Tzatziki oder Tsatsiki? Egal aber lecker!

5  22.09.2008

Pro:
Eine Freude für Knofifans und gesund .

Kontra:
Hmm, ich vertrags, also nichts !

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Arbeits- und Zeitaufwand:

Kostenaufwand:

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Flindris

Über sich: Zur Zeit kann das Gegenlesen etwas dauern. Wir haben Familienzuwachs bekommen und ein Familienmitgli...

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Dieses Rezept wurde von 97 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Da ich ja am Samstag ein Rezept eingestellt habe, zu dem Tsatsiki wunderbar passt, dachte ich mir, ich stelle mein Tsatsikirezept auch mal vor, da sich an so einer kleinen Beilage schon mal die Gemüter scheiden.

Schon bei der Schreibweise gibt es ja nun verschiedene Ansichten. Ich schreibe es normaler Weise Tzatsiki, da aber mein Schreibprogramm dann immer so nervige rote Krikelkrakellinien zieht
;-)
habe ich mir die vom Programm gewollte Schreibung ~ Tsatsiki ~ angewöhnt.
Ebenso geht noch die "Tzatziki"-Schreibung um.

Diese kleine, sehr schmackhafte und für Knofifans ein Muss, Beilage kommt aus Griechenland. Es gibt sie in der Türkei und in allen Balkanländern, auch ein wenig abgewandelt, oft fehlt z. B. die Gurke oder es werden Zwiebeln mit untergemengt.

Ausgesprochen wird Tsatsiki ~ dza'dziki ~ wobei ich leider sagen muß, dass ich es im Sprachgebrauch meist falsch betone (Asche über mein Haupt), ich lege die Betonung fast immer auf das
zweite t [d]. Aber was soll's, Hauptsache es schmeckt!

Tsatsiki wird aus stichfestem Joghurt, Gurken, Olivenöl und Knoblauch hergestellt. So jedenfalls ist, laut meinem Schwiegervater, das Urrezept. Wie immer habe ich es mir zu Herzen genommen und dann ein wenig abgewandelt. Allerdings will ich euch die Herstellungsweise meines Schwiegervaters nicht vorenthalten.

Zuerst gibt er stichfesten Joghurt in ein Tuch, damit die Molke abtropft, raspelt geschälte und entkernte Gurke, salzt sie ein wenig und lässt sie ruhen, damit sich auch hier das Wasser absetzt und dann drückt er sie aus. Anschließend mischt er Joghurt und Gurke mit Salz, Pfeffer und gehacktem Knoblauch und gibt einen Schuß Olivenöl daran. Zum Schluss rührt er noch ein wenig gehackten Dill unter und garniert fast immer mit einer schwarzen Olive. Anstelle des Joghurts nimmt er auch manchmal Quark, da er Tsatsiki lieber ein wenig fester mag.

Bevor ich hier guten griechischen Joghurt fand, habe ich normalen Joghurt in ein Küchentuch gegeben und das Wasser ausgepresst, schön cremig wurde er dadurch aber nicht.

Dann habe ich probiert den ausgedrückten Joghurt mit cremig gerührten (dauert eine Weile) Magerquark zu mischen. Auch das stellte mich persönlich nicht wirklich zufrieden.

Irgendwann fand ich ihn dann im griechischen Supermarkt, den tollen griechischen Joghurt mit 10% Fett (was soll's, es schmeckt und wir essen ja nicht jeden Tag Tsatsiki), wer es fettarmer mag oder braucht, der sollte halt auf ein anderes Produkt zurückgreifen.

Seit geraumer Zeit bekommt man den griechischen Joghurt auch in vielen Supermärkten zu kaufen, was die Sache natürlich vereinfacht. Auch gibt es ein deutsches Produkt, das ich sehr empfehlen kann, von Weidenglück, Joghurt nach griechischer Art (der hat auch 10% Fett).
Ich versuchte auch schon mehrmals türkische Joghurts, musste aber immer feststellen, das sie einen winzigen bitteren Nachgeschmack haben und für mich somit nicht so geeignet erscheinen.

Tsatsiki gilt als typische kalte Vorspeise mit Brot, beim "Griechen" findet man ihn auf jeder Vorspeisenplatte, aber auch zu vielen Fleischgerichten wird er serviert.

Er ist sehr gesund, für alle die Knoblauch vertragen.

So, nun aber zu meinem Rezept (wird ja Zeit)


~~~ Zutaten ~~~

500g - 1 Kilo Joghurt (10% Fett) (entweder echter griechischer oder von Weidenglück, nach griechischer Art)

1 große grüne Gurke

4-6 große Zehen Knoblauch

etwas Salz

1/4 bis 1/2 Teelöffel Essig (am besten Balsamico weiß)

1 Teelöffel Olivenöl (Pflanzenöl geht zur Not auch)

etwas gehackter Dill (ruhig tiefgefrorener)


~~~ Zubereitung ~~~

Die Gurke waschen, die Enden abschneiden, schälen, nicht vollständig, damit etwas kräftiges grün erhalten bleibt, fein reiben.

Wer mehr Gurke beißen will, kann auch eine etwas gröbere Reibe benutzen, dann gut ausdrücken, je weniger Gurkenwasser, um so besser!

Den Joghurt in eine Schüssel geben, falls Wasser darauf ist, abgießen. Gut durchrühren.

Den Knoblauchschälen und den Keim herausschneiden ( dann verträgt man den Knoblauch besser), reiben (hier ist fein natürlich wesentlich besser, als auf ein Stück Knofi zu beißen), zum Joghurt geben, die Gurke und die übrigen Zutaten dazugeben, vorsichtig beim salzen!

Alles gut durchrühren! Er ist sofort servierfähig, wird aber besser, wenn er eine halbe Stunde im Kühlschrank zieht.

Garnieren kann man ihn wie man möchte, ein Sträuschen Dill oder Oliven, je nach Lust, Laune und vorhandenen Zutaten.

Er hält sich im Kühlschrank ein paar Tage, darum kann man getrost 1 Kilo zubereiten.

Ich wünsche "Guten Appetit"
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Kommentare zu diesem Rezept
imjustme

imjustme

01.11.2009 14:02

Prima vorgestellt :) LG

sarah-l

sarah-l

16.10.2008 17:47

das ist ein gutes Rezept, dass werd ich auch mal ausprobieren

Dr.Claudia

Dr.Claudia

14.10.2008 16:25

Es gibt so viele unterschiedliche Schreibweisen, lecker ist das Ganze allemal. LG Claudia

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  1. Manuo
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