Dead Man Walking

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Kurze Zusammenfassung

5  01.12.2001 (19.01.2002)

Pro:
Dieser Film öffnet einem die Augen

Kontra:
Er zwiegt auf brutale weise, wie es im echten leben gehen kann

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Anspruch

Action:

Romantik:

mehr


globeltrotter

Über sich:

Mitglied seit:11.08.2001

Erfahrungsberichte:9

Vertrauende:2

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 10 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Schwester Helen Prejeon lebt in einem Slumviertel im Süden Amerikas. Obwohl sie aus einem reichen und liebevollen Elternhaus stammt, oder vielleicht gerade deshalb, ist sie Nonne geworden, lebt in einer der

ärmsten Gegenden des Landes und hilft den Armen und von der Gesellschaft vernachlässigten Menschen. Eines Tages erhält sie einen Brief von Matthew Poncelet, einem Mörder und Vergewaltiger, der seit 6 Jahren in der Todeszelle sitzt und auf den Termin seiner Hinrichtung wartet. Er hat erfahren, daß sie sich sehr um Hilfsbedürftige kümmert und erhofft sich, daß

sie auch ihm helfen kann. Nachdem sie sich einige Male geschrieben haben, beschließt Schwester Helen ihn im Gefängnis zu besuchen. Es ist für sie eine schwere psychische Belastung, da sie weiß, was er für grausame Morde verübt hat, und es das erste Mal ist,

daß sie einen Todeskandidaten besucht und sich mit ihm unterhält. Schließlich sitzen sie sich das erste Mal gegenüber und Matthew Poncelet ist überrascht, daß sie nicht die ganze Zeit von Gott und von der Vergebung der Sünden spricht, sondern ihm zuhört und ganz normal mit ihm über seine Familie spricht. Bei

einem späteren Besuch spricht Schwester Helen Matthew auch auf den Mord an Walter Delacroit und auf die Vergewaltigung und den Mord an Hope Percy an. Er aber streitet alles ab und behauptet, sein Komplize hätte die schrecklichen Morde durch Genickschuß verübt und er selbst wäre durch Drogen vollkommen high gewesen und habe die beiden Kinder nur festgehalten. Matthew sieht sich als unschuldig und möchte sich keineswegs

eingestehen, daß er genauso mit schuld am Tod der beiden Kinder ist, wie sein Komplize, der allerdings aufgrund besserer Anwälte zur lebenslanger Haft und nicht zum Tod verurteilt wurde. Schwester Helen ist enttäuscht und entmutigt, weil sie sieht, wie Matthew seine Tat verdrängt und keinem Menschen vertraut. Bevor sie an diesem Tag nach Hause fährt, gibt Matthew ihr noch alles Material, daß er über seinen

Fall gesammelt hat und bittet sie einen Anwalt zu besorgen und seinen Fall noch einmal beim Bundesbezirksgericht zu besprechen und zu erreichen, daß er nicht getötet wird. Außerdem will Schwester Helen auch die Mutter von Matthew besuchen und sie fragen, ob sie beim Bundesbezirksgericht für Matthew aussagen will. Sie findet tatsächlich einen Anwalt und auch Matthews Mutter willigt ein vorm Gericht zu

sprechen. Aber trotz der guten Verteidigung des Anwalts will das Gericht Matthew nicht begnadigen, weil die Geschworenen von den Fotos der beiden ermordeten Kinder und von Matthews rassistischen Sprüchen gegen Schwarze und für Hitler sehr erschüttert sind. Nach der Verhandlung wird Schwester Helen von den Eltern der beiden Kinder angesprochen,

die sehr verärgert sind und sie angreifen, weil sie sie weder angerufen noch besucht noch versucht hat irgendwie anders Kontakt mit ihnen aufzunehmen bevor sie sich auf Matthew Poncelet eingelassen hat. Schwester Helen dachte, die Eltern der Kindern würden gar nicht mit ihr sprechen wollen und hatte deshalb nicht versucht sie zu erreichen. Bevor Matthew wieder in das Gefängnis zurückgebracht wird, bittet er Helen

sein seelischer Beistand zu sein. Sie willigt ein, und muß deshalb die letzten Tage vor seiner Hinrichtung viel Zeit mit ihm verbringen. Am nächsten Tag geht sie, obwohl sie sehr unfreundlich behandelt worden war, zu den Eltern von Walter Delacroit um mit ihnen zu sprechen. Mr. Delacroit läßt sie herein, seine Frau ist am vorigen Tag nach einem Streit

weggegangen. Er spricht mit ihr über seinen Sohn, welche Gefühle er hat wenn er an den Mörder denkt, und Helen kann jetzt auch verstehen, warum die Eltern unbedingt wollen, daß Matthew Poncelet getötet wird. Ein oder zwei Tage später besucht Schwester Helen auch die Eltern von Hope, die sie aber nach einem sehr traurigen Gespräch hinauswerfen, weil sie

gedacht hatten, daß Helen nicht mehr auf der Seite von Matthew Poncelet steht und erfahren haben, daß sie sich geirrt haben. Bei den Gesprächen mit Matthew reden Helen viel über die Bibel, aber Matthew will immer noch keineswegs zugeben was er getan hat. Helen möchte Matthew gerne ein Bibellied vorspielen, aber der Gefängnispriester möchte es ihr nicht erlauben. Als sie mit ihm über das Pro und Kontra der

Todesstrafe diskutiert, erleidet sie einen Nervenzusammenbruch und wird ins Krankenhaus gebracht. Sie möchte gleich wieder zurück zu Matthew weil sie es ihm versprochen hat, aber sie kommt schließlich erst am nächsten Tag wieder ins Gefängnis.

Matthew darf einen Lügendetektortest machen, der aber keinerlei Beweiskraft hat, da Matthew so kurz vor
seinem Tod viel zu nervös ist als das seine Hände nicht schwitzten würden. Als der Tag seiner Hinrichtung kommt, verbringt Schwester Helen den ganzen Tag mit ihm. Seine Familie kommt ihn besuchen um sich von ihm zu verabschieden und seine Mutter

weint wie immer sehr viel. Schließlich hat Matthew nur noch wenig Zeit und spricht mit Schwester Helen über seine Tat.

Er gibt zu, daß er Walter Delacroit erschossen und Hope Percy vergewaltigt hat. Schließlich wird er zur Todeszelle gebracht. Schwester Helen sagt, daß er sie anschauen soll, wenn er in der Todeszelle liegt, da sie für ihn das Gesicht der Liebe sein wird. Am Weg

in die Todeszelle liest sie ihm aus der Bibel vor. Bevor er durch die tödlichen Spritzten umgebracht wird, entschuldigt er sich noch bei den Eltern von Walter Delacroit und Hope Percy und hofft, daß es ihnen besser gehen wird wenn er tot ist. Schließlich werden ihm die Injektionsnadeln in beide Arme gestochen und er wird durch die ersten Spritzten betäubt. Danach wird mit der zweiten Injektion seine

Lunge zerstört und mit der dritten sein Herz. Schwester Helen fährt nach Hause und wird von ihren Schützlingen, die sich zeitweise schon ziemlich vernachlässigt gefühlt hatten, sehr lieb begrüßt und getröstet. Auf Matthews Begräbnis trifft sie auch noch einmal seine Familie und zu ihrem Erstaunen auch Mr. Delacroit, der bereit ist weiter mit ihr in Kontakt zu bleiben.
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