... Dieses mal geht es um „Das Parlament der Toten“, den 6.Band aus der lockeren Reihe um Athelstan und Cranston von Paul Harding. Diejenigen, die langsam aufstöhnen, wie oft ich den noch Bücher dieser Reihe besprechen will, können sich beruhigen, denn es gibt bisher nur 9 Bände, bleiben ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von Emty über Das Parlament der Toten / Harding, Paul 16. Oktober 2001
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
sehr spannend
Humor:
ziemlich humorvoll
Aufmachung:
ok
Pro:
wieder spannend, viele historische Details
Kontra:
keine
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Kaum zu glauben, schon wieder ein historischer Londonkrimi aus dem 14,Jahrhundert von Harding, den ich hier besprechen will. Dieses mal geht es um „Das Parlament der Toten“, den 6.Band aus der lockeren Reihe um Athelstan und Cranston von Paul Harding. Diejenigen, die langsam aufstöhnen, wie oft ich den noch Bücher dieser Reihe besprechen will, können sich beruhigen, denn es gibt bisher nur 9 Bände, bleiben also nur noch 3 übrig. Aber es gibt ja noch andere historischen Romane bzw. sogar ganze Reihen von diesem Vielschreiber. :-)
Eigentlich wollte ich ja diesen Band bewusst noch nicht lesen, sondern etwas warten, damit ich „die Reihe nicht so schnell durch habe“. Aber auf meiner letzten Dienstreise nach München mit dem Zug hatte ich meinem ersten Buch so schnell fertiggelesen (sieh letzte Meinung), dass mir nichts anderes übrig blieb, als auch mein „Ersatzbuch“, dass ich für den Fall, das mir mal ein Buch beim Lesen wider Erwarten nicht gefällt, dabei habe, zu lesen. Und das war nun mal der Harding.
Es soll ja Leute geben, die nicht alle meine Meinungen lesen. :-) Daher hier eine kurze Einführung zu dieser Buchreihe. Aber wirklich nur ganz grob; ich will mich nicht im Hinblick auf die anderen Meinungen zu dieser Serie wiederholen:
Es geht um Kriminalfälle in London gegen Ende des 14.Jahrhunderts, die von zwei immer wiederkehrenden Hauptpersonen gelöst werden: Dem Untersuchungsrichter des Königs, Sir. John Cranston, und dem im anfangs zwangsweise als Schreiber zugeteilten Ordensbruder Athelstan, der gleichzeitig eine arme Gemeinde in London als Pfarrer betreut. Während der Richter vordergründig, versoffen, grob und prahlerisch ist, aber in Wirklichkeit ein heller Kopf und eine Seele von Mensch, ist der Ordensbruder eher nachdenklich, grüblerisch und den aufkommenden Wissenschaften zugetan. Das soll aber jetzt als Einführung reichen.
Handlungszusammenfassung:
Im vorliegenden Buch muss sich unser „Detektivduo“ mit seltsamen Morden an Parlamentsangehörigen beschäftigen. Um neue Steuern zu erheben hat der amtierende Regent das sogenannte Common, ein Ständeparlament, einberufen. Einige seiner schärfsten Kritiker, adlige Abgeordnete aus dem Shrewsbury, werden nacheinander umgebracht. Um den Verdacht zu entkräften, er hätte etwas damit zu tun, beauftragt der Regent Cranston mit den Ermittlungen. Doch dieser und vor allem sein Schreiber erkennen bald, das hinter den Morden noch mehr steckt; aber auch Politik. In den für diese Serie typischen Nebenhandlungen erscheit zum einen ein „Dämon“ auf dem Friedhof von Athelstans Gemeinde und eines seiner Gemeindemitglieder wird gesucht. Außerdem verschwinden Katzen im Viertel.
Meine Meinung:
Eigentlich kann ich diesen Part immer wieder aus den alten Meinungen hier her kopieren, aber ich will versuchen mich nicht zu wiederholen und jedes Mal ein klein wenig andere Schwerpunkte zu setzen :-)
Wie in allen Vorgängern gelingt es Paul Harding, einem Historiker mit dem Schwerpunkt mittelalterliche Städte, der wahrscheinlich unter seinem richtigen Namen Paul Doherty, unter dem er ebenfalls schreibt, noch bekannter ist, eine spannende, realistisch wirkende Kriminalgeschichte.
Aber auch wenn die „große“ Politik, wie die Rivalität zwischen dem Regenten John von Gaunt und dem minderjährigen König oder die drohenden Bauernaufstände immer den Rahmen für die Handlung vorgeben, wird sehr viel Wert auf eine realistische Schilderung des „normalen“ Lebens in London in diesen Zeiten gelegt (Soweit der Leser, als Mensch des 21.Jh, dies überhaupt einschätzen kann). Wie schon häufiger geschrieben, aber trotzdem immer wieder erwähnens- und lobenswert, wird sehr viel Wert auf die kleinen Details gelegt. Sei es die Müllbeseitigung in London, oder der Transport von Getreide mit Lastkähnen die Themse hinauf. Viele solche Details werden in die Handlung „im Vorübergehen“eingebaut.
Aber was für einen Krimi das Wichtigste ist: Das Buch ist spannend, mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und Aufdeckungen. Auch wer sich nicht so tief für die historischen Details interessiert, kann den Roman mit der entsprechenden Spannung und dem entsprechenden Genuss lesen.
Nur der Vollständigkeit noch der Hinweis, dass man zwar aufgrund vieler immer wieder auftauchenden Nebenfiguren etwas mehr Vergnügen hat, wenn man die Serie in ihrer Chronologie liest, ich aber trotzdem der Meinung bin, das genügend Infos zu diesen Personen gegeben werden, damit man auch jeden Band für sich alleine problemlos lesen kann.
Zusammenfassend betrachtet wieder ein sehr spannender historischer Krimi, der in erster Linie unterhaltsam ist, aber wie seine Vorgänger einiges an historischen Infos ganz nebenbei beinhaltet.
...ich ein ziemlicher Krimifan bin, das haben meine treuen Leser inzwischen ja schon mitgekriegt. Diesmal berichte ich über einen historischen Krimi – „Das Parlament der Toten“ von Paul Harding, der bestimmt den Liebhabern historischer Krimis ein Begriff ist.
Zum Inhalt:
Sir John Cranston, seines Zeichens Coroner, bekommt Besuch des Regenten John von Gaunt. Da wurden doch tatsächlich zwei Parlamentarier, die sich gegen die Steuerwünsche des Regenten ... ...Also, viel zu tun für das Detektiv-Duo im London des Jahres 1380, dem bei der Aufklärung der Fälle einige Steine in den Weg gelegt werden. Aber mit List, Logik und auch mal ein paar Drohungen lösen die Beiden alle Geheimnisse.
Zum Autor:
Paul Harding ist eines der Pseudonyme P.C. Dohertys, eines der Vielschreiber der britischen Autoren, der 1946 in Middlesbrough das Licht der Welt erblickte. Nach dem Besuch verschiedenster Schulen, auch ein katholisches ...
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Pro: Aethelstan und Cranston ... und ein zweiter Cranston ;) Kontra: zu weltliche Lösung
...Vorweg sollte man sagen das es sich um einen Kriminalroman handelt der im London des Jahres 1380 spielt. Die Hauptfiguren sind :
Sir John Cranston, seines Zeichens Coroner seiner Majestät. Ein lebensfroher, trinkfester und wohlbeleibter Vertreter des Gesetztes in London.
und der
Benediktiner Mönch Athelstan, Secretarius und Rätsellöser für Cranston. Er leitet eine kleine Gemeinde an der Cheapside von London
Diese beiden bilden ein Detektivduo, ... ...Story.
In London tagt das Parlament um über geplante Steuererhöhungen des momentanen Regenten John von Gaunt zu debattieren. Unter den Parlamentsmitgliedern auch eine Delegation aus Shropshire. Ausser ihrem Status als Mitglieder des Parlament sidn diese auch durch eine gemeinsame Vergangenheit verbunden. Sie sind die Ritter vom Schwan.
Nun geschehen unerklärliche Morde unter den Rittern vom Schwan und Cranston wird auferlegt den Mörder zu fassen. ...
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Pro: die beiden Hauptpersonen, die sehr lebhaften Beschreibungen, ... Kontra: ein etwas schwächerer Teil und vielen sehr, sehr guten
...die weiteren Bücher:
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des roten Schlächters
Die Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
Der Zorn Gottes
Der Autor
PaulHarding ist das Pseudonym, unter dem Paul Charles Doherty schreibt. Dieser wurde am 21. September 1946 in Middlesbrough als viertes von neun Kindern geboren.
Die Schulzeit absolvierte er in einem katholischen Internat. Anschließend jobbte er mit geringem Erfolg als Müllmann, Straßenkehrer, Busfahrer, Kellner und sogar als Knecht Ruprecht. Danach wollte er eigentlich Priester werden, verwarf dies aber nach drei Jahren und studierte dann Geschichte in Liverpool und Oxford, wo er auch seine Frau Carla, eine Amerikanerin, kennenlernte.
Nach dem Studium unterrichtete er in Berkeshire, Nottinghamshire und West...
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Pro: Historisches und Poetisches aus London Kontra: nichts
...Ich lese gern und viel - vor allem auch historische Romane. Ganz besonders mag ich solche, die im alten England spielen, da mir dieses Land durch verschiedene Reisen sehr ans Herz gewachsen ist.
Der Roman "Sakristei des Todes" (Originaltitel : Murder must Holy, Erstausgabe erschienen 1993), über den ich heute schreibe, ist Teil einer bisher neun Titel umfassenden Reihe und soll laut Verlag im April als Neuauflage erscheinen. So wird er aktuell in den Buchhandlungen präsent sein.
= Romane dieser Reihe =
Die Galerie der Nachtigallen
Das Haus des roten Schlächters
Sakristei des Todes
Der Zorn Gottes
Tod auf der Themse
Das Parlament der Toten
Tödliches Rätsel
= Allgemeines zum Taschenbuch =
Autor...........................PaulHarding
Übersetzer................Rainer Schmidt
Dt. Erstausgabe.......1994...
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hilfreich 31.03.2004
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