Eine echte Spielwiese für Cover-Fetischisten
14.06.2001
Pro:
zahlreiche Druckmedien beigelegt
Kontra:
eigentlich nichts
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Benutzerfreundlichkeit
mehr
 macfischkopp
Über sich:
Oh je, die Anzahl meiner Vertrauten nimmt rapide ab... Sorry, Leute, mir fehlt immer noch die Zeit f...
Mitglied seit:14.02.2001
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Nun war es also soweit: Vor einigen Wochen brannte ich aus Anlass der Anschaffung meines ersten Brenners meine erste eigene CD! (Inzwischen frage ich mich, wie ich es eigentlich all die Jahre ohne Brenner aushalten konnte! Aber das nur nebenbei). Also die CD wurde aus dem Brenner geworfen und ich war happy. Aber irgendwas fehlte....grübel....nachdenk.....Peng! Die CD-Hülle sah furchtbar schmucklos aus, das war es! Also musste ich was dagegen tun, denn zu guter Musik gehört bei mir auch ein ansprechendes Äußeres, da bin ich sehr eigen. Außerdem regt es meine Phantasie ungeheuer an, möglichst originelle Cover zu gestalten. Was fehlt mir dazu? Richtig, ein entsprechendes Gestaltungsprogramm. ******************************************************
Bin wie immer, wenn ich auf der Suche nach neuen Anschaffungen bin, sehr gründlich vorgegangen. Also zunächst wurden etliche PC-Abteilungen abgegrast und nach Cover-Software Ausschau gehalten, Packungsaufdrucke gelesen und verglichen. Außerdem musste das Internet vieles von seinem reichhaltigen Informationsschatz an mich weitergeben. Letztendlich blieb ich hängen bei „Die große CD-Druckerei“ von Data Becker. Eigentlich bin ich ja kein unbedingter Freund dieser Marke. Aber dieses Programm hat nun mal in den Vergleichstests der PC-Zeitschriften die Nase vorn, und auch das bloße Anschauen der Packung lädt förmlich zum Kauf ein. Also habe ich 39,95 DM investiert und hoffte innigst, mich nicht verkauft zu haben. ******************************************************
Bevor ich das Programm installierte, war ich erst mal sehr angetan von dem, was mir alles entgegenpurzelte beim Öffnen der riesigen Packung: - 20 CD-Einleger für Frontcover und Rückseite aus weißem Spezialkarton (ist wirklich strahlend weiß und speziell geeignet für alle üblichen Laser- und Tintenstrahldrucker) - 2 spezialbeschichtete CD-Einleger, die besonders für Ausdrucke in leuchtenden Farben geeignet sein sollen - 1 CD-Einleger hochglänzend, der für Farbausdrucke bis 1400 dpi in Fotoqualität gedacht ist - 16 weiße CD-Etiketten (die runden Label, die direkt auf die CD gepappt werden) - 2 spezialbeschichtete CD-Etiketten für Farbausdrucke mit hoher Konturenschärfe - und schließlich noch 2 Hochglanz-CD-Etiketten, die man wieder für Ausdrucke in Fotoqualität nutzen kann - außerdem ist noch eine ziemlich umfangreiche Broschüre enthalten, die man durchaus als Handbuch bezeichnen kann und die einem behilflich ist bei den ersten Schritten und Unterstützung bietet bei den sonstigen vielfältigen Möglichkeiten, die das Programm bietet - und natürlich liegt auch eine Installations-CD bei
Alle Achtung! Der erste Eindruck war also positiv, und das setzte sich bei der Installation der Software nahtlos fort. Man sollte sich übrigens für die Standard-Variante entscheiden, dann hat man das Nötige auf dem Rechner. Zum Laufen des Programms muß aber dennoch die CD eingelegt werden, doch dazu gleich mehr. ******************************************************
Nach einem Neustart klickte ich also das erste Mal auf die entsprechende Anwendung, und es öffnete sich nach einigem Zögern das eigentliche Programmfenster, welches aber zunächst zugedeckt wird vom Assistenten. Wenn man diesen nutzen möchte, muß man sich entscheiden, ob man ein Audio- oder Daten-Cover gestalten möchte, ob man ein Duplikat erstellen will (also zurückgreifen auf bereits erstellte CD-Cover oder eigene Bilder) oder ob man andere Formate benötigt. Dabei kann man halt alles selber frei gestalten. Entscheidet man sich beispielsweise für eine Audio-CD, so hat man im nächsten Fenster die Möglichkeit, die CD auslesen zu lassen, wobei die entsprechenden Daten dann sofort in eine Tabelle übernommen werden. Vorteil: man erspart sich später die zeitraubende Eingabe der Titel und Laufzeiten und –bei Samplern- das Schreiben der einzelnen Interpreten. Sollte euer CD-Laufwerk das Auslesen nicht so recht unterstützen, müßt ihr die Daten leider doch zu Fuß eingeben.
Im nächsten Fenster habt ihr dann die Qual der Wahl. Es stehen sowohl für`s Front- als auch für das Rückencover und für das runde Label 50 verschiedene Motive zum Thema Audio zur Verfügung, die ihr entsprechend für eure CD-Hülle übernehmen könnt. Für eine Daten-CD stehen ebenso viele Motive bereit, und passt euch das alles nicht, gibt es unter dem Stichwort „Andere“ nochmals 50 neutrale Bilder. Für das Anschauen und Übernehmen einer Motivvorlage muß allerdings die CD eingelegt werden.
Selbstverständlich könnt ihr aber auch aus euren privaten Bilderarchiven etwas einfügen, was die Sache manchmal erst richtig rund macht. Achja, ich vergaß noch zu erwähnen, dass auf der CD auch noch ein umfangreiches Clipart-Archiv enthalten ist, und dass man auch aus dem Programm heraus Bilder vom Scanner einlesen kann. Eine lobenswerte Sache. Ist eure Entscheidung gefallen, erscheint die Abfrage, ob man das Ergebnis gleich ausdrucken oder erst nachbearbeiten möchte. Unter Nachbearbeiten versteht man in erster Linie die Gestaltung der Textelemente, was meistens auch genutzt werden sollte. Auf jeden Fall werden sofort die fertigen Ergebnisse präsentiert, die auch ziemlich professionell aussehen.
Noch mehr Möglichkeiten hat man, wenn man den Assistenten wegklickt und gleich auf „Neues Dokument“ geht. Man wird von einem Fenster angelächelt, welches einem die Wahl lässt zu entscheiden zwischen der Gestaltung einer Standard-CD, einer Mehrfach-CD (bis 4fach-Album), einer Maxi-CD oder einer benutzerdefinierten Ausführung. Unter jedem dieser Punkte kann man dann nochmals ansagen, was denn zur Gestaltung angezeigt werden soll. Bei der Standard-CD beispielsweise kann man wählen zwischen Cover, Etikett, Booklet, Cover & Inlet, Booklet & Inlet, Etikett & Cover & Inlet, CD-Tasche, usw. Bei den anderen CD-Arten ist das Angebot entsprechend. Als Zugabe kann man auch für die dickeren CD-Boxen, die früher verwendet wurden bei Mehrfach-Ausgaben, entsprechende Cover gestalten.
Hat man sich für ein Format entschieden, bekommt man die entsprechende Auswahl angezeigt, allerdings jungfräulich weiß, die Gestaltung bleibt einem nun selber überlassen. Das jedoch macht richtig Laune, denn man kommt sich vor wie in einem kleinen Grafikprogramm. Man kann Texte frei positionieren, Rundtext einfügen, Linien in verschiedenen Variationen, Rechtecke oder Ovale sind auch kein Problem. Und man kann natürlich auf die vorhin schon erwähnten integrierten Grafik- und Bilddateien zurückgreifen. Achja, lobenswert bei Daten-CD`s: die Verzeichnisstruktur wird ebenfalls automatisch übernommen.
Ein weiteres Plus ist für mich das Vorhandensein diverser CD-Cover von Data Becker-Software. Wer sich also von seinen schon existierenden DB-Programmen Sicherungskopien anlegen möchte, kann sich ohne weiteres aus einem Riesenpool an Vorlagen das passende Titelblatt heraussuchen und ausdrucken. Apropos Ausdruck: Beim Erteilen des Druckbefehls entscheidet man zunächst, welche Teile des Dokuments denn gedruckt werden sollen. In der Regel nimmt man natürlich alles, was man sich erstellt hat. Hier kommt ein weiterer Pluspunkt des Programms zum Tragen. Man kann nun nämlich auch auf andere Hersteller zurückgreifen. Es werden angeboten Druckformate von Zweckform, Herlitz, Sigel und Hewlett-Packard. Man kann also die vielfältigen Möglichkeiten des Data Becker-Programms nutzen und letztendlich auf ganz anderen Formaten seine Ausdrucke tätigen.
Doch damit nicht genug. Hat man ein Format gewählt, kann man in einem weiteren Untermenü diese Formate bearbeiten, also beispielsweise die Maße ändern. Ich weiß nicht, ob das Sinn macht, denn schließlich ist ja alles so programmiert, dass die Ausdrucke genau auf die Vorlagen passen. Aber immerhin besteht die Möglichkeit dazu. Im nächsten Schritt kann man dann noch seinen Drucker auswählen, entsprechende Einstellungen vornehmen am Drucker oder ihn justieren. Und jetzt haben wir es endlich geschafft: Das Cover, das Booklet, die Rückfront oder/und das Etikett werden gedruckt! ******************************************************
Boah eh, jetzt qualmen mir aber die Finger! Ich hoffe, ihr seid nicht erschlagen von dem langen Text, aber schließlich wollt ihr ja wissen was euch erwartet, wenn ihr euch für „Die große CD-Druckerei“ entscheidet. Mich jedenfalls überzeugt das Teil absolut. Inzwischen sind sämtliche beigelegten Einleger verbraucht, ich muß also auf Pirsch gehen, um Nachschub zu besorgen. Wenn ich was bekommen habe, füge ich per Update die Preise ein. Schätze mal, ein Paket mit 20 Einlegeblättern wird so um die 20,-DM kosten. Die 39,95 DM für das eigentliche Programm habe ich bis jetzt keine Sekunde bereut und kann es ruhigen Gewissens weiter empfehlen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es inzwischen, genauer gesagt seit Ende März, eine aktualisierte Version zu kaufen gibt, in der deutlich mehr Bildmotive enthalten sind, auch kann man zusätzlich noch Hüllen im DVD-Format bedrucken. Nur leider wollte diese Version bei mir absolut nicht laufen, mir stürzte laufend der Rechner ab. Also spielte ich mir wieder die hier beschrieben Fassung auf, und alles war paletti! ******************************************************
In diesem Sinne allzeit guten Druck!
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02.05.2005 23:16
Hej, so was peinliches, eine CD hab ich noch nie gebrannt. :-(( Aber eine schöne Hülle hab ich dafür schon gedruckt. Aber das ist schon ein Weilchen her, ich sollte mal schauen, ob ich das noch kann. LG Sylvia
31.07.2003 12:57
1930 externe Lesungen. Die hätten richtige Bewertungen sein müssen. Man, das hätte einen richtigen Ruck auf deinem Punktekonto gegeben :-))
20.06.2003 20:43
Hört sich ja gut an, ob ich das vielleicht nicht auch mal....? Viele Grüße, Thisbe