Erfahrungsbericht über

Das Tagebuch der Anne Frank / Anne Frank

Gesamtbewertung (92): Gesamtbewertung Das Tagebuch der Anne Frank / Anne Frank

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Anne Frank ein starkes Mädchen in Zeiten des Nationalsozialismus

5  15.09.2009

Pro:
ergreifende Gechichte, spannend Geschrieben

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja 

BlAcK-KiTtY

Über sich:

Mitglied seit:14.05.2009

Erfahrungsberichte:177

Vertrauende:47

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 58 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, INHALTSVERZEICHNIS °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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1. ALLGEMEINE DATEN
2. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
3. BUCHINHALT
5. DAS LEBEN DER ANNE FRANK (WAS IN DER BUCHZUSAMMENFASSUNG NICHT ZU FINDEN IST)
6. DIE VERSTECKTEN
7. DIE HELFER
8. FÄLSCHUNGSTHESEN & PRÜFUNG
9. KAUFPREIS & KAUFORT
10. FAZIT


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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, ALLGEMEINE DATEN °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Fischer-Taschenbuch-Verlag
Ausgabe: 01. 10. 1992
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 10: 3596113776
ISBN-13: 978-3596113774
Größe: 18,8 x 12,4 x 1,8 cm

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, ALLGEMEINE INFORMATIONEN °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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Im Niederländischen heißt das Buch eigentlich das "Hinterhaus". Dieses Buch basiert auf dem Tagebuch eines jüdischen Mädchens. Anne Frank und ihre Familie haben sich in den Niederlanden bei Bekannten vor dem NS-Regime versteckt. In dieser Zeit führte das Mädchen Tagebuch und berichtete über ihr Leben, ihre erste Liebe und ihre ständige Angst entdeckt zu werden.

Zu ihrem 13. Geburtstag bekommt sie von ihrem Vater ein Tagebuch geschenkt. Dies ist kurze Zeit bevor die Franks vor den Nazis in das Versteck flüchten müsssen. Sie führt es von ihrem 14-16. Lebensjahr. Allerdings schreibt Anne Frank nicht täglich darin. Ab und zu liegt schon einmal ein Monat zwischen den Eintragungen. Ihren letzten Eintrag machte das Mädchen genau 3 Tage vor ihrer Verhaftung. In ihrem Versteck verliebte sie sich ebenfalls in einen anderen jungen Juden namens Peter. Später wollte Anne Frank Karriere als Schriftstellerin machen. Und auch ihr Tagebuch als Vorlage für ihr erstes Buch nehmen. Leider kam es nie soweit.

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, BUCHINHALT °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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Zu ihrem 13. Geburtstag am 12.06.1942 bekam das Mädchen ein kleines Notizbuch von ihrem Vater. Einige Tage vorher, zeigte sie ihm es bereits in einem Schaufenster. Es war rot-weiß gestreift und besaß ein kleines Schloss. An ihrem Geburtstag schrieb sie nur kurz in ihr Tagebuch. Zwei Tage später findet man dann die erste wirkliche Eintragung in der Anne Frank ihre Person, ihre Familie, ihre Freunde, Nachbarn, Klassenkammeraden und ihren Schulalltag beschreibt. Auch berichtet sie über die Veränderungen die die jüdische Bevölkerung nach der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen in Kauf nehmen mussten. Sie schreibt über den Judenstern und andere Auflagen.

Am 06.07.1942 berichtet sie dann über ihre Flucht in das Hinterhaus in der Prinsengracht 263. Aber nicht nur die Familie Frank fand dort unterschlupf, sondern auch zahlreiche andere Juden. Deshalb wurde die Situation und die Stimmung je länger die Menschen in diesem Hinterhaus eingesperrt waren immer angespannter. Langeweile und Konflikte untereinander wurden zur Regel. Deshalb vertraute sich Anne Frank immer mehr ihrem Tagebuch an, das in dieser Zeit ihr einziger wirklichler Freund war, dem sie alles, was sie wollte und auf dem Herzen hatte, anvertrauen konnte.

Ab September begann sie ihre Einträge in Briefform zu schreiben. Sie verwendete dafür manchmal auch Mädchennamen wie Conny, Kitty, Marianne, Pop und Emmy. Diese Namen entnahm sie einem ihrer Lieblingsromane. Es war ebenfalls ein Tagebuch in der die Autorin ihren Freundinnen über ihre Sorgen, etc berichtete.

In der ersten Zeit, in der sie sich im Versteck befand erzählte sie von Alltagsereignissen wie beispielsweise das enge Versteck, mit wem sie einen Konflikt hatte, über schöne Überraschungen, etc. Streitigkeiten hatte sie oft mit Fritz Pfeffer und ihrer Mutter. Anne Frank fehlte in ihrem Versteck einfach ein sehr guter Freund/ sehr gute Freundin, der sie all ihre Probleme und Sorgen anvertrauen konnte.

Während ihres Aufenthalts in der Prinsengracht, verliebte sie sich ebenfalls in Peter van Pels. Auch über diese Liebe berichtete sie oft ihrem Tagebuch. Auch schrieb sie oft über Bücher die sie während des Aufenthalts gelesen hatte. Sie berichtete außerdem von ihrer Leidenschaft zum Lesen und zum Schreiben und dass sie später einmal Schriftstellerin werden möchte. Man merkt auch an ihren Eintragungen dass sie im Schreiben sehr talentiert war. Ihre Eintragungen werden mit der Zeit immer besser und man merkt, dass sie in der Hinsicht echt überdurschnittlich begabt war.

Drei Tage vor ihrer Verhaftung findet man die letzte Eintragung.

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, DIE VERSTECKTEN °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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Unter den Versteckten befand sich zum Einen die Familie Frank:
  • Annelies Marie Frank, geb. 12.06.1929 in Frankfurt am Main, gest. im März 1945 im KZ Bergen-Belsen
  • Margot Betti Frank, geb. 16.02.1926 in Frankfurt am Main, gest. im März 1945 im KZ Bergen-Belsen
  • Edith Frank, geb. Holländer, geb. 16.01.1900 in Aachen, gest. 06.01.1945 im KZ Auschwitz-Birkenau
  • Otto Frank, geb. 12.05.1889 in Frankfurt am Main, gest. 19.08.1980 in Basel

Zum Anderen Familie van Pels:
  • Peter van Pels (Pseudonym: Alfred van Daan (Anne), Peter van Daan (Buch)), geb. 08.11.1926 in Osnarbrück, gest. 05.05.1945 im KZ Mauthausen
  • Auguste van Pels (Pseudonym: Petronella van Daan), geb. 20.09.1900 in Buer bei Osnarbrück, gest. 09.04.1945 in Raguhn, Außenlager des KZ-Buchenwald
  • Hermann van Pels (Pseudonym: Hans van Daan (Anne), Hermann van Daan (Buch), geb. 31.03.1898 in Gehrde, gest. 08.09.1945 im KZ Auschwitz-Birkenau.

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, DIE HELFER °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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  • Miep Gies-Santrouschitz (Pseudonym: Anne van Santen (Anne)), geb. 15.02.1909 in Wien, lebt bis heute in Amsterdam
  • Jan Gies (Pseudonym: Henk van Santen (Anne)), geb. 18.10.1905, gest. 26.01.1993
  • Victor Kugler (Pseudonym: Harry Kraler (Anne)), geb. 05. oder 06.06.1900 in Hohenelbe, gest. 16.12.1981 in Toronto
  • Johannes Kleiman (Pseudonym: Simon Koophuis (Anne)), geb. 1896 in Koog aan de Zaan, gest. 30.01.1959 in Amsterdam
  • Elisabeth van Wijk-Voskuijl (Pseudonym: Elly Kuilmans (Anne)), geb. 05.07.1919 in Amsterdam, gest. 06.05.1983 in Amsterdam

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, DAS LEBEN DER ANNE FRANK °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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DIE KINDHEIT DER ANNE FRANK
Anne Frank wurde am 12.06.1929 in Frankfurt am Main geboren. Sie war die Tochter von Edith und Otto Frank. Anne hatte auch eine ältere Schwester namens Margot. Die drei Jahre älter war als Anne. Geboren wurde sie in der Klinik des Vaterländischen Frauenvereins, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Anfangs lebte sie im Frankfurter Stadteil Dornbusch. Sie wuchs zusammen mit Juden, Katholiken und Protestanten auf. Die Familie Frank gehörte zu den sogenannten Reformjuden, die zwar die Traditionen des jüdischen Glaubens bewahrten, aber nur wenige der jüdischen Gebräuche pflegten. Die Mutter war im Grunde genommen gläubiger als der Vater. Otto Frank diente im Ersten Weltkrieg als Offizier. Nachdem Ersten Weltkrieg kam er als Unternehmer zum Erfolg. Er kümmerte sich auch sehr um die Bildung seiner beiden Töchter. Da er selbst eine sehr große Bibliothek besaß, animierte er seine Mädels oft zum Lesen. Anne Frank war ein sehr lebhaftes und aufgewecktes Mädchen. Ihre Schwester war um einiges ruhiger wie sie selbst. Sie lebte damals unbeschwert. Oft besuchte sie auch ihre Großmutter väterlicher Seits in Basel.

Wenige Wochen nachdem Hitler die Macht in Deutschland übernommen hatte, fanden in Frankfurt am Main am 13.03.1933 Wahlen statt. Dabei bekam die NSDAP die Macht. Am gleichen Tag kam es zu zahlreichen antisemitischen Demonstrationen. Da Otto Frank die Probleme für seine Familie kommen sah. Einige Monate später, flüchtete Edith zu ihrer Mutter nach Aachen die beiden Mädchen nahm sie mit. Otto erhielt von einem Bekannten namens Robert Feix das Angebot, eine Firmenniederlassung in den Niederlanden aufzubauen. Deshalb ging Otto auch in die Niederlande. Bessergesagt nach Amsterdam. Dort bereitete er auch die Ankunft seiner Familie und das Versteck vor.

FLUCHT UND EXIL IM NIEDERLÄNDISCHEN AMSTERDAM
Otto ging, wie bereits erwähnt als erstes nach Amsterdam. Seine Familie folgte ihm dorthin im Februar 1934. Die Familie bezog dort ein Mehrfamilienhaus. Dieses lag in der Südstadt. Dort suchten damals sehr viele Juden Unterschlupf. Trotz das Leben auch in den Niederlanden für die jüdische Bevölkerung zunehmends härter wurden, ließ es sich Otto Frank nicht nehmen, seine Kinder weiter zu bilden. Dort zeigte sich auch schon, dass Anne eine sehr begabte Schreiberin war. Eine alte Freundin von Anne namens Hannah Glosar, erzählte später auch schon, dass Anne bereits in dieser Zeit damit begann Geschichten zu schreiben. Allerdings gingen diese Aufzeichnungen verloren.
Otto Frank leitete die niederländische Filiale der Firma Opekta in Amerstam. Im Jahre 1938 gründete er mit einem Freund namens Hermann van Pels eine eigene Firma namens Pectacon. Diese Firma spezialisierte sich auf den Verkauf von Gewürzen. Die van Pels' flohen ebenfalls aus Deutschland.
Durch Familienmitglieder aus Deutschland erfuhren die Franks immer wieder wie sich die Lage in ihrer alten Heimat immer mehr gegen Juden zuspitzte und wie Ediths Bruder Walter in der Reichskristallnacht festgenommen und ins KZ Sachenhausen gebracht wurde. Allerdings hatte er Glück und durfte später mit einer Sondergenehmigung in die Niederlande einreisen. Damals waren die Juden jedoch noch zuversichtlich, dass dieser Wahn bald ein Ende finden würde. Jedoch verwarfen sie diese Idee, dass alles bald ein Ende haben wird, als im Jahre 1939 der Zweite Weltkrieg durch den Angriff der Deutschen auf Polen ausbrach. Somit bekamen auch die Juden in den Niederlanden immer mehr Angst. Zwar waren die Niederlande damals noch ziemlich neutral, jedoch wusste man nicht ob sie sich wegen dem Krieg nicht bald den Deutschen anschließen werden.
Im Mai des Jahres 1940 war es dann soweit. Die Deutschen besetzten die Niederlande. Zwar waren sie vorerst etwas zurückhaltend, jedoch wurden auch hier bald die Gesetze für die Juden drastisch verschärft. Sie durften beispielsweise nicht mehr ins Kino, durften nicht die gleichen Schulen wie andere Religionen besuchen, wurden von allem Gesellschaftlichen ausgeschlossen, etc.
Um sein Hab und Gut zu schützen, übergab Otto Frank seine Firma an Freunde namens Victor Kugler und Johannes Kleiman weiter.

DAS VERSTECK
Der Vater der Familie Frank hatte schon längere Zeit zuvor ein Versteck im Hinterhaus seiner Firma eingerichtet. Das Hauptgebäude war sehr unauffällig und alt. In der ersten Etage des Hinterhauses fand man zwei kleine Zimmer, ein Bad und eine Toilette. Darüber befand sich ein kleines und ein großes Zimmer. Darüber der Dachboden. Insgesamt lebten die ganzen Flüchtlinge auf ca. 50m2, was natürlich später immer wieder zu Konflikten und Reibereien führte. Die Tür zum Hinterhaus war mit einem Bücherregal verdeckt. Miep Gies, Ottos Sekretärin versorgte die Flüchtlinge trotz stetiger Angst vor der Todesstrafe die Flüchtlinge. Am 05.07.1942 kam es dann zu einem Vorfall, der die Familie Frank flüchten ließ. Denn Margot bekam dort eine Auflage in ein Arbeitslager in Deutschland zu gehen. Sie meldete sich und deshalb wurde die Familie Frank auch nicht verhaftet. Dieses Ereignis veranlasste Otto Frank dazu, früher als geplant in das Versteck zu flüchten. Deshalb begab sich die Familie schon am 06.07.1942 in das Hinterhaus. Sie täuschten jedoch eine Flucht in die Schweiz vor, damit niemand Verdacht schöpfte, dass die Familie sich doch noch in den Niederlanden aufhält. Eine Woche nachdem die Franks das Hinterhaus bezogen hatten, kamen die van Pels' nach. Im November des gleichen Jahres folgte dann auch noch Fritz Pfeffer. Zuerst dachten alle Einwohner des Hinterhauses, dass dieser Aufenthalt nur von kurzer Dauer sei. Allerdings war dies falsch, denn sie mussten zwei Jahre lang in ihrem Versteck bleiben. Es war wirklich schlimm, denn keiner der Flüchtigen durfte hinaus und alle mussten sich auch sehr ruhig verhalten, damit ihr Versteck nicht auffiel. Das sorgte natürlich immer mehr zu Spannungen und Konflikten. Da sie auch immer auf dem Laufenden waren, was draußen vor sich ging, waren sie immer mehr schockiert was mit den Juden passierte. Mit der Zeit verliebte sich Anne in Peter van Pels. Allerdings endete diese Liebe auch schnell wieder.

ENTDECKUNG DES VERSTECKS
Man ist sich heute sicher, dass das Versteck verraten wurde. Allerdings wurde bis heute kein Verdächtiger festgemacht. Zwei Menschen stehen jedoch unter starkem Verdacht dieses verraten zu haben. Zum einen steht Willhelm Gerard van Maaren unter Verdacht. Er schnüffelte oft im Lager herum und fand auch die Brieftasche von Hermann van Pels. Dieser hatte sie im Lager verloren. Er war zwar kein Antisemit, prahlte aber immer wieder mit seinen Verbindungen zur Gestapo und damals war auch ein enorm hohes Kopfgeld auf Juden ausgesetzt, was in den Kriegszeiten natürlich sehr hilfreich für manche Menschen war. Außerdem war er als neugierig und als Schnüffler bekannt. Die zweite Verdächtige ist Lena van Bladeren Hartog. Sie war Putzfrau in der Firma und van Maaren erzählte ihr auch von seinem Brieftaschenfund. Jedoch konnte keinem der beiden etwas nachgewiesen werden.

VERHAFTUNG
Die Verhaftung fand am 04.08.1944 gegen 10 Uhr morgens statt. Zuvor bekam die Gestapo einen anonymen Anruf der das Versteck der Juden verriet. Kugler und Kleinmann wurden vorerst ins Gefängnis gesteckt. Am 07.08.1944 wurden alle Versteckten in ein Durchgangslager abtransportiert. Am 02.09. kam die ganze Familie van Pels nach Auschwitz. Unbekannt bleibt bis heute, ob wirklich alle Versteckten die Selektion überlebt haben. Denn nach Aussagen des Roten Kreuzes wurde Hermann van Pels gleich nach der Ankunft in Auschwitz vergast. Auguste van Pels kam über Bergen Belsen und Buchenwald ins Ghetto von Theresienstadt. Allerdings überlebte sie den Transport dorthin nicht. Peter van Pels musste sich am 16.01.1945 auf einen Todesmarsch von Auschwitz nach Mauthausen begeben. Er starb dort kurz vor der Befreiung der Alliierten. Edith Frank starb am 06.01.1945 in Auschwitz an Erschöpfung und Hunger. Anne Frank hatte Glück, dass sie die Selekion überlebte, denn 3 Monate vor der Ankunft in Auschwitz feierte sie ihren 15. Geburtstag. Denn alle Kinder unter 15 Jahren wurden sofort nach der Ankunft vergast. Alle anderen, die die Selektion überlebten mussten sich Ausziehen, Desinifizieren, bekamen eine Rasur und eine Nummern-Tätowierung. Sie mussten auch sehr hart arbeiten. Anne war auch noch im KZ sehr stark. Jedoch wurde sie aufgrund der extrem schlechten hygiensichen Verhältnisse krank. Da die Allliierten immer näher kamen, wurden alle Kranken ins KZ nach Bergen-Belsen gebracht. Darunter auch Anne und Margot. Im März 1945 brach dort eine Typhus-Epedemie aus. An der auch Anne und Margot starben. Wenige Wochen später wurden die KZs befreit. Otto Frank war der einzig Überlebende des Hinterhauses. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1980 in Basel.

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, FÄLSCHUNGSTHESEN & PRÜFUNG °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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''FÄLSCHUNGSTHESEN'''
Seit der Veröffentlichung des Tagebuchs sind immer wieder Zweifel an der Echtheit des Tagebuches aufgetreten. Dies alles steht im Zusammenhang mit der Holocausstleugnung, die von Rechtsextremen ausgeht. Seit 1950 ist diese Leugnung in vielen Eu-Saaten und in Deutschland strafbar.

1959 zog Otto Frank zum ersten Mal gegen einen Leugner, den Lehrer Lothar Stielan vor Gericht. Er gewann, da zahlreiche Manuskripte des Tagebuchs vorgelegt und mit Annes Handschrift verglichen wurden. 1958 sagte eine Gruppe Demonstranten aus, Anne Frank habe nie existiert. Seit 1975 behauptet David Irving, das Tagebuch sei nicht echt. Auch mit ihm zog Otto Frank vor Gericht und gewann. Seitdem werden solche Aussagen mit einer Geldbuße von 500000 DM bestraft.

'''PRÜFUNG'''
Sowohl die Handschrift als auch die Blätter und verwendeten Schreibmaterialien wurden auf Echtheit geprüft.


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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, '''KAUFORT & KAUFPREIS''' °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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Das Buch habe ich schon sicherlich vor 15 Jahren beim Bertelsmann Verlag für damals ca. 10 DM gekauft.

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°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸, '''FAZIT''' °º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,
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Die Geschichte ist wirklich sehr dramatisch. Vorallem weil man weiss, dass dies alles wirklich vorgefallen ist und dass Anne Frank ihre eigenen Gefühle, etc niedergeschrieben hat. Man sieht also die Judenverfolung aus der Sicht eines jugendlichen, jüdischen Mädchens, das zwei Jahre seiner Pupertät auf 50m2 mit insgesamt 7 anderen Menschen verbringen musste. Zudem musste sie noch mit der ständigen Angst leben entdeckt zu werden. Und die Franks sowie die anderen Versteckten wussten ja sehr gut über die Geschehnisse in der Außenwelt bescheid. Wirklich eine sehr beängstigende Vorstellung. Und echt grausam, wenn man mitbekommt, was das eigene Volk, bessergesagt ein paar verborte Dumpfbacken Menschen angetan haben. Nur weil sie eine andere Religion ausübten wie die eigene. Wirkich erschreckend wie man den Leuten damals alles weggenommen hat was ihnen gehörte und wie sie selbst im Ausland noch verfolgt wurden. Da kann man wirklich froh sein, dass man diese Zeit nicht miterleben musste.

Echt mutig und sehr lobenswert finde ich, dass die Helfer, im Anblick des eigenen Todes die Flüchtigen unterstützt hat. Aber ich hätte wahrscheinlich das Gleiche getan.

Am Schreibstil merkt man aber auch wirklich, dass Anne Frank eine sehr begnadete Autorin war. Sie schreibt für ein so junges Mädchen wirklich flüssig und sehr interessant. Das Buch wird wirklich nie langweilig und ich glaube gerade deshalb zweifelten auch viele an, dass dies der Feder eines so jungen Mädchens entsprungen ist. Was ich aber sehr schade finde, da ich seit ich es das erste Mal gelesen habe, nie daran geglaubt habe, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelt. Allerdings gibt es auch heutzutage auf der ganzen Welt noch so viele rechtsextreme Bazillen, dass es natürlich da gerne zu solchen Behauptungen kommt.

Ich finde es einfach nur schwachsinnig wie man die Geschehnisse von damals leugnen kann. Diese Menschen müssen doch wirklich kein Gehirn besitzen, wenn sie aussagen, dass die ganzen Massengräber, etc nur ein Fake seien. Also mit Intelligenz hat das nichts mehr zu tun. Und solche Aussagen machen mich echt wütend, da ich selbst bereits im KZ Bergen-Belsen war und die ganze Grausamkeit dort auf Bildern angeschaut habe. Auch sind die Massengräber dort echt nur schwer zu verdauen. Wenn man immer wieder sieht, wieviele Menschen dort den Tod gefunden haben und wie grausam sie zugerichtet waren.

Um aber nochmal auf das Buch zurück zu kommen und nicht zu arg vom Thema abzuschweifen wollte ich noch folgendes sagen. Am ganzen Schreibstil von Anne Frank merkt, man, dass sie auch ein wahnsinnig starkes Mädchen war. Denn durch ihre Eintragungen merkt man, dass sie das Beste aus ihrer üblen Situation gemacht hat. Sie hat sich durch Lesen und durch das Schreiben in ihr Tagebuch abgelenkt und sich somit sogar noch weitergebildet. Sie war ein sehr ehrgeiziges Mädchen. Trotz ihrer schlechten Lage hat sie sich verliebt und konnte oft auch mal sehr witzige Sachen berichten. Das Buch ist wirklich sehr lebendig. Nicht nur deswegen, weil es ein Tagebuch ist, nein auch weil sie wirklich eine begabte junge Autorin war. Sicher hätte sie, wenn sie das ganze Grauen überlebt hätte noch viele gute Bücher geschrieben.

Somit kann ich Euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es zeigt etwas über die Grausamkeit unserer Vergangenheit. Es zeigt wie grausam die Zeit war. Natürlich weiss ich das auch von meinen Großeltern, die mir schon viel über diese Zeit berichtet haben und wie schnell einem damals gedroht wurde. Beispielsweise berichtete mir meine Uroma einmal, die eher links gerichtet war und das NS Regime nicht mochte, dass sie bei einer Versammlung zuerst den Hitlergruß verweigerte und sich dann noch früher aus der Versammlung, bei der damals alle teilnehmen mussten verschwunden ist. Kurze Zeit später wurde ihr von ihrem Chef gedroht, dass wenn sie nocheinmal solchen Zicken machen würde, sie ebenfalls gleich ihre Koffer fürs KZ packen könnte. Wirklich erschreckend.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
wonderwood

wonderwood

21.09.2009 20:14

Habe dieses Buch während meiner Schulzeit gelesen, und das ist verdammt lang her. Sollte zur Pflichtlektüre an den Schulen gemacht werden, dann wird klar, wie gut es uns und unseren Kindern, trotz aller Jammerei, doch geht. LG wonderwood

Engelszauber

Engelszauber

20.09.2009 12:53

Dieses Buch habe ich auch schon gelesen. Für deinen Bericht gibts ein BH.:-)

Fliegmaus32

Fliegmaus32

17.09.2009 21:13

So, und da ist auch schon das BH.

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  2. DamarisAnklam
  3. Wurzelchen2
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