Das Kartengeheimnis (ab 13) / Gaarder, Jostein

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Das Kartengeheimnis (ab 13) / Gaarder, Jostein

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Herrlich philosophisch!

5 7. Okt 2001 (14. Okt 2001)

Pro:
Buch zum lachen, weinen, nachdenken zugleich

Kontra:
manchmal schwere Zusammenhangserfassung

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Unterhaltungswert:

Humor:

Spannung:

Niveau:

Aufmachung:

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EnForceman

Über sich: Aktuelles: Namensänderung von "tommy221" in "EnForceman". (Ich mochte die Zahlen...

Mitglied seit:14.09.2001

Erfahrungsberichte:32

Vertrauende:6

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 43 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

1. Über die Story
2. Meine Meinung
3. Bestelldaten


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* 1. Über die Story *
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Ein Vater und ein Sohn aus der kleinen Hafenstadt Ardenal aus Südnorwegen begeben sich auf die Suche nach Frau (bzw Mutter). Sie wollen mit dem Auto von Norwegen aus nach Athen, wo sich die Mutter / Frau aufhalten soll, fahren. Daß die beiden vermuten, daß die Frau in Athen ist, erschließen sie aus einem Modejourmal, wo die Frau auf der Titelseite abgebildet ist. Sie ist nämlich Model und hat die beiden vor acht Jahren in Norwegen verlassen, um sich selbst zu verwirklichen. Nach diesen langen Jahren beschließen beide also nach Athen zu fahren. Die Frau heißt übrigens Anita, was eine besondere Bedeutung hat. Dazu möchte ich aber später etwas schreiben.

Als sie die Länder durchqueren, machen sie sehr oft Pausen, in denen der Vater eine Zigarette raucht und eine seiner philosophischen Geschichten erzählt. Er denkt sie sich immer auf der Stelle aus und sie handel meißtens von den Orten, an denen beide sich gerade befinden. Über Nacht bleiben beide oft in kleinen Hotels oder Zimmern, die vermietet werden. Abends trinkt der Vater oft mehr oder weniger Alkohol, was den Sohn immer mehr stört.

Eines Tages treffen beide einen Zwerg an einer Tankstelle in den Alpen. Dieser schenkt dem Jungen ein Bruchstück eines Goldfischglases. Später benutzt der Junge dieses Glas als Lupe.

Nicht weit nach der Tankstelle übernachten beide in einer kleinen Stadt. Dort wiederfährt den Jungen etwas Seltsames. Er trifft einen Bäcker, der ihm einen Schluck einer sonderbaren Fruchtlimonade zum kosten gibt. Diese Fruchlimmo wirkt auf den Jungen wie eine starke „Droge". Ihn durchfahren die verschiedensten Geschmäcker aller Früchte und unbekannten Früchten, die er nicht zu nennen vermochte. Die Wirkung hält einige Stunden an. Dazu gibt ihm der Bäcker in Brötchen und meint, daß alles was mit dem Brötchen ist ein Geheimnis ist und das nur die beiden davon wissen (Bäcker und Junge)

Als der Junge das Brötchen verzehren möchte, findet er imm inneren der Gebäcks ein winziges Buch. Die Schrift in diesem Buch war so klein, daß er diese nur mit Hilfe einer Lupe hätte lesen können. Da fiel ihm der kleine Glasscherbe von dem Zwerg ein. Mit der Scherbe konnte er nun die Buchstaben des Buches entziffern.

Von dem Buch durfte der Vater natürlich nichts wissen. So las der Junge immer bis spät in die Nacht, wenn der Vater schon schlief. Außerdem konnte er während der Fahrt auf dem Rücksitz lesen. Der Vater war immer zu sehr mit dem Fahren beschäftigt, um nach dem Jungen zu sehen. Die Geschichte handelt von der sonderbaren Limmo und von Goldfischgläsern und haptsächlich natürlich der Geschichte der Bäcker. Die Geschichte beginnt mit einem Jungen der von seinem Alkoholikervater verstoßen wurde und Bäcker in einer kleinen Provinzstadt wurde. Zu diesem stößt ein Soldat, der am Ende seiner Kräft angelangt war. Der Bäcker päppelte diesen wieder auf und veriet ihm das Geheimnis der Limonade und der Goldfischgläser. Diese Bäckerdynastie geht über viele Generationen. Ein Bäcker später, erzhält in dem Buch, daß durch ein Schiffsbruch auf einer Instel gelebt hat. Er hatte niemanden als seine Patiences Karten. Er spielte allein mit den Karten und gab allen Karten Namen. Irgendwann entsprangen sie seiner Fantasie in die Wirklichkeit.

Ab da an möchte ich eigentlich nicht weitererzählen, da ich euch sonst die Spannung von dem Buch nehmen würde. Noch eines: Als Vater und Sohn dann in Athen waren stellt der Vater etwas fest: Der altgrichische Name von Athen ist ATINA -> seine Frau heißt ANITA -> mhh... Mehr aber nun wirklich nicht.


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* 2. Meine Meinung *
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Das Buch ist an jeder Stelle sehr ernsthaft, lustig und traurig. Wie daß? Ja, jenes liegt in der Kunst des Autors zu schreiben. Ich muß sagen, das ist das schönste philosophische Buch überhaupt das schönste Buch, was ich je gelesen habe. Auch als Buchhasser verschlingt einen die Story und die Storys in der Story (Geschichte im Buch das der junge bekommt). Für den Preis von 17.50 DM lohnt es auf jeden Fall. Die Geschichte regt zum denken und gleichzeitig zum lachen und weinen an. Das hat noch kein Buch bei mir geschafft.Außerdem ist dies ein ziemlich unverbrauchter Themenbereich, der eben noch von vielen entdeckt werden sollte. Ich hoffe euch hat mein erster Bücherbericht gefallen. Wenn nein, dann schreibt doch bitte was besser zu machen ist!


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* 3. Bestelldaten *
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Preis: 17.50 DM
ISBN: 3-423-12500-4
Titel: Das Kartengeheimnis
Autor: Jostein Gaarder
Verlag: dvt

Damit viele Grüße an alle Bücherfans und Ciaomitglieder! © Tom (tommy221)
 
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
TeaJay

TeaJay

11.10.2001 07:37

Hey Tommy, sorry, die Inhaltsangabe ist ja sehr ausführlich, aber Deine Meinung dazu kommt irgendwie ein bißchen kurz...

Denis_Drumm

Denis_Drumm

07.10.2001 20:14

Hi !!! Ich fand dass Buch auch klasse. Ähnliches habe ich seither nicht mehr gelesen. Klasse Bericht. CU Denis

SwearJar

SwearJar

07.10.2001 20:11

Das mit den Zusammenhängen sehe ich gar nicht so negativ, es gibt schlimmere Bücher... Gruss SwearJar

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  1. OlafZ
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  1. TeaJay

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