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Die private Altersvorsorge spielt zukünftig eine immer gewichtigere Rolle, somit sollte auch eine Rentenversicherung einen Baustein für einen sorgenfreien Lebensabend bilden.
Nachdem ich eine Vielzahl von Unternehmen verglichen hatte und zuvor bereits eine sog. Riester-Rente auf Basis von Aktienfonds abgeschlossen hatte, suchte ich mir ein zweites Standbein bei der Debeka.
Nachdem Zeitschriften wie Finanztest oder Capital die Debeka ganz oben gesehen hatten und zudem die ausgewiesenen Vertriebs- und Verwaltungskosten niedrig waren, fragte ich nach einem konkreten Angebot.
In Anlehnung an die Tipps aus der Finanztest sind hierzu folgende Hinweise zu beachten:
Am sinnvollsten ist eine reine Rentenversicherung ohne Schnickschnack. Möchte man sich im Falle des Tods oder eines Unfalls versichern, sollte man dies über eine extra Unfall- bzw. Risikolebensversicherung tun. Beide möglichen Zusatzversicherungen schmälern nur die Rendite.
Im Regelfall wird bei der Debeka die Aufschubrente mit 10 Jahren Garantiezeit angeboten. Auch hier sollte man die Garantiezeit auf 5 Jahre verkürzen, um die Rendite zu steigern. (Die Garantiezeit führt dazu, dass im möglichen Falls des Todes die Erben eine fortlaufende Rente innerhalb dieser Zeit erhalten)
Wie schon erwähnt sollte man auf die Unfallzusatzversicherung (UZV) ebenfalls verzichten. Sinn macht die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ), falls eine solche noch nicht besteht.
Ausgewiesen wird im Vorschlag der Debeka u.a. die garantierte Rente bzw. Kapitalabfindung sowie Modellrechnungen bei 4,1 bis 6,1 %. Wichtig: Hierbei handelt es sich nur um die Rendite auf den Sparanteil! Und: Über die Entwicklung der Überschüsse können zukünftig keine Angaben gemacht werden. Besser ist, eher ein Auge auf die Modellrechnung mit 4,1 % Rendite zu haben. Die Vergangenheit hat bei der Debeka aber auch gezeigt, dass sie bei der tatsächlichen Rendite immer ganz oben dabei war!
Zwei Punkte wären bei dieser Rentenversicherung noch zu erwähnen: Zum einen gibt es eine Nachversicherungsgarantie (z.B. bei Geburt eines Kindes) und zum anderen ist auch eine vorzeitige Altersrente möglich (Zieht man diese Option schmälert dies jedoch die Rendite!).
Mein Vorschlag wäre, in jungen Jahren die Altersgrenze etwa zwei Jahre oberhalb des derzeitigen Renteneintrittsalters zu wählen. Das würde für den normalen Arbeitnehmer bedeuten, einen Renteneintritt von 67 Jahren zu wählen. Sollte man vorher in Rente gehen, kann man gegebenenfalls die Option ziehen.
Zum Service: Ich fühlte mich in der Geschäftsstelle gut beraten, so dass es nichts zu meckern gibt. Zwar wurden mir auch andere Versicherungen angeboten und die Vorzüge aufgezeigt, aber das ist wohl legitim und in Ordnung.
Zu guter Letzt: Angaben zur derzeitigen Rendite habe ich nicht gemacht, um nicht unnötig Hoffnungen auf eine mögliche Entwicklung der Rentenversicherung zu hegen.
Sollten noch Fragen bestehen, so versuche ich diese natürlich auch zu beantworten.
Also zu so einen Thema und mit der Überschrift finde ich das doch etwas wenig. Ich habe jetzts elbst für mich und meinen Mann eine Riesterrente gemacht bei der Debeka, daher weiß ich das das nicht so einfach geschrieben ist sondern teilweise sehr verwirrend ist.
Also wilibalds Ansicht kann ich nicht teilen, da es wegen der aktuellen Besteuerung keinen Sinn macht, den Ablauf ins aktive Berufsleben zu legen (ggfs. höherer Steuersatz). Zu Deinem Bericht muss ich sagen, dass man dort einige Fakten genauer darstellen sollte. Das die Debeka in den vergangen Jahren immer sehr hohe Renditen erwirtschaftete stimmt nur bedingt und sehr kurzfristig, denn die Debeka wirtschaftet sehr konservativ, legt also nur wenig bis kein Geld in Aktien, Fonds etc. an ... das brachte in den letzten (eher schlechten) Börsenjahren natürlich Vorteile; schaut man jedoch etwas weiter zurück, gab es durchaus bessere Angebote am Markt. Auch die Aussage, dass eine kürzere Garantiezeit die Rendite erhöht ist nicht allgemein gültig ... hier gilt die individuelle Situation und das Versorgungsziel (Kapital oder Rente) zu beachten. Grundsätzlich ist Dein Bericht aber i.O.
05.12.2008 18:23
Schade, über Riester kann man soviel schreiben, aber du empfiehlst hier ja eher andere Versicherungsarten.
07.08.2005 23:11
Also zu so einen Thema und mit der Überschrift finde ich das doch etwas wenig. Ich habe jetzts elbst für mich und meinen Mann eine Riesterrente gemacht bei der Debeka, daher weiß ich das das nicht so einfach geschrieben ist sondern teilweise sehr verwirrend ist.
23.06.2005 10:45
Also wilibalds Ansicht kann ich nicht teilen, da es wegen der aktuellen Besteuerung keinen Sinn macht, den Ablauf ins aktive Berufsleben zu legen (ggfs. höherer Steuersatz). Zu Deinem Bericht muss ich sagen, dass man dort einige Fakten genauer darstellen sollte. Das die Debeka in den vergangen Jahren immer sehr hohe Renditen erwirtschaftete stimmt nur bedingt und sehr kurzfristig, denn die Debeka wirtschaftet sehr konservativ, legt also nur wenig bis kein Geld in Aktien, Fonds etc. an ... das brachte in den letzten (eher schlechten) Börsenjahren natürlich Vorteile; schaut man jedoch etwas weiter zurück, gab es durchaus bessere Angebote am Markt. Auch die Aussage, dass eine kürzere Garantiezeit die Rendite erhöht ist nicht allgemein gültig ... hier gilt die individuelle Situation und das Versorgungsziel (Kapital oder Rente) zu beachten. Grundsätzlich ist Dein Bericht aber i.O.