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Jostein Gaarder dürfte den meisten ein Begriff sein durch die Veröffentlichung seines Buches „Sofies Welt“ (inzwischen auch als Film, Spiel usw.). Nicht weniger schön zu lesen, wenn auch nicht so bekannt ist, ist das Buch „Kartengeheimnis“. Dort geht es um einen kleinen Jungen, der zusammen mit seinem Vater sich auf die Suche nach seiner seit Jahren von der Familie getrennt lebenden Mutter ist. Diese Reise ist aber nur der Vordergrund in eine parallele Phantasiewelt, in der es Spielkartenwesen gibt mit unterschiedlichen, fast menschlichen Charakteren. Diese Welt ist nur für den kleinen Jungen zugänglich. Originell finde ich die Aufteilung der Kapitel nach den Farben und Zahlen der Spielkarten. Auch wenn das Buch nicht sosehr auf die Philosophie abzielt wie „Sofies Welt“, erhält man viele Anregungen zum Nachdenken.