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So nen Langohr ist schon was leckeres....und immer nur falschen Hasen will man seiner Familie ja auch nicht vorsetzen, immerhin sind ja bald Feiertage...
Einen Hasen an Ostern servieren mag makaber sein...aber unser Hasenbraten fühlt sich nicht unbedingt einsam - ich brate derer gleichzeitig immer 3...also 3 Langohren in einem Buttermilchbad, die können nur zart werden...
Aber von vorn:
1 Kaninchen, ausgenommen ohne Kopf, evtl. bereits geteilt 2 Knoblauchzehen 2 Schalotten Basalmikoessig 1 Becher saure Sahne 1 Becher süsse Sahne 1,5 l Buttermilch Salz Pfeffer Margarine Rotwein Speck Wacholderbeeren 1 Zwiebel Lorbeerblätter
Die Kaninchenteile werden in der Buttermilch ca. 3-4 Tage vor dem eigentlichen Garen eingelegt. Dazu kommen ca. 10 (mit Mörser zerstossene) Wacholderbeeren, 3-4 Lorbeerblätter und die geschälte halbierte Zwiebel.
Die Buttermilch macht das Fleisch weicher und verhindert beim nachfolgenden Braten das Austrocknen...und erspart mir so schwere Sachen wie "Fleisch spicken"....das kann ich mir total sparen...und wenn Ihr das hier so mal ausprobiert, werdet Ihr zu dem gleichen Ergebnis kommen...:)
Zum Braten:
Margarine wird in der Kaserole zerlassen, der Speck in 6-7 schmalen Streifen dazugetan und die Schalotten in kleine Würfelchen geschnitten und dazugetan. Das Kaninchen wird aus der Buttermilch genommen, mit Küchenkrepp leicht abgetupft und in die heisse Kaserole gelegt. Dazu kommen noch die zerdrückten Knoblauchzehen. Kräftig abgewürzt wird das Ganze mit Salz und Pfeffer.
Das Kaninchen wird von beiden Seiten schön braun angebraten, aufgegossen wird mit ca. 0,5 l Buttermilch, hernach mit Wasser....
Im Bratenrohr bei Mittelhitze (immer wieder Wasser nachgiesen nicht vergessen!!!) bzw. im Schnellkochtopf (nach Herstellungsanweisung) wird das Kaninchen zuende gegart. Keine Bange, das dauert nicht ewig...immerhin ist so nen Kaninchen nicht das allerübergewichtigste Wesen....:)
Ist das Kaninchen gar, machen wir uns an die Sauce. Das Kaninchen wird aus dem Bräter entnommen und der Bratensatz in einen Topf getan....dazu kommt die saure und die süsse Sahne und ein Schuss (ca. 2 EL) Basalmikoessig.
Die so entstandene Sauce wird durch ein Haarsieb in den Topf gegeben, in dem das Kaninchen seine Galgenfrist verbringen soll....dort wird dann auch, nachdem das Kaninchen zugegeben wurde, nochmals nachgewürzt.
Die Sauce sollte gut würzig und ganz leicht säuerlich schmecken.
Dazu serviere ich meine berühmten Thüringer Klösse (die ich Euch schon vorgestellt habe) und Rotkohl...
Und jetzt hab ich richtig Kohldampf....wann ist endlich Eastertime? Hungerrrrrrrrrr
Da fällt mir doch glatt ein, ich könnte auch mal wieder Kaninchen machen (oder wie meine Tochter vor 4 Jahren mal sagte:Eichhörnchen*lol*). Liebe Grüße sendet Manuela, die jetzt weiß, was sie Sonntag macht
Du, Kaninchen esse ich nicht mehr. Es ist schon Jahre her, da hab ich mal eins geschenkt bekommen, da ich es nicht gleich zubereiten konnte habe ich es eingefrohren. Als mir dann mein Kaninchen wieder einfiel, wollte ich es aus der Truhe holen, da sah es aus wie ein Baby ohne Kopf, genau so, hab es dann verschenkt. Seitdem esse ich kein Kaninchen mehr. Mag bescheuert sein, aber ich krieg es nicht mehr runter. Gruß, Dorchen
26.09.2002 13:32
Da fällt mir doch glatt ein, ich könnte auch mal wieder Kaninchen machen (oder wie meine Tochter vor 4 Jahren mal sagte:Eichhörnchen*lol*). Liebe Grüße sendet Manuela, die jetzt weiß, was sie Sonntag macht
21.03.2001 14:54
Du, Kaninchen esse ich nicht mehr. Es ist schon Jahre her, da hab ich mal eins geschenkt bekommen, da ich es nicht gleich zubereiten konnte habe ich es eingefrohren. Als mir dann mein Kaninchen wieder einfiel, wollte ich es aus der Truhe holen, da sah es aus wie ein Baby ohne Kopf, genau so, hab es dann verschenkt. Seitdem esse ich kein Kaninchen mehr. Mag bescheuert sein, aber ich krieg es nicht mehr runter. Gruß, Dorchen
20.03.2001 22:37
ich weiß, daß man Hasen ißt, aber meine Finger wollten es nicht so :-(