Im Buchladen schien der Titel "Das Dungeon" (Das Verlies) vielversprechend zu sein - auch der Text auf dem Buchrücken war interessant. Doch schon nach kurzer Lektüre machte sich bei mir Enttäuschung breit, denn der Erzählstil des Buches ist eigen und unbeholfen. Zudem ist der geschichtliche ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Vamirez-_1 über Das Dungeon / Philip J. Farmer 23.11.1999
Produktbewertung des Autors:
Pro:
interessante Ansätze
Kontra:
unbeholfen geschrieben, im Ganzen seltsam (aber seltsam und schlecht, nicht seltsam und gut)
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Im Buchladen schien der Titel "Das Dungeon" (Das Verlies) vielversprechend zu sein - auch der Text auf dem Buchrücken war interessant. Doch schon nach kurzer Lektüre machte sich bei mir Enttäuschung breit, denn der Erzählstil des Buches ist eigen und unbeholfen. Zudem ist der geschichtliche Rahmen der Geschichte, die Welt des Jahres 1878, nur wenig überzeugend dargestellt. Trotzdem beschloß ich, dem Werk eine Chance zu geben und las es bis zum Ende durch. Der Held des Buches, Major Clive Folliot gerät zusammen mit ein paar Gefährten in eine Art anderer Welt, die das Dungeon genannt wird, weil man sie nicht wieder verlassen kann, wenn man sie erst einmal betreten hat. Diese Welt besteht aus verschiedenen, völlig unterschiedlichen Regionen mit jeweils unterschiedlichen Bewohnern. Außerdem kann man anscheinend aus verschiedenen Zeiten in das Dungeon gelangen, denn Major Folliot begegnet dort zum Beispiel Personen aus der Zukunft. Eigentlich bietet dieses Szenario viel Potential, dieses wurde aber nicht genutzt. Bis zum Ende des Buches, wo die Geschichte zu einem Aufhänger führt, der dazu anleiten soll, den nächsten Band der Reihe zu kaufen, wollten mir weder die Welt des Dungeons, noch die auftretenden Charaktere, noch der Stil des Autors so richtig gefallen. Wer sich für das Buch interessiert, sollte im Buchladen vor dem Kauf auf jeden Fall mal ein bis zwei Seiten probelesen.