stören sich daran – meist „Preissn“ :-) (sorry, kleiner Scherz) Man kann es natürlich auch mit Limo (zum „Russn“) oder mit Cola (zum „Neger“) mischen, das ist aber schon fast Blasphemie, schade um den guten Geschmack.
>>> Preis <<<
Das Bier ist relativ teuer. Ein Träger, äh, Tragerl kostet ca. 11,- bis 12,- € ( + Pfand), je nach dem wo man es kauft. Kauft man es regelmäßig oder in größerer Menge bei der Brauerei selbst, wird man oft noch mit Stammgastgeschenken (Gläsern) bedacht....
>>> Fazit <<<
Wenn ich drei Gründe anführen müsste warum ich nicht aus Oberbayern wegziehen würde, denke ich das Bier würde sich hier irgendwo wieder finden. Ich bin weiß Gott kein regelmäßiger Trinker, aber dieser Sorte Gegenüber bin ich sehr zugeneigt :-) Einzig das Bier von der Brauerei Karg aus Murnau (lässt sich hier bei ciao auch finden) und mit Abstrichen das Weißbier vom Augustiner kommt da auch nur annähernd hin....