... "Das Haus des roten Schlächters" ist nach "Galerie der Nachtigall" der 2.Roman von Paul Harding, der sich mit dem Fällen von Sir John Cranston, dem Coroner (=Untersuchungsrichter) des Königs und Athelstan, seinem Schreiber, beschäftigt.
Die Einleitung des Buches spielt 15 Jahre vor der ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Emty über Das Haus des roten Schlächters / Harding, Paul 4. Februar 2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
sehr spannend
Humor:
ziemlich humorvoll
Aufmachung:
ok
Pro:
spannend, viele historischen Details
Kontra:
keine
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Und wieder ein historischer Krimi aus dem 14. Jahrhundert, der in London spielt. "Das Haus des roten Schlächters" ist nach "Galerie der Nachtigall" der 2.Roman von Paul Harding, der sich mit dem Fällen von Sir John Cranston, dem Coroner (=Untersuchungsrichter) des Königs und Athelstan, seinem Schreiber, beschäftigt.
Die Einleitung des Buches spielt 15 Jahre vor der eigentlichen Handlung des Romans, die im Jahr 1377 angesiedelt ist. In dieser Einleitung wir nur kurz erzählt, wie ein zypriotisches Schiff mit einem Kreuzritter an Bord von maurischen Piraten, die sich dann als Elitetruppe des Kalifen herausstellen, aufgebracht und versenkt wird. Ob diese Geschichte wohl etwas mit der Haupthandlung zutun hat?? :- )
Die eigentlich Geschichte beginnt mit der Ermordung des Constables des Londoner Towers. Im Laufe ihrer Ermittlungen entdecken unsere beiden Hauptakteure, daß dieser Constable scheinbar schon länger in Angst gelebt hat und wenige Tage vor seiner Ermordung auch eine Warnung bekommen hat, wie sie von gedungenen orientalischen Meuchelmördern, sogenannten Assassinen, geschickt wird. Sowohl er als auch einige der im Tower zum Zeitpunkt des Mordes Anwesende haben vor 15 Jahren im Orient gekämpft. (Wie war das mit der Einleitung??) Während den weiteren Ermittlungen kommt es noch zu mehreren Morden, aber ich will hier nicht zu viel von der Spannung nehmen, von der ein Krimi ja lebt. In einer Nebenhandlung wird noch erzählt, wie Leichen vom Friedhof der von Athelstan betreuten Gemeinde Leichen von Menschen ohne Angehörigen verschwinden.
Wie schon beim ersten Roman glänzt dieses Buch neben der hervorragenden Krimihandlung mit einer vielzahl von historischen Details und Informationen, an denen man erkennt, daß Harding, der auch unter dem Namen P.C. Doherty schreibt, studierter Historiker ist. Egal ob es um Dinge wie die damals bevorstehenden Bauernaufstände, die Kreuzzüge oder das Gerichtswesen allgemein geht Es werden Infos quasi "im Vorübergehen" vermittelt, ohne daß dabei doziert wird. Was im hier vorliegenden Buch noch etwas mehr als im ersten Band hervorgehoben wird, ist das Aufkommen der Wissenschaft und die dabei entstehende Problematik. In "Galerie .." wurde es hauptsächlich durch die Neigungen Athelstans in Richtung Logik und Astronomie ins Spiel gebracht, hier wir es zum Teil der Handlung. Aber es gilt auch hier, daß ich nicht zu viel sagen will, damit ich niemanden dem Spaß beim Lesen verderbe. Weiterhin ist es, wenn man sich etwas im heutigen London auskennt, lustig und interessant, die historischen Parallelen (Ursprung von Namen, Zweck bestimmter Viertel etc.) zu sehen.
Die Figuren sind gewohnt vielschichtig dargestellt, damit man sich mit ihnen identifizieren kann. Auch das persönliche Umfeld der beiden Protagonisten wird wieder ausgiebig mit einbezogen und macht die ganze Sache noch plastischer. Man begegnet mit dem ständig saufenden, fressenden, aber trotzdem scharfsinnigen Richter und seinem zwangsverpflichteten Mönchsscheiber und ihrem Umfeld quasi alten Bekannten, deren Leben weitergeschrieben wird. Aber da dies nie in die eigentliche Handlung einfließt und genügend Infos gegeben werden, muß man den ersten Roman nicht kennen, um dieses Buch genießen zu können.
Der Titel ist ausnahmsweise mal wirklich einfach übersetzt worden und spielt auf den Tower of London an, um den sich ja schon zur damaligen Zeit viele Sagen rankten und der ja auch Gefängnis und Richtplatz war. Und somit war der rote Schlächter, also der Tod dort zuhause.
Vielleicht kurz auch bei diesem Buch die Anmerkung, daß man natürlich Vergleiche mit der Bruder Cadfael-Reihe von Ellis Peters ziehen muß. Aber es können mehrere Reihen ähnlichen Inhalts durchaus parallel bestehen und gut sein (Wer genaueres wissen will, sollte meine Meinung zum 1.Buch lesen : -))
Insgesamt wieder ein sehr schöner, spannender und mit History gespickter Krimi, der wieder innerhalb weniger Tage verschlungen wurde. Man sollte natürlich nicht zu viel Anspruch erwarten, aber wer so etwas sucht, sollte keine historischen Krimis, sondern Geschichtsbücher lesen. Als Unterhaltungslektüre wärmstens zu empfehlen.
Pro: Spannend, gut recherchiert Kontra: Motiv etwas weit hergeholt
Im London des Jahres 1362 geschieht ein geheimnisvoller Mord, mitten im Tower. Der Coroner Sir John Cranston und sein Schreiber Bruder Athelstan werden mit der Aufklärung beauftragt. Schnell stellen die beiden fest, daß hinter dem Mord eine alte Geschichte steckt, in die noch diverse andere Personen verwickelt sind. Doch diese Geschichte liegt schon Jahre zurück und die einzige Person, die ein Motiv hätte, ist tot. Oder doch nicht?
Wie immer haben ... ...anderen Problemen zu tun. Bei Sir John liegen sie diesmal im persönlichen Bereich, Athelstan hingegen hat es mit einer Reihe von Friedhofsschändungen zu tun, die seine Gemeinde in Aufregung versetzen.
Harding mixt in diesem Krimi die Morde mit diversen anderen Spannungselementen. Intrigen, Leichenschändung, ein wahnsinniger Zeuge, geheime Verliese mit Skeletten verwirren nicht nur unsere Helden, sondern auch den Leser. Aber am Schluß gibt es für ...
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Pro: die beiden Hauptpersonen, die sehr lebhaften Beschreibungen, ... Kontra: ein etwas schwächerer Teil und vielen sehr, sehr guten
...die weiteren Bücher:
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des rotenSchlächters
Die Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
Der Zorn Gottes
Der Autor
PaulHarding ist das Pseudonym, unter dem Paul Charles Doherty schreibt. Dieser wurde am 21. September 1946 in Middlesbrough als viertes von neun Kindern geboren.
Die Schulzeit absolvierte er in einem katholischen Internat. Anschließend jobbte er mit geringem Erfolg als Müllmann, Straßenkehrer, Busfahrer, Kellner und sogar als Knecht Ruprecht. Danach wollte er eigentlich Priester werden, verwarf dies aber nach drei Jahren und studierte dann Geschichte in Liverpool und Oxford, wo er auch seine Frau Carla, eine Amerikanerin, kennenlernte.
Nach dem Studium unterrichtete er in Berkeshire, Nottinghamshire und West...
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Pro: Historisches und Poetisches aus London Kontra: nichts
...Ich lese gern und viel - vor allem auch historische Romane. Ganz besonders mag ich solche, die im alten England spielen, da mir dieses Land durch verschiedene Reisen sehr ans Herz gewachsen ist.
Der Roman "Sakristei des Todes" (Originaltitel : Murder must Holy, Erstausgabe erschienen 1993), über den ich heute schreibe, ist Teil einer bisher neun Titel umfassenden Reihe und soll laut Verlag im April als Neuauflage erscheinen. So wird er aktuell in den Buchhandlungen präsent sein.
= Romane dieser Reihe =
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des rotenSchlächters
Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
= Allgemeines zum Taschenbuch =
Autor...........................PaulHarding
Übersetzer................Rainer Schmidt
Dt. Erstausgabe.......1994...
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Pro: Spannung, Geschichte von London, ... Kontra: nix gefunden =)
...und Huren, die viermal in der City während ihrer Arbeitszeit ertappt wurden bekamen die Nase aufgeschlitzt. (Der Betrieb von Bordellen war erlaubt!)
Damit bei der Aufbewahrung der Leichen nicht ganz so ein übler Geruch aufkam, wurde Töpfe mit Kräutern unter den Leichentisch gestellt
"...Dann bellte er einen Befehl, und die Barke fuhr einen Bogen, um einem Mistkarren auszuweichen, der am Rande der Fleet stand und den Kot und Müll der Stadt einfach in den Strom kippte."
3. Hintergrundinformationen
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- Das Buch selbst ist schwarz. Darauf ist ein Buch zu sehen und das Oberteil eines Totenkopfes.
- Geschrieben wurde der Roman von dem Autor PaulHarding. Dies ist ein Pseudonym eines englischen Historikers.
- Vom Autor sind bereits u.a. erschienen: Das Haus des rotenSchlächters, Das Lied des dunklen Engels...
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hilfreich 08.04.2002
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