Auf das Buch bin ich durch einen Artikel in der JOY gekommen, in dem eine kurze Zusammenfassung zum Thema Mann und seine Maschen, stand.
Mir hat der Artikel ziemlich gut gefallen, also habe ich mir kurzerhand gleich das Buch in dem Bücherladen gekauft, wobei der Verkäufer ziemlich blöd geschaut ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von lilyumi über Man(n)ual: So funktioniert der Mann / Steve Santagati 26.01.2010
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
nicht ergreifend
Pro:
Themen, Erzählung
Kontra:
nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Auf das Buch bin ich durch einen Artikel in der JOY gekommen, in dem eine kurze Zusammenfassung zum Thema Mann und seine Maschen, stand. Mir hat der Artikel ziemlich gut gefallen, also habe ich mir kurzerhand gleich das Buch in dem Bücherladen gekauft, wobei der Verkäufer ziemlich blöd geschaut hat, als er die Überschrift las : Das Man(n)ual - '''So funktioniert der Mann'''
* Cover
Der Autor hat sein Buch gleich mit sich selbst geschmückt (war eben ein ehemaliges Model, u.a. für Armani). Sehr amüsant sind auch die kessen Texte, die mit Pfeilen zum Autor zu bestimmten Körperteilen zeigen.
* Inhalt
Kurz zum Aufbau des Buches :
Man merkt, dass das Buch (nicht ausschließlich) für Singles gedacht ist, da man am Anfang beraten wird, wie und wo man die besten Männer für sich selber finden kann. Danach kommen ein paar Tipps für's Kennenlernen (Flirten usw.) und falls das klappen sollte, steht in den nächsten Kapiteln, wie man erkennt ob "Mr. Right" wirklich Mr.Right ist oder nur "Mr.Right now". Anschließend gibt Santagati noch ein paar Beziehungstipps, wie die Liebe lange (aber nicht unbedingt lebenslänglich) hält.Also, in den ersten Kapitel wird erst mal der Begriff "Bad Boy" definiert. Nach Santagati ist ein Bad Boy ein charmanter, unverschämt selbstbewusster Mann, der auch noch verdammt gut im Bett ist (und vielleicht auch selbstverliebt nach meiner Meinung). Zwischendrin gibt's auch einen Bad Boy Test, der Aufschluss bringen soll, ob Frau zu ungefähr wie viel Prozent auf "böse Jungs" steht. Auch verrät er, mit welchen Tricks gearbeitet wird und wie er selber zum Bad Boy geworden ist. Einer der interessantesten Kapitel ist die mit der "schwarzen Witwe". Damit ist natürlich nicht die Spinnenart gemeint, sondern die Sorte von Frau, die es mit Leichtigkeit schafft einen Schwanz an Verehreren hinter sich zu "ziehen". Was ich noch aufschlussreich fand, war welche Schwachpunkte man(n) hat und wie man sie dazu nutzen kann, ihm einen kleinen Dämpfer zu verpassen (oder ganz zu verscheuchen). Aber am überraschendsten ist, dass Männer in Wirklichkeit schon beim Kennenlernen (sprich Flirten) schon mal "ausrechnen" wie lange bzw. wie viel Zeit sie mit der Frau überhaupt verbringen wollen. Ein kleine "Liste" aus dem Buch zur "Dating-Uhr" (wie Santagati das die "ausgerechneten Zeit" mit einer Frau nennt):
betrunkene Frau (in einer Bar) = ein bis zwei Nächte
Frau, die gerade von der Uni kommt = allerhöchstens ein paar Monate
Frau zwischen 24 und 28 = ein paar Wochen bis ein paar Monate
geschiedene oder alleinerziehende Mutter = ein paar Monate bis mehrere Jahre, je nach ihrem Lebenswandel
nicht-verzweifelte, nicht Ehemann-jagende Frau über 28 = kein zwingendes Ende in Sicht
Mehr wird nicht verraten ;)* Fazit
Zusammengefasst ist das Man(n)ual sehr unterhaltsam und z.T. aufschlussreich (ein paar Dinge weiß Frau aber manchmal doch schon). Der Autor erinnert einen aber auch auf das Wichtigste: den Spaß dabei, zu flirten, mit sich selber zufrieden usw., das was anscheinend viele Frauen bei der Jagd oft vergessen. Zu ernst sollte man das Buch nicht nehmen, aber es ist ein "Denkanstoß" bei manchen Dingen.