Eine Ode an das Leben, die Liebe, das Glück.Georg ist 15 und lebt mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und der kleinen Miriam in Oslo. An seinen Vater kann er sich kaum noch... mehr
Nach e. Roman v. Jostein Gaarder; Mit Annie Dahr Nygaard, Mikkel B. Silset, Rebekka Karijord u. a.Nach Jostein Gaarders gleichnamigem Bestseller-Roman. An einem ganz normalen Tag begegnet Jan Olav dem Orangenmädchen. Bepackt mit einer Tüte Orangen steht sie in der Straßenbahn. Auf der Stelle verliebt er sich. Doch so schnell die Schöne aufgetaucht ist, so plötzlich ist sie feengleich auch wieder verschwunden. Monatelang sucht Jan Olav sie überall, folgt ihren geheimnisvollen Spuren. Bis sich Jan-Olav nicht mehr sicher ist, ob es sie wirklich gibt... Eva Dahr inszeniert ein wahrhaft romantisches Märchen voll poetischer Imagination. »Eine bezaubernde Geschichte« (Brigitte). Sprachen: Deutsch, Norwegisch.
An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war. Der größte Teil des Buches besteht aus diesem Brief, den Georgs Vater geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. Und genau darum geht es in dem Roman: ums Sterben und ums Leben. Aber vor allem erzählt Georgs Vater eine Liebesgeschichte, die er als 19-Jähriger mit dem geheimnisvollen "Orangenmädchen" erlebt hat. Nur einmal hat er dieses Mädchen mit der großen Orangentüte gesehen, aber er hat sich gleich in sie verliebt. Er sucht sie überall und malt sich auf hunderterlei Arten ihr Leben aus, bis sie ihm eines Tages sagt, dass sie sich jederzeit treffen können, sofern Georgs Vater bereit ist, ein halbes Jahr auf sie zu warten. Es ist eine märchenhafte Geschichte mit vielen Rätseln. Doch am Ende hat Georg nicht nur seinen Vater kennen gelernt, sondern kann auch die eine große Frage beantworten, die sein Vater ihm stellt. Es ist ein ernstes Thema, das Gaarder hier mit leichter Hand, märchenhaften Elementen und auch mit philosophischem Tiefgang behandelt. Ebenso wie Georg werden die jugendlichen Leser sich zunächst vielleicht scheuen, sich darauf einzulassen. Doch sie werden wie Georg herausfinden, dass es sich lohnt und dass sie eine Menge nicht nur über den Tod, sondern vor allem über das Leben in seiner ganzen Schönheit erfahren. --Gabi Neumayer
An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war. Der größte Teil des Buches besteht aus diesem Brief, den Georgs Vater geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. Und genau darum geht es in dem Roman: ums Sterben und ums Leben. Aber vor allem erzählt Georgs Vater eine Liebesgeschichte, die er als 19-Jähriger mit dem geheimnisvollen "Orangenmädchen" erlebt hat. Nur einmal hat er dieses Mädchen mit der großen Orangentüte gesehen, aber er hat sich gleich in sie verliebt. Er sucht sie überall und malt sich auf hunderterlei Arten ihr Leben aus, bis sie ihm eines Tages sagt, dass sie sich jederzeit treffen können, sofern Georgs Vater bereit ist, ein halbes Jahr auf sie zu warten. Es ist eine märchenhafte Geschichte mit vielen Rätseln. Doch am Ende hat Georg nicht nur seinen Vater kennen gelernt, sondern kann auch die eine große Frage beantworten, die sein Vater ihm stellt. Es ist ein ernstes Thema, das Gaarder hier mit leichter Hand, märchenhaften Elementen und auch mit philosophischem Tiefgang behandelt. Ebenso wie Georg werden die jugendlichen Leser sich zunächst vielleicht scheuen, sich darauf einzulassen. Doch sie werden wie Georg herausfinden, dass es sich lohnt und dass sie eine Menge nicht nur über den Tod, sondern vor allem über das Leben in seiner ganzen Schönheit erfahren. --Gabi Neumayer
nicht gedacht, dass ich je wieder etwas von ihm höre.Doch darin irrt sich der 15-jährige Georg. Durch Zufall entdeckt er einen Abschiedsbrief, den ihm der Vater kurz vor seinem Tod geschrieben hat. Mit Hilfe dieses Briefs erfährt er nicht nur eine wunderbare Liebesgeschichte, sondern wird auch mit den Gedanken konfrontiert, die sich sein Vater über das Leben und den Tod gemacht hat...
An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war. Der größte Teil des Buches besteht aus diesem Brief, den Georgs Vater geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. Und genau darum geht es in dem Roman: ums Sterben und ums Leben. Aber vor allem erzählt Georgs Vater eine Liebesgeschichte, die er als 19-Jähriger mit dem geheimnisvollen "Orangenmädchen" erlebt hat. Nur einmal hat er dieses Mädchen mit der großen Orangentüte gesehen, aber er hat sich gleich in sie verliebt. Er sucht sie überall und malt sich auf hunderterlei Arten ihr Leben aus, bis sie ihm eines Tages sagt, dass sie sich jederzeit treffen können, sofern Georgs Vater bereit ist, ein halbes Jahr auf sie zu warten. Es ist eine märchenhafte Geschichte mit vielen Rätseln. Doch am Ende hat Georg nicht nur seinen Vater kennen gelernt, sondern kann auch die eine große Frage beantworten, die sein Vater ihm stellt. Es ist ein ernstes Thema, das Gaarder hier mit leichter Hand, märchenhaften Elementen und auch mit philosophischem Tiefgang behandelt. Ebenso wie Georg werden die jugendlichen Leser sich zunächst vielleicht scheuen, sich darauf einzulassen. Doch sie werden wie Georg herausfinden, dass es sich lohnt und dass sie eine Menge nicht nur über den Tod, sondern vor allem über das Leben in seiner ganzen Schönheit erfahren. --Gabi Neumayer
An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war. Der größte Teil des Buches besteht aus diesem Brief, den Georgs Vater geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. Und genau darum geht es in dem Roman: ums Sterben und ums Leben. Aber vor allem erzählt Georgs Vater eine Liebesgeschichte, die er als 19-Jähriger mit dem geheimnisvollen "Orangenmädchen" erlebt hat. Nur einmal hat er dieses Mädchen mit der großen Orangentüte gesehen, aber er hat sich gleich in sie verliebt. Er sucht sie überall und malt sich auf hunderterlei Arten ihr Leben aus, bis sie ihm eines Tages sagt, dass sie sich jederzeit treffen können, sofern Georgs Vater bereit ist, ein halbes Jahr auf sie zu warten. Es ist eine märchenhafte Geschichte mit vielen Rätseln. Doch am Ende hat Georg nicht nur seinen Vater kennen gelernt, sondern kann auch die eine große Frage beantworten, die sein Vater ihm stellt. Es ist ein ernstes Thema, das Gaarder hier mit leichter Hand, märchenhaften Elementen und auch mit philosophischem Tiefgang behandelt. Ebenso wie Georg werden die jugendlichen Leser sich zunächst vielleicht scheuen, sich darauf einzulassen. Doch sie werden wie Georg herausfinden, dass es sich lohnt und dass sie eine Menge nicht nur über den Tod, sondern vor allem über das Leben in seiner ganzen Schönheit erfahren. --Gabi Neumayer
An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war. Der größte Teil des Buches besteht aus diesem Brief, den Georgs Vater geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. Und genau darum geht es in dem Roman: ums Sterben und ums Leben. Aber vor allem erzählt Georgs Vater eine Liebesgeschichte, die er als 19-Jähriger mit dem geheimnisvollen "Orangenmädchen" erlebt hat. Nur einmal hat er dieses Mädchen mit der großen Orangentüte gesehen, aber er hat sich gleich in sie verliebt. Er sucht sie überall und malt sich auf hunderterlei Arten ihr Leben aus, bis sie ihm eines Tages sagt, dass sie sich jederzeit treffen können, sofern Georgs Vater bereit ist, ein halbes Jahr auf sie zu warten. Es ist eine märchenhafte Geschichte mit vielen Rätseln. Doch am Ende hat Georg nicht nur seinen Vater kennen gelernt, sondern kann auch die eine große Frage beantworten, die sein Vater ihm stellt. Es ist ein ernstes Thema, das Gaarder hier mit leichter Hand, märchenhaften Elementen und auch mit philosophischem Tiefgang behandelt. Ebenso wie Georg werden die jugendlichen Leser sich zunächst vielleicht scheuen, sich darauf einzulassen. Doch sie werden wie Georg herausfinden, dass es sich lohnt und dass sie eine Menge nicht nur über den Tod, sondern vor allem über das Leben in seiner ganzen Schönheit erfahren. --Gabi Neumayer
An seinen Vater kann er sich kaum noch erinnern; er ist gestorben, als Georg vier war. Doch nun, elf Jahre später, greift Georgs Vater wieder in sein Leben ein - mit einem langen Brief, der all die Jahre in Georgs alter Kinderkarre versteckt war. Der größte Teil des Buches besteht aus diesem Brief, den Georgs Vater geschrieben hat, als er wusste, dass er bald sterben würde. Und genau darum geht es in dem Roman: ums Sterben und ums Leben. Aber vor allem erzählt Georgs Vater eine Liebesgeschichte, die er als 19-Jähriger mit dem geheimnisvollen "Orangenmädchen" erlebt hat. Nur einmal hat er dieses Mädchen mit der großen Orangentüte gesehen, aber er hat sich gleich in sie verliebt. Er sucht sie überall und malt sich auf hunderterlei Arten ihr Leben aus, bis sie ihm eines Tages sagt, dass sie sich jederzeit treffen können, sofern Georgs Vater bereit ist, ein halbes Jahr auf sie zu warten. Es ist eine märchenhafte Geschichte mit vielen Rätseln. Doch am Ende hat Georg nicht nur seinen Vater kennen gelernt, sondern kann auch die eine große Frage beantworten, die sein Vater ihm stellt. Es ist ein ernstes Thema, das Gaarder hier mit leichter Hand, märchenhaften Elementen und auch mit philosophischem Tiefgang behandelt. Ebenso wie Georg werden die jugendlichen Leser sich zunächst vielleicht scheuen, sich darauf einzulassen. Doch sie werden wie Georg herausfinden, dass es sich lohnt und dass sie eine Menge nicht nur über den Tod, sondern vor allem über das Leben in seiner ganzen Schönheit erfahren. --Gabi Neumayer
Vater kaum gekannt. Er starb, unheilbar krank, als Georg gerade vier Jahre alt war. Da er wusste, dass er ihn nicht würde aufwachsen sehen, schrieb er seinem Sohn einen Brief, den dieser als Fünfzehnjähriger finden sollte und auch findet. Er erzählt Georg darin die Geschichte seiner großen Liebe. Dass er sie gefunden hat, machte ihm den Abschied vom Leben einerseits unendlich schwer, aber andererseits ist er sich auch absolut sicher, dass es sich gelohnt hat zu leben.
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Erfahrungsbericht von shocan über Das Orangenmädchen / Jostein Gaarder 01.05.2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
sehr ergreifend
Pro:
Wirklich sehr anrührend, ergreifend, interessant, ein typischer Gaarder für schöne Stunden : )
Kontra:
absolut keines, nicht mal die Kürze des Buches - man hätte auf mehr Seiten auch nichts besseres ausdrücken können
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Huhu und einen schönen 1. Mai euch allen (ich hoffe mal der Regen hält sich bei euch in Grenzen – bei mir daheim leider so gar nicht *grml*)!
Heute darf ich euch mal wieder mit einem Buchbericht beglücken (ich muss Ciao jetzt mal kurz loben – ich habe das Buch erst vor zwei Wochen als Produktvorschlag eingereicht, und jetzt schon gibt es die Kategorie dazu, wenn auch ohne Foto! Danke!), den ich im Zuge des (erfreulicherweise verlängerten) Bücherfrühlings bei Ciao, der noch bis Ende Mai anhält, veröffentliche – nähere Info dazu findet man bei Espionne.
Es geht um Jostein Gaarders neuestes Buch „Das Orangenmädchen“, erschienen im Carl Hanser Verlag zum Ende des Jahres 2003 – da ich schon einige wirklich wahnsinnig gute, schöne und anrührende Bücher Gaarders gelesen habe (komischerweise aber immer noch nicht seinen weltweiten Klassiker „Sofies Welt“) und er zu meinen absoluten Lieblingsautoren gehört, habe ich mir dieses Buch zu Weihnachten gewünscht und natürlich auch bekommen – Bücher bekomm ich immer :).
Ich hatte schon länger nichts mehr von ihm gelesen (mein letztes war „Maya“, mittlerweile sind schon einige neue Bücher erschienen, für die ich bislang keinen Sinn hatte), daher freute ich mich um so mehr auf das neue, welches ich dann innerhalb zwei Tagen in den Osterferien gelesen habe.
Vor allem – das noch schnell vorneweg – habe ich mich für dieses Buch entschlossen, da als Kritik auf dem Buchrücken unter anderem steht, dass „Das Orangenmädchen“ ein Roman über das Glück zu leben sei und wohlmöglich das persönlichste Buch Gaarders.
Aber jetzt zum Inhalt, der mich natürlich am meisten zum Kauf bewogen hat: Georg Røed ist erst vier Jahre alt, als sein Vater an Krebs stirbt. Damals konnte er sich die ganzen Umstände und Begebenheiten in seinem jungen Leben selbstverständlich nicht merken und erinnert sich auch kaum noch an seinen Vater. Nur ein paar Fotos und Videos zeigen ihm Bilder seines Vaters als Georg selbst noch ein Baby war, und nur Georgs Mutter und Großeltern können ihm von seinem Vater erzählen. Mittlerweile ist Georg jedoch schon 15, seine Mutter hat wieder geheiratet und Georg hat auch eine kleine Halbschwester. Mit seiner ganzen Familie und auch dem neuen Mann an Mutters Seite kommt er prima aus, natürlich ist Jørgen für ihn kein Vaterersatz, aber dies wird auch gar nicht verlangt. Die Familie ist so wie sie ist eigentlich sehr glücklich, nur fehlt Georg in manchen Stunden dann eben doch sein richtiger Vater.
Doch eines Tages erhält Georg von seinen Großeltern einen Briefumschlag, den sie in der alten Kinderkarre Georgs beim Entrümpeln gefunden haben, von der Georgs Vater immer behauptet hatte, dass diese unter keinen Umständen weggegeben oder weggeworfen werden solle. Dieser Briefumschlag, mit der simplen Beschriftung „Für Georg“, war dann natürlich Anlass dafür, Georg zu besuchen und ihm den Brief zu überreichen. Georg ist anfangs sehr überfordert, einen Brief mit zahlreichen Seiten von seinem verstorbenen Vater zu erhalten, der über 11 Jahre in der Karre vor sich hin gelegen hat. Auch ist Georgs gesamte Familie sehr gespannt, was in dem Brief wohl stehe, aber selbstverständlich, da der Brief ja nur für Georg allein gedacht ist, bittet er darum, ich doch auch erst mal in Ruhe selbst lesen zu können.
Also schließt sich Georg in seinem Zimmer ein, um in absoluter Ungestörtheit den vermutlich sehr persönlichen Brief seines Vaters lesen zu können. Er beginnt, jedoch fühlt er sich sehr seltsam dabei, denn schließlich hat er seinen Papa ja nie wirklich gekannt, und nach über zehn Jahren einen Brief eines Verstorbenen an sich gerichtet zu lesen erweckt dann doch ein recht mulmiges Gefühl in ihm.
Nun wird dem Leser (in dem Fall sehen wir uns ja sozusagen selbst als Georg) in insgesamt 187 Seiten (Buch, nicht Brief ;) der Brief an Georg offenbart, zwischendurch immer mit Einschüben und Kommentaren von Georg selbst. Ich hatte die ganze Zeit ein ebenfalls sehr anrührendes Gefühl in mir, denn ich fühlte mich sozusagen als Person mittendrin, die nun ebenfalls einen sehr persönlichen Brief zu lesen bekommt, und somit sehr genau nachvollzieht, was Georg fühlt.
In diesem Brief, den Georgs Vater kurz vor seinem unausweichlichen Tod an ihn verfasst hat damit er ihn in späteren Jahren, wenn er es besser verstünde, lesen könne, erzählt er natürlich davon, dass er sich sehr fragt, wie sich sein Sohn wohl fühlen muss, diesen Brief nach so langer Zeit lesen zu können. Auch fragt er seinen Sohn, wie es ihm denn nun ginge, wie er wohl aussehe, was sich auf der Welt nun schon alles verändert habe und vor allem fragt er sich, wie weit die Menschheit bereits ins Weltall blicken könne mithilfe des Hubble-Teleskops, das damals ganz neu war. Bei dieser Frage wundert sich Georg sehr, denn er hat gerade vor wenigen Wochen eine Hausarbeit über das selbe Thema verfassen müssen, die sehr gut benotet wurde, daher erzählt Georg seinem Vater indirekt, dem Leser direkt, was er über das Teleskop weiß und was bereits verändert wurde.
Aber das Hauptthema des Briefes ist eigentlich ein ganz anderes – das Orangenmädchen. Georgs Vater erzählt davon, wie er mit knapp 20 eines Tages in der Osloer Straßenbahn einem Mädchen gegenüberstand, das eine riesige Tüte Orangen in den Armen hielt und mit dem er Blickkontakt aufbaute, da es ihm sehr gefiel. Durch einen ungeschickten Zufall kommt es dazu, dass er dem Mädchen die ganze Tüte vom Arm reißt und alle Orangen durch die ganze Bahn kugeln. Ein sehr peinlicher Moment für ihn, natürlich, aber seit diesem Zeitpunkt ist ihm klar, dass er sich in dieses Mädchen verliebt hat, dessen er weder den Namen noch die Adresse oder sonstiges kennt. Ab sofort begibt sich Georgs Vater dann wochenlang auf die Suche, vernachlässigt sogar sein Medizinstudium und malt sich die wildesten Geschichten aus, wer das Mädchen wohl sein könne, warum es um Himmels Willen so viele Orangen mit sich umher trug und wo er es wohl wieder treffen könne.
Er trifft sie dann sogar mehrere Male, einmal auf dem Markt – beim Orangenstand, einmal in einem Café – mit einer neuen großen Tüte Orangen und dann sogar einmal in der Kirche zur Christmette (da aber nur mit einer schönen silbernen Spange im Haar ;). An diesem Weihnachtsabend traut er sich auch endlich, sie richtig anzusprechen und mit ihr zu reden. Aber alles was sie ihm sagt, ist, dass sie beiden nur ein Chance hätte, wenn er noch ein halbes Jahr warten könne – dann steigt sie ins Taxi und fährt davon.
Und viele Wochen vergehen, in denen Georgs Vater das Mädchen nicht mehr wieder sieht, bis er eines Tages Nachricht von ihr erhält und er sich kurz entschlossen aufmacht, sie abermals zu suchen…
Mehr von der Orangemädchengeschichte im Brief möchte ich euch jetzt nicht verraten, denn dann müsste ich ja das Geheimnis des Orangemädchens aufdecken und DAS wäre wahnsinnig schade – denn ich lege euch wirklich ans Herz, euch das Buch zu besorgen und zu lesen – es ist so wunderschön!
Georg selbst fiebert natürlich genau so sehr mit mit seinem Vater, denn auch er möchte logischerweise wissen, um wen es sich denn nun handelt und wie es mit dem Mädchen weitergeht, ob die beiden eine Chance haben und sie dann auch nutzen und so weiter.Man erfährt währenddessen immer mehr über den Vater, über Georg selbst natürlich auch und mir ging es so, dass ich die ganzen Personen im Buch in der kurzen Zeit und in dem Buch von nicht mal 200 Seiten richtig lieb gewonnen habe, sie kommen wahnsinnig nett rüber und alle Begebenheiten werden, wie sonst auch immer bei Jostein Gaarder Büchern, wunderschön erzählt und beschrieben. Auch hier fehlen nicht die Gaarder typischen allgemeinen Fragen des Sein, es wird wieder philosophiert, aber das auf so anrührende und verständliche Weise, dass man sich selbst wirklich seine eigenen Gedanken zum Thema macht. Durch diesen Brief, den man zu lesen bekommt wie als wäre man der Empfänger, fühlt man sich sehr miteinbezogen, man wird ja mit „du“ angeredet als wäre man Georg. Auch Georgs eigene Einschübe helfen einem, die ganzen beschriebenen Emotionen des Vaters und des Sohnes besser zu verstehen, zu deuten, nachzuvollziehen und darüber nachzudenken.
Das Ende des Buches ist so schön und so rührend, dass ich sogar fast weinen musste, ja, mir ist wirklich ne Träne über die Wange gekullert - und das passiert mir bei Büchern wirklich nicht oft (bei Gaarders Büchern allerdings schon). Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen, denn es ist relativ groß gedruckt, sehr leicht verständlich, denn es ist ja eigentlich als Jugendbuch gedacht (aber nichtsdestotrotz genauso für Erwachsene geeignet) und die Thematik beschäftigt einen so sehr, dass man gar nicht bemerkt, wie man umblättert und dem Ende in kürzester Zeit immer näher kommt.
Alles in Allem kann ich also für das Buch eine absolute Empfehlung aussprechen und besten Gewissens alle fünf Sternchen vergeben – ich möchte es euch wirklich ans Herz legen – das Buch ist schnell gelesen und man fühlt sich danach richtig glücklich und bewegt. Ich möchte ja behaupten, dass Frauen und Mädchen mehr dazu neigen würden, aber ich bin der Meinung dass Jungs und Männer es mindestens genau so gut lesen können, denn schließlich handelt es sich ja um eine Vater-Sohn-Beziehung.
Noch schnell ein paar wissenswerte Fakten dazu: Wie schon erwähnt ist das Buch 2003 im Carl Hanser Verlag als Hardcover erschienen, wie alle anderen Gaarder-Bücher wieder aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs übersetzt (Originaltitel „Appelsinpiken“) und hat 187 Seiten. ISBN lautet 3-446-20344-3 und ich habe, da es ja noch ganz neu ist und leider noch nicht als Taschenbuch erschienen (bei Gaarder-Büchern aber nicht weiter schlimm), €14,90 bezahlt – oder besser gesagt, meine Eltern, war ja ein Geschenk :).
Und jetzt zum Abschluss noch, weil ich die Idee wirklich gut finde und ich mich damit bei laurothoma bedanken möchte, eine Liste an Büchern, die Gaarder bereits geschrieben hat:
- Die Novelle „Katalog“ - Ein Kurzgeschichtenband „Der seltene Vogel“ - Mein absolutes Lieblingsbuch von ihm „Das Kartengeheimnis“ - Der absolute Weltbestseller „Sofies Welt“ (mit f, nicht ph .... danke Engelchen :) - Eine schöne Adventskalendergeschichte „Das Weihnachtsgeheimnis“ - Wahnsinnig süße aber traurige Geschichte „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“ - Ein langer (wahrer!) Brief aus dem alten Rom zweier Liebenden „Vita Brevis“ - „Hallo, ist da jemand?“ (kenne ich noch nicht) - „Bibi Bokkens magische Bibliothek“ (mir auch unbekannt) - „Maya oder das Wunder des Lebens“ – seitdem zieht es mich sowohl in die Südsee als auch nach Madrid - „Der Geschichtenverkäufer“ wohl mein nächster Gaarder – sein erster so genannter Erwachsenenroman - „Das Orangenmädchen“ – bitte oben gucken ;)
Soo, ich hoffe, ich habe nichts vergessen, und danke euch nun wieder einmal ganz herzlich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren – einen schönen Tag wünsche ich euch!
Pro: Geschichte, Philosophie, Gedanken zum Leben Kontra: eben Gaarder
"Wir haben nicht nur einen Platz im Dasein. Wir haben die uns zubemessene Zeit."
Ein Blick in den nachtschwarzen und mit Sternen übersäten Himmel kann der Anfang des Staunens sein. Denn der Blick nach oben ist Ausgangspunkt eines großen, vielleicht a ...
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Pro: Sprache, Stil, Inhalt - In der Kürze liegt die Würze Kontra: Keine Nachteile gefunden
...hat einen eigenen Namen. Wir nennen ihn Hoffnung."
So drückt es Jostein Gaarder in seinem 2003 erschienenen Buch "Das Orangenmädchen" aus. Überhaupt ist "Hoffnung" ein Kernmotiv dieses Romans. Doch dazu später mehr.
Der Autor :
...
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Pro: Philosophisch und literarisch wunderschön Kontra: Das Interesse, sich auf philosophischem Terrain zu bewegen, muss (teilweise) vorhanden sein
… Damals war ich erst vier." Mit diesen Worten beginnt Jostein Gaarder's Roman "Das Orangenmädchen".
So, nach über einem Jahr CIAO-Abstinenz möchte ich mich heut zurückmelden. Die letzten Monate waren ziemlich stressig gewesen und es ist viel passier ...
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...Von Jostein Gaarder stehen einige Bücher in meinem Regal. Bisher habe ich keinen Kauf bereut und auch "Das Orangenmädchen" hat mich keineswegs enttäuscht... ECKDATEN - Titel: Das Orangenmädchen - Autor: Jostein Gaarder - Verlag: dt ...
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...Jostein Gaarder bringt sicher der ein oder andere mit Sophies Welt in Zusammenhang. Dieser Roman stammt auch aus Gaarders Feder und hat ihn wohl berühmt gemacht. Ich möchte euch heute Das Orangenmädchen vorstellen. Daten zum Buch: = Tasche ...
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Pro: Philosophie und Gefühl vom Feinsten ... Kontra: ./.
...... widersprach sie. „Ist das nicht totaler Schwachsinn?“
Ich habe mich entschlossen, dass Quartett meiner Jostein-Gaarder-Reihe zu vervollständigen. Nach dem „Kartengeheimnis“, dem „Geschichtenverkäufer“ und dem „Orangenmädchen“ möchte ich heut Jostein Gaarders wohl traurigstes Werk wiedergeben: „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“.
Wie ich bereits in meinen vergangenen Berichten erwähnt habe, liebe ich Jostein Gaarders philosophische Art Geschichten zu schreiben. Er schafft es immer wieder, schmunzelnd oder melancholisch über die kleinen und großen Geheimnisse dieses Lebens und dieser Welt nachzudenken. So auch in diesem Werk. Pressen wir die Handflächen gegen das Glas und tauchen ein …
… Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
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Pro: viele Zitate und Sinnbilder aus anderen Werken, gibt manigfaltige Denkanstöße Kontra: lebt fast nur aus den wiedergegebenen Sachen, wirkt in den letzten Kapiteln zu erzwungen
...absehbar, dass schlussendlich alles gut endet; doch meiner Ansicht nach muss sich der Autor fast schon gedacht haben ?so, Feierabend, keine Lust mehr, lassen wir es einfach mal so und so enden?. Es wirkt einfach zu konstruiert. Dass das ganze obendrein mit ein paar ?wundersamen Fügungen? einhergeht, macht die ganze Chose dann auch nicht besser. Eher im Gegenteil; mir hat der Ausgang der Geschichte rückwirkend fast das gesamte Vorangegangene verhagelt, es ins absurde und leider auch teil-lächerliche gezogen, so dass ich statt der vorab geschätzten 4 Sternchen ?nur? noch 3 vergeben möchte.
Summa summarum
bleibt mir zu sagen, dass es in der Tat nicht ?schlimm? ist, wenn ein Buch an ein Werk von Jostein Gaarder erinnert. Auch nicht, wenn es fast schon intensivst an ?Das Orangenmädchen? erinnert ~ sofern man dann nicht auf Teufel komm raus...
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