Erfahrungsbericht über

Das Gegenteil ist wahr - 2 / Johannes Jürgenson

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Aliens gab es nie, "Fliegende Scheiben" schon…

5  19.05.2005 (20.05.2005)

Pro:
fesselnd, erschreckend, sehr gut recherchiert

Kontra:
teilweise der Erzählstil des Autors

Empfehlenswert: Ja 

DieArschmade

Über sich:

Mitglied seit:05.12.2004

Erfahrungsberichte:62

Vertrauende:34

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 59 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Neulich habe ich ein paar Online Bücher Shops durchforstet, um mir neuen Lesestoff zu besorgen. Auf Amazon bin ich dann hängen geblieben, weil mich unter anderem dieses Buch interessiert hat. Äußerlich sieht es eher wie ein stink normales Ich-erzähl-euch-etwas-über-UFO's-Buch aus. Zusätzlich bietet Amazon ja die Möglichkeit an Rezensionen von Käufern zu lesen und das tat ich dann auch, um nicht schon wieder einem Fehlkauf zu erliegen.

Was ich nun las überraschte mich völlig. Die Meinungen waren durchweg positiv und allesamt erzählten von der Brisantheit des Buches (wenn man das so schreiben kann). Selbst auf dem Buchrücken war von unbequemen Antworten die Rede (gleich mehr dazu). Wäre da nicht nur eine Sache die mich zurückschreckte…

Der Preis
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Mit 23 € ist das Buch wahrlich kein Schnäppchen. Es ist zwar gebunden, was es dadurch schon teurer macht, allerdings habe ich bisher noch nicht so viel Geld ausgegeben nur um ein paar Wissenshappen mehr zu erlangen. Aber der Stoff hat mich so fasziniert, dass ich es einfach haben musste (ihr werdet gleich lesen warum). Vorerst aber…

Ein paar Details
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Preis 23 €
ISBN 3-9808206-4-5
Argo Verlag
www.magazin200plus.de
gebundene Ausgabe
1. Auflage von 2003
Autor: Johannes Jürgenson
415 Seiten
keine Abbildungen (was sehr schade ist)

Zum Inhalt
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Nun zum eigentlich spannenden. Da sich der Inhalt am Buchdeckel am Besten wiedergeben lässt, möchte ich hier, wie schon so oft, diesen wieder geben.

"Das Geheimnis der UFOs blieb bisher unverstanden, trotz zahlloser Bücher, da bisher wichtige Hintergrundinformationen kaum zugänglich waren. Jürgenson's Recherchen ergaben, dass die Thesen von den "Außerirdischen" bewusst durch die Geheimdienstkreise lanciert wurden, um vor der wahren Herkunft der Flugscheiben abzulenken, die in den letzten Kriegsjahren in Deutschland entwickelt worden sind. Seither wurden sie im Geheimen zur gefährlichsten militärischen Waffe weiterentwickelt. Als amerikanische Beutetechnik? Wer fliegt die Scheiben? Was passiert wirklich im Bermuda Dreieck? Was haben die Phantom U-Boote damit zu tun, die seit ihrer Entdeckung in der Ostsee weltweit operieren? Sind die "Entführung durch Außerirdische" eine Farce zur Vertuschung schwarzer Projekte? Welche Bedeutung haben die Kornkreise? Findet die Raumfahrt so statt, wie sie uns präsentiert wird? Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond? Jürgenson beantwortet diese und andere Fragen zum ersten Mal auf klare und einleuchtende Weise. Die Antworten, die er gefunden hat, sind allerdings unbequem und werden vielen nicht gefallen, denn die Wahrheit verbirgt sich hinter dem Schleier der "UFO Literatur", die den Militärs auf den Leim gegangen sind.
Wer wissen will, welcher Krieg auf dieser Erde wirklich stattfindet, der wird hier, aufbauend auf dem ersten Band, die Antwort finden."

Wer das jetzt liest und sich jetzt schon den Zeigefinger an den Stirn drückt, sollte besser nicht weiter lesen. Denn was Jürgenson ans Tageslicht bringt ist schlicht unglaublich. Doch dazu gleich mehr.

Da das Inhaltsverzeichnis im Buch selbst zwei Seiten füllt, gebe ich hier nur die Schwarz hinterlegten Hauptüberschriften wieder:

1. Neue Erkenntnisse zum 11. September
2. Die "außerirdische" Sonderabteilung der CIA
3. UFOs und andere fliegende Gerätschaften
4. American High-Tech made in Germany
5. Deutsche Wunderwaffen und der Versuch der Nachbauten
6. Totgesagte leben länger
7. Weltkrieg oder Krieg der Welten?
8. Die politischen Folgen und die wahren Hintergründe
9. Seltsame Ereignisse in einer seltsamen Zeit
10. Ausblicke

Der Schreibstil
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Vielleicht zunächst etwas zum Schreibstil, bevor ich mich ausführlich den Kapiteln widme.
Als ich das Buch voller Vorfreude begonnen habe, konnte ich es kaum erwarten die ersten Seiten zu lesen. Was mich allerdings unheimlich gestört hat, sind die ständigen Stimmungsschwankungen des Autors. Je nach Thema und Meinungsstandpunkt variiert seine Ausdrucksweise. Wenn er über die Ufologen schreibt macht er sich dermaßen Lustig über sie und verziert die Absätze mit Sarkasmus, den ich einfach nicht nachvollziehen kann. Wechselt er zu den Themen, die seiner Auffassung nach richtig sind, wird er Lammfromm und sachlich. Einem Sachautor sollte es genügen bekannte Standpunkte zu widerlegen und sich nicht noch wie ein Sechsjähriger darüber lustig zu machen. Das hat mich anfangs sehr enttäuscht und es schwer gemacht die ersten 50 Seiten mit Begeisterung zu lesen. Zum Glück hat sich dies dann geändert.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass er kurz knapp und präzise auf die einzelnen Themen eingeht. Er hält nichts von Schwafelei und begründet seine Argumente stets auf Textquellen, die als Fußnote beigefügt sind. Aufgrund dieser Informationsdichte läst die Aufnahmefähigkeit nach einiger Zeit nach. Dennoch ist gerade dieser Aspekt des Alles-schnell-auf-den-Punkt-bringens angenehm zu lesen und verhindert, dass man den Roten Faden verliert. Auf ein Fachwortgewitter wird bewusst verzichtet, so dass der Otto Normal Leser, wie ich einer bin, ohne Probleme folgen kann.

Zu den einzelnen Kapiteln
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Ich möchte, um die Wiedergabe nicht all zu langweilig werden zu lassen, etwas Neues versuchen, in dem ich meine Worte mit einigen Textpassagen ergänze.

1. Neue Erkenntnisse zum 11. September
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Da dieses Kapitel nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, will ich darüber auch nichts sagen. Der Informationsgehalt ist eh recht dünn. Auch wenn ich vielleicht einige enttäusche, sorry (Begründung siehe später). Da die ersten Kapitel recht kurz sind, lässt meist nicht viel dazu schreiben. Zum Ende hin füllen drei Kapitel 1/3 des Buches.

2. Die "außerirdische" Sonderabteilung der CIA
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In diesem Kapitel setzt sich Jürgenson mit den vermeintlichen UFO Entführungen auseinander und bringt eine ganz plausible Erklärung:
"Absolut falsch aber ist die Behauptung, dass Außerirdische mit all diesem etwas zu tun haben. Entführungen, Implantate und Verstümmelungen haben höchst irdische Hintergründe: Regierungsprogramme, offiziell einsehbare Patente und gut dokumentierte technische Entwicklungen können all diese Geschehnisse erklären, ohne dass irgendwelche Grauen, Sternenflottenkommandanten, Schleimlinge oder pelzige Wesen aus den unheimlichen Weiten des Alls dafür bemüht werden müssen."
Er zeigt weiterhin auf, mit welchen Methoden die Bevölkerung im Ungewissen gelassen wird, nur um eigene schwarze Projekte zu decken.

3. UFOs und andere fliegende Gerätschaften
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Gestützt auf Zitaten rechnet Jürgenson einmal vor, wie oft man uns besucht haben muss, wenn Außerirdische uns studieren wollten: 3.000.000 Mal binnen der letzten zwei Jahrzehnte. Etwas unwahrscheinlich.
Nacheinander arbeitet er alle möglichen Quellen der Ufologen ab und kommt zu folgendem Schluss: "Dabei tappen sie gleich in mehrere Fallen: Erstens ist ,geheim' nicht gleich ,wichtig'. Eine unidentifizierte Sichtung beispielsweise muss an mehrere Dienststellen gemeldet werden, die dann selbst entscheiden, ob das von Belang ist, als ,geheim' eingestuft wird oder im Papierkorb landet. Auf diesem Weg gelangen unheimliche Mengen an Datenmüll in Geheimarchive, wo sie nach Jahrzehnten von Ufologen mit langwierigen Verfahren […] wieder ausgegraben werden. Die freuen sich wie die Schneekönige, was sie der Regierung da Wichtiges abgetrotzt haben, nur um festzustellen, dass dasselbe Ereignis in anderen Archiven schon lange offen bekannt und im Grunde unwichtig war."
An der Stelle bin ich das erste mal ins Zweifeln gekommen, womit sich denn die Ufologie so befasst.

4. American High-Tech made in Germany
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Dies ist wohl eines der interessantesten Kapitel, denn hier wird deutlich wer die fliegenden Scheiben wirklich erbaut hat. Als interessierter Leser erfährt man neben einem einfachen Geschichtsexkurs auch wer die erste Atombombe wirklich gebaut und getestet hat. Was hier an Material an die Oberfläche kommt ist einfach unfassbar. Viele Entdeckungen, wie etwa der Laserstrahl, wurden damals entwickelt und fast serienreif. Wie Jürgenson bereits zu einem Zitat anmerkt, man stelle sich einmal vor, dass der Krieg nur 6 Monate länger gedauert hätte und Deutschland wäre in der Lage gewesen, fast alle seine Entwicklungen anzuwenden. Welch erschreckende Vorstellung.

Hier noch eine Textstelle die ich, sagen wir verblüffend fand:
"Fliegende Scheibe: Arbeitsausdruck für einen kreisförmigen Flugkörper, der aus deutschen Entwicklungen bis zum Jahre 1944 flugfähig war. Ein kugelartiges Mittelstück nimmt die Besatzung auf, ein Auftriebfördernder flacher Ring ist zentrisch um das Mittelstück angeordnet, der am Außenrand viele in ihrer Wirkungsrichtung verstellbare Düsen ausweist. Kann unkonventionelle Flugbewegungen auf Quer- und Hochachse ausführen: soll 1944 bereits 2.000 km/h und 12.000 km Höhe in wenigen Minuten erreicht haben."
Militärisches Taschenlexikon "Fachausdrücke der Bundeswehr" 1958 (Herausgeber kann bei mir angefragt werden; ich frage mich allerdings mit welchen Anzügen sie das bewerkstelligt haben)

5. Deutsche Wunderwaffen und der Versuch der Nachbauten
----------------------------------------------------------------------------------

Hier nun kann man nachlesen mit welchen Techniken eben solche Scheiben zum Fliegen gebracht wurden. Zu Absaugtechniken, Weltraumtauglichkeit und anderen Techniken, kann mir hier einiges lesen. Belegt wird das ganze durch zivile Zeugenaussagen, die in lokalen Zeitungen veröffentlicht wurden (hier aus einer Hamburger Zeitschrift):
"Tatsache ist, dass andere Augenzeugen und ich in Neustrelitz i.M. - ab Sommer 1943 in Abständen - vom Ufer des Zierkersees aus solche ,Fliegenden Untertassen' gesichtet haben. Auf uns wirkten sie wie lotrechte, fliegende, flache Scheiben, die rotglühend waren und weithin erkennbar. Da auch die V1 Geschosse über Neustrelitz und Ostmecklenburg erprobt wurden, war dieser Anblick schließlich nicht einmal mehr sensationell. Auch für uns waren die Scheiben Geheimwaffen in Erprobung, was durchaus nahe lag, da sowohl der Flugplatz in Rechlin - in dieser Richtung sichtete man die Scheiben - als auch Peenemünde Erprobungsstätten der Luftwaffe waren, deren Objekte über See und landeinwärts beobachtet wurden."
Wenn man das liest, glaubt man zwar nicht unbedingt an die Ausführungen Robert Lazars.

6. Totgesagte leben länger
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So unwahrscheinlich es auch klingen mag, es gibt aber Anzeichen dafür, dass ein Großteil der Wehrmacht sich kurz vor der Kapitulation in verschiedene Gegenden der Erde zurückgezogen hat. "Das Reich hatte enorme militärische Ressourcen, und nach allem, was wir inzwischen wissen, wurde ein Teil davon für das Überleben außerhalb Europas systematisch eingesetzt. Das wusste auch Stalin, der 1944 sagte: "Und jetzt bereiten sich die Deutschen mit der selben Gründlichkeit auf die Niederlage vor."" So gehören zu diesen Gebieten ein Gebirgsmassiv in der Sahara und das brasilianische Amazonas-Gebiet. Diese Gegenden sind schwer zugänglich und stark Bewacht. Ein Informant, der versuchte Informationen hierüber Preis zu geben, wurde in Rio de Janeiro auf offener Strasse erschossen.

Hierzu noch eine Textstelle: "Es gibt Berichte, wonach es beim Übergang vom Nordmeer in den offenen Atlantik zwischen Island und Grönland zu einer Seeschlacht zwischen diesem Verband (120 U-Booten Anm. von mir) und starken britisch-amerikanischen Verbänden gekommen sei, die für die Alliierten mit einem Desaster endete. Angeblich waren auf deutscher Seite neuartige Torpedos und Strahlenwaffen zum Einsatz gebracht worden. Es heißt, der Kapitän eines versenkten britischen Zerstörers habe nach der Rettung gesagt: "Gott behüte mich, noch einmal mit dieser Macht in Konflikt zu kommen!""

7. Weltkrieg oder Krieg der Welten?
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Dies ist mit Abstand das längst Kapitel im Buch und deshalb gibt es auch hier etwas mehr zu schreiben :o) Dieses Kapitel befasst sich in erster Linie mit der Flucht der Deutschen am Ende des 2 Weltkrieges und deren Fortbestehen als ,fremde Macht'. Jürgenson zeigt auf, das gerade nach dem 2. Weltkrieg die Sichtung von UFO'S angefangen hat (geschichtliche Überlieferungen einmal ignoriert). Die technische Überlegenheit gegenüber den Alliierten und das damit verbundene ,Versagen' dieser Macht Einhalt zu gebieten, perfektioniert die Desinformationskampagne der Militärs (weltweit).
"1954 wurde die Zensur auf die Zivilpiloten ausgedehnt, indem Militärs und Geheimdienste die Fluggesellschaften unter Druck setzten, woraufhin diese eigene Vorschriften erlassen mussten, die ihren Piloten verboten, über UFO Sichtungen öffentlich zu sprechen."

Da man zu keiner Zeit eine plausible Erklärung für derartige Waffen und Fortbewegungsmethoden parat hatte, kamen viele zu einer einfachen und alles erläuternden Erklärung: Außerirdische.
"Wenn wir das nicht können, dann kann es kein Mensch schaffen. Wenn die Dinger existieren, können sie nur von Außerirdischen gebaut worden sein, die uns tausende Jahre voraus sind. Ich halte dagegen: Wenn die Dinger fliegen, dann hat sie jemand gebaut, was beweist, dass sie möglich sind. Und wenn sie möglich sind, dann kann es der Mensch im Prinzip auch herausfinden." Und in dem Punkt stimme ich mit Jürgenson vollkommen überein.

Was jedoch für die meisten Staaten dieser Welt noch immer eine Bedrohung darstellt, ist die Tatsache das es U-Boote gibt, die insbesondere in den 90er Jahren diverse militärische Ziele ausspioniert haben, ohne das es möglich war herauszufinden welcher Nationalität sie denn angehören. So beschreibt der Autor im Kapitel ,Über und unter Wasser' einen regelrechten Krieg der zu dieser Zeit, eben dieser unbekannten Macht, entfacht ist. Man hat es nie geschafft eines der Boote zu versenken, gar zu beschädigen (sie sollen sogar bis zu 100 Knoten schnell sein und Kollisionen bisher unbeschadet überstanden haben). Hunderte anderer U-Boot Verluste seien zu beklagen, darunter auch die ,Kursk' (man erinnere sich an das Russische Atom U-Boot).
"Ein Foto der geborgenen Kursk zeigt ein Kreisrundes Loch von etwa zwei Metern Durchmesser! Kein Torpedo hinterlässt ein solches Loch, sondern würde bei der Explosion die gesamte Bordwand aufreißen, und eine Explosion von innen scheidet auch aus, da die Kanten des Lochs deutlich nach innen gebogen sind."

Dies nur als ein paar Auszüge aus diesem überaus interessanten Kapitel.

8. Die politischen Folgen und die wahren Hintergründe
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Dieses Kapitel ist ein nicht gerade kleiner Geschichtsexkurs, der sich mit den Folgen und der Schuldfrage befasst (in Bezug auf die Deutschen und deren Handlungen). Hier ein ziemlich gutes Zitat Jürgenson's diesbezüglich:
"Der Begriff "Schuld" ist dabei kontraproduktiv und dient, wie in allen Religionen, nur zur geistigen Kontrolle mit Hilfe des "schlechten Gewissens". Deshalb enthalte ich mich hier der üblichen Floskeln von der "deutschen Schuld", die ich weder für mich noch für meine Eltern und Großeltern akzeptiere. Es gibt "Schuld" nur für den einzelnen Menschen, und der Einzelne muss, wenn er Schuld auf sich geladen hat, auf seine Weise daraus lernen, um künftig nicht mehr dieselben Fehler zu machen. "Schuld" kann immer nur eine persönliche, niemals eine kollektive sein. Solange jedoch nicht über jede Schuld offen gesprochen werden darf, das heißt, solange Schuld und Verbrechen der Alliierten als ein Tabu dem Schweigen anheim fallen, während die Fehler von Deutschen immer wieder betont und sogar erfunden werden, bleibt jede "Vergangenheitsbewältigung" eine Farce."

Dieses Kapitel umfasst so unheimlich viele Standpunkte, dass es schwer fällt auch nur einige sinnvoll anzukratzen. Eines möchte ich dennoch wiedergeben, denn dieser Punkt hat mich schlichtweg erschüttert. Das Bundesverfassungsrecht hat am 31.07.1973 folgendes festgestellt:
"Das Grundgesetz geht davon aus, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte, noch später untergegangen ist. Das Deutsche Reich existiert fort, besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig." Wer nun meint ,Aber ein deutsches Reich gibt es doch nicht mehr!', der irrt. 1938 besetzte das Deutsche Reich ein Gebiet in der Antarktis, dass offiziell ,Neuschwabenland' heißt und noch immer existiert.
Es gibt hier noch zahlreiche erschütternde Punkte die einfach dem Rahmen dieses Berichtes sprengen.

9. Seltsame Ereignisse in einer seltsamen Zeit
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Dieses Kapitel finde ich schwer zusammenzufassen, da es verschiedene, völlig unterschiedliche Themen anreist. Darunter ist die These, warum der 1. Golfkrieg abrupt beendet wurde, ein kurzes Statement zu den Kornkreisen, mysteriöse Ereignisse in vor kurzem statt gefundenen Kriegen (vor 2 Jahre, Erscheinung war ja 2003) und die Fälschung der Mondlandung. Allein dieser Teil ist so umfangreich, dass er mit ein paar kurzen Worten nicht wieder gegeben werden kann. Dennoch kann ich es mir nicht verkneifen hier eines der 14 angeführten Beispiele zu zitieren :o)
"Kritische Journalisten maßen einmal die Ländefähren nach, die in Museen in Washington und in Houston ausgestellt sind. Sie stellten fest, dass die Luken viel zu klein sind, um mit dem klobigen Raumanzug ein- oder auszusteigen. […] Auch das Mondauto, der Rover, war etwa zwei Meter länger als er hätte sein dürfen, um seitlich an der Mondfähre mitgeführt zu werden." Ist schon interessant.

Ein weiterer sehr interessanter Teil, befasst sich mit dem aktuellen Irak Krieg und zeigt Dinge auf, die an jeder Logik zweifeln lassen. Dort geschahen Dinge, die scheinbar im Voraus geplant waren:
"Oder die junge, hübsche US Soldatin Jessica Lynch, heldenhaft und telegen aus einem irakischen Lazarett "befreit" (am 1. April Helau!). Das muss jemand geahnt haben, denn schon am 17. März 2003 (vor dem Krieg) ließ jemand in New York die Internetdomains jessicalynch.net, jessicalynch.org und jessicalynch.biz registrieren." Allein der Katalog über Falschmeldungen der Medien füllt hier zwei Seiten.

10. Ausblicke
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"Genauso wenig, wie man das "UFO-Entführungsphänomen" verstehen kann, ohne die Fortschritte bei der Bewusstseinskontrolle zu kenne, genauso wenig, wie die Existenz realer Flugscheiben ohne die Kenntnis der deutschen Projekte vor 1945 plausibel zu erklären sind, genauso wenig ergibt das weltpolitische Geschehen einen Sinn, wenn man das Überleben des deutschen Reiches und seine Folgen ignoriert. Ob uns das gefällt oder nicht spielt keine Rolle, denn die Realität fragt uns nicht nach unserer Meinung. Die Geschehnisse in der Welt erscheinen nur dann sinnlos, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Mit dem Wissen, dass ich für dieses Buch zusammen getragen habe, wird jetzt einiges klarer als zuvor. Wenn man die Welt mit anderen Augen betrachtet, dann fügt sich so manches zusammen, das vorher nicht passte. […]
Wie auch immer, ich will niemandem Angst machen, denn Angst ist ein schlechter Ratgeber. Ich denke, man sollte sich so gut es geht auf mögliche Veränderungen vorbereiten, vor allem geistig. Die Welt wird nicht immer so bleiben wie heute, und wer sich dessen bewusst ist, den trifft es vielleicht nicht so hart. Auf jeden Fall sollte sich jeder von uns bemühen, wieder mehr Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen.

Und das beginnt beim Denken."

Coupon
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Im angefügten Quellenverzeichnis, bietet der Verlag einen besonderen Service. Wer Interesse an den vom Autor recherchierten Quellen hat, der sendet diese Seite an den Verlag und erhält kostenlos eine CD mit dem entsprechenden Quellenmaterial für Band 1 + 2. Ich werde das demnächst versuchen und hier berichten, was auf der CD wirklich zu finden ist.

Was mich gestört hat
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Völlig überflüssig finde ich das erste Kapitel. Es hat mit dem Buch überhaupt nichts zu tun und gehört hier schlicht nicht hin. Nur weil es ein Thema des Vorgänger Buches ist, heißt dies noch lange nicht es auch im zweiten Band mit hineinzupacken. Auch wenn die Fakten wichtig sein mögen, sie nehmen dem Leser aber die Zeit für das was ihn wirklich interessiert, das eigentliche Thema des Buches.
Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist das ständige zitieren von Jaque Valée. Teilweise hat man das Gefühl in seinem Buch zu lesen. Als Denkansätze schön und gut, aber als ständiger Begleiter einfach zu viel. Zum Glück ändert sich dies zur Mitte hin auch wieder.
Was mir unbegreiflich ist, ist die immense Anzahl an Rechtschreibfehlern. Fast auf jeder zweiten Seite fehlen Buchstaben, Endungen sind falsch und Buchstaben sind übereinander gedruckt. Da hat man für die nächste Auflage noch Nachholbedarf.
Die unterschiedlichen Stimmungsschwankungen habe ich ja bereits schon erwähnt, deshalb brauche ich hier nicht mehr darauf eingehen. Ansonsten gibt's nichts mehr zu bemängeln.

Was ich gut fand
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Eine besondere Erwähnung verdienen die Recherchen Jürgenson's. Da jede Meinungsaussage mit Quellen belegt ist, macht das Buch einen unheimlich glaubwürdigen Eindruck. Auch seine Denkansätze und Begabung der überzeugenden Formulierung find ich klasse. Zwar kann ich die Quellen selbst nicht nachprüfen, weil mir die Zeit und das Interesse fehlt, allerdings könnte ich wenn ich denn wollte :o) Insgesamt find ich die Art und Weise, wie er an Themen herangeht recht gut, er nimmt sich die vorherrschende Meinung, nimmt sie auseinander und zeigt, dass sie keinen Sinn machen können und baut darauf seine Argumentation, in anbetracht der Ergebnisse seiner Recherchen, auf. Ein gutes Konzept wie ich finde.

Meinung
========

Da ich bereits dutzende von UFO Büchern gelesen habe und dachte mich könnte so schnell nichts vom Gegenteil überzeugen, bin ich um so mehr überrascht wie sich mein Standpunkt geändert hat und wie sehr seine Aussagen ins Bild passen. Es scheint fasst so, als wäre es das Bindeglied zwischen all den zahlreichen, zusammenhangslosen Büchern. Komischer Weise erklärt es sogar einige offene Lücken oder Argumente anderer Mitglieder zu meinem Bericht ,Geheimnis Area 51 - Das Geheimnis von "Dreamland"'. Auch wenn's komisch klingt, es macht jetzt alles irgendwie Sinn.
Was daran wohl am meisten erschüttert ist, dass gerade die Nazis solch beeindruckende Technik geschaffen haben. Angst einflößend ist dagegen der Gedanke, dass es noch immer Bunker und versteckte Anlagen, sowie abgeschottete Siedlungen gibt, die (laut Jürgenson) noch immer Nazi Aktivitäten zeigen (bzw. das aktuelle politische Geschehen weltweit beeinflussen).

Fazit
========

Tja, wem soll ich dieses Buch jetzt ans Herz legen? Allen UFO Gegnern, die seid Ewigkeiten predigen "Hab ich's doch gewusst" oder denjenigen, die seid Jahren nach ihrem speziellen grauen Freund suchen? Ich würde sagen beiden und doch im speziellen wieder allen anderen.
Ich selbst konnte kaum glauben was ich da gelesen habe. Eins kann ich gewiss sagen, mein Standpunkt hat sich grundlegend geändert und nicht nur das. Das Buch verändert einige Weltansichten dermaßen, dass man mächtig ins Zweifeln kommt, was nun wirklich real ist oder uns seit Ewigkeiten nur vorgespielt wird. Genau das waren auch die Kommentare, die mich auf Amazon überzeugt haben das Buch zu kaufen und genau zu dem gleichen Schluss komme ich auch. Es gibt einfach keinen der es nicht lesen könnte…wenn ihr es jedoch tut, stellt euch auf ein paar ändernde Ansichten ein.
Ich geh jetzt erst mal frische Luft schnappen…

Ergänzung
=========

Ich habe nach ein wenig recherche im Internet ein Video gefunden, dass die UFO Behauptung untermauert. hier für alle Interessenten:
http://www.whitehousestinks.com/article/Verschwoerungen/1048963980.html
Wer im Internet einmal 'Haunebu' (die damalige Bezeichnung der Scheiben) eingibt, bekommt Bilder der damaligen scheiben angezeigt.

Wenn ihr etwas entdeckt, dass in euren Augen keinen Sinn macht oder falsch sein könnte, gebt mir bescheid, damit ich es ändern kann. Bin ja schließlich auch nicht unfehlbar :o)


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Haramis

Haramis

24.07.2005 13:45

Hi! Erstmal danke für's b.h. und den Hinweis auf deine Rezis ;-) Ich bin ja für jede Abwechslung zu Joghurt-Berichten dankbar... Zu deinem Bericht: Mag sein, daß ich was falsch verstanden habe, aber kann es sein, daß du diesem Buch ziemlich unkritisch gegenüberstehst? Kann man denn die ganzen Aussagen, die darin getroffen wurden, nachprüfen, oder spekuliert der Mensch nur wild drauflos? Wenn du schreibst, daß es wie ein Bindeglied zwischen anderen UFO-Büchern wirkt, dann sagt mir das eigentlich nur, daß der Autor die anderen Bücher auch gelesen hat und weiß, was den Leser fehlt ;-) Allerdings kenn ich mich mit UFOs auch überhaupt gar nicht aus, hab da bisher immer einen großen Bogen drum gemacht, weil das doch etwas zu phantastisch ist für meinen Geschmack. Lg, Andrea (die gleich mal deine anderen Rezis suchen geht)

mamut98

mamut98

04.06.2005 20:40

Siehe unten! Alles was man wissen muss und noch mehr! Super! bh von mir.

elguwi

elguwi

30.05.2005 19:07

Sehr informativ und umfassend. BG elguwi

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