Erfahrungsbericht über "Das Labyrinth (DVD)"

veröffentlicht 20.08.2007 | beegeemania
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Über sich :
Ausgezeichnet
Pro Witzig, Fantasy vom Feinsten, für Kinder und die die jung geblieben sind :-)
Kontra Für mich zu kurz.........hätte noch stundenlang weiter ansehen und mitsingen können
sehr hilfreich
Bildqualität
Klang
Tonformat:
Action:
Anspruch

"Die Reise ins Labyrinth mit dem Trollkönig Jareth"

Sarah u. Toby

Sarah u. Toby

Hier möchte ich über einen Film der Fantasy und Puppentheater vom Feinsten-Reihe berichten ;-)

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Die Handlung:

Sarah - ein 15jähriger Teenager - fühlt sich von seinen Eltern vernachlässigt und ungerecht behandelt.
Sie lebt deshalb für ihre Liebe zur Magie, Fantasie und Märchen.

Zusammen mit ihrem Hund (einem Bobtail) ist sie mal wieder unterwegs und vertrödelt beim Rollenspiel die Zeit.
Sarah kommt zu spät nach Hause und da die Eltern ausgehen wollen gibt es zwischen ihr und ihrer Stiefmutter einen heftigen Streit - denn Sarah soll auf ihren kleinen Bruder Toby (noch ein Baby) aufpassen.

Schon jetzt ist Sarah wütend und als Toby dann auch noch anfängt zu weinen und sich durch nichts beruhigen lässt wird ihre Laune noch schlechter.

Aus ihren Büchern kennt Sarah den Koboldkönig Jareth und diesen bittet sie nun das Baby zu holen.
Obwohl sie weiß dass dies alles eigentlich nur ihrer Fantasie entspringen kann geschieht doch das Unfassbare und Toby ist plötzlich weg.

Jareth (David Bowie) erscheint und sie bittet und bettelt ihn an ihr doch Toby zurückzugeben………ohne Erfolg.
Allerdings gibt er ihr die Chance Toby innerhalb von 13 Stunden aus seinem Koboldschloss zu befreien (dieses Schloss ist von einem riesigen Labyrith umgeben)……gelingt ihr das nicht wird er Toby in einen Kobold verwandeln.

Am Anfang des Labyrinthes trifft sie auf einen Gnom namens Hoggle. Dieser kleine Kerl ist ihr gegenüber unheimlich mies - entpuppt sich aber im Laufe des Filmes als ein *Weichei* der anfängt sie zu mögen und ihr schlussendlich hilft.

Einmal in das Labyrinth eingetreten trifft Sarah auf viele wundersame Gestalten und Dinge, z.B. einen sprechenden Wurm (komm' rein - ich stell' Dir meine Alte vor), Durchgänge die zwar da aber für uns Zuschauer auch nach mehrmaligem Hinsehen nicht erkennbar sind, lebende und mit ihr kämpfende Felsen, sanfte Monster (ala Sesamstraße, lach), sprechende und ihr nicht wohl gesonnene Hände, bösartige Feuergestalten die sich komplett auseinander nehmen können, einen listigen Fuchs der als Wächter einer Brücke fungiert, hinterlistige Wichte und vor allen Dingen *das Moor des ewigen Gestankes*.

Jareth versucht immer wieder durch Hoggle (den er unter Druck setzt) und mit vielen Tricks sie vom rechten Weg abzubringen.

Er verabreicht ihr sogar in Form eines Pfirsichs eine Droge die sie in einen tiefen Traum fallen lässt. In diesem Traum ist Sarah auf einem Ball und tanzt mit Jareth, scheinbar lässt sie sich beeinflussen und erst im letzten Moment - als sie von ihren Freunden geweckt wird - zerplatzt alles und die Trugbilder sind verschwunden (diese Ballszene finde ich persönlich wunderschön und die Musik darin ist traumhaft).

Schlussendlich gelangt Sarah aber mit ihren neu gewonnen Freunden doch in das Schloß.

Eine bizarre und verwirrende Kulisse erwartet sie dort, z.B. Treppen die auf dem Kopf stehen und die unüberwindbar scheinen. Jareth kann diese Hürden ohne Probleme überwinden und schwebt durch den Raum.

Aber Sarah lässt sich nicht verwirren und kann am Ende ihren kleinen Bruder Toby befreien.

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Allgemeine Info:

Vorlage für diesen Film sind Bücher der Autoren Maurice Sendak und Lewis Carroll, diese Bücher sieht man am Anfang auch in Sarahs Zimmer stehen.

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Filminfos:

Deutscher Titel: Die Reise ins Labyrinth
Originaltitel: Labyrinth
Produktionsland: Großbritannien, USA^
Erscheinungsjahr: 1986
Länge (PAL-DVD): 97 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12

Regie: Jim Henson

Drehbuch: Terry Jones

Musik: Trevor Jones u. David Bowie

Hauptdarsteller:

David Bowie: Jareth, der Kobold-König
Jennifer Connelly: Sarah
Toby Froud: Toby
Shelley Thompson: Stiefmutter
Christopher Malcolm: Vater
Natalie Finland: Fairy
Shari Weiser: Hoggle

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Technische Infos:

Bildformat: 2,35:1 (anamorph)

Tonsystem: Dolby Digital

Ländercode: Regionalcode 2

Sprachen: Deutsch (2.0), Englisch (2.0), Französisch (2.0), Spanisch (2.0), Italienisch (2.0)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch

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Meine Meinung:

Dieser Film ist ein absolutes MUSS für diejenigen die Fantasy mögen, Puppen lieben (erinnert teilweise stark an die Muppet Show, grins) und zudem auch noch Fans von David Bowie sind…….ehem natürlich auch für ALLE anderen ;-)

Oscar Preisträgerin Jennifer Connolly - hier gerade mal süße 14 Jahre alt (WOW, der Film ist schon 21 Jahre alt, pffffffffttt - und ich 21 Jahre älter, aaaaahhhh) zeigt hier schon welchen Weg sie einschlagen wollte und überzeugt mit ihrem Können.

Ich finde diesen Film absolut sehenswert. Die Musik ist einfach toll (was nicht NUR an den Kompositionen sondern auch an David Bowies Performance liegen könnte). *Underground* z.B. ist eines meiner Lieblingssongs - und nicht nur in diesem Film *fg*.

Die Idee die Akteure durch Puppen (kreiiert von Jim Henson, leider inzwischen verstorben) zu ersetzen finde ich ausgesprochen gelungen..........von schauerlich schön bis hinreißend lustig.

Da auf der 2007 erschienenen Special Edition (die ich aber leider noch nicht habe) zusätzliche Exras enthalten sind (Making Of; Featurettes; Fotogalerie; Storyboard) sollte man/ich sich vielleicht überlegen doch diese Version zu erstehen.

Stören tut mich die FSK ab 12 Jahren (was ich persönlich nicht richtig finde denn er ist - für meine Begriffe auch schon für kleinere Kinder geeignet).

Obwohl der Film als solcher floppte hat er doch bis heute eine große Fangemeinde um sich scharen können, na ja es kann halt nicht immer jedermanns Geschmack getroffen werden.

Von mir also die Note 1++++++ ;-) Wenn Ihr mich fragt warum ich *Anspruch - was ist das* angegeben habe: Der Anspruch liegt immer im Auge des Betrachters und darüber möchte ICH bei diesem Film nicht entscheiden, soooorry........meinen Ansprüchen jedenfalls genügt er voll und ganz *smile*

Preise sind immer schlecht zu nennen da diese von Anbieter zu Anbieter erheblich variieren, ich habe für meine DVD incl. Versand € 14,50 bezahlt.

Fazit: Ein kindlicher/fantasievoller Geist kann auch in einem älteren/alten Körper bewahrt werden *zwinker* !!!

Community Bewertungen

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Nyaasu veröffentlicht 08.01.2010
    Du nennst die zusätzlichen Extras der Special Edition, aber welche sind denn hier enthalten?
  • Wolfi1973 veröffentlicht 24.08.2007
    Recht gelungen für einen Erstbericht! Gruß Wolfgang
  • jockel2001 veröffentlicht 21.08.2007
    heyho beegeemania. guter Bericht, lG Jo^^
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Produktdaten : Das Labyrinth (DVD)

Produktbeschreibung des Herstellers

Haupteigenschaften

Genre1: Musik

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 22/05/2000