Der Sohn des Todes?
20.04.2007
Pro:
Tolles Desing, Charaktere, Grafik
Kontra:
Spielmechanik auf Dauer zu simpel
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Grafik
Sound
Multiplayer:
Bedienung
mehr
 bagpipes83
Über sich:
Mitglied seit:09.04.2007
Erfahrungsberichte:25
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Inhalt/Spielverlauf Es beginnt als ganz normaler Schulausflug für den kleinen Death Jr. (DJ) ins Übernaturkunde-Museum als Pandorra eine Kiste entdeckt und sie öffnen möchte, doch leider klappt das nicht aber DJ schafft es mit seiner Sense. Er hätte es besser gelassen denn damit hat er einen sehr starken Dämon befreit welcher DJs Freunden die Seelen raubt und die Teile an den jeweiligen Lieblingsorten versteckt. Dazu kommen noch hunderte von kleinen Dämonen die sich nun in den Straßen von DJs Heimatstadt tummeln und natürlich nichts Gutes im Sinn haben. Also begibt sich DJ auf die Suche nach den Seelen, allerdings sind die Türen alle von einer schleimigen Masse verschlossen und öffnen sich erst wenn DJ eine bestimmte Anzahl an Seelen gesammelt hat. Durch Portale wird man in die Abschnitte gebracht in denen die Teile der Seelen versteckt sind. Und so kämpft man sich in der Tomb Raider - Perspektive als kleiner Sensenmann durch die Straßen der Stadt, über Friedhöfe, Vergnügungsparks usw. Der beste Begleiter für so was ist natürlich die Sense, damit lassen sich nur die Gegner ausschalten, sie ist auch noch eine Kletterhilfe, außerdem kann DJ seine Sense wie einen Rotor kreisen lassen um so seine Sprünge zu verlängern oder an Haken hängen und an Seilen entlang rutschen. Aber DJ hat auch noch eine Fernwaffe, ein Paar Pistolen bzw. später dann diverse Gewehre die man bequem wechseln kann. In den Levels sind diverse Extras verteilt, neben den üblichen Sachen wie Lebensenergie und Bonusleben gibt es hier auch die Möglichkeit seine Waffen zu verstärken oder sich für kurze Zeit von einem Freund helfen zu lassen. Da Ganze präsentiert sich als Jump n' Run mit vielen Kämpfen, so kämpft man sich bis zu der nächsten verschlossenen Tür durch und sammelt auf dem Weg dahin munter Seelen um das Tor zu öffnen um dann schließlich ein Seelenteil zu finden. Dann geht's zurück ins Museum von wo aus man sich zum nächsten Portal begibt. Zu Begin findet man an vielen Stellen blaue Fragezeichen, stellt man sich auf diese wird einem alles wissenswerte anschaulich erklärt so dass man eigentlich nie groß rumsuchen muss wie es weiter geht. Die Feinde sind recht abwechslungsreich gestaltet und haben auch alle verschiedene Angriffsmuster, die Level unterscheiden sich optisch alle sehr stark voneinander haben aber dennoch alle denselben Stil. Das Spiel spricht zwar englisch aber alle Texte sind deutsch. Grafik Die Grafik ist wirklich sehenswert, alle Figuren sind sehr schön umgesetzt und alles passt in den Comicstil. Die Level sind sehr abwechslungsreich gestaltet und man fühlt sich sehr schnell in dieser verrückten Welt wohl. Am besten lässt sich das wohl als Comicversion von "Nightmare Before Christmas" beschreiben Lediglich die Kamera mag sich öfters nicht so ganz ideal positionieren so dass man nachhelfen muss.
Sound Die Geräusche sind sehr passend, die Sprachausgabe ist sehr deutlich und die englischen Synchronsprecher sind wirklich gut dabei und das erzeugt enorm viel tiefe. Der Soundtrack ist passend düster weiß aber dennoch zu überraschen. Sehr gut und sehr atmosphärisch! Fazit Der Comicstil und die eigentlich recht putzige Aufmachung täuschen nicht darüber hinweg, dass es hier doch teilweise recht derb zu geht, der Humor des Spiels ist einfach herrlich! DJ hat eine Freundin mit Stigmata an Händen und Füßen ihr Name ist passenderweise Stigmartha, auch ein toter Goldfisch und an den Köpfen aneinander gewachsene Zwillinge gehören zu DJs Freundeskreis. Gelegentliche Rülpser und Fürze gehören hier aber auch dazu. Wer kein Freund von Schwarzem Humor ist brauch das Spiel gar nicht erst anzuschauen, jeder andere wird seine helle Freude haben. Jetzt aber zu den unerfreulichen Aspekten des Spiels, zwar wurde alles getan um das ganze spannend zu gestalten aber hinter diesen lustigen Einfällen verbirgt sich ein recht gewöhnliches Jump n' Run. Man kommt in einen Abschnitt, killt genug Dämonen um genügend Seelen für das nächste Tor zu sammeln, öffnet es und macht im Abschnitt dahinter genau dasselbe. Zwar macht es spaß die Abschnitte zu erdkundigen aber sie sind recht schnell durchlaufen und die geheimen Ecken schnell gefunden. Zwar wird man auch das Geschick des Spielers herausgefordert um knifflige Passagen zu überwinden aber irgendwie wiederholt sich die Spielmechanik recht schnell. Irgendwas hätte man sich hier noch einfallen lassen sollen. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Schwierigkeitsgrad, zwar sind die Energie-Extras großzügig über die Abschnitte verteilt aber dennoch wir man oft so von den Gegnern bedrängt das man schlicht und einfach ins Gras beißen muss. Zwar kann man an gleicher Stelle weitermachen aber auf Dauer kann es für den Spieler mit dünnen Nerven recht frustig sein. Die Steuerung klappt erstaunlich gut und man hat den Kleinen ganz gut im Griff, für meinen Geschmack hätte sie aber einen Tick weniger hakelig ausfallen können. Erfreulich ist auch das die Entwickler es geschafft haben die Ladezeiten sehr klein zu halten so das meistens im Hintergrund nachgeladen wird und man nicht erst ewig warten muss bis man weiterspielen muss. Als Anleitung gibts man wieder nur das Nötigste.
Was übrig bleibt ist ein Jump n Run das zwar von der reinen Spielmechanik nicht so arg viel zu bieten hat aber dafür auf der technischen Seite und vor allem durch den Schwarzen Humor, die Lustigen Charaktere, gute Story und das geniale Design punktet.
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21.04.2007 14:17
hab keine sp, abba guter bericht
21.04.2007 08:36
Das Gekille scheint ja wieder um sich zu greifen.. dank PSP. :o) Gruß, Kons.
20.04.2007 22:13
Empfehle ja auch total Stubbs der Zombie