Über sich:Im Moment steht mir nicht so der Sinn nach Ciao. Das CIS für Privatnachrichten ist aber an, ich bin ...
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Heimatland Island, kindliche Züge und eine unverkennbare Stimme - Björk wie sie leibt und lebt. Nun haben die Medien ihr ja schon die verschiedensten Stempel aufgedrückt, von wegen „Eisprinzessin“ und so und dann überrascht festgestellt, dass dieses niedliche kleine Wesen auch eine knallharte Geschäftsfrau sein kann.
Als Sängerin kennt man sie seit den legendären „Sugarcubes“, als Schauspielerin jedoch, dazu noch in einer Hauptrolle, ist das nicht ein bisschen hoch gegriffen?
Mitnichten. Im Gegenteil: Ohne Björk wäre „Dancer in the Dark“ ein mittelprächtiges, etwas tränenreiches Drama geworden, mit ihr ist es ein mitreißendes Musical mit einem tollen Soundtrack. Sie ist so gut, dass es einem manchmal den Atem verschlägt.
Die Handlung: Björk spielt eine arme Fabrikarbeiterin namens Selma, die mit ihrem Sohn aus Teschechien nach Amerika gekommen ist, um Geld zu verdienen. Dies jedoch nicht aus Eigennutz, sondern weil ihr Sohn ebenso wie sie unter einer Erbkrankheit leidet und zu erblinden droht. Sie braucht also einige tausend Dollar für seine Operation. Bei Selma ist die Krankheit schon ziemlich weit fortgeschritten, von daher zittert man stets mit ihr, wenn sie die gefährlichen, lauten Maschinen bedient und dabei anfängt, sich in eine Musical-Traumwelt wegzuträumen. Und prompt fängt die ganze Belegschaft der Firma an zu singen und zu tanzen...Freunde von Selma, die sie gegen Miete im Wohnwagen neben ihrem Haus wohnen lassen, bringen sie schließlich völlig unverschuldet unter Mordverdacht. Selma wird zum Tode verurteilt.
Keine schöne Geschichte - und ein Happy-End gibt es auch nicht. Vor allem die Szenen aus der Todeszelle sind ganz schön harter Tobak. Die melancholische Stimmung zieht sich durch den ganzen Film und wird vor allem von der großartigen Björk getragen. Wenn es richtig kitschig zu werden droht, folgen Musical-Einschübe aus Selmas Träumen.
"Ich liebe Musicals, weil in einem Musical niemals etwas Schlimmes passiert." Lars von Trier hat diese Genre-Regel durchbrochen, und dennoch verbreitet er bzw. Björk wieder Hoffnung durch die Musik.
Ein wunderbarer Film mit tollen Bildern, in erster Linie aber auch mit viel Musik. Taschentücher nicht vergessen!
habe selber eine Meinung über den Film geschrieben, weil ich so begeistert über den Film bin, interessiert mich natürlich, was andere dazu sagen: deine Aussagen zum Film sind super!
17.09.2007 23:23
Wunderbar *schniiief*
11.10.2000 00:28
habe selber eine Meinung über den Film geschrieben, weil ich so begeistert über den Film bin, interessiert mich natürlich, was andere dazu sagen: deine Aussagen zum Film sind super!