Death Note - 40 Sekunden bis zum nächsten Lacher!
13.10.2011
Pro:
basierend auf dem Anime, selben Synchronstimmen
Kontra:
teilweise keine gelungene Umsetzung
 Ranze
Über sich:
Mitglied seit:22.05.2011
Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 4 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet
Da hier schon so viel über die DVD geschrieben wurde, möchte ich euch lieber meine persönliche Einschätzung zum Film Death Note mitteilen. Ich habe vor längerer Zeit mir auch die dazugehörige Anime-Serie angeschaut und hatte somit große Erwartungen an den Inhalt und die Umsetzung des Films. Nicht alle Charaktere empfand ich als dem Original entsprechend gewählt, besonders Light Yagami. „L“ und Watari hingegen verkörperten wirklich die Anime-Charaktere. Der Shinigami Ryuk als 3D-Animation wurde originalgetreu dargestellt, allerdings vermittelten seine unrealistischen, zackigen Bewegungen ein wenig den Eindruck, als wäre der Film eine Low-Budget-Produktion. Dieser Eindruck wurde durch die Synchronisation mit den Originalsprechern der Serie wieder wett gemacht. Ebenso sind die Einblendungen der Death Note Anleitungen exakt die selben wie in der Serie.
Inhaltlich wurden die 37 Folgen des Originals selbstverständlich gekürzt, dennoch fehlten mir entscheidende Szenen, die im Film ruhig noch Platz gefunden hätten, zum Beispiel während der Observierung von Light in seinem Zimmer mit versteckten Kameras, fehlt der Kultspruch „Ich nehme einen Kartoffelchip – und esse ihn!“. Ebenso, dass Misa Amane verrückt nach Kira ist und ständig mit versteckten Botschaften versucht ihn zu kontaktieren, wird im Film nicht gezeigt. Ebenso bekommt man bei Schauen des Films nicht das gleiche Empfinden für die Dramatik in der sich Light befindet, sowie die vergangene Zeit. Die Ermittlungen des Team's um „L“ erzielen viel zu schnell Ergebnisse. Ebenso wurden andere Szenen stark verändert dargestellt, zum Beispiel wie das Death Note in die Hände von Light gelangt. Am gelungensten umgesetzt waren die Szene der Busentführung, bei der Light den Namen seines Verfolgers, Raye Penber, in Erfahrung bringen will, und die Szene im Zug, wo Light Raye dazu bringt die Namen der anderen FBI Ermittler auf Papier des Death Note zu schreiben. Insgesamt einmalig sehenswert und ich hatte zumindest viel Spaß dabei einzelne Umsetzungen und „Fehler“ zu kritisieren.
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13.10.2011 22:54
Über Inhalt und Ausstattung der DVD erfahren wir wenig bis nichts - leider!