Björk trifft auf Lars von Trier, der die amerikanische Musical-Tradition im Dogma-Stil inszeniert. Was für eine Mischung. Ekelhaft wackelnde Handkamera (natürlich digital) trifft auf unglaublich sentimentalen Kitsch. Das waren meine Erwartungen, obgleich ich Börk als Musikerin sehr verehre ... Bericht lesen
dänischen Filmemachers Lars von Trier (Breaking the Waves) der isländische Popstar Björk als erblindende Fabrikarbeiterin Selma: Sie schuftet Doppelschicht in einer kleinstädtischen Fabrik, um das Geld für die Operation ihres kleinen Sohnes zusammenzukratzen, dem ohne den teuren Eingriff das gleiche Schicksal wie ihr droht: zu erblinden. Vor dem bedrückenden Alltag flüchtet sie sich in Tagträume von Filmmusicals. So kann sie durch ihre dicken Brillengläser zwar kaum mehr die Stanzmaschinen erkennen, doch deren rhythmische Geräusche versetzen sie in ihre geliebte Musical-Welt. Als ihr eigentlich netter Nachbar, der bei ihr Trost und Mitgefühl fand, ihr die gesamten Ersparnisse stiehlt, sieht sie sich in ihrer Verzweiflung zum Äußersten gezwungen. Und wird für einen Mord vor Gericht gestellt. Zwar mit Videokamera nah an den Figuren gedreht, aber nicht streng dem von ihm und seinen skandinavischen Regiekollegen aufgestellten Dogma gehorchend, durchbricht von Trier Genregrenzen, vermengt klassisches Musical und Melodram (und Gerichtsfilm) zu einem neuartigen Ganzen, das berührt, schockiert und befremden mag, jedenfalls niemanden kalt lässt. Die Musicalszenen sind aufwändig realisiert und choreografiert, ob Arbeiter in Blaumännern in der Fabrikhalle, Leute auf einem fahrenden Zug oder der gesamte Gerichtssaal tanzt. Björk singt dabei ihre extra für den Film, selbst komponierten Songs -- in Musicalrhythmus mit Drum'n'Bass unterlegt. Für ihre außerordentliche Leistung als Schauspielerin wurde sie bei den Filmfestspielen in Cannes und beim europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Ebenso wie das wagemutige Kinostück, das neben etlichen anderen Preisen mit der goldenen Palme und dem europäischen Filmpreis geehrt wurde. --Heike Angermaier
dänischen Filmemachers Lars von Trier (Breaking the Waves) der isländische Popstar Björk als erblindende Fabrikarbeiterin Selma: Sie schuftet Doppelschicht in einer kleinstädtischen Fabrik, um das Geld für die Operation ihres kleinen Sohnes zusammenzukratzen, dem ohne den teuren Eingriff das gleiche Schicksal wie ihr droht: zu erblinden. Vor dem bedrückenden Alltag flüchtet sie sich in Tagträume von Filmmusicals. So kann sie durch ihre dicken Brillengläser zwar kaum mehr die Stanzmaschinen erkennen, doch deren rhythmische Geräusche versetzen sie in ihre geliebte Musical-Welt. Als ihr eigentlich netter Nachbar, der bei ihr Trost und Mitgefühl fand, ihr die gesamten Ersparnisse stiehlt, sieht sie sich in ihrer Verzweiflung zum Äußersten gezwungen. Und wird für einen Mord vor Gericht gestellt. Zwar mit Videokamera nah an den Figuren gedreht, aber nicht streng dem von ihm und seinen skandinavischen Regiekollegen aufgestellten Dogma gehorchend, durchbricht von Trier Genregrenzen, vermengt klassisches Musical und Melodram (und Gerichtsfilm) zu einem neuartigen Ganzen, das berührt, schockiert und befremden mag, jedenfalls niemanden kalt lässt. Die Musicalszenen sind aufwändig realisiert und choreografiert, ob Arbeiter in Blaumännern in der Fabrikhalle, Leute auf einem fahrenden Zug oder der gesamte Gerichtssaal tanzt. Björk singt dabei ihre extra für den Film, selbst komponierten Songs -- in Musicalrhythmus mit Drum'n'Bass unterlegt. Für ihre außerordentliche Leistung als Schauspielerin wurde sie bei den Filmfestspielen in Cannes und beim europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Ebenso wie das wagemutige Kinostück, das neben etlichen anderen Preisen mit der goldenen Palme und dem europäischen Filmpreis geehrt wurde. --Heike Angermaier
Soundtrack. Nach Homogenic (1997) hatte Björk die Musik erst einmal links liegen gelassen: Mit Haut und Haaren stürzte sich die wandlungsfähige isländische Pop-Artistin in Lars van Triers Filmprojekt Dancer In The Dark. Schlagzeilen über heftige Konflikte mit dem Regisseur machten die Runde; die Hauptrolle der amerikanischen Einwanderin Cvelda, die erblindet und mordet, um ihren Sohn vor demselben Schicksal zu bewahren, brachte Björk an ihre psychisch-physischen Grenzen -- so sehr ging sie in der Rolle der in einer Traumwelt Gefangenen, jegliche Geräusche in Musik verwandelnden Protagonistin auf. Der Film wurde bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, Björk kassierte für ihr Leinwanddebüt die Trophäe als beste Schauspielerin. Dass van Trier die experimentierfreudige Sängerin außerdem zum Soundtrack überredete, erweist sich als kluge Wahl. Mit Weggefährte Guy Sigsworth, Arrangeur Vince Mendoza und dem schon bei Homogenic involvierten Orchester verknüpft Björk wieder einmal scheinbar Unvereinbares, würfelt Klassizismen, Samples, monumentale Filmmusik und zeitgenössische Dance-Rhythmen aus der Elektronikküche durcheinander, kontrovers, anspruchsvoll. Selma Songs startet mit einem instrumentalen Intro von aufwühlender Cinemascope-Dimension, dann schwingt Islands Superstar das Zepter. "Smith & Wesson (Scatter Heart)" oder "In The Musicals - 1 & 2" hätten sich auch bruchlos in ihr jüngstes Album eingefügt -- und wären positiv aufgefallen: Das erste transformiert den Spieluhr-Charakter eines kindlichen Schlaflieds in groovy Loops, die Björks durch den Raum irrlichternde Stimme unterfüttern, im zweiten ranken sich ihre Vocals um hibbelige Rhythmen und flauschige Orchester-Parts. Inniges, dramatisches Film-Sentiment verkörpert das Balladen-Duett "I've Seen It All" mit Thom Yorke (Radiohead), "Cvelda2 hingegen verkuppelt industrielle Sounds zwischen Musique Concrète und Einstürzende Neubauten mit jazzigen Bigband-Turbulenzen und exaltierter Vokalartistik. Derart ambitionierte Musik geht eher selten direkt ins Ohr, belohnt indes geduldiges Einhören durch immer neue Überraschungen und kennt kein Verfallsdatum. --Claus Böhm Amazon.de Entweder man liebt oder hasst sie, die eigenwilligen, melancholisch-depressiven Lieder von Björk. Gleiches gilt für die streitbare Person der exzentrischen, kapriziösen Sängerin aus Island. Doch ihre nicht gespielte, sondern offensichtlich gelebte Rolle in diesem außergewöhnlich packenden Spielfilm-Musical, zu dem sie auch die Musik beigesteuert hat, dürfte jetzt selbst ihre "Gegner" bewegen! Genaugenommen ist Dancer In The Dark ein Drama. Es erzählt die Geschichte der tschechischen Immigrantin Selma Jezkova (Björk), die in den USA auf dem Land lebt. Um ihrem harten Job in einer Fabrik und bei der Heimarbeit zumindest zeitweise zu entfliehen, träumt die allein erziehende Mutter sich samt ihrem Umfeld in Hollywood-Musicals. Angesiedelt ist Lars von Triers Experimentalfilm anno 1964. Stilistisch spiegelt er allerdings die Musicals der 40er Jahre wider. Diesem Genre hat Frau Gudmundsdottir (* 21.11.1965) bereits in dem Video zu "It's Oh So Quiet" ihre Referenz erwiesen. Gute Voraussetzungen für den Soundtrack, auf dem die klassisch geschulte Künstlerin ihren akademischen Musik-Kenntnissen gut eine halbe Stunde lang frönen kann. Der schwermütigen, instrumental-orchestralen "Overture" folgt "Cvalda", das (im Duett mit Co-Hauptdarstellerin Catherine Deneuve vorgetragen) den Björk-typischen Klang-Kosmos durch Bigband-Einschübe und Streichersätze würzt. Die symphonische Ballade "I've Seen It All" singt sie zusammen mit Thom Yorke (Radiohead). "Smith & Wesson (Scatter Heart)" ist mit sechseinhalb Minuten nicht nur das längste Stück der CD, sondern ebenso verhalten-hypnotisch wie emotional-faszinierend! "In The Musicals" kombiniert elektronische Percussion mit Sound-Fetzen wie sie für "West Side Story" oder "Sound Of Music" typisch sind, und das dramatisch strukturierte "New World" ist ein fulminanter Ausklang. Unstrittig: Die von Björk gesungenen Stücke sind unkonventionell und ergreifend. Im Film versinkt sie dabei in einer Welt, die viel farbenfroher und klarer ist als die Wirklichkeit der von ihr dargestellten nahezu blinden Frau. Im Übrigen überzeugt die Bewunderin von Alfred Hitchcocks Score-Komponist Bernard Hermann auch als Akteurin. Bei den Filmfestspielen in Cannes 2000 erhielt sie für ihr zweites Engagement als Schauspielerin nach der Gebrüder-Grimm-Märchen-Verfilmung The Juniper Tree (1987) den Preis als Beste Darstellerin! --Thomas Hammerl
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Erfahrungsbericht von Stingl über Dancer in the dark 24.04.2003
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Björk, Björk und nochmals Björk !
Kontra:
Kameraführung und Björk (wenn man sie nicht mag)
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Björk trifft auf Lars von Trier, der die amerikanische Musical-Tradition im Dogma-Stil inszeniert. Was für eine Mischung. Ekelhaft wackelnde Handkamera (natürlich digital) trifft auf unglaublich sentimentalen Kitsch. Das waren meine Erwartungen, obgleich ich Börk als Musikerin sehr verehre (Geschmackssache! Wer sie nicht mag… nicht weiter lesen!).
Nun hat Björk 2000 aber die „Goldene Palme“ in Cannes als beste Darstellerin bekommen und war sogar mit einem Song für den Oscar nominiert. Ihre einzigartige Stimme und ihre Avantgarde-Ambitionen, die eine perfekte Mischung zwischen Klassik und Elektro anstreben, sind für mich ja über alle Zweifel erhaben. Und Lars von Trier („Hospital der Geister“ / „Breaking The Waves“ / "Dogville") hat ja auch einiges für sich, wenn man diese Kunstfilm-ambitionierten Regisseure aus Skandinavien mag. Ich denke da z.B. an Kultfilmer wie Aki Kaurismäki („Leningrad Cowboys Go America“ / „Ariel“). Gute Voraussetzung, filmisch betrachtet. Nun zum Ergebnis:
________ Die Story:
Die aus der Tschechoslowakei ausgewanderte Fabrikarbeiterin Selma (eine einzige schauspielerische tour-de-force: Björk) hat einen zwölfjährigen Sohn (Vladica Kostic) und eine schwere Augenkrankheit, an der sie in kurzer Zeit erblinden wird. Um ihrem Sohn dieses Schicksal zu ersparen, die Krankheit ist genetisch bedingt, spart sie alles Geld, was sie verdienen kann für eine Operation, die sein Augenlicht retten könnte. Die einzige Leidenschaft, der sie frönt, sind amerikanische Musicals, in die sie sich auch in ihrer Traumwelt zurückziehen kann. Diese Fähigkeit braucht sie auch, denn das Leben hat einige wirklich harte Schicksalsschläge für sie parat…
Die ganze Tragik der Geschichte würde locker in vier fortsetzende Folgen der legendären „Dornenvögel“ passen, so überladen und doch ultra-realistisch ist die Story. Ein einziger Tränenzieher. Ich muss allerdings zugeben, daß ein derartiges Ensemble (dazu gleich mehr) und gerade Björk in der Hauptrolle eine so authentische Vorstellung abliefern, dass auch ich mir das ein ums andere Mal die Tränen nicht verdrücken konnte.
____________________________________ Die Darsteller gegen die Inszenierung:
Für den Mainstream-Gucker ist der Film ganz und gar nicht leicht verdaulich. Zu der mehr als sentimental-emotionalen Geschichte gesellen sich ein paar Musical-Elemente, die genau wie Björks Musik nicht leichtverdaulich sind. Fragil, hochsensibel und dennoch ausgefeilt bis ins Detail wird u.a. auf einem Zug getanzt, in der Fabrikhalle oder auf dem Weg von der Todeszelle zum Strang! Alles sehr naturalistisch und leicht verfremdet, dabei immer intensiv bis ins Mark. Mitunter das absolute Gegenteil von „Moulin Rouge“, den man selbst schon nicht nebenher laufen lassen kann und der trotz seiner Pompösität und Extravaganz eher leichtere Kost ist als dieses harte, direkte Stück Realität. Die wackelige Handkamera ist allerdings wirklich gewöhnungsbedürftig, da der Film über zwei Stunden lang ist. Grobkörnig und irgendwie zu nah an den Figuren dran. Dafür sind die Eindrücke von allen Darstellern ungewohnt real und hautnah mitzuerleben. Neben Björk, die wirklich eine unglaublich intensive Darstellung liefert (man hat stellenweise Angst um ihre sonst so verspielt-naiv-zarte Künstler-Seele), hat von Trier ein paar wirklich großartige Schauspieler besetzt.
Catherine Deneuve („Die letzte Metro“ / „8 Frauen“) ist wirklich superb als Selmas Arbeitskollegin und einzige Freundin. Respekt vor dieser Grande Dame, die sich nicht zu schade ist für eine derartige Rolle. Ferner der immer wieder geniale Peter Stormare („Fargo“ / „Armageddon“ / „Windtalkers“) als echter Freund. Sein trockenes Spiel passt immer sehr gut zur Handlung, in der die weibliche Hauptfigur alles zu tragen hat. Mitunter sind alle Nebenrollen allerdings auch eher Nebensache, denn an Björk führt hier gar kein Weg vorbei. Wenn sie ihre Liebe zum amerikanischen Musical mit den Worten „da kann nie etwas Schlimmes passieren“ erklärt, weiß man, wohin der Weg führt. Lars von Trier ist hier ein Anti-Musical in extremo gelungen, an dem man wirklich sehr lange zu knabbern hat. Was hat der Mann nur gegen seine Frauen-Figuren? Dieses Leiden ist ja fast schon märtyrer-haft (siehe auch "Dogville", in dem Nicole Kidman bis zum letzten gequält wird). Und die Hauptschuld trägt die Gesellschaft bzw. deren Form. Das System frisst die Schwachen und begünstigt die Starken.
Augen zu: SPOILER-Alarm!
Wer den Film gesehen hat, wird mit mir darüber einer Meinung sein: der Plot um den versehentlichen Mord an Selmas bestem Freund ist einfach unglaublich hart bis zum konsequent ungerechten Unhappy-End! Als Sühne für den Diebstahl verlangt ihr Freund geradezu den Tod und unter Tränen geschieht dieses dann auch. Mehr unter die Haut geht nur noch der Schluß, wo Björk ein letztes Mal singen darf, bevor die Klappe fällt. Härter geht nicht! Die Todesstrafe sollte nach Ansicht dieses Films komplett aus dem Wortschatz eines jeden ein für allemal verschwinden. Denn wenn nur ein Mensch jemals so ungerecht hingerichtet worden ist, ist dieses System vollkommen katastrophal und unmenschlich! Das ist mein Statement dazu und ich glaube, das war auch von Triers' Absicht.
Augen wieder auf: SPOILER - Ende!
Die Synchronisation ist allerdings dermaßen gewöhnungsbedürftig, dass man schon eine Weile braucht, um Björk ohne ihre kindlich-verschämte Stimme zu akzeptieren. Die Sprecherin hat einfach eine zu dunkle Stimme (ist das nicht Bart Simpson???). Die Lieder wurden aber im Originalton belassen, was klar sein dürfte, denn in Deutsch kann das kein Mensch nachsingen...
________ Das Fazit:
Geweint. Das sollte alles sagen. Wer Björk mag bis liebt und mit dem verwackelten Home-Video-Stil der Dogma-Filme etwas anfangen kann, dem sei der Film wärmstens empfohlen. Für alle anderen gilt: Finger weg von diesem Anti-feel-good-Musical!
Update: Für die September-Ausgabe der CINEMA ist der Film als DVD-Beilage angekündigt! Für 6,90 € inkl. Zeitschrift ein Schnäppchen. Zugreifen, Leute!
Pro: tolles Kunstwerk Kontra: empfehlenswert als begleitende Maßnahme zu Nulldiäten...
...Filme gibts, die gibts gar nicht. Oder: Filme gibts, die man gesehne haben muß...oder: Filme gibts, die sollte man am besten nur mit nachfolgendem Termin beim Psychologen ansehen...
Dancer in the Dark ist so ein Fall. Absolut sehenswert, dabei aber ungeh ...
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Pro: Björk, Musik und Story Kontra: Ähnelt BREAKING THE WAVES doch schon etwas...
...Da mein Vorschlag für die Dar Williams CD immernoch nicht durch ist und mein Suzanne Vega Bericht net ganz fertig ist folgt hier als ein Bericht zu DANCER IN THE DARK. Nach BREAKING THE WAVES der beste Film den ich kenne...
<<EINLEITUNG>>
Heute will ...
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Zu deutsch etwa “Ich habe alles gesehen“, so lautet eine zentraler Titel des Musicals “Dancer in the Dark“, der als bester Filmsong übrigens auch für einen Oscar nominiert wurde. Bereits seit langem wartete ich auf die Videoveröf ...
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Das Musical-Melodram «Dancer In The Dark» des dänischen Regisseurs Lars von Trier ist mit vier Trophäen der große Gewinner bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises 2000. Die bereits mit der Goldene Palme von Cannes ausgezeichnete tragische Geschich ...
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Pro: Geniestreich einer (im positiven Sinne) Wahnsinnigen... Kontra: ... mit leichten Mägeln bei der Umsetzung der deutschen Version
beklagt sich Selma, erblindet, zum Tode verurteilt, bei der Wärterin im Todestrakt. Stille im Todestrakt, Stille im Kino. Björk alias Selma verschmilzt förmlich mit dem Gitter des Lüftungsschachtes ihrer Zelle, gierig nach Geräuschen, nach Tönen, nach Mus ...
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...ist das Kino des Lars von Trier eben Kino - die Negation fast all dessen, was Hollywood darstellt, und trotzdem ein Kino, etwas, das zeigt, vermittelt, das inszeniert ist von vorne bis hinten, eines, das wie in "Dogville" die gesamte Umgebung negiert und damit eben doch stilisiert. In "Dogville" wird ein Ort dieses Namens durch wenige Utensilien und einen hellen Grundriss mit Schriftzügen angedeutet. Doch gerade diese Stilisierung schafft nicht nur Raum für das fast absolute Primat der handelnden Personen in von Triers Filmen, sondern eben auch Atmosphäre. Ein nacktes, d.h. aller "Widrigkeiten", Objektivationen beraubte Kino stilisiert sich zu einer neuen Form, auch in "Dancer in the Dark", einer unglaublich glaubhaften und "gefräßigen" Geschichte, die man kaum glauben kann. Doch wenn man ihr folgt, geht man bis zum bitteren Ende.
Viel...
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Pro: Björk - die ganze Story - die Musicaleinlagen Kontra: .
...Heute muss ich etwas später zur Arbeit und habe natürlich nicht besseres zu tun, als für euch einen Bericht zu schreiben. Gestern Abend habe ich mir nach langer Zeit mal wieder eine DVD angesehen, die ich sehr liebe.
** DANCER IN THE DARK **
Ja, ich weiß, das ist nicht gerade ein bekannter Film - aber wer ihn einmal gesehen hat, der wird ihn so schnell nicht wieder vergessen. Wo rum es geht? Na gut, dann will ich euch mal dein
** INHALT **
verraten. Selma ist aus der Tschechei nach Amerika gekommen, weil sie meint, hier in ihrem Leben die besseren Chancen zu haben. Doch ihr Leben ist alles andere als ein Zuckerschlecken - aber Selma ist zufrieden. Sie hat ihre Liebe zu Musicals (weil in Musicals niemals etwas schreckliches passiert) - und sie hat ihren Sohn, den sie über alles liebt!
Sie lebt in relativer Armut...
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Pro: Teils spannend Kontra: Hintergrundmusik, einige Längen
...Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 veröffentlicht.
Shannon Tweed ist mir aus Actionfilmen wie ?Shadow Warriors 1 und 2? sowie den ?Running Out Of Time? Filmen bekannt. ?The Dark Dancer? bewegt sich in eine andere Richtung, nämlich des Genre ?Thrillers?. Allerdings kann der Film nicht sonderlich überzeugen.
Film:
Originaltitel: The Dark Dancer
Jahr: 1995
FSK: 16
Laufzeit: ca. 97 Minuten
Regie: Robert Burge
Darsteller: Shannon Tweed, Jason Carter, Lisa Pescia, Andrew Prine
Story:
Nachdem die junge Margaret mit dem Freund ihrer Mutter geschlafen hatte, sticht ihre Mutter auf den Mann ein und wird verhaftet. Jahre später ist Margaret (Shannon Tweed) eine Psychologin, doch abends geht sie als verkleidete Tänzerin in Erotikbars und tanzt dort für das Publikum. Sie hat...
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