Über sich:Optimisten stehen nicht im Regen, sondern unter einer Wolke um zu duschen :-)
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Ein sehr oft unterschätztes Thema findet sich bei vielen Deutschen, wenn es darum geht sich selbst richtig zu versichern. Da wird mal dort eine Lebensversicherung, eine Rentenversicherung, ein Bausparvertrag und und und abgeschlossen. Was aber passiert, wenn es dich selbst so hart trifft, dass an Arbeit oder an das große Geld im Alter nicht mehr zu denken ist?
Viele gehen mit dem Glauben durch die Welt: Mir wird schon nichts passieren. Wenn dieser Spruch bei meinen Kunden fällt, würde ich am liebsten an die Decke springen. Wie schnell kann es beispielsweise passieren, dass man einen Autounfall hat? Gerade junge Leute unterschätzen sehr oft die Gefahr. Ich als Berater weise bewusst auf die Risiken hin. Ein Grundsatz bei mir ist eine ausführliche Analyse der Bedarfssituation. Wenn sich dabei herausstellt, dass noch keine Unfallversicherung besteht, verkaufe ich keine Altersvorsorge. Bis jetzt hat auch jeder Kunde verstanden, weshalb ich so konsequent dahinter bin. Wenn ich nämlich einen schweren Unfall erleide, sei es beim Sport, bei der Arbeit oder sonst wo…glaubt Ihr im Ernst, da bleibt dann noch Geld für die Altersvorsorge übrig.
In einem anderen Bericht werde ich mich mal zu Unfallversicherungen im Allgemeinen äußern, jetzt aber zur Debeka Unfallversicherung.
TARIF
Bei der Debeka gibt es eigentlich nur zwei Tarife in der Unfallversicherung. Beim ersten Tarif bekommt der Kunde ein 24h Deckung, das heisst er ist sowohl auf Arbeit als auch in der Freizeit versichert. Dann gibt es auch noch einen Tarif, besonders von Sportlern bevorzugt, der nur den Freizeitbereich versichert. Letzteres kostet nur ein Bruchteil der normalen Unfallversicherung, ist aber als alleiniger Schutz in keinster Weise zu empfehlen und sollte daher nur in Ergänzung zu einer Hauptversicherung abgeschlossen werden.
Erstmal für alljene, die mit einer Unfallversicherung nichts anzufangen wissen. Es handelt sich hierbei um eine Versicherung, die für den Fall eines Unfalls und daraus resultierender bleibender Schäden (Invalidität) eine vorher vereinbarte Summe auszahlen. Damit man seinem Lebensstandard entsprechend versichert ist, sollte man dem Berater sein Nettoeinkommen mitteilen. Daraus lässt sich dann durch Multiplikation mit einem Zinsfaktor errechnen, wie hoch ich für den Ernstfall abgesichert sein sollte. Ich bin absolut kein Freund von Pauschalangeboten. Warum? Sie trifft nicht genau den Bedarf des Kunden und führt dazu, dass man entweder unter- oder überversichert ist. In beiden Fällen ist dem Kunden nicht geholfen.
Die Debeka bietet die Progressionen 225%, 500% und 1000% an. Progression bedeutet, dass ab einen bestimmten Grad der Behinderung ein höherer Betrag ausgezahlt wird. Ausgehend von beispielsweise 100.000 Grundsumme (der Wert, von dem der Prozentsatz der Behinderung in Kapit umgerechnet wird) erhält man ohne Progression bei 65% Behinderung (Invalidität) 65.000 EUR. Hat man jetzt eine Progression von 225% erhält man bereits bei 65% eine Gesamtzahlung von: 120.000EUR, die Auszahlung steigt also progressiv zum Invaliditätsgrad.
Mein Rat an dieser Stelle, schließt immer eine Unfallversicherung mit einer hohen Grundsumme ab und wählt die 225% Progression. Warum? Ganz einfach: Fast 94% aller Unfälle bewegen sich zwischen 3 - 37% Invaliditätsgrad. Habe ich eine Unfallversicherung mit 100.000EUR Grundsumme, bekomme ich beispielsweise bei 25% Invalidität 25.000EUR. Habe ich stattdessen eine Unfallversicherung mit nur 40.000EUR Grundsumme und weniger, bekomme ich auch bei einer höheren Progression (Bsp: 500%) nur 10.000EUR. Selbst der Verbraucherschutz ist der selben Meinung wie ich, möchte ich meinen Kunden etwas gutes für Ihr Geld bieten, verkaufe ich eine hohe Grundsumme, damit man auch bei kleinen Verletzungen genügend Geld bekommt.
Bei der Debeka, wie auch bei allen anderen Versicherungsunternehmen besteht die Möglichkeit der Todesfallabsicherung. Bei der Debeka hat diese Summe eine Doppelbedeutung, verstirbt man bekommen die Unterbliebenen das Geld. Steht der Invaliditätsgrad noch nicht fest, weil durch Rehahmaßnahmen etc. noch Verbesserungen zu erwarten sind, bekommt der Kunde die Todesfallsumme als Übergangsleistung ausgezahlt. Damit soll verhindert werden, dass Kunden das gesetzlich vorgeschriebene Jahr, indem der Arzt Zeit hat den Grad der Behinderung festzulegen, ohne Geld dastehen. Daher sollte die Todesfallsumme so hoch angesetzt werden, wie man Nettoeinkommen im vergangenen Jahr nachweisen kann.
Die Absicherung des Krankenhaustagegeldes besteht ebenfalls. Kommt man durch einen Unfall ins Krankenhaus, bekommt man die vereinbarte Summe, zuzüglich eines Genesungsgeldes ausgezahlt. Sind also 20EUR Krankenhaustagegeld vereinbart, bekommt man insgesamt 40EUR pro Tag des Krankenhausaufenthaltes. Ich habe dazu eine geteilt Meinung, wenn es ein Kunde unbedingt wünscht, bekommt er in der Unfallversicherung ein Krankenhaustagegeld von mir, allerdings berate ich Ihn dahingehend, dass Tagegeld eher in einer Krankenversicherung zu investieren, dass hat den Vorteil, dass es sowohl im Falle eines Unfalls, als auch bei einer normalen Krankheit Geld gibt. Der Beitragsunterschied liegt hierbei nur bei wenigen Cent (ist natürlich altersabhängig)
Beitragsfrei liefert die Debeka zudem 10.000EUR Bergungskosten und 1000EUR Kurkostenbeihilfe. Geld für kosmetische Operationen gibt es nicht, wäre auch sinnlos, denn nach SGB (Sozialgesetzbuch) sind derartige Operationen nach einem Unfall, die Beispielsweise das Gesicht entstellt haben, durch die Krankenkasse versichert. Wenn euch also jemand damit belasten sollte, könnt Ihr ihn getrost in den A… treten.
Bevor ich jetzt weiter alles ausführe, nenne ich am besten noch einige Leistungsmerkmale
-Mitversicherung von Neugeboren 6 Monate ohne Beitrag
-Versicherung des passiven Kriegsrisikos
-Erhöhung des Teils des Invaliditätsgrades bei Unfällen (bsp: Skaten, Fahrradfahren) um 25% wenn der auf die Kopfverletzung zurückzuführen ist, wenn ein Schutzhelm getragen wurde [im Kindertarif]-gilt bis Vollendung des 18 Lebensjahres
-Einschluss von Gesundheitsschäden durch Röntgen- und Laserstrahlen (Ärzte, Personal etc.)
-Einschluss von Infektionen (wie oben)
-Vergiftungen, infolge Einnahme fester und flüssiger Stoffe (bis zum 18. Lebensjahr)
-Rooming in Leistung, ein Elternteil kann ebenfalls im Krankenhaus beim Kind übernachten (bis 10. Lebensjahr)
-Krankenhaustagegeld wird bis zu 3 Jahre gezahlt, Genesungsgeld bis max. 100 Tage
FAZIT
Ich denke mit der Debeka Unfallversicherung hat man eine gute Wahl getroffen, weil einem kein zusätzlicher und völlig unnötiger Zusatzkram verkauft wird. Unfallrenten und wie sie alle heissen, haben eigentlich für den Betroffenen keine Bedeutung, da es besser ist, man hat das gesamte Kapital zur Verfügung und ist daher selbst Herr der Sache. Das Problem bei Unfallversicherungen, die zusätzlich oder ausschließlich Renten versprechen liegt darin begründet, dass sie unnötig teuer sind. Zu einer Unfallversicherung gehört in meinen Augen der Entschluss zusätzlich die eigene Arbeitskraft gegen Krankheit zu versichern. Dies ist am besten mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung erfüllt.
Wer schon zu alt ist oder Vorerkrankungen hat, die dazu führen, dass man zuviel bezahlen muss, dem empfehle ich einfach eine höhere Grundsumme abzuschließen, um so wenigstens im Falle des Unfalls genügend Kapital zu haben.
Beispiel: Kaufmann
Grundsumme: 100.000EUR mit 225% Progression Auszahlung bei 100% Invalidität: 225.000EUR Todesfallleistung: 15.000EUR Laufzeit: 1 Jahr Beitrag monatl.: 6,81 EUR
Jaja, diese Werbeberichte der Debeka Vertreter. Gepaart mit der deutlich sichtbaren Arroganz das "wir die Debeka sind unantastbar". Wahnsinn das man noch immer so geschult wird anscheinend.
Die Leistungen sind hier eher durchschnittlich. Die Note 3,4 für die Bedingungen in der aktuellen Finanztest sind da mal richtig.
Z.B. werden Sachen wie Unfall nach einem Schlaganfall nicht bezahlt. Das ist nur ein kleines Beispiel. Kunde erleidet während der Autofahrt Schlaganfall, Herzinfarkt, baut deshalb nen Unfall...schwups nicht versichert.
Dazu Übertragung von Krankheiten durch Insekten z.B. .
Ich rede nicht von den oft in den Bedingungen versicherten Stichen. Sondern von den Infektionskrankheiten aus diesen.
Ich könnte das noch ein wenig ausdehnen...
23.06.2007 22:12
Öffnet manchen vielleicht mal die Augen. BH!
21.05.2007 06:25
Jaja, diese Werbeberichte der Debeka Vertreter. Gepaart mit der deutlich sichtbaren Arroganz das "wir die Debeka sind unantastbar". Wahnsinn das man noch immer so geschult wird anscheinend. Die Leistungen sind hier eher durchschnittlich. Die Note 3,4 für die Bedingungen in der aktuellen Finanztest sind da mal richtig. Z.B. werden Sachen wie Unfall nach einem Schlaganfall nicht bezahlt. Das ist nur ein kleines Beispiel. Kunde erleidet während der Autofahrt Schlaganfall, Herzinfarkt, baut deshalb nen Unfall...schwups nicht versichert. Dazu Übertragung von Krankheiten durch Insekten z.B. . Ich rede nicht von den oft in den Bedingungen versicherten Stichen. Sondern von den Infektionskrankheiten aus diesen. Ich könnte das noch ein wenig ausdehnen...
07.06.2006 22:01
Hervorragender Erfahrungsbericht ! MFG Roland