... Das Dorf lag in tiefem Schnee. Vom Schlossberg war nichts zu sehn, Nebel und Finsternis umgaben ihn, auch nicht der schwächste Lichtschein deutete das große Schloss an. Lange stand K. auf der Holzbrücke, die von der Landstraße zum Dorf führt und blickte in die scheinbare Leere empor. Dann ... Bericht lesen
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Was wäre einfacher und gewöhnlicher, als in einem dörflichen Wirtshaus um Übernachtung nachzusuchen? Nun, bei Kafka ist dazu die Erlaubnis des Schlosses erforderlich. Was wäre einfacher, als den Schlossherrn persönlich um diese Genehmi ...
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Pro: fesselnde Lektüre, die einfach mitreißend ist und zu keinem Moment langweilt Kontra: nichts, was dem Autor vorzuwerfen wäre
Der wohl bekannteste und berühmteste Roman von Franz Kafka, "Das Schloß", befaßt sich mit einer Obskurität, die den meisten heutigen Menschen kein Novum und zu Kafkas Zeit, in der Hochblüte Wilhelminischer Obrigkeit, sicherlich ebenfalls kein Ausnahmefall ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
06.01.2002
Einfach kafkaesk Bewertung für Das Schloss / Franz Kafkavon
DieGlut
Pro: Weltliteratur m. Tiefgang Kontra: Für Kafka-Neulinge vielleicht teilweise zu langatmig
Nach langer Zeit viel mir wieder einmal ein Buch in die Hände welches ich nun schon seit 2 Jahren nicht mehr gesehen hatte, und sofort zogen mich der Stil der verschachtelten Sätze und Absurdität der Handlung wieder in ihren Bann - Kafkas "Schloss" schrei ...
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Pro: kafkaesk, spannend und gut aufgebaut Kontra: schwer zu lesen, nicht vollendet
So, ich habs geschafft! Die letzte Woche habe ich mich ganz Franz Kafka gewidmet! Im Speziellen hab ich mich in "Das Schloß" vertieft! Dieses Werk ist sicher nichts für jene Leser, die leichte Lektüre lieben, aber dazu später mehr ...
Zuerst möchte ich ...
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Pro: Einfach ein Meisterwerk der Literatur Kontra: Nichts zu finden.
Viele streiten sich um die sogenannte Unvollständigkeit dieses Meisterwerkes. Es gibt einige von Kafka verfasste Schlussszenarien, aber dies alles sei eigentlich gar nicht so wichtig. So zumindest meine Meinung. Ich möchte jetzt auch nicht ausführlich auf ...
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DeutschUntertitel: FranzösischMit Ulrich Mühe, Susanne Lothar, Frank Giering, Felix Eitner, Nikolaus Paryla, André Eisermann. Nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka. Der Landvermesser K. wird von seiner Behörde in ein Dorf verschickt, um dort seinen Dienst anzutreten. Doch dort weiß keiner etwas von dieser Versetzung. K. versucht, in das Schloss, dem Sitz der offensichtlich übergeordneten Verwaltung, vorzudringen. Man lässt ihn aber nicht herein. Im Dorfwirtshaus warten zwei angebliche Gehilfen, die nichts von seinem Beruf verstehen. K. versucht weiter, seine Arbeitssituation zu klären. Umsonst – alles, was er unternimmt, führt ins Leere. K. verliert sich in einem Labyrinth von Fakten, die sich als Fiktionen erweisen. Mit instinktsicherer formaler Strenge bringt Hanekes Adaption das »Kafkagefühl«, die beklemmende, schwebende Stimmung des Romans auf die Leinwand.
versucht, ins Schloss zu gelangen, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel. Im Gestrüpp täglicher Niederlagen verliert er es schließlich ganz aus dem Blick. Was bleibt, ist das Schloss mit all seinen Akten, Anweisungen und Beamten - und ein Roman, der bis heute nichts von seiner großartigen Rätselhaftigkeit eingebüßt hat.
(Franz Kafka). Kafkas Roman »Das Schloß«, der 1922 entstand, zählt zweifellos zu den rätselhaftesten Werken der Weltliteratur: Der Landvermesser Josef K. begehrt Einlass ins Schloss. Doch durch mysteriöse Umstände wird er daran gehindert... Mit: Gert Westphal, Friedrich von Bülow, Wolfgang Schwarz, Jürgen Goslar, Dagmar Altrichter, Henny-Schneider-Wenzel u.v.a. Eine Produktion des Südwestfunks von 1953.
Versuch des Protagonisten, des Landvermessers K., in das Schloss zu gelangen, schlägt ebenso fehl wie sein Versuch, sich im Dorf, das zum Schloss gehört, anzusiedeln.Je mehr K. sucht, desto weiter entfernt er sich vom Ziel. Dieser Klassiker der Weltliteratur beschreibt einen identitätslosen, in einer gefühlskalten und unverständlichen Welt gefangenen Menschen, dessen Lebensinhalt es ist, die Anerkennung seiner Mitmenschen zu gewinnen, um das eigene Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten, der aber an sich selbst verzweifelt, weil er seine metaphysische Daseinsberechtigung nicht findet. "Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben", sagte Kafka einst, und hat diesem Zitat mit diesem Werk und im Besonderen mit der Person des Landvermessers K. Ausdruck verliehen.
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Pro: bizarr, einfallsreich Kontra: Leser muss selbst Sinn herstellen
...Objekt trifft?" finden.
Erst nach und nach lassen sich Verbindungen zwischen den einzelnen Handlungssträngen ausmachen, und auch die tragen nicht unbedingt zur Erleuchtung des Lesers bei. So könnte es ebenso gut der Fall sein, dass Quiss und Ajayi keine Soldaten aus der Zukunft, sondern ein halbautistisches Pärchen sind, dem Stephen Grouts in einer Klinik begegnet. Vollends schließt sich der Kreis, als Ajayi ein Buch findet, das mit dem ersten Satz des vorliegenden Romans beginnt.
Fazit
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Soll man sich einer trostlosen Wirklichkeit stellen oder ihr zu entfliehen versuchen? Diese Frage scheint das Thema des Buches zu sein. Hier werden nicht zufällig die phantasievollen Schriftsteller Mervyn Peake ("Gormenghast") und Franz Kafka ("Das Schloss") erwähnt.
Der flüssige, ansprechende und gewitzte Stil macht den Roman auch...
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Pro: kann Selbst-Erkenntnisse verschaffen Kontra: die Wahrheit zu erkennen kann schmerzhaft sein
...und realitätsnah Sucht - und Existenzprobleme am Beispiel von Christiane F. (bekannt das Buch und später Film - "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo").
Die Autorin beschäftigt sich auch mit Künstlerschicksalen und hält etwa Werk und Leben von Franz Kafka gegeneinander.
Sie zieht eindringliche Parallelen zwischen den Erlebnissen des Landvermessers K. in Kafkas Werk: "Das Schloß"
und der Kindheit von Franz Kafka. Beispiele - wie jedes Kind sie schon einmal erlebt hat:
- Herr K. ist undurchschaubaren Schikanen ausgeliefert
- er ist ständigen Inkonsequenzen ausgesetzt
- er wird gerufen - ist also erwünscht - aber dann doch unbrauchbar
- er ist entweder totaler Kontrolle unterworfen oder völlig unbeachtet und fallengelassen
- mal gedemütigt und verspottet, dann wieder zu Hoffnungen verführt
- mit unbestimmten Forderungen beauftragt, die er selber erraten...
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Pro: unbeschreiblich fesselnd auf einer völlig neuen Ebene Kontra: nichts
...Amerika kann wohl ohne Bedenken als Einstieg in die "Trilogie der Einsamkeit" bezeichnet werden, die Franz Kafka, Horrorgestalt für viele Schüler und unbegreiflicher Geist für zahlreiche Leser, mit seinen drei Romanen "Amerika", "Der Prozeß" und "Das Schloß" in der, von dem Terror des NS-Regimes und den Judenrepressalien überschatteten, von den Schrecknissen des Zweiten Weltkriegs gezeichneten, Zeit in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts verfaßt hat. Ohne Zweifel sollte zumindest ein Roman dieser "Trilogie" gelesen werden - finde ich persönlich zumindest - da er weit mehr als nur ein "Roman mit nachdenklichen Zügen" ist.
Ein Kurzes zum Inhalt:
Hauptfigur des Romans, der in dem ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, möglicherweise noch vor der Jahrhundertwende, seine zeitliche Heimat hat, ist ein Junge in nicht genau...
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