Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Darsteller, Handlung, Spannung |
| Kontra: |
Aliens etwas kitschig, Ende leicht übertrieben |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Vorgeschichte:
Den Film hab ich das erste Mal 1997 in England gesehen, als ich auf Grund einer Sprachstudienreise dort zwei Wochen verweilte. Neben Schule (in den Ferien! Mann, war ich bekloppt) standen auch zahlreiche andere Dige auf dem Plan, den kluge Köpfe (das unterstelle ich einfach mal) ausgearbeitet haben.
Darunter war auch die Möglichkeit, einen Film seiner Wahl anzuschauen. Zur Auswahl standen zwei Filme: Dark City und einer der damals wie Pilze aus dem Boden schießenden Meteoritenfilme. Wie in meinem ersten Satz zu ersehen, bin ich in Dark City gegangen...
Der Film:
Gleich zu Beginn weiht uns eine düstere Gestalt in ein Geheimnis ein: "Fremde" sind unter uns, die alle ausspionieren.
Nach dem Vorspann wacht ein mir bis dato unbekannter Mensch mit einer Blutspur auf seiner Stirn in seiner Badewanne auf.
Er weiss nicht, wo er ist. Er weiss nicht, wer er ist. Und er weiss nicht, was er hier macht... (ziemlich wenig, was er weiss, oder?)
In seinem Zimmer außerdem: eine weibliche Leiche. Offensichtlich (Schnittwunden und spiralförmige "Verziehrungen") wurde sie ermordet. Und was macht der Mann? Grübelt kurz nach: Black Out, eine Leiche... NICHTS WIE WEG.
Als er gerade das Hotel verlassen will, spricht ihn der Hotelier an: "Mr. Murdoch?..." - "Also Murdoch heiss ich", wird sich der Mann denken. Nach einem kuzen Plausch, der sich hauptsächlich um eine nicht bezahlte Rechnung dreht, wirft Murdoch einen Blick ins Gästebuch (nicht von mir, nein, in das des Hotels) und findet den Eintrag "J. Murdoch".
Vor dem Hotel dann: finstere Nacht.
J. Murdoch wird darauf hingewiesen, dass seine Brieftasche gefunden wurde. Im Fundbüro dann die Ernüchterung: Man darf, will man seine Sachen wieder mit nach Hause nehmen, erst mal etwas Kleingeld opfern, da alle Fundgegenstände wie in einem Müsliriegelautomaten in kleinen Fächern liegen. Neben "Banana", "Apple" und weiteren lebenswichtigen Dingen findet J. Murdoch nun auch seine Breiftasche.
Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Kreisförmige Wellen, die anscheinend direkt aus J. Murdochs Kopf kommen, bewirken eine kostenlose Entleerung des Faches, in dem seine Breiftasche liegt. Nicht wie weg, schon wieder...
John Murdoch.
So also heisst der Mann, nach einem kurzen Blick in die Brieftasche.
Die Polizei macht unterdessen Bekanntschaft mit der Leiche in Johns Zimmer. Die sechste derart getötete Prostituierte. Und wie immer: vom Mörder keine Spur. Bis auf den Eintrag ins Gästebuch...
Es wird eine Fahndung nach John Murdoch herausgegeben. Anschuldigung: erratet ihr's? Richtig - sechsfacher Mordverdacht
John hat inzwischen "seine" Wohnung aufgesucht, die er mit "seiner" Frau teilt. Warum "seine/r"? Er kann sich immer noch nicht erinnern.
Langsam kommt John hinter ein dunkles Geheimnis: um Punkt Mitternacht bleibt die Zeit für ale anderen Menschen stehen, und die Stadt beginnt sich zu verändern: Häuser schießen aus dem Boden, und Leute, die eben noch Angestellte in einem billigen Motel waren, sind plötzlich Eigentümer einer Fabrik...
Noch was: Wo bleibt denn der Tag?
Wer sind die "Fremden", die hinter ihm her sind? Nachdem diese ihn aufgespürt haben, entdeckt John deren Geheimnis: Parasitäre Außeirdische haben von den Leichen der Stadtbewohnern Besitz ergriffen. Und anscheinend sind sie auf der Suche nach etwas...
Soviel zur Handlung des Films, nur noch dies:
Der Film ist wahnsinnig düster, beklemmend und gut gemacht.
Die Protagonisten:
John Murdoch, gespielt von Rufus Sewell:
wahnsinnig gute Schilderung. Der arme Kerl wird gejagt, verdächtigt und wieder gejagt. Außerdem ist er auf der Suche nach seiner Vergangenheit.
Sewell gibt hier, meines Wissens, sein erstes größeres Filmdebüt. Und was für eins: Ausgezeichnete, geniale Darstellung. Schulnote 1+, 15 Punkte in der KS
Dr. Schreper, gespielt von Kiefer (komischer Name, wie heisst wohl sein Bruder, wenn er einen hat? Tanne? Fichte?...) Sutherland:
Brille und sein Humpeln zeichnen den Psychiater aus. Auf der einen Seite arbeit er für die Fremden, aber wieso scheint er Murdoch helfen zu wollen?
Nach einigen mauen Jahren die beste Darbietung von Sutherland seit "Flatliners".
Die "Fremden":
Die schwarze Lederkleidung erinnert stark an Matrix (erst nach Dark City gedreht)
Ihre rauhe, nicht einmal unsympathische Stimme wechselt, wenn sie gerade ihre Kräfte sammeln, zu einen Klicken, das stark an die billigen Hüpffrösche erinnert.
Sie sind die Bösen, wollen nur Unheil anrichten, wie immer mit einer fadenscheinigen Ausrede: Unsere Rasse leigt im Sterben... Na und? Hilft uns einer mit unseren Problemen?...
Die Familie J. Murdochs:
Frau Emma weiss nicht ein und aus, ihr Mann aht sich seit ihrem Seitensprung total verändert...
Onkel Karl wundert sich über den Besuch seines Neffen, zeigt ihm aber gerne ein paar Bilder aus der Jugend...
Eltern tot, keine Geschwister oder sonstige Bekannte
Der Bulle:
Nachdem ein guter Kollege von ihm ausgerastet und suspendiert wurde, nachdem er die gleichen Anzeichen wie John zeigte, arbeitet er mit besonderem Eifer an dem Fall.
Anfangs Gegner Johns, wechselt er dann die Seite, als im die Wahrheit zu schimmern scheint (gelungene Wortwahl, wie ich finde).
So, und nun "Mein Senf dazu":
Der Film hat mich in England schon begeistert. Keine Ahnung, warum er nicht um 20.15 gesendet wurde, sondern erst um 22.40
Die Effekte: Bis auf die Parasiten: 1A. Häuser wachsen aus dem Boden, Männer fliegen durch die Luft, aber alles, ohne kitschig zu wirken. Anders die Aliens, die man aber nur kurz zu sehen bekommt.
Die Filmmusik untermalt treffend das Geschehen, passt zur allgemein düsteren Stimmung, ohne aber zu stark in den Vordergrund zu dränge. So will ich Filmmusik haben...
Atmosphäre: DÜÜÜÜÜSTER. Ständige Nacht, Verfolgungswahn, Fremde, Bullen, das sich ständig verändernde Stadtbild, Dr. Schreper... wahnsinnig gelungen baut sich die Stimmung auf, und hält das hohe Niveau bis kurz vor Schluss.
Das Ende ist aber dann kurz vorher absehbar, und etwas übertrieben. Aber warum? Selber sehen macht fett...
Wer Matrix liebt, wird diesen Film mögen. Er gehört auf jeden Fall zu den Top-Filmen des Genres.
Nicht so actionlastig (soll auf keinen Fall als Vorwurf gedacht sein) gelingt es dennoch, zu begeistern
Eine klares "Daumen hoch" von meiner Seite
| weitere Erfahrungsberichte |
Bildgewordener Alptraum
Bewertung für Dark City von
HansGruber
Pro: düstere Optik; gute Schauspieler; gefährliche Utopie, die konsequent zu Ende gedacht wurde
Kontra: könnte ruhig noch etwas länger sein
Man nennt sie nur die Fremden. Sie kamen vor geraumer Zeit und übernahmen unbemerkt das Kommando. Sie kontrollieren alles, was in der Stadt vorgeht, sie manipulieren das Stadtbild, verändern die Gebäude, die Straßen, versetzen die Bewohner in immer andere ...
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sehr hilfreich
19.06.2002
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„Beherrsche das Leben“ - Die Maschine ‚Mensch’
Bewertung für Dark City von
cuore286
Pro: Intelligente und innovative Story, atmosphärisch dichte und düstere Inszenierung, Charakterdarsteller
Kontra: Ganz klar: nichts!
Der Mensch ist wie eine Maschine. Nimmt man diese Maschine auseinander und untersucht die Funktionsweise der einzelnen Teile, erfährt man wie diese Menschmaschine funktioniert. Derjenige, der über diese Funktionweisen Bescheid weiß, kann letzendlich das L ...
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sehr hilfreich
16.11.2002
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Kafka und die Science Fiction
Bewertung für Dark City von
Berte
Pro: einfallsreiche Geschichte, einmalige Atmosphäre, Schauspieler, Spezialeffekte
Kontra: die Bilder müßte man eigentlich auf der großen Leinwand bewundern
Wenn ein Schauspieler oder eine Schauspielerin erst einmal den Oscar gewonnen hat, dann bemerkt man sie oder ihn plötzlich in allerhand Filmen, was vor allem auch daran liegen mag, dass die Fernsehsender kurz nach einer Oscar-Verleihung verstärkt Filme mi ...
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sehr hilfreich
11.05.2002
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Noch besser als Matrix!!!
Bewertung für Dark City von
Robocop2
Pro: alles
Kontra: Hätte ruhig 2 Stunden gehen können
Dark City
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Hallo liebe Ciao Community! Heute möchte ich mal ausnamesweise nicht über einen Horrorfilm schreiben sondern über einen wirklich sehr guten science fiction Film. Eigentlich wollte ich ja über den Film „Das Texas Kettensägenmassaker“ ...
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sehr hilfreich
14.07.2002
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Beklemmendes Horrorszenario
Bewertung für Dark City von
Shevad
Pro: hervorragende Specialeffekte, nachdenklich stimmende Parabel
Kontra: äußerst verwirrend (doch das legt sich)
John Murdoch (Rufus Sewell) erwacht eines Tages in einem fremden Hotel. Er hat sein Gedächtnis verloren und im Zimmer liegt die Leiche einer Prostituierten. Ehe er wahrnimmt, was um ihn herum geschieht, wird er von der Polizei als Frauenmörder gesucht. We ...
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sehr hilfreich
15.06.2001
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