Das bedeutet mir Ciao

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Das bedeutet mir Ciao

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... Dass ich gerade jetzt an Tierfäkalien denken muss, ist reiner Zufall. Wirklich. Nehmen wir einmal Ciao. Ciao nennt sich Verbraucherplattform. Manche Mitglieder sehen sich gar als eine Art freie Mitarbeiter an. Mir ist diese Sichtweise immer fremd geblieben: schon die Gleichgültigkeit, ... Bericht lesen





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1-6 von 65 Erfahrungsberichten    
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Die kleine Kneipe auf unserer Website
Erfahrungsbericht von Milsch über Das bedeutet mir Ciao
03.03.2006


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Nette Leute, gute Musik, kühle Bierchen vom Fass  -  schön, aber nix Besonderes
Kontra: Flachpfeifen, Stammtischgelaber, abgestandene Plörre  -  unschön, aber auch nix Besonderes

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

What's in a name? That which we call a rose
By any other word would smell as sweet.

(William Shakespeare)

Mit dem vorangestellten Zitat sagt uns Shakespeare: Namen sind Schall und Rauch. Eine Sache definiert sich durch ihre Eigenschaften, und diese können wir nicht dadurch ändern, dass wir andere Begriffe dafür verwenden. So bleibt eine Rose immer eine Rose, und ein Stück Ziegenkot bleibt immer ein Stück Ziegenkot.

Dass ich gerade jetzt an Tierfäkalien denken muss, ist reiner Zufall. Wirklich.

Nehmen wir einmal Ciao. Ciao nennt sich Verbraucherplattform. Manche Mitglieder sehen sich gar als eine Art freie Mitarbeiter an. Mir ist diese Sichtweise immer fremd geblieben: schon die Gleichgültigkeit, mit welcher die Betreiber einer Masse an dümmlichen bis nutzlosen Erfahrungsberichten achselzuckend gegenüberstehen, lässt an der Ernsthaftigkeit dieses Anspruchs berechtigte Zweifel aufkommen. Wenn ich über diese Begriffe hinweg- oder durch sie hindurchsehe, wenn ich nach der wahren Natur dieser Website frage, dann - wenn ich schon ein passendes Wort dafür verwenden soll - würde ich eher von einer virtuellen Kneipe sprechen.

Virtuelle Kneipe?

Ja. Das ist gar keine Abwertung, ein Kneipenbesuch kann ja ganz etwas Wunderbares sein. Aber eine Kneipe ist eben etwas fundamental anderes als das, wofür Ciao sich offiziell ausgibt.

Das beginnt schon bei den heiligen AGB, die doch das Papier bzw. den Speicherplatz nicht wert sind, auf dem sie geschrieben stehen. Sogenannte "Allgemeine Geschäftsbedingungen" zeichnen sich eigentlich durch Rechtsverbindlichkeit aus. Diese nicht: mit Verweis auf die AGB werden die Mitglieder fröhlich aufgerufen, Missbräuche aller Art ans sogenannte Qualitätsmanagement (QM) zu melden. Je nachdem, welcher Wochentag gerade ist oder ob die Sonne heute scheint, wird diesen Meldungen mal nachgegangen und mal nicht, um dann relativ willkürlich Sanktionen zu ergreifen oder es eben bleiben zu lassen. Und zwar recht losgelöst vom gemeldeten Sachverhalt, denn inzwischen ist ja jeder Denunziant hier zum kundigen Hobbyjuristen avanciert und die AGB zeitigen mittlerweile die Ergiebigkeit des Alten Testaments: wenn man lange genug nachblättert, findet man zu jedem Thema was.

Vergessen wir also die halbherzigen AGB, die in unserer Kneipe verstauben wie die Jugendschutzverordnung, die neben den Geldspielautomaten aufgehängt wird. Hier herrscht ganz einfach das Hausrecht. Wen der Wirt an die frische Luft befördern will, den setzt er eben schwungvoll vor die Tür. Dabei ist es ziemlich egal, ob der betroffene Gast zuvor lauthals herumgestänkert hat, ob dem Wirt die Nase oder andere Körperteile dieses Menschen nicht gefallen oder ob der Hausherr bloss morgens schlecht geschissen hat. In letzter Zeit fällt mir auf, dass der Kerl hinter der Theke immer mürrischer wird und täglich weniger Lust verspürt, den Mund aufzutun. Erst heute wieder wurde einem ehemaligen Stammgast dieses Etablissements finales Hausverbot erteilt, meines Wissens ohne Angabe von Gründen.

Wenn wir uns klar machen, wo wir sind und was das hier in Wirklichkeit darstellt, fällt es aber viel leichter, mit solch ungebührlichem Verhalten umzugehen. Denn es steht mir und jedem anderen frei, sich lautstark zu empören oder die Klappe zu halten, dieser Spelunke den Rücken zu kehren (und vielleicht eine andere aufzusuchen) oder eben wiederzukommen. Wer wiederkommt, muss wohl oder übel damit leben, dass es bei nächster Gelegenheit auch ihn erwischen könnte - zumal, wenn er sich vorher eben lautstark empört hat.

Und wer wiederkommt, der muss auch mit dem Publikum leben, das hier verkehrt. Umgekehrt allerdings müssen die anderen uns ja auch ertragen. Natürlich gibt es überall im Leben Konflikte, es gibt Leute, mit denen man besser auskommt als mit anderen. Allerdings geht es diesbezüglich in einer Pinte durchaus schroffer zu als im Country Club oder beim Kirchenchor, und auch das ist charakteristisch für unsere kleine Kneipe: da wird schon mal gerempelt und geknufft, und mitunter geraten Besucher auf einer recht derben Ebene aneinander. Für zarte Gemüter und Schöngeister ist das eher nichts, die sollten lieber einen Ecktisch wählen und einen Jasmintee bestellen: nicht böse gemeint, so ist hier eben die Wirklichkeit, und die kann man sich nicht aussuchen.

Wenn wir schon beim Publikum sind: wie ist das dann mit dem Lesen und Schreiben? Moment, wer diese Frage stellt, ist schon wieder (oder immer noch) bei der Verbraucherplattform. Die Analogie einer Gastwirtschaft ist Reden (Berichte schreiben), Zuhören (Berichte lesen) und seinen Senf dazugeben (Berichte bewerten/kommentieren). Der geneigte Leser bzw. Zuhörer ahnt vielleicht schon, worauf das nun hinausläuft.

Wenn wir etwas erzählen, dann hört uns in der Regel nur der unmittelbare Umkreis zu. Meist sind das Freunde und Bekannte. Sie hören häufig (nicht immer) aufmerksam zu, erwidern etwas und steigen so in ein Gespräch ein. Natürlich gibt es auch die sehr sendungsbewussten Leutchen, die am Tresen über Gott und die Welt quatschen und den halben Saal unterhalten. Das sind üblicherweise dieselben, die auch die meisten ungefragten Bemerkungen zu anderen Diskussionen abgeben.

Es ist also doch ganz normal, dass zwar eine Menge Leute unsere Stimme hören, aber nur wenige wirklich interessiert unseren Ausführungen lauschen. Schliesslich hat uns in der Regel auch niemand aufgefordert, zu einem bestimmten Thema etwas zu erzählen. Und die intensivsten Gespräche führt man immer noch im kleinen Kreis, auch wenn es natürlich jedem schmeichelt, ein grosses Auditorium zu unterhalten. Kein Grund also, an der Zahl der Klicks auf das Ausmaß des Interesses an unseren Ausführungen zu schliessen. Daran kann man eher sehen, wie voll die Kneipe heute wieder war. Und wenn wir uns, was in diesem Laden häufig passiert, an einen fremden Tisch hocken, um dort mal mitzudebattieren, stellen wir auch sehr schnell fest, dass hier selten Sekt und häufig Selters getrunken wird. Auch das ist vermutlich nicht zu ändern und wohl oder übel hinzunehmen.

Somit halte ich auch das Lieblingsthema vieler Anwesender - das Klicken, Lesen und Gegenlesen - aus meiner heutigen Erfahrung heraus für vollkommen überbewertet. Vor allem jene, die nicht ständig übers Wetter oder ihre Hühneraugen reden mögen, sondern ab und an (oder sogar regelmässig) über schöne Musik, ein gutes Buch oder einen anspruchsvollen Film diskutieren wollen, werden mehr leere Augen und höfliches Kopfnicken ernten als jene Kollegen, die mit stammtischtauglichen, einfachen Themen auftrumpfen. Das ist, wie ich finde, ganz normal und auch nachvollziehbar. Und wer viel (vermeintliche) Aufmerksamkeit braucht, der hopst eben den ganzen Tag von Tisch zu Tisch, ohne sich irgendwo länger auf eine Runde oder ein Thema einzulassen. Das kann nerven, aber auch das tut niemandem wirklich weh.

Alles in allem finde ich die Location eigentlich ganz in Ordnung. Auch wenn man im Gedränge immer wieder aneckt, schauen doch viele nette und interessante Leute regelmässig vorbei, mit denen man gerne einen Smalltalk oder auch ein intensiveres Gespräch führt. Manche haben hier auch Freunde fürs Leben oder die grosse Liebe getroffen. Wie gesagt, jeder muss sich halt seinen Platz suchen - oder es auch bleiben lassen.

Es würde mich freuen, wenn der Laden seinen mittelprächtigen Standard wenigstens halten könnte. In letzter Zeit haben sich doch einige unschöne Dinge aufgestaut. Viele Stammgäste kommen nicht mehr, einige wurden eben auch eher willkürlich mit Hausverbot belegt, was ich sehr ärgerlich finde. Der Wirt wirkt allgemein lustlos und knatterig: gab es früher jeden Monat lustige Aktionen und das ein oder andere Freibier, so unternimmt er heute in dieser Richtung nur noch unregelmässig etwas. Auch die einst brillante Dekoration der Gaststube hat er leider arg vernachlässigt.

Vermutlich möchte er mit wenig Aufwand hohen Umsatz machen, weil er seine Kaschemme in einem eingeschwungenen Zustand wähnt. Davor kann ich persönlich nur warnen: wer seinen Stammgästen auf Dauer nichts bietet, ihnen keine Aufmerksamkeit schenkt oder sie sogar vergrätzt, der hat eines Tages nur noch Laufpublikum. Ohne Kontakte, ohne Bindung, ohne Herzblut, in Mehrheit oberflächlich und nüchtern.

Dann wäre es vorbei mit der gemütlichen Kneipe. Aber vielleicht würde Ciao dann ja doch noch eine Verbraucherplattform.

   

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29.03.2007
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Bewertung für Das bedeutet mir Ciao von danni76

Pro: gar nichts
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So nun werde ich meinen letzten Bericht hier bei Ciao schreiben und dann ist für mich Schluß. Ich poste den Bericht bei: Was bedeutet mir Ciao, da es mir wirklich mal viel bedeutet hat. Ich bin durch einen Freund, den ich aus dem Internet her kenne hi ... Bericht lesen

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04.04.2004

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Hallo an alle!!!
Bewertung für Alles mit A... von  veilchen80

Pro: GOOD BYE!!!
Kontra: AUF WIEDERSEHEN!!

...Ich bin zu den Entschluss gekommen, das jetzt Schluss ist mit CIAO! Ich habe es Satt beschuldigt zu werden das ich ein Faker bin, das ich nur abschreibe usw.!! Ich könnte mir nicht mehr vorstellen auf dieser Plattform ein Wort über ein anderes Produkt zu schreiben, wenn dann nur mehr private Sachen, aber die interessieren die wenigsten! Was hat mir CIAO eigentlich bedeutet??? Sehr viel ich habe endlich mal niederschreiben können was mich bedrückt hat, habe "Werbung" für Produkte getätigt! Und habe sehr viele interessante Menschen kennengelernt! Ich hoffe das ich Euch nicht allzu gequält habe mit meinen "miesen" Berichten!! Wen ich noch ein letztes Mal Grüsse?? Gruss ©JustKidding,©Hexenmeister,©Papasantano (Ciao Faker JÄGER), © und alle die mich kennen oder die mir vertraut haben!!!!! So nun ist Schluss und damit wir... Bericht lesen

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hilfreich
01.01.1970
Heidewitzka ----------> DIAMANT !
Bewertung für Alles mit D... von  Consumelly

Pro: Freue mich wie bescheuert!
Kontra: Natürlich nichts!

..., also, da isser, ich halte ihn in den Händen, den wunderschön funkelnden "Ciao"-Diamanten, ich halte ihn gegen das Sonnenlicht, er glitzert hell und rein, dann hauche ich ihn ordentlich an, grins, poliere ihn ausgiebig und freue mich wie bescheuert! Was ich damit sagen will? ***************************** Ich danke Euch allen, die mir zu diesem Diamanten verholfen haben, die mit mir auf eine gedankliche Reise nach Tokio mitgegangen sind, die auch einen etwas außergewöhnlichen Erfahrungsbericht mit "A - Z"-Gliederung haben gelten lassen und ich danke dem "Ciao"-Team herzlich, dass ich mit ausgewählt wurde. Warum bedeutet mir dieser "Ciao"-Diamant soviel? ******************************************************** Klar, ich denke mal, JEDER hier freut sich über so ein glitzerndes und hochwertiges "Steinchen", denn es ist... Bericht lesen

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sehr hilfreich
01.01.1970
OFFLINE heißt nicht Accountlöschung !!!
Bewertung für Alles mit O... von  Miamibeach-Mike

Pro: .
Kontra: .

...würde ich einige Namen erwähnen, aber ich halte mich ein wenig an die Spielregeln und werde diese Namen nicht erwähnen. Ich habe viele nette Menschen hier kennen gelernt, zu denen ich heute guten Kontakt habe ? sei es per Telefon, ICQ, Mail oder SMS. Ja sogar live kann man hier welche kennen lernen und verdammt nette Abende haben und verdammt viel Spaß haben. Die, dich ich meine werden sich schon angesprochen fühlen und denen danke ich einfach mal, dass es sie bei Ciao gibt und dass ich sie kennen lernen durfte ( und natürlich weiterhin will !!!!! ) Aber was bedeutet mir Ciao wenn Gästebucheinträge von mir und anderen förmlich überwacht werden, wenn Freunde Sachen bezichtigt werden die sie nie getan haben, wenn einfach versucht wird mir jemanden mies zu machen? Dann bedeutet mir Ciao nicht sehr viel und betreffende User schon gar nicht... Bericht lesen

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01.01.1970

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