Seit dem Neujahrsfest widerfahren Inspektor Michael Ochajon aus Jerusalem seltsame Dinge: Erst entdeckt er in seinem Keller einen ausgesetzten Säugling. Dann wird der berühmte... mehr
Erfahrungsbericht von helmut.agnesson über Das Lied der Könige - Roman / Batya Gur 30.11.2005
Produktbewertung des Autors:
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
schöne Liebesgeschichte im Krimi
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Moin und Schalom,
ich habe mal wieder einen Batya-Gur-Krimi in der Stadtbücherei ausgeliehen, nämlich das Lied der Könige. Dieser Band erschien im Orginal 1996; in der deutschen Übersetzung erstmals 1998 und als Taschenbuch 2000. Getölkt wurde von Vera Loos und Naomi Nir-Bleiming. Wer es im Buchhandel kaufen möchte, zahlt 8,90 Euri.
Inhalt: Wie immer, verwebt die Autorin mehrere Handlungsstränge. Zum einen ist natürlich ein Mord (im Laufe des Buches werden es zwei Morde); diesmal im KünstlerInnen-Mileu der Musik. Dann gibt es eine Geschichte um ein Baby, welchjenes Kommissar Michael O. findet - und was loszulassen ihm schwer fällt. Dann gibt es Nita, Michaels Nachbarin, in die er sich verliebt - aber diese Liebe hat keine Chance, da er gegen Nitas Familie und ansatzweise auch gegen Nita selber ermitteln muss - und sich teilweise Nita´s Sympathie zu Nutze macht, um sie besser befragen zu können. Dann taucht noch eine Polizistin (Dalit) auf, die große erfolge vorweisen kann - bis auffliegt, dass sie ihre Befragungsergebnisse gefälscht hat. Nebenbei werden Konflikte Michaels mit seinen Vorgesetzten noch angesprochen. Musikalisch taucht urplötzlich ein Requiem von Vivaldi auf, was von einer Musiklehrerin als unmöglich bezeichnet wurde. Und angesichts sonstiger Vivaldi-Musik wohl tatsächlich eine Sensation darstellt.
Spannung: sie ergibt sich neben der Frage, wer der Mörder/die Mörderin ist, aus der Liebesgeschichte. ¿ Kann sie sich zwischen Nita und MIchael wirklich entwickeln ?
Die Liebesgeschichte: Sie wird sehr zart gezeichnet. Als eine anfangende Geschichte mit wenigen zaghaften Berührungen (und dem erst sehr späten Selbst-Eingestänis Michaels, sich verliebt zu haben). wir begleiten Nita und Michael bei gemeinsamer Sorge um das gefundene Baby; bei gemeinsamen Musikbesuchen. Diese Liebesgeschichte ist raurig; sie endet schon vor dem ersten Kuss, weil Michael seine Ermittlungen auch gegen Nita und deren Familie richten muss. Wobei Michael sich für Profi genug hält, seine Gefühle zun trennen - ein Kollege aber zur Radikallösung greift, und Michael bei sich aufnimmt, damit er nicht so nahe an Nita ist. Diese Distanz mag den Ermittlungen (Nita ist übrigens nicht die Mörderin) zu gute kommen - aber sie ist einer der Gründe, warum aus der aufkeimenden Liebe nichts werden kann.
¿ Lesenswert ? Ja, gerade dass mal eine Liebesgeschichte ohne Happy-end statt findet, ist was anderes als das gewohnte und mcht dieses Buch interessant. Ebenso, wie es autorin und ÜbersetzerInnen gelungen ist, die Liebe als zarte, in ihrer Entwicklung gehemmt werdende Pflanze darzustellen. Der Leser/die Lserin leidet mit Michael und Nita Zudem liegt in der Krimihandlung Spannung; wir Lesenden werden dahin gelenkt, alsbald eine Vermutung zu haben und diese wird in gekonnter Weise immer wieder in Frage gestellt. Die Einwebung weiterer Hndlungsstränge macht diesen Krimi noch interessanter. Es sind nicht so viele, dass wir die Übersicht verlieren können, aber genug, um dieses Buch mit ein wenig Aufmerksamkeit lesen zu müssen. Vor allem die geschichte um die geltungsbedürftige Polizistin Dalit, die -wie erwähnt- Ermittlugnsergebnisse phantasiert und damit fast die Polizeiarbeit auf eine falsche Spur lenkt, regt zum Nachdenken an. Einerseits entwickel sich Verständnis für den Zorn ihrer KolegInnen; andererseits hat mensch auch ein wenig Mitleid mit ihr. da sie erkennbar aus psychischer Krankheit so handelt.
Kurz: Ein angenehemr Lesespaß für alle, welchjene an einen Krimi einen höheren Anspruch als die Lösung der Frage, wer denn MörderIn war, stellen.
Pro: Idee ist gut, interessante Aspekte Kontra: zu viel Nebenhandlung, zu langatmig, zu vorhersehbar, kein "echter" Krimi
Musik ist der Dreh- und Angelpunkt dieses Krimis von Batya Gur. Die Israelin hat ihren Inspektor dieses Mal in eine intrigante, verzwickte Familiengeschichte iengebettet - sowohl diejenige des Opfers als auch seine eigene.
Worum es geht:
Um Haß, Neid, ...
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Pro: spannend, psychologisch tiefgreifend Kontra: Mord erst nach 100 Seiten ;-)
...Batya Gur ist ein weiterer Geniestreich gelungen. Ihr bislang umfangreichster Krimi mit dem Inspektor Michael Ochajon als Protagonisten ist vielleicht ihr bester überhaupt, und das will bei den Vorwerken "Denn am Sabbat sollst du ruhen", "Am Anfang war da ...
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Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
22.03.2000
Ungewöhnlich spannend Bewertung für Das Lied der Könige - Roman / Batya Gurvon
birdies
Pro: guter und spannender Krimi Kontra: man muss sich erst reinlesen
Ein Krimi der Spitzenklasse. Für die ersten Seiten braucht man Durchhaltevermögen, um in die Gedankenwelt des Hauptdarstellers Michael Ochajon einzutauchen. Langsam baut sich dann die Spannung mit den Details, die sensibel und einfühlsam beschrieben sind, ...
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Pro: die Hauptperson wird sympathisch geschildert Kontra: der Krimi ist langweilig
Für diesen Krimi von Batya Gur kann ich mich überhaubt nicht erwärmen. Wenn man den Klappentext gelesen hat, weiß man so gut wie alles, was auf den ersten zweihundert Seiten passiert. Die Nebenhandlung wird dermaßen breitgetreten, so daß man hinterher gar ...
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