... Seinen fünftem Roman „Das Hotel New Hampshire“ sollte er ihr aber noch mit den Worten „Für meine Frau Shyla, deren Liebe Licht und Raum für fünf Romane schuf“ widmen. Seine weiteren Romane, wie auch der mit Toby Maguire und Erykah Badu verfilmte „Gottes Werk und ... Bericht lesen
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Verwandte Angebote für Das Hotel New Hampshire / Irving, John
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Erfahrungsbericht von derDosch über Das Hotel New Hampshire / Irving, John 30. August 2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Pro:
Wunderbarer Erzählstil, Interessante Themen werden angesprochen
Kontra:
Man wünscht sich, die Geschichte würde ewig weiter gehen . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es gibt Bücher, bei den man immer weiter lesen muss, es gar nicht erwarten kann, den Schluss zu kennen. Wenn dann nur noch wenige Seiten übrig bleiben, verlangsamt man sein Lesetempo aber drastisch, man will sich einfach nicht mehr von den in den letzten Stunden und Tagen so liebgewonnen Charakteren trennen. Eine solche Glanzleistung ist dem amerikanischen Autor John Irving mit „das New Hampshire Hotel“ gelungen. Eben jener Roman aus dem Jahre 1981 ist in der „50 große Romane aus dem 20 Jh.“ Reihe der Süddeutschen Zeitung erschienen, zum Discountpreis von 4.99 € im Hardcover Einband.
Bevor ich mich dem 572 Seiten langem Werk widme, gehe ich noch kurz auf den Autor ein.
John Irving wurde am 2. März 1942 in Exeter im Staat New Hampshire als ältestes von 4 Kindern geboren. Irving war alles andere als ein guter Schüler. Er war Legastheniker und hatte somit große Probleme in der Schule. Dort wurde er auch Mitglied der Ringermannschaft. Große Erfolge als Ringer bleiben ihm aber verwehrt, da es ihm etwas an Athletik fehlte. Wie Irving aber sagt, habe ihm der Sport bei seiner Entwicklung als Autor geholfen, da es zum Ringen hartes Training und Disziplin als auch Geduld bedarf. Seine Collegelaufbahn begann mit einem kurzen Studium an der Pittsburgh Universerty, wo es auch einen Crative Writing Kurs gab. Lehrer und Romanautor John Yount erkannte Irvings Talent und legte ihm nahe, für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Er bewarb sich an mehreren europäischen Universitäten und wurde schließlich in Wien angenommen. Mit der deutschen Sprache ist er jedoch nie sonderlich gut klar gekommen, auch sonst fühlte er sich in Wien nicht wohl. Da er bald Vater werden sollte, kehrte er nach Amerika zurück und setzte sein Studium in Iowa von 1965 bis 1967 fort. Danach fond er eine Anstellung als Dozent an einer Universität in Vermont, wo seine ersten 4 Romane entstehen sollten. 1968 sollte „Lasst die Bären los“ erscheinen. Sein großer Durchbruch gelang ihm mit „Garp und wie er die Welt sah“ zehn Jahre später. Daraufhin zerbrach die Ehe mit seiner ersten Frau Shyla. Seinen fünftem Roman „Das Hotel New Hampshire“ sollte er ihr aber noch mit den Worten „Für meine Frau Shyla, deren Liebe Licht und Raum für fünf Romane schuf“ widmen. Seine weiteren Romane, wie auch der mit Toby Maguire und Erykah Badu verfilmte „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ wurden Bestseller und in 30 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien „Die vierte Hand“ im Jahr 2001.
New Hampshire in der ersten Hälfte des 20. Jh. Win Berry und Mary werden 1920 in Dairy geboren, gehen sich aber in ihrer Jugend aus dem Weg, beide besuchen unterschiedliche Schulen außerdem wäre der Sohn eines Football Coaches nicht Standesgemäß für die Tochter eines Latein Lehrers.
Wie es der Zufall so will treffen sich beide 19 Jahre nach ihrer Geburt im schicken Hotel Arbuthnot-by-the-Sea, wo beide einen Sommerjob angenommen haben. Dort trifft man auch den jüdischen Freud und seinem Bären. Beide Arbeiten den Sommer über im Hotel und unterhalten die Gäste mit einer Bärendressur Nummer. Zwischen Win und Mary funkt es sofort und zu Freud entsteht eine tiefe Freundschaft. Der sollte aber nach einem Zwischenfall mit dem Bären zurück nach Europa reisen. Den Bären verkaufte er vor der Reise jedoch an Win für 200 Dollar. Mit dem Bären sollte sich Win das Geld für sein Harvard Studium verdienen, währenddessen bringt Mary die insgesamt 5 Kinder Frank, Franny, John, Lilly und Egg zur Welt.
Um die Familie zu ernähren und seinen Kindern den späteren Schulbesuch an der zweitklassigen Privatschule in Dairy zu ermöglichen, nimmt er dort eine Stelle als Lehrer an.
Der Schule geht es schlecht und so erden bald darauf auch Mädchen dort zugelassen, was den Bankrott der ortsansässigen Mädchenschule zur Folge hat. Das Lehrstehende Gebäude soll aber nicht ungenutzt bleiben und so erfüllt sich Win den Traum vom ersten eigenen Hotel. Dieses Hotel ist jedoch alles andere als normal, schließlich ist es eine ehemalige Schule, in einer Etage gibt es so nur Toiletten für Grundschulkinder und in jedem Zimmer existieren Sprechanlagen, mit denen die Kinder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Andere Zimmer abhören. Das Hotel steht aber auch unter keinem guten Stern: In Dairy gibt es keine Sehenswürdigkeiten oder passende Infrastrukturen die Gäste ins Hotel ziehen könnten.
Abgesehen vom schrägen Hotel hat es auch die Familie in sich: Frank ist der Außenseiter der Familie und homosexuell, Franny ist bildschön und selbstbewusst. John schämt sich nach außen hin für seine Familie, wird zu einem begeisterten Gewichtheber und Lilly ist zwergwüchsig. Dazu gesellt sich der alltägliche Wahnsinn: John begehrt Franny, die wird wiederum vom Football Team vergewaltigt. Anstatt sich aber damit auseinander zusetzten, sagt sie ihrem Vater, sie wurde verprügelt.
Die vermeidliche Rettung kommt mit einem Brief aus Europa. Freud hat den 2. Weltkrieg überlebt und ein eigenes Hotel eröffnet, einen neuen Bären gibt es auch. Alles was er nun braucht ist Win, der das Geschäft führen soll. So macht sich die Familie für die Übersiedlung bereit, die von beginn an unter einem schlechten Stern stehen sollte: Die Familie fliegt verteilt mit zwei Flugzeugen, eins davon stürzt ab...
Das Gasthaus Freud entpupt sich ebenfalls als äußerst skurril. Eine Etage wird von Prostituierten genutzt, eine andere von Radikalen, die vorhaben, das Wiener Opernhaus zu sprengen. Da wundert es auch nicht mehr, wenn sich der Bär als Mensch namens Susie entpuppt. Die zieht seit ihrer Vergewaltigung das Leben als wildes Tier vor. Die Bedingungen sind also wieder einmal schlecht, das hindert den Vater Win aber nicht daran, weiter seinem Traum vom perfekten Hotel hinterher zu laufen. Die Kinder werden statt dessen allein erwachsen, in einer Stadt, aus der sich schnellstmöglich verschwinden wollen. Das große Geld werden sie eines Tages machen, aber nicht mit einem Hotel...
Es ist schwer, den Inhalt der Geschichte wiederzugeben, ohne zu viel zu verraten oder zu wenig zu erzählen. „Das Hotel New Hampshire“ entpuppt sich als äußerst vielschichtige Erzählung einer tragisch-komischen Familiengeschichte, die der Leser ganze 40 Jahre begleitet. Erzählt wird das Ganze rückblickend vom 40 Jährigen John.
Der Roman ist wunderbar, gespickt mit witzigen Situationen und liebevoll kreierten Charakteren. Erzählt wird der Roman geradezu rührend und so versinkt man mit jeder gelesenen Seite weiter im Leben der Familie Berry. Die Intention Irvings auf einen Nenner zu bringen, fällt schwer. Es geht um vielerlei Dinge, zum Beispiel das wenn man in der Zukunft lebt, man ihr immer hinterher laufen wird. Das Thema Vergewaltigung Mitte des 20. Jahrhunderts steht ebenso im Mittelpunkt wie die verbotene Liebe zwischen John und seiner Schwester Franny. Der größte Focus liegt meiner Meinung nach jedoch darauf, wie eine Familie mit so unterschiedlichen Charakteren durch das Schicksal zusammengeschweißt wird und nur so schließlich zum Glück findet.
Ich kann dieses Buch jedem Empfehlen. Die 570 Seiten machen am Anfang zwar etwas Angst, am Ende wird man jedoch wehmütig feststellen, das sie viel zu schnell ausgelesen waren.
Leseprobe:
An diesem ersten Abend, an dem sie Freud und seinen Bären sahen, küssten sich mein Vater und meine Mutter nicht einmal. Als die Band Schluss machte und das Dienstpersonal sich in die Männer- und Frauenschlafräume zurückzog - es waren die etwas weniger eleganten Gebäude abseits vom Hotel -, da gingen mein Vater und meine Mutter hinunter zum Anlegeplatz und blickten aufs Wasser hinaus. Falls sie überhaupt miteinander redeten, so erzählten sie uns Kindern jedenfalls nie, was. Es muss dort ein paar tolle Segelboote gegeben haben, und in Maine waren selbst an privaten Landestegen immer ein, zwei Hummerfänger festgemacht. Wahrscheinlich lag dort auch ein Beiboot, und mein Vater schlug vor, es für eine kleine Ruderpartie auszuleihen; meine Mutter lehnte das wahrscheinlich ab. Fort Popham war damals eine Ruine, nicht das attraktive Ausflugsziel von heute; sollte es aber dort am Ufer irgendeine Beleuchtung gegeben haben, hätte man sie vom Arbuthnot-by-the-Sea gesehen. Außerdem gab es in der breiten Mündung des Kennebec bei Bay Point eine Glockenboje und ein Leuchtfeuer, und es könnte schon 1939 einen Leuchtturm auf Stage Island gegeben haben - mein Vater konnte sich nie genau erinnern.
Danke fürs Lesen und Bewerten. Kommentare sind gern gesehen und erwünscht! Dosch.
weitere Erfahrungsberichte
Freud war blind. Bewertung fürDas Hotel New Hampshire / Irving, Johnvon
HilkMAN
Pro: Spannend und mutig Kontra: Am Ende nachlassend und etwas zu bombastisch
...einfach was zu dem Buch, das ich soeben ausgelesen habe. Und das war eine knappe Sache, denn das Ende zog sich etwas in die Länge – gar nicht so, wie ich es vom verantwortlichen Autor gewohnt bin. Aber ich habe es gerade noch geschafft und kann also meinen Bericht rechtzeitig abliefern.
Wer meine magere Teilnahme am Bücherfrühling verfolgt hat, weiß, dass ich ihn genutzt habe, um über zwei meiner amerikanischen Lieblingsautoren zu schreiben: T.C.Boyle ... ...kennen gelernt. Ferner fielen mir das Hotel New Hampshire und Garp (wohl die bekanntesten seiner Werke) erst eher spät in die Hände (ich bin ja niemand, der hohe Buchpreise als Ausrede für das Nichtlesen nutzt – Bücher sind auch gebraucht oder anderweitig billig auf dem Markt, außerdem eignen sie sich wesentlich besser zum Ausleihen als etwa eine Tasse Mehl). Das war vielleicht auch ganz gut so, denn Owen Meany war sicherlich der bessere Einstieg. ...
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Pro: spannend, skurril, wilde Fabulierkunst - Irving wie wir ihn kennen und lieben ;-) Kontra: nichts
...erfolgreichsten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Das Hotel New Hampshire war sein fünfter Roman, der 1981 erschienen ist (deutsche Ausgabe 1982) und meiner Meinung nach immer noch der beste, den er bisher geschrieben hat. Der Roman Hotel New Hampshire ist eine Familiengeschichte, die von dem vierzigjährigen Ich-Erzähler John in Retrospektive geschildert wird. Die Geschichte ist in zwölf Kapitel gegliedert und beginnt in dem Sommer, in dem sich ... ...und lieben lernen. Das mondäne Leben in dem First-Class-Hotel steht im Kontrast zu ihrer Herkunft. Sie begegnen dem weit gereisten jüdischen Schauspieler Freud, der sich mit einem Tanzbären den Unterhalt verdient; vornehmen Gästen und dem distinguierten Hotelbesitzer Arbuthnot. In ihrer jugendlichen Naivität glauben sie so ein Leben nach ihrer Heirat auch bald erreichen zu können. Schon kurz nach der Heirat wird das erste Kind geboren, Frank (1941), ...
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Pro: Teils interessante Wien- und Kulturkenntnisse Kontra: Totlangweilig, zu stark übertrieben und skurril, unrealistisch, nicht lustig (weil stark übertrieben), zu weit an den Haaren herbeigezogen
...dass ich es begonnen habe. Das Buch ist nämlich sowas von langweilig und schlecht, dass es mir ein Greul war, weiter zu lesen, was ich aber nun doch etappenweise getan habe und nun endlich mit dem Buch fertig bin. *freu*
-------INHALT:-------
John, der Ich-Erzähler, erzählt in diesem Buch die sehr skurrile Geschichte seiner Familie. Sein Vater lernt seine Mutter in einem Hotel kennen. Die beiden verlieben sich in einander und kaufen vom Bären-Dresseur ... ...Frank und eben John.
Das Familienoberhaupt kommt irgendwann auf die Idee, in einem verschlafenen Nest in New Hampshire aus einer geschlossenen Mädchenschule ein Hotel zu machen. In dieses verschlafene Städtchen wird zwar niemand reisen wollen, aber das Hotel soll die Menschen beherbergen, die in diese Stadt reisen müssen, z.B. die Eltern der Football-Teams, die gegen das heimische Team spielen müssen. Natürlich wird das erste Hotel New Hampshire ...
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Pro: die fesselnste aller Irving-Geschichten Kontra: ist irgendwann zuende
...John Irving meinem Lieblingsauthor vorzustellen. Das ist also keine leichte Aufgabe. Ich liebe das Buch besonders, weil es das erste Buch ist, dass ich freiwillig, also außerhalb der Schule, in Originalsprache gelesen habe. Natürlich habe ich damals, das ganze ist schließlich schon ein paar Jährchen her, nichts verstanden. So blieb mir nichts anderes übrig, als die 18 DM für die deutsche Übersetzung zu zahlen. Danach liebte ich das Buch. Und daran ... ...jetzt natürlich das Original bevorzuge...
Doch nun zum Inhalt: Irving siedelt den Ausgangspunkt der Handlung wie in allen seinen Roman in Maine/ USA an. Eine Familie mit sage und schreibe fünf kleinen Kindern lebt in einem langweiligen Kaff ohne große Ereignisse. An dem Abend, an dem die Geschichte beginnt sitzt die Familie beisammen und der Vater erzählt zum wiederholten Male, wie er seine Frau kennenlernte, wobei alle Kinder schon mitsprechen ...
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Für mich ist Das Hote New Hamphire das beste Buch von John Irving. Es ist sein fünfter Roman und die Eigenart seines Schreibens ist hier besonders gut zu finden. Irving schafft es, daß man die Hauptpersonen trotz oder vielleicht auch wegen ihrer Verschrobenheit und Verrückheit einfach lieben muß. Es ist eine Familiengeschichte, die irrsinnig komisch die Entwicklung der verschiedenen Mitglieder erzählt. Irving hat die Gabe Situationen, obwohl sie ... ...man sie nicht verurteilt, sondern das Menschliche an ihnen sieht und es akzeptieren kann, daß er anders ist. Der Blickwinkel ist nicht auf die Andersartigkeit gerichtet, sondern auf das Normale. Am schönsten finde ich den Schluß, da die Einstellung, daß wir alle Helden sind, Mut macht, das eigene Leben zu leben und den anderen Menschen zu lieben. ...
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Pro: Liebesgeschichte, Zeitdokument und Drama in einem Kontra: viel zu kurz!
...HotelNewHampshire"), wenn auch etwas farbenprächtiger, was vielleicht am Ort der Handlung liegt. Ansonsten kenne ich kaum Autoren, die ihre Geschichte so distanziert erzählen und doch so viele Emotionen transportieren. Genau deshalb geht einem das Buch lange nach dem Ende (das man im übrigen noch gut weiterspinnen könnte) nicht und nicht aus dem Kopf.
Ich hoffe, bald mehr von Arundhati Roy zu lesen!...
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...legalisieren, und den Frauen, die eine Abtreibung wünschen, diese zu ermöglichen, da eine Frau, die wirklich zur Abtreibung entschlossen ist, diese zur Not auch auf illegalem Wege erhält, was aber Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Diesen ernsten Hintergrund präsentiert JohnIrving dem Leser in seiner typischen Manier: eine spannende und immer interessante Geschichte, bizarre Charaktere, komische Situationen, der gewisse Schuß Tragik (allerdings nicht so sehr wie zum Beispiel in "Garp") und ein guter Schuß Humor, sowohl von der Handlung her, als auch von der Sprache. "Gottes Werk und Teufels Beitrag" gehört, kurz nach "Garp", "HotelNewHampshire" und "Zirkuskind", zu den besten Büchern JohnIrvings; das allein ist eigentlich Empfehlung genug. Lediglich radikale Abtreibungsgegner sollten wohl ihre Finger von diesem Buch lassen da sie wohl ihre...
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Pro: Die Geschichte ist super Kontra: kam aber im Film nicht rüber
...Das Buch hatte ich schon lange gelesen. Den Film hingegen erst jetzt angeschaut. Also wer das Buch nicht gelesen, den verstehe ich, daß er den Film gut findet.
Aber für mich war der Film eine große Enttäuschung. Nichts ist von JohnIrving rübergekommen. Die skurile Art und Weise wie er seine Bücher schreibt kann man eben doch nicht verfilmen. Es ist den Filmemachern bei "Garp" und bei "HotelNewHampshire" auch nicht gelungen. Also warum hier. Ich kann darum die Begeisterung nicht verstehen.
Es ist übrigens noch ein Buch von JohnIrving, "Owen Meany", verfilmt worden. Dieser heißt als Film aber "Simon Burch".
Alle Fans von JohnIrving möchte ich nur sagen: lest erst das Buch, sonst entgehen Euch die wichtigsten Stellen. Denn bei JohnIrving kann man nicht nur Drama und Tragiöde wie im Film erleben, sondern auch Humor und Skurilität....
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hilfreich 13.11.2000
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