Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
war spannend, endlich auch dazu zu gehören |
| Kontra: |
Auja * lach * |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Liebe Gemeinde,
ich wage ES! Kurz bevor ich Ende Oktober auf den Stammtisch in Mannheim gehe, schreibe ich einen Bericht in die Ü18 Kategorie....
Mutig, nicht wahr?
Naja, was tut man nicht alles um rot zu werden *lach*, nein, ernsthaft, da ja Ciao zu meiner zweiten Familie geworden ist, macht es ja auch Spaß, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern....
Diesmal geht's um mein allererstes Mal, tja, das legendenumwobene ERSTE MAL.
Warum eigentlich?`
Warum machen alle so ein riiiiesen Tam Tam um die ganze Sache? Also, bei mir hat sich das folgendermaßen zugetragen....
Ein Mann muss her
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Woher nehmen, wenn nicht stehlen? *lol*
Also es war wirklich nicht so, das mein Umfeld jetzt nur aus verpickelten, den ganzen Tag vor der Kiste sitzenden Jungs bestand. Im Gegenteil. Aber irgendwie war ich bis zu meinem 17. Lebensjahr immer zu schüchtern gewesen, den "finalen" Schritt zu machen. Die Gelgenheit bot sich zwar schon ein paar Mal, aber klein Ann-Carolin zog, im übertragenen Sinne, den Schwanz ein (*g* schöne Redensart, wenn es um so ein Thema geht...)
Doch dann lernte ich IHN kennen. Nennen wir ihn mal Martin, ich will ja keine Leute hier vorführen oder so *lach*...
Er war, wie ich damals, in der Kommunalpolitik engagiert (ja, so was gibt es, dass Minderjährige sich nicht nur für die Legalisierung weicher Drogen einsetzten) und lernten und so auf einer Sitzung kennen.
Ein paar lockere unverfängliche Chats via ICQ folgten und Martins bester Kumpel, der damals unheimlich in mich verschossen war, wie ich erst später erfuhr, stellte uns gegenseitig vor.
Ein paar nette Treffen folgten, ich dachte mir aber nicht wirklich etwas dabei, da er mit seinen 21 Jahren sicherlich kein Interesse an mir haben wird....
Weit gefehlt...
Doch das auch so ein paar unverfänglichen Treffen schließlich so etwas entsteht, hätte ich nicht gedacht....
Mama, ich geh ins Kloster....
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Ganz so schlimm war's net *lach*, aber ich bin wirklich im Rahmen einer Schulprojekts in dem sich Lehrer, Schüler und Ehemalige treffen, ins Kloster gegangen und Martin hatte sich auch angemeldet.
Ich muss zugeben, dass ich eigentlich so ziemlich gefühllos war, wenn ich das im Nachhinein betrachte. Sicherlich habe ich mir damals eingebildet, total verschossen zu sein und so, aber nach einer so kurzen Phase des Kennenlernens kann man ja noch gar keine tiefen Gefühle füreinander entwickeln (Ausnahmen bestätigen die Regel, wie immer, damit sich hier keiner beschwert...)
Martin kam also kurz nach mir im Kloster an, er fuhr damals einen alten weißen Ier Golf, was mir ziemlich egal war, denn einen Typen an der Angel zu haben, der überhaupt irgendeinen fahrbaren Untergrund hatte, war schon obercool *lach*
Der Weinkeller
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Abends waren wir im klostereigenen Weinkeller mit ein paar wenigen Leuten und ich habe Martin mit zwei Gläsern Wein abgefüllt *g*, als Antialkoholiker, was er damals war, ist das auf jeden Fall genug, um alle Hemmungen, die man so haben kann, abzubauen. *g*
Er war nämlich sehr schüchtern und etwas wortkarg, hatte aber einen coolen Humor, der mir gefiel und Männer, die nicht immer gleich alles von sich preisgeben, finde ich ohnehin reizvoller...
Der Kreuzgang
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Nach diesem Miniatur-Saufgelage machten wir uns im Dunklen auf dem Weg zum Kreuz. Das Kreuz war ungefähr 5 Kilometer weit entfernt vom Kloster und durch einen schönen Weg zu erreichen. Es steht auf der höchsten Spitze eines Berges und man kann von dort aus wunderschön ins Tal schauen und über Gott und die Welt nachdenken.
Als wir, nach intensiven Gesprächen dort angekommen waren, nahm er all seinen Mut zusammen und küsste mich! ENDLICH, dachte ich mir, wurde ja auch mal Zeit....*lach*
Umschlungen traten wir den Weg Richtung Kloster an...
Kein Schlüssel zum Abschließen
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Nachdem wir uns auf mein Zimmer verdrückt hatten und meiner Zimmernachbarin durch dezentes Zuzwinkern klar gemacht hatten, dass es nett wäre, wenn sie sich eine andere Bleibe für diese Nacht besorgen würde, konnten wir es uns in dem unheimlich kompfortablen Stockbett gemütlich machen, soweit das geht auf einer 80cm großen Plastikmatraze zu zweit *lach*
Nach ein wenig Kuscheln und Petting wurde mir schon ein wenig bange, aber ich dachte mir, dass wenn ich jetzt nicht endlich den entscheidenen Schritt machen würde, dann wäre ich noch mit 30 Jungfrau und dieses peinliche Risiko wollte ich nicht eingehen, also flüsterte ich ihm ins Ohr:
"Schlaf mit mir, JETZT SOFORT....!"
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Martin glaubte wohl, sich verhört zu haben.
Ich konnte seine Gedanken förmlich rattern sehen. "Jetzt hast du seit genau 3 Stunden ne Neue am Start, die ist mindejährig, liegt gerade nur noch im Slip unter mir und will sofort mit mir schlafen ohne noch 3 Monate Bedenkzeit zu haben???? Stimmt was nicht mit der?"
Verständlich, denn das "Warten" war eine viel diskutierte Sache in meinem Freundeskreis und die Mehrzahl der Mädchen hatte sich für mindestens ein viertel Jahr Bedenkzeit ausgesprochen.
Irgendwie schwachsinnig, wie ich fand, was soll man ein viertel Jahr verschwenden um dann festzustellen, dass es der Typ überhaupt nicht bringt oder vielleicht pervers ist? *lach* Soll es ja alles schon einmal gegeben haben.
So lange wollte ich nicht warten, also stellte ich mich der Sache, was zugegeben nicht ganz normal ist, gleich am ersten Abend.
Mittlerweile ist das nicht mehr so verfänglich wie früher, denn "die Katze im Sack" kaufe ich mir bestimmt nicht mehr *g*....
Schmerzen oder: Kannst du bitte kommen?
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Als es dann wirklich so weit war, zitterte ich innerlich und äußerlich wie Espenlaub. Zum Glück hatte Martin schon Erfahrung und konnte gut auf mich eingehen.
Aber ich kann mich noch sehr gut an den großen stechenden Schmerz erinnern, als er in mich eindrang. Das ganze entpuppte sich dann als Einbahnstraße, er konnte weder vor, noch zurück, ohne dass mir ein tierischer Schmerz bis in den Kopf schoss. Nach ein paar Minuten, in denen er sich wirklich bemühte, es für mich angenehm zu gestalten, flüsterte ich ihm ins Ohr, er solle doch bitte kommen, ich würde es nicht mehr aushalten. Sicherlich war das das geringste Problem, so verkrampft wie ich da lag, war es für den Armen bestimmt schon die restliche Zeit schwer gewesen, sich zurück zu halten.
Man darf nicht vergessen, dass alles super leise zugehen musste, da ja jede Sekunde ein netter Benediktiener in der Türe hätte stehen können, die nicht abschließbar war. Also doppelter Nervenkitzel.....
Als alles "vorbei" war, spürte ich noch stundenlang die Schmerzen.
Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Natürlich primär solche, die mir jetzt ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl bescherten. Irgendwie war ich total stolz...
Ich bin eine Frau! Immer wieder musste ich daran denken, wie toll das nun ist, bis mir der Gedanke kam, dass der Sex vielleicht immer so ablaufen könnte und mir nie wirklich Freude bereiten würde.
Schnell weckte ich Martin, der neben mir friedlich eingeschlummert war und sagte:
"Schlaf bitte nochmal mit mir...."
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Das Gesicht habe ich zwar nur schämenhaft im Dunkeln sehen können, aber ich glaube, es war noch geschockter als vor ein paar Stunden, als ich ihn das erste Mal damit konfrontierte.
Aber ein Mann muss seinen Mann stehen und wirklich schwer viel es ihm nicht, binnen weniger Minuten war aber auch dieser Akt vollzogen und ich fühlte mich nicht wirklich besser, denn die Schmerzen blieben die gleichen.
Nach ein paar Stunden verabschiedete sich mein "Entjungeferer" von mir und machte sie auf in sein eigenes Bett, damit die Betreuer keinen Verdacht bekamen.
So lag ich da, schaute an die Decke meines Hochbetts und malte mir aus, wie ich das nur meinen Freundinnen erzählen sollte...
Ich war bekannt für schräge Aktionen, aber das erste Mal im Kloster und dann noch ohne Zimmerschlüssel, ich befürchtete, dass mir das niemand abkaufen würde....
Sieht man's mir an?
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Als ich am nächsten Morgen sorgfältig meine Haare fönte, betrachtete ich mich unentwegt im Spiegel, ob man es mir ansehen könnte. Leider entdeckte ich weder eine gerade eben neu aufgetretene Pigmentstörung noch sonstige Indikatoren die darauf hinwiesen, dass ich die Titulierung "Jungfrau", die ich aufgrund meines Sternzeichen auch noch doppelt trug, zumindest einmal abwerfen konnte.
Doch alles war so wie am Tag zuvor, bis auf die Tatsache, dass ich nun meinen ersten festen Freund hatte....
Wie ging die Geschichte aus?
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Martin und ich waren etwas über 10 Monate zusammen, bis ich mich von ihm trennte. Verschiedene Gründe führten dazu und wir trugen sicherlich beide gleiche Teile der Schuld, auch wenn er bis heute noch nicht wirklich weiß, warum genau ich ihn verlassen habe...Doch das steht in einem anderen Kapitel *lach*.....
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann vögeln sie noch heute....NEEEEEIIIIN ACHTUNG: GAG!!! Ihr wisst doch, dass ich meinen bösen Sarkasmus nie beerdigen kann und will.
Anyway, ich hoffe, ich habe Euren Tag ein wenig bereichert mit meiner Nähkästchenstory *lach*.....
Meine Bewertung bezieht sich auf die Kategorie, denn das erste Mal will ich lieber nicht bewerten...
Sorry an die, die sich mehr intime Details gewünscht hätten, dafür nehme ich dann Geld *lach* und erzähle das nicht hier :-)
Danke für die Lesungen und Bewertungen, freue mich schon sehr auf die netten Kommentare *g*
Eure entjungferte Embraceable
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
02.07.2003
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Einfach perfekt
Bewertung für Das erste Mal von
InnocentAngel
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Kontra: zu leichtfertigerUmgang damit
Das erste Mal
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sehr hilfreich
19.01.2005
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♫ Ich will Spass, ich geb Gas...♫
Bewertung für Das erste Mal von
Arinicia
Pro: Mit Zärtlichkeit und Einfühlungsvermögen wird es wunderschön....
Kontra: lernt euch erst selbst kennen und hört auf euren Körper und euren KOPF
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sehr hilfreich
18.01.2008
(19.01.2008)
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Das Gefühl war wichtig,der Ort reinste Nebensache
Bewertung für Das erste Mal von
Schneeflocke87
Pro: Ein wunderschönes unvergessliches Erlebniss
Kontra: Da gibt es nichts...
...Da ich schon einige Berichte hier über das erste Mal gelesen habe, wollte ich einfach auch über mein erstes Mal schreiben, was in der Tat an einem eher ungewöhnlichen Ort stattfand..
*Wie alles begann*:
Mit 15 interessierte ich mich zwar für Männer ...
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sehr hilfreich
13.05.2006
(14.05.2006)
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Das Erste mal beim Magier !
Bewertung für Das erste Mal von
Magier74
Pro: Eine sehr schöne Erinnerung
Kontra: KEINE!
Hallo liebe Vertrauten (und die, die es noch werden wollen *g*), ich habe wirklich lange überlegt, ob ich dieses Thema in Ciao poste, denn zum einen ist es etwas sehr persönliches und zum anderen fragt man sich, was bringt ein solcher Bericht? Hat er ...
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sehr hilfreich
03.07.2002
(15.08.2002)
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