Darf ich bitten? (2004)

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Darf ich bitten? (2004)

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... Fazit = „Darf ich bitten“ ist ein netter Film. Diese Beschreibung trifft es voll und ganz. Wer hier herzergreifende Liebesszenen oder virtuose Tanzmarathons erwartet, wird enttäuscht sein. Wer jedoch einfach nur angenehm und humorvoll unterhalten werden möchte und vielleicht auch etwas ... Bericht lesen





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fehlt. Spontan folgt er eines Abends einer
bildschönen Frau in ein Tanzstudio und nimmt
Tanzstunden, um sie kennenzulernen. Bald schon
verblasst seine Begeisterung für die attraktive
Paulina im Vergleich zu seiner wachsenden
Leidenschaft für das Tanzen. Fieberhaft bereitet
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1-6 von 17 Erfahrungsberichten    
> Alle 17 Darf ich bitten? (2004) Erfahrungsberichte anzeigen
Nette Unterhaltung ohne besonderen Anspruch
Erfahrungsbericht von Beatfreak über Darf ich bitten? (2004)
08.11.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: realistisch, unaufdringlich
Kontra: etwas flach

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Leichte und nette Unterhaltung ohne besonderen Anspruch

Es ist mal wieder soweit, die Entzugserscheinungen waren wieder zu stark, als dass ich mich ihnen widersetzen konnte: Die Sucht nach Popcorn und überteuerter Cola! Und so ging es also wieder ins Kino. Ich muss sagen, ich bin selten mit so zwiespältigen Gefühlen in einen Film gegangen wie in diesen. Einerseits bin ich ein Fan von Tanzfilmen, andererseits kann ich als typisch unsensibler Kerl den ganzen übertriebenen gefühlstriefenden Streifen nicht wirklich viel abgewinnen (Womöglich könnte es ja auch vorkommen, dass man als harter Vertreter der menschlichen Rasse doch eine Gefühlsregung zeigt ... *g*)

Inhalt:
====
John Clark, ein Anwalt und Nachlassverwalter hat eigentlich alles, was man sich für ein glückliches Leben wünschen kann. Eine Frau, zwei Kinder, und alle drei stehen irgendwie total auf ihn. Die Tochter, obwohl im „schwierigen Alter“, scheint ebenfalls ein braves Mädchen zu sein. Alles ist schön, wenn da nicht diese Tanzschule wäre, aus deren Fenster ständig eine junge Frau schaut, und jedes Mal, wenn John mit der Bahn vorbeifährt, sieht er sie dort stehen.

Letztendlich war Sie dann auch der Grund, warum John einmal spontan den Zug vorzeitig verlässt, eigentlich nicht wissend, warum er was jetzt eigentlich tun sollte. Kurz entschlossen meldet er sich für einen Anfängertanzkurs an. Die Besitzerin und Tanzlehrerin Mitzi, welche weder in Alter noch Aussehen der Frau entspricht, die er am Fenster gesehen hat, nimmt diese Anmeldung dankbar an, ist doch die Schule aus Konkurrenzgründen bzgl. einer anderen Schule nicht so gut besucht.

Johns Begierde verschiebt sich im Laufe des Films Zusehens von der schönen Paulina auf das Tanzen, so dass er dort bei einem großen Tanzwettbewerb richtig Eindruck schindet.

Seine Frau findet das alles höchst mysteriös und heuert einen Privatdetektiv an, welcher herausfinden soll, ob John eine Affäre mit einer anderen Frau hat.

Am Ende jedoch ist alles schön, und beide entdecken ihre Leidenschaft zum Tanz.

Umsetzung
=========
Soweit der Inhalt, wie sieht es nun mit der Umsetzung aus, und wie realistisch ist sie? Dort gibt sich der Film erstaunlich nüchtern und praxisorientiert. Im Gegensatz zu anderen diversen Tanzstreifen wird hier nicht innerhalb drei Monate ein Tanzprofi von Null auf Hundert erschaffen. Es war schon absolut putzig anzuschauen, wie John, gespielt von Richard Gere, seine ersten ungeschickten Tanzversuche startet. Auch alle weiteren erlernten Fähigkeiten entsprechen durchaus einem realistischen Zeitplan (zumindest im Vergleich mit anderen Filmen), schließlich bekommt John (Fast-)Einzeltraining von Mitzi (Anita Gillette), zusammen mit drei anderen Männern, welches immerhin 48 Dollar die Stunde kostet.
Fast unter dem Kinosessel lag ich, als das Dreiergespann sich vor dem Training erwärmte, in dem sie sanft mit den Armen hoch und runter fächelnd mit ziemlich plumpen Schritten im Kreis hin und her liefen. Es erinnerte mich unwillkürlich an diverse Vorführungen von Männern in Ballettkostümen, die den sterbenden Schwan tanzten. Diese Szene war nur eine von vielen, die sehr liebevoll und kaum übertrieben in Szene gesetzt wurden. Jeder, der schon einmal Tanzunterricht genommen hat, wird die eine oder andere Szene entdecken, wo auch er sich wiederfindet und unwillkürlich schmunzeln muss.

Unrealistisch wäre es wohl, wenn John nach drei Monaten Training perfekt in den Lateinamerikanischen Tänzen wäre. Dort gingen glücklicherweise den Machern ebenfalls nicht die Pferde durch. John bemerkte, dass diese Art zu tanzen nicht sein Ding ist, und ich muss sagen, dass er das richtig erkannt hat. ;-) Gut, für drei Monate Training quasi schon das Niveau der C-Klasse beim Standard zu erreichen, verlangt schon überdurchschnittliche Begabung, aber die unterstelle ich hier einfach mal. ;-)

Und natürlich waren die Tanzdarbietungen von Paulina, gespielt von Jennifer Lopez, sehr sehenswert. Leider waren sie immer zu kurz, aber allein schon die Haltung, die Schritte und Drehungen waren absolut ein Highlight. Man wollte mehr (Tanzschritte ... tsss ... was Ihr schon wieder denkt) sehen, aber leider kam da nichts weiter.

Etwas unglaubwürdig wirkte dann aber doch das Anfängerturnier selbst, denn auch dem absolut Tanzunkundigen wird auffallen, dass sich dort auf der Fläche ausschließlich Profis tummelten. Aber gut, das sollte man nicht weiter ankreiden, denn wenn das auch noch realistisch gewesen wäre, hätte der Zuschauer auf jede Menge positive Tanzeindrücke verzichten müssen.

Richard Gere lernte eigens für diesen Film das Tanzen, und man sieht, dass es ihm offensichtlich Spaß macht. Es würde mich nicht überraschen, wenn er das privat weiter betreiben würde. Speziell für den Standardtanz scheint er absolut der Typ zu sein.

Komödie
=======
Die Gags des Films sind unaufdringlich und dezent, jedoch durchaus wirksam in Szene gesetzt. Es sind die liebevoll gestalteten Kleinigkeiten, die einen zum Schmunzeln oder eben zum lauten Lachen bringen. Was die Handlung und den Inhalt angeht, so sollte man nicht zu viel erwarten. Die Story ist seicht und unkompliziert. Dramatische Wendungen und leidenschaftliche Auseinandersetzungen zwischen Mann und Frau sucht man (glücklicherweise) vergebens.
Sicher dürfen aber auch solche Szenen nicht fehlen, in denen man doch etwas schlucken muss. So holt John seine Frau, gespielt von Susan Sarandon, in kompletter Tanzmontur mit einer langen roten Rose von der Arbeit ab, und das, nachdem er nie wieder tanzen wollte, um sie nicht weiter zu beunruhigen.

Und natürlich finden am Ende beide wieder zueinander, obwohl sie nie wirklich getrennt waren. Von der anfänglichen Begierde für J.Lo blieb nicht mehr viel übrig, ja das sah schon fast nach freundschaftlichen Gefühlen aus.

Schauspieler
==========
Die Leistung der Schauspieler bewegt sich einschließlich der von Richard Gere und J.Lo auf durchschnittlichen Niveau. Allerdings ist aufgrund der seichten Handlung mit relativ wenig Tiefgang auch nicht mehr rauszuholen gewesen. Einzig seine Tanzpartnerin sticht etwas als eigensinnige Type heraus, liefert aber auch nicht wirklich herausragende Leistungen.

Fazit
====
„Darf ich bitten“ ist ein netter Film. Diese Beschreibung trifft es voll und ganz. Wer hier herzergreifende Liebesszenen oder virtuose Tanzmarathons erwartet, wird enttäuscht sein. Wer jedoch einfach nur angenehm und humorvoll unterhalten werden möchte und vielleicht auch etwas Erfahrungen aus einer Tanzschule sein Eigen nennt, wird diesen Film mögen.   
weitere Erfahrungsberichte
Darff ich bitten?
Bewertung für Darf ich bitten? (2004) von Petaluma

Pro: tolle Schauspieler, schöne Szenen, gute Musik
Kontra: eventuell am ende zu sehr hollywood, aber es geht!

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30.10.2004
Kannst du tanzen, kriegst du jede Frau rum
Bewertung für Darf ich bitten? (2004) von Tuvok1

Pro: die hauptdarsteller, und eine hübsche Jennifer
Kontra: etwas langweilig, kitschig und eintönig, einfärbig

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sehr hilfreich

28.11.2004
Damenwahl im Kino
Bewertung für Darf ich bitten? (2004) von Edelgroove

Pro: schöne Tanzsszenen, gute Mischung aus Komödie, Tanz- und Liebesfilm
Kontra: die Rolle von Jennifer Lopez merkt, nur seichte Unterhaltung

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sehr hilfreich

11.11.2004
Aufforderung zum Tanzen
Bewertung für Darf ich bitten? (2004) von SiebenteS

Pro: netter Zeitvertreib
Kontra: nicht herausragend

Tanzfilme? An sich sind die nicht so mein Ding. Gut, man kann sich Saturday Night Fever, Grease oder Dirty Dancing mal anschauen. Doch wenn ein anderer guter Streifen läuft, muss ich die Tänzerei nicht unbedingt sehen. Andererseits schaue ich mir Filme mi ... Bericht lesen

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23.01.2005
Shall we Dance Mr. Clark ?!
Bewertung für Darf ich bitten? (2004) von tweeny1982

Pro: einfach nur süß und schnulzig
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22.11.2004

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Bewertung für Darf ich bitten? (Blu-Ray Disc) von  Gnislew

Pro: Darsteller
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...einen Abend mit einfacher Unterhaltung verbringen möchte, der sollte einen Blick auf ?Darf ich bitten?? werfen. [FILMFAKTEN] Titel: Darf ich bitten? Originaltitel: Shall we dance Jahr: 2004 Land: USA Länge: 106 Minuten Regie: Peter Chelsom Drehbuch: Masayuki Suo, Audrey Wells Darsteller: Richard Gere - John Clark Jennifer Lopez ? Paulina Susan Sarandon - Beverly Clark Lisa Ann Walter ? Bobbie Stanley Tucci ? Link Anita Gillette - Miss Mitzi Bobby Cannavale ? Chic Omar Benson Miller ? Vern Tamara Hope - Jenna Clark Stark Sands - Evan Clark Richard Jenkins ? Devine Nick Cannon ? Scott Sarah Lafleur ? Carolyn Onalee Ames ? Diane Diana Salvatore - Tina Genre: Komödie, Liebe/Romantik Altersfreigabe: FSK freigegeben ohne Altersbeschränkung Vertrieb: Walt Disney Home Entertainment Der Film ist seit dem 08.05.2008 auf Blu-ray im Handel erhältlich... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970
Was möchte ich sein,wenn ich erwachsen bin?A.Leben
Bewertung für Jack (DVD) von  kleenerknuffi

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sehr hilfreich
01.01.1970
ich tanz gerne mit *gg* Mr. Gere
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Pro: total schöner Tanzfilm. sehr romantisch
Kontra: zieht sich manchmal etwas hin, keine Spannung

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