Über sich:the bluest eyes in texas are haunting me tonight....
Mitglied seit:03.03.2000
Erfahrungsberichte:68
Vertrauende:38
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 45 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Da mein Vorschlag für die Dar Williams CD immernoch nicht durch ist und mein Suzanne Vega Bericht net ganz fertig ist folgt hier als ein Bericht zu DANCER IN THE DARK. Nach BREAKING THE WAVES der beste Film den ich kenne...
<<EINLEITUNG>>
Heute will ich nun also einmal einen Bericht über einen meiner absoluten Lielingsfilme schreiben. Er stammt von meinem Lieblingsregisseur und hat eine meiner Lieblingssängerinnen in der Hauptrolle. Es handelt sich um das Drama DANCER IN THE DARK von 2000 mit Björk in der Hauptrolle unter der Regie von Lars von Trier. Björk veröffentlichte schon 6 Alben (Nur die aus Ihrer Solokarriere, Remixalbum und Soundtrack zu Dancer in the Dark mitgerechnet) und ist die wohl bekannteste Isländerin. Lars von Trier führte bereits bei meinem Lieblingsfilm BREAKING THE WAVES und der Tv-“Serie“ GEISTER Regie. Er stammt aus Dänemark und ist wohl einer der besten und bekanntesten Regisseure Europas.
<<STORY>>
Mitte des 20. Jahrhunderts in Amerika. Die tschechische Einwanderin Selma (BJÖRK) arbeitet in einer Fabrik und lebt mit ihrem Sohn Jean in einer Art Abstellhütte die zum Gründstück eines Polizisten (DAVID MORSE). Selma hat eine seltene Augenkrankheit und weiss das ihr Sohn diese auch bekommen wird wenn er nicht früh genug operiert wird. Da Selma jedoch sehr wenig Geld hat arbeitet sie hart und spart wirklich jeden Pfennig um ihrem Sohn die Operation bezahlen zu können. Doch mit der Zeit erblindet Selma immer mehr. Um aus dem Alltag zu entfliehen stellt sie sich die ganze Welt so vor wie die Musicals die sie in ihrer Heimat immer gesehen hat. „...Weil in Musicals niemals etwas schreckliches passiert“ Die Menschen fangen für sie einfach an zu tanzen und zu singen. Doch als eines Tages ihr Nachbar ihr Geld klaut um seiner Frau vorzuspielen das er immernoch viel Geld hat verlangt Selma das Geld zurück und es kommt zu einer Auseinandersetzung mit schweren Folgen für Selma...
<<SCHAUSPIELER>>
Björk zeigt hier wirklich sehr eindrucksvoll das sie wirklich eine gute Schauspielerin ist. Nicht umsonst bekam sie für ihre Darstellung auch die Goldene Palme in Cannes und eine Golden Globe Nominierung. Sie stellt die Selma wirklich sehr intensiv da und spielt sehr gefühlvoll. Meiner Meinung nach komt sie auch mit ihrer Darstellung der erblindenden Selma an Emily Watson in BREAKING THE WAVES heran. Neben ihr spielt Catherine Deneuve ihre Freundin. Catherine gehört zu ebenfalls zu den besten Schauspielerinnen Europas und überzeugt ebenfalls. Da sie jedoch nicht eine so große Rolle hat bleibt ihr nicht viel Platz um sich neben der singenden Björk zu behaupten.
<<MUSIK>>
Das wohl wichtigste an diesem Film. Der Film ist ein Musical da der Zuschauer immer Selmas Visionen von den Musicals sieht und Björk auch sehr viel singt. Die Musik hat Björk extra zu diesem film komponiert und gesungen. Die Lieder sind wirklich sehr gut und gehören wirklich zu dem besten das Björk je gemacht hat. Leider leider leider jedoch wurden für den Soundtrack nicht nur manche Lieder anders Produziert und Gesungen (Ein Lied wird auf dem Soundtrack von Thom Yorke (Radiohead) gesungen und im Film von Peter Stormare) sondern es wurden auch noch einige Stücke ganz weggelassen was zur Folge hat das der Soundtrack mit nur 40 Minuten Spielzeit wirklich recht mager ausfällt.
<<FAZIT>>
Ich muss dem grandios genailen Film doch schon einräumen das er doch für Björk Fans etwas interessanter ist als für andere. Da ich jedoch Björk Fan bin gefällt mir die Musik sehr gut. Die Story jedoch ist wirklich sehr gut und besonders durch das Spiel von Björk und der Kameraführung die im typischen DOGMA95 Stil gehalten ist (Handkamera) machen diesen Film zu einem wirklich sehr intensiven Erlebniss das den Zuschauer mitnimmt und ihn nicht schohnt. Geht es bei Filmen wie American Pie um die Jokes oder bei Herr der Ringe auch um die Landschaft, so kommt DANCER IN THE DARK doch ähnlich wie BREAKING THE WAVES mit minimalen Effekten und Produktionsschönheiten aus. Der Film ist pur und die Musik und die Handlung sind am Wichtigsten. Wirklich ein sehr bewegendes Meisterwerk das jedoch nichts für Hollywoodluebhaber oder für Leute die Tori Spelling für eine Gute Schauspielerin halten. Der Film ist anders und erfordert auch Aufmerksamkeit und man muss sich auf den Film einlassen können. Kein Film für Spaßvideoabende oder lustige Kinobesuche. Vielmehr ein Erlebniss das einen zum Nachdenken anregt und einen emotional sehr mitnimmt. Keinem wäre es zuverdenken wenn er bei diesem Film weint. Als kich ihn in diesem Sommer (Nachdem ich ihn auf Video gesehe hatte) nochmal im Kino gesehen hatte war ich auch den Tränen nah und mitgenommen. Alle im Kino blieben im Kino sitzen bis der Film (Plus Abspann) vorbei waren und dann habe ich mich noch mit einer Frau über den Film unterhalten der wirklich kein Film ist den man sich nebenbei anschaut.
Freigegeben wurde der Film in Deutschland ab 12. Ich denke das man das eigentlich akzeptieren könnte aber ich finde einige Szenen schon ziemlich heftig. Nicht das sie zu brutal wären, nein eher Ansprchsvoll und emotional vordernd. Viele 12-jährige werden an dem film kein Spass haben. In England ist der Film ab 15 Freigegeben und das ist auch in Ordnung. Aber bei diesem Film würde ich wirklich sagen das es jeder selbst einschätzen soll da ich diesem Film nichtmit American Pie2 gleichsetzten würde der auch ab 12 ist und niveaumäßig und anspurchvoll doch Meilenweit hinter DANCER IN THE DARK bleibt. Und an alle Björkhasser, ihr solltet euch den Film auch ansehen. Ich kann verstehen wenn ihr ihn vielleicht nicht mögt da solche Filme ja nicht jedermanns Fall sind aber ich denke das ihr ihm einer Chance geben solltet. Es lohnt sich wirklich sehr!!!!
Ich stöbere mal wieder durch deine alten Berichte. *g* Hab ich leider bisher nie gesehen, den Film, aber der Soundtrack ist endgeil, natürlich besonders durch Thom Yorke als Guest zur ohnehin bezaubernden Björk.... :) Gruß, Maurice
das ist auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme! (hab auch hier mal einen Bericht gepostet, ist aber schon lange her). Ich war vorher übrigens kein Björkfan, aber danach schon. P.S. zu deiner Frage: Schwarzer Tee mit 3 Stück Zucker kenne ich, es hat mir gut gefallen, ich hab es auch schon paarmal verschenkt.
09.07.2002 23:05
Ich stöbere mal wieder durch deine alten Berichte. *g* Hab ich leider bisher nie gesehen, den Film, aber der Soundtrack ist endgeil, natürlich besonders durch Thom Yorke als Guest zur ohnehin bezaubernden Björk.... :) Gruß, Maurice
13.02.2002 23:41
Hi ! Ich mag Björk und ihre Musik sehr gerne, aber der Film hat mich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Gruß, Oli
01.02.2002 22:59
das ist auch einer meiner absoluten Lieblingsfilme! (hab auch hier mal einen Bericht gepostet, ist aber schon lange her). Ich war vorher übrigens kein Björkfan, aber danach schon. P.S. zu deiner Frage: Schwarzer Tee mit 3 Stück Zucker kenne ich, es hat mir gut gefallen, ich hab es auch schon paarmal verschenkt.