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... heißt: "Warum SAGT er ganz einfach nicht, dass er NICHT schwul ist?"
ER ist Matthew Perry alias Oscar Novak, seines Zeichens Partner eines schwulen (Erfolgs-)Architekten. Natürlich gibt es auch noch eine SIE (Neve Campbell alias Amy Post), in die Oscar schrecklich verliebt ist. Er kann ihr aber seine Gefühle nicht offenbaren, weil ansonsten sein 90-Millionen-Auftrag - erteilt von Amy's Geliebtem - den Bach runtergeht.
Also spielt er den ganzen Film lang den Schwulen, der Amy nicht nahe kommen darf. Natürlich gibt es da diese herrlichen Klischees, die man in Schwulen-Filmen immer sieht. Schwule, die die Tasse mit dem weggespreizten kleinen Finger halten, die schwul applaudieren usw. Das traurige ist, dass das auch noch lustig sein soll(te).
Irgendwann ist mir das Lachen bei solchen Szenen vergangen. Ich kann dem nichts abgewinnen, wenn man immer nur auf denselben Klischees herumreitet und nichts Neues erfindet.
Matthew Perry und Neve Campbell setzen in ungefähr jeder zweiten Szene ihr unwiderstehlichstes Lächeln auf (wobei man sagen muß, dass Neve ein WIKRLICH umwerfendes Lächlen hat), aber das hilft über den im allgemeinen nicht so ergreifenden Film auch nicht hinweg.
Dann das obligatorische tragische Moment kurz vor Ende des Filmes! Die letzten - ohnehin spärlichen - Lacher verstummen und die Sensibelchen verdrücken mal schnell eine Träne! Matthew Perry alias Oscar outet sich und schließlich das unvermeidliche Happy End! Ach, ich hätte am Ende viel mehr gelacht, wenn Oscar sich doch noch den Ponderosa-Kevin geschnappt hätte!
Nun ja, fairerweise muß man dazu sagen, dass es einige sehr lustige Stellen gibt und man auch herzlich lachen kann. Aber der Plot ist ziemlich träge. Für einen netten Kinoabend zu zweit oder einen kleinen Zeitvertreib reicht der Film allemal, aber wer ins Kino geht in der Hoffnung, einen absoluten Hammer zu erleben, wird sicher bitterlich enttäuscht sein.