Date zu Dritt, Ein - Three to Tango

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Schwul oder nicht schwul, das ist hier die Frage!

4  22.02.2002

Pro:
Neve Campbell und Matthew Perry spielen mit

Kontra:
kein echter Tiefgang, das gewisse etwas fehlt

Empfehlenswert: Ja 

MasterS

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:84

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 85 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wie wäre es wohl, wenn man plötzlich als Ikone einer Gemeinschaft gefeiert wird, zu der man eigentlich gar nicht gehört ? Schwer zu sagen, denke ich. Doch genau das passiert Oscar Novak (Matthew Perry) in der Komödie "Ein Date zu dritt".


Story:
Die Architekten Oscar Novak und Peter Steinberg wollen für ihre Firma einen großen Auftrag an Land ziehen. Der Auftraggeber ist der reicher Hygienefanatiker Charles Newman. Bei der Präsentation ihrer Entwürfe sind sie wieder mal nur zweite Wahl, auch weil Oscar seine Klappe nicht halten kann. Durch einen dummen Zufall beobachtet die Sekretärin von Newman, wie sich Oscar und Peter umarmen und sie schnappt dabei auch noch einige Wortfetzen auf, die sie vermuten lassen, dass Oscar vom anderen Ufer ist. Doch eigentlich ist Peter der Homosexuelle und Oscar der Hetero. Auf jeden Fall berichtet die Sekretärin ihrem Boss alles und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Newman hat nämlich eine Affäre mit der hübschen Künstlerin Amy Post. Da er allerdings verheiratet ist und Amy nicht immer "überwachen" kann, stellt er Oscar für diesen Job ein, wobei er ihm in Aussicht stellt, der Firma Novak&Steinberg den Auftrag zu überlassen. Am ersten Tag soll Oscar eine Ausstellung besuchen, auf der unter anderem auch Amy ihre Werke präsentiert. Dort errettet er eines ihrer Ausstellungstücke vor der Zerstörung, als es umkippt. Dadurch kommen sie später ins Gespräch und verbringen einen netten After-Vernisage-Abend miteinander. Oscar verliebt sich dabei in die süsse Amy. Da diese den Mietforderungen ihres Vermieters nicht mehr nachkommen kann, steht sie kurze Zeit später vor seiner Tür und bittet um Einlass. Oscar kann dazu natürlich nicht nein sagen und für Amy ist das ganze ja auch kein Problem, da sie von ihrem Liebhaber Newman gesteckt bekommen hat, dass Oscar schwul ist.

In der skurilen Wohngemeinschaft kommt es dabei dann natürlich zu Situationen, die unter anderen Voraussetzungen nie eingetreten wären und im Laufe des Film kommt es auch noch dazu, dass Oscar durch ein Zeitungsinterview (wegen dem von Newman bekommenen Auftrag) zum schwulen Geschäftsmann des Jahres gewählt wird. Um den Spass und das Ende nicht vorweg zu nehmen, breche ich an dieser Stelle lieber ab *gg*.


Mein Fazit:
Das erste mal habe ich diesen Film anno 2000 im Kino gesehen. Dass ich mich vor kurzem (als ich ihn auf Premiere sah) daran nicht mehr erinnerte, beweist schon, dass es sich um einen recht seichten Film ohne besonderen Tiefengang handelt. Die Handlung war irgendwie schon mal da und wie der Film ausgeht ist eigentlich auch völlig klar. Der eigentliche Grund, dass ich mir diesen Film ansah, war Neve Campbell (wie bei so vielen Komödien auch, in denen hübsche Frauen mitspielen *gg*). Sie beweist hier, dass sie durchaus Talent besitzt, auch wenn aufgrund des Genres und der ihr zugeteilten Rolle keine oscarreife Darstellung zu erwarten war. Das Highlight ist wieder mal Mathew Perry als "Schein-Schwuler". Seine Mimik und Gestik ist in vielen Situationen schon einen Grinser wert. Und es gibt wenige Schauspieler, die einen Loser so sympathisch rüberbringen können, wie er. Das tat er ja auch schon in "Keine halben Sachen" (siehe mein Bericht), wobei dort das ganze Szenario etwas besser war.

Die Story ist auf einer Skala von 1 bis 10 ungefähr bei 6 einzuordnen und die Umsetzung ihrer bei 7. Daraus ergibt sich für mich eine Wertung von 4 Sternen. Man kann ihn sich ansehen, hat aber durchaus nichts verpasst, wenn man es sein läßt. Gesundes Mittelmaß oder Ganz Nett wären eine treffende Kurzbeschreibung in zwei Worten.


Regieseur: Damon Santostefano

Darsteller:
Matthew Perry als Oscar Novak (bekannt aus Friends)
Neve Campbell als Amy Post (Neve Campbell ist recht bekannt durch ihre Scream-Filme)
Dylan McDermott als Charles Newman
Oliver Platt als Peter Steinberg (bekannt aus Flatliners oder Die drei Musketiere)

Laufzeit: 98 Minuten
FSK 12
Originaltitel: Three to Tango
Erscheinungsjahr: 1999

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Thomasina

Thomasina

15.08.2005 16:49

Ein super Film! LG Thomas :-)

manjunja

manjunja

06.03.2002 01:39

Auch wieder interessant, werde ich mir mal anschauen -> gruß Micha

MiNic

MiNic

05.03.2002 08:07

Vielleicht sollte ich mir den auch mal ausleihen... CU, MiNic

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