Debitel (Mobilfunk)

Debitel (Mobilfunk)

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... Es war einmal ein geiziges Männlein, das schloss vor rund 7 Jahren, das erste mal einen Vertrag über 2 Jahre mit der Firma Debitel ab. Damals hieß es noch nicht mobilcom-Debitel und meines Wissens hatte auch Talkline noch nichts mit diesem „Verbund“ zu tun. Zumindest war es dem kleinen geizigen ... Bericht lesen





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Wie schlau ist das denn? Ist es das? (UPDATE-The Märchen goes on)
Erfahrungsbericht von Lukulus über Debitel (Mobilfunk)
05.02.2011


Produktbewertung des Autors:   

Netzabdeckung Ballungszentren: ausgezeichnet 
Netzabdeckung Land: ausgezeichnet 
Klang gut 
Service sehr schlecht 

Pro: Bemühen sich täglich um den besten Tarif, bieten Hausbesuche an, Therapiehilfe gegen Geiz
Kontra: Kommen dann doch nicht, Können nicht allen Kundenhelfen

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

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UPDATE - vor der Moral von der Geschicht ganz unten.
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Heute möchte ich Euch gerne das Märchen vom geizigen Männlein und von der Firma mobilcom-debitel GmbH erzählen.
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Es war einmal ein geiziges Männlein, das schloss vor rund 7 Jahren, das erste mal einen Vertrag über 2 Jahre mit der Firma Debitel ab. Damals hieß es noch nicht mobilcom-Debitel und meines Wissens hatte auch Talkline noch nichts mit diesem „Verbund“ zu tun. Zumindest war es dem kleinen geizigen Männlein nicht bekannt, sonst hätte es damals schon den Vertrag nicht geschlossen, da es sich bei diesem Anbieter vor weiteren vielen Jahren zurück schon unehrenhaft benommen hatte.
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Also vor rund 7 Jahren war die Welt für Debitel noch in Ordnung. Das Männlein lies es zu, dass monatlich seine Handyrechnung von seinem Konto abgebucht wurde und im Gegenzug belohnte Debitel ihn mit einem guten Service und immer funktionieren Netzen und Services. Wenn es was wollte, rief es den Service an und es bekam geholfen.
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Daher entschloss es sich nach den ersten 2 Jahren auch seinen Vertrag zu verlängern, als Debitel ihm ein verlockendes Angebot machte. Es bekam ein neues Handy als Dank. Wieder 2 Jahre später ließ es sich, weil sein Handy noch in Ordnung war, eine Gutschrift von 100 € auf seine monatliche Rechnung anrechnen. So konnte es als Wenigtelefonierer fast ein ganzes Jahr ohne monatliche Kosten fürs Handy auskommen. Ihm war es halt immer nur sehr wichtig erreichbar zu sein, oder im Notfall mal telefonieren zu können. Gut eine SMS oder mal eine MMS war auch drin, aber eher selten. So Dienste wie WAP oder anderes kostenpflichtige Zeugs, hatte es nie genutzt.
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Auch Klingeltöne hatte es nur mal im ersten Vertragsjahr runtergeladen. So kam es mit seinen Telefoniergewohnheiten in den letzten Jahren immer so mit 10€ bis 15€ hin, wenn es mal viel war, waren es sogar 20€.
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Damit es auch ja nicht zuviel bezahlte, rief ihn dann, so vor ca. 4 Jahren, ein Debitelmitarbeiter an und bot ihm immer mal wieder andere Tarife an. Doch es lehnte jedes Mal ab und begann sogar nach einer Weile und immer neuen Anrufen, auch mal etwas ungehaltener zu werden. Vor allem verhielt es sich böse, wenn der Anrufer von Debitel während der Arbeitszeit anrief und ihm ein längeres Gespräch gönnen wollte. Es war ja nur zu seinem Besten. Es konnte einfach nicht verstehen, dass es nur 5 Minuten dauerte und man es ja nur gut mit ihm meinte und sein Chef hätte sicher auch nichts dagegen gehabt, dass es die Arbeit liegen lassen würde und es sich für sein Privatvergnügen die schönsten und besten Tarife anbieten liese.
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Aber, wenn es mal stur war, dann gab es nicht nach. Deshalb schickte ihm Debitel einfach von sich aus mal einen Vertrag mit einer Zusatzkarte zu und sicherte ihm zu, dass alles völlig problemlos vonstatten ginge, es müsse nur zukünftig etwas mehr bezahlen. Doch das Männchen tanzte wie wild und hüpfte wie Rumpelstilzchen in seinem Zimmerchen herum, schrie erbost herum, was sich Debitel denn noch alles leisten wolle. Das es wieder nur zu seinem Besten war und zur Sicherung des Unternehmens durch höhere Gewinne, was wiederum dazu führen konnte, wenn noch mehr Menschen mitgemacht hätten, das vielleicht sogar neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten und es somit vielleicht irgendwann mal weniger Steuern bezahlen müsse, war ihm in seinem Zorn nicht klar.
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Es lehnte das Angebot postwendend schriftlich ab, mit der Forderung alles beim alten zu belassen. Selbst eventuell durch die Umstellung angefallene Kosten, wollte es nicht übernehmen. Also blieb wieder alles beim alten.
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Es erzeugte monatlich seine 10€ bis 15€ Handyrechnung, lies abbuchen und fertig.
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Da es Debitel aber nur gut mit ihm meinte, begannen sie irgendwann, ihn täglich auf seinem Handy anzurufen. Es sollte sicher eine Überraschung für ihn sein, denn zuerst konnte er die 01805er Nummer, die ihn täglich anrief, keinem Anrufer zuordnen. Wenn es sich wieder mal auf der Arbeit gerade keine Zeit nehmen wollte, ließen sie es einfach solange klingeln, bis es nicht mehr ging. Aber Debitel verstand ja Spaß, denn wenn es mal abhob, denn hörte man einige Menschen im Hintergrund, wahrscheinlich hatten sie eine ganze Stabsmannschaft abgezogen, nur um ihm eine Freude zu machen, die dann vor lauter Lärm nichts verstanden und wieder auflegen mussten. Deshalb probierten sie es ja täglich weiter. Guter Kundenservice darf halt bei den ersten 20 Anrufen nicht aufgeben.
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Als es dann im Internet nach der 01805er-Nummer suchte, wurde es bitter enttäuscht. Seine bisherige Annahme, es sei etwas besonderes, wurde ihm von Jetzt auf Eben grundlegend widerlegt. Da waren doch tatsächlich noch mehr Menschen, denen Debitel eine Freude mit ihren Anrufen machen wollte. Aber keiner, der zu überraschenden Menschen, bekam jemanden von Debitel ans Telefon oder es war im Hintergrund immer so laut, das der Anrufer wieder auflegen musste. Doch wenn man das Gefühl hatte, das jemand eine Überraschung für einen in petto hat, dann wird man neugierig und will wissen, was es ist. Man forscht und sucht und findet schließlich heraus, dass es immer die selbe Telefonnummer war und das es jedes mal Debitel war. Somit war für ihn die Enttäuschung um so größer.
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Nach etlichen Tagen, ja schon Wochen später, war es so erzürnt darüber, das es nichts besonderes war, das es so laut in Telefon plärrte, das man ihn trotz des Lärms im Hintergrund hörte. Gut die Überraschung war geplatzt, ein Debitelmitarbeiter gab sich zu erkennen und bot ihm einen super günstigen Vertrag an, bei dem er nur 20€ Minimum im Monat zahlen sollte.
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Doch es zeigte sich wieder von der geizigen Seite und wollte weiterhin nicht mehr als 10€ bis 15€ im Monat zahlen, lehnte ab, bat den Mitarbeiter inständig darum ihn nicht mehr telefonisch überraschen zu wollen und das er dies auch bitte allen anderen Mitarbeitern mitteilen sollte. Er wäre ein viel zu geiziger und unumgänglicher Mensch und telefonieren würde er ohnehin nicht gerne.
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Er verfiel immer mehr in seine innere Wut und seinen Geiz, sein sauer erarbeitetes Geld nur noch für sich zu behalten. Ob ein Unternehmen dadurch Verluste erzielt, war ihm einfach nur egal. Er beschloss den Vertrag zu kündigen. Also investierte er notgedrungen in Papier, Druckerschwärze, einen Umschlag, eine Briefmarke und die Zeit die Kündigung zum nächsten Termin zu schreiben und an Debitel zu senden.
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Debitel bedauerte dies auch sehr, in Ihrem Bestätigungsschreiben, hoffte jedoch inständig weiterhin, dass das Männchen es sich nochmals überlegen würde und sie ihm ja jederzeit gerne einen neuen Vertrag anbieten könnten, wo sie doch einer der größten ….(ich spare mir mal den ganzen Text an dieser Stelle aus, das kostet nur wieder Zeit und Zeit ist Geld).
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So verging die Zeit. Stunde um Stunde. Tag für Tag. Bis dahin war alles gut. Es tanzte weiterhin wie Rumpelstilzchen in seinem Zimmer herum, sogar nur noch auf einem Bein, um seinen zweiten Hausschuh nicht abzunutzen und freute sich mit reibenden Händen auf den Zeitpunkt, wo es gar nichts mehr zahlen müsse.
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Als es dann im vergangenen Jahr so langsam auf Weihnachten zuging, da hatte man bei Debitel anscheinend Mitleid mit den Angestellten. Weihnachten ohne Geschenke, ohne mit einem sooo großen Gewinn ins nächste Jahr zu starten. Nein, das wollte man nicht. Und man wollte zu Weihnachten ja auch zeigen, das man den Kunden gegenüber nicht nachtragend ist. Also organisierte man wieder mehrere Menschen, sperrte sie in einen Raum und rief das Männchen täglich an, um ihm die frohe Botschaft eines neuen super guten Angebots zu unterbreiten.
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Doch wie schon in der Vergangenheit, nahm es entweder nicht ab, oder es war nach dem Abheben im Hintergrund so laut, das Debitel leider wieder auflegen musste. Da verrauchte kurz der Zorn und der Geiz des Männchens und es legte beim nächsten Anruf des folgenden Tages so viel positive und laute Energie in die Begrüßung, das man es hörte und am Apparat blieb.
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Doch kaum, das es wieder die Stimme des freundlichen Mitarbeiters hörte, erinnerte es sich an sein Geld, an die Zeit, die bekanntlich auch Geld kostet und wollte wieder, das der Mitarbeiter nicht noch einmal anruft. Doch trotz der Tipps des freundlichen Mitarbeiters, dass das Gute beim Angerufenwerden ist, das man auch einfach wieder auflegen könnte, wollte es nicht hören. Im Laufe des Gesprächs bekam der freundliche Mitarbeiter dann eine ganz tolle Idee. Er schaute im Stammsatz des Männchens nach, wo es wohnte. Dann sagte er zu ihm: „Schade, das Sie so weit weg wohnen, sonst hätte ich Sie heute Abend mal zu Hause besucht.“. Das war dem Männchen dann doch zuviel. Womöglich hätte es ihm dann noch einen Kaffee oder ein Stück Kuchen oder ein Bier anbieten müssen.
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Nein, nein, nein. Sein Geld war nur für ihn selbst bestimmt. Es lehnte die Einladung ab und legte schnell auf. Ein paar Stunden später, am selben Tag, rief ihn dann Debitel nochmals kurz an, um ein neues super gutes Angebot am Telefon zu unterbreiten. Toll fand es, das der Mitarbeiter sofort und sogar mehrfach seinen Namen nannte und sogar zum mitschreiben buchstabierte. Bestimmt hatte der Mitarbeiter geflunkert und ihn angelogen. Aber Spaß musste sein. Witzig fand das Männchen, dass es das Gefühl hatte, den selben Mitarbeiter von vor ein paar Stunden am Telefon gehabt zu haben.
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Ach das Männchen war ja nur am nörgeln. Aber Achtung. Jetzt erzähle ich Euch was lustiges. Am nächsten Morgen rief auf seinem Handy mit einer Essener Privatnummer ein Mann mit der gleichen freundlichen Stimme, wie am Tag zuvor an, nannte ihm seinen Namen, seine Adresse und bestätigt den Festnetzvertrag, den es bei einer anderen Telefongesellschaft 2 Wochen früher bei der Eröffnung eines großen Technik Marktes in seiner Nähe geschlossen hatte. Da die 2 Wochen Einspruchsfrist nun um wären, wollte er es ihm nur kurz bestätigen. Doof, dass das Männchen ihm wieder den Spaß versauen musste, denn als er ihm sagte: „Sie sind doch gar nicht von dem anderen Telefonanbieter, Sie sind von Debitel“, da lachte der Anrufer kurz und verneinte dies. Aber leider nicht so überzeugend für das Männchen, dass er es glaubte. Es legte auf. Danach investierte es wieder ein Vermögen und seine Zeit und rief bei der anderen Telefongesellschaft an, die ihm natürlich bestätigten, dass er als Kunde überhaupt nicht registriert sei und auch keinen Vertrag abgeschlossen hätte.
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Damit er kein schlechtes Gewissen bekam und nicht noch mehr Mitarbeitern den Spaß nehmen musste, schrieb er an den Vorstand von Debitel, der lt. Impressum auf der Webseite zu finden war. Und wieder verkrampfte es innerlich und begann sich in den Zwang hineinzuversetzen, nichts mehr zahlen zu wollen. Und da Online-Banking ja so einfach ist, ließ es die letzte Lastschrift einfach wieder zurückbuchen.
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Es verschloss sich weiterhin so sehr vor der Außenwelt, dass es auch Tage später auf die freundliche SMS: „Wir werden ihre Mobilfunkkarte sperren. Bitte rufen Sie uns an ! 01805……(0,14 EUR/Min.).“ nicht meldete. Doch halt, es probierte es per Email, die in einem Anschreiben stand. Doch die Email kam postwendend zurück, da der Empfänger nicht existierte. Mann, was war das Männchen doof. Was hatte es denn diesmal wieder falsch gemacht? Da das Männchen Programmierer war, war es ihm ja selbst klar. Schreiben den Anwendern vor, wie sie die Programme bedienen sollen, aber selbst sind sie zu doof eine Email zu verfassen.
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Ebenso doof stellte es sich dann im Internet im seinem Kundenbereich an. Da gab es dann so Auswahllisten, wo man das Thema „Rechnung“ auswählen konnte und dazu wiederum in einer Auswahlliste „Worum geht es genau“ den Eintrag „Abbuchung fehlgeschlagen? 2. Einzug gewünscht“. Doch dann passierte nix mehr. Weder der eine, noch der andere Browser waren schlau genug ihm mitzuteilen, was es falsch gemacht hatte. Also versuchte es unter der angegebenen Telefonnummer aus der SMS anzurufen.
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Dumm nur, wenn man dicke Finger hat, unruhig mit den Fingern zappelt oder was auch immer. Kaum kam die Verbindung zustande, wollte ihn ein Wahlcomputer, ich glaube so nennt man das heute, weiter verbinden. Dazu sollte es per Zifferneingabe am Telefon das entsprechende Thema auswählen. Doch der Wahlcomputer verstand seine Anfragen nicht. Da piepte es ständig und ständig hielt er ihm vor, es würde die falschen Tasten drücken und er würde ihn so nicht verstehen. Die Zeit verging und es war sich doch eigentlich so sicher gewesen, dass es noch gar nichts auf der Telefontastatur gedrückt hatte. So verunsichert und wieder an die Gebühren denkend, legte es einfach auf. Doch auch beim zweiten Versuch stellte es sich so dumm an, dass es auch diese Möglichkeit der Kontaktaufnahme nicht mehr nutzte.
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Und wieder erlöste Debitel das Männchen in seinem Leid. Sie sperrten ihm endlich das Handy für ausgehende und kostenpflichtige eingehende Anrufe, so dass es sich weiter in seinem geizigen Verhalten suhlen konnte. Sogar der Vorstand ließ ein Entschuldigungsschreiben an ihn versenden. Ich zitiere mal einen Teil des Briefes an ihn: „Wir bedauern sehr, dass Sie sich durch unsere Versuche der telefonischen Kontaktaufnahme belästigt fühlen und versichern Ihnen, dass dies keinesfalls in unserem Interesse liegt.“. Und weiter schrieben sie sinngemäß, das es nur darum ging ihm einen persönlichen Vorteil durch die telefonische Beratung zu verschaffen und das sie seine Kritik dankend aufnehmen.
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Da hatte das Männchen es nun schwarz auf weiß. Da gab man sich so viel Mühe und wollte ihn als Kunden behalten und was machte es?. Es schwärze schriftlich beim Vorstand ausgerechnet den Mitarbeiter an, der sich um ihn sooo bemüht hatte und sich sogar die Mühe machen wollte, ihn zu Hause zu besuchen. Mit soviel Aufmerksamkeit überwies es dann seine Rechnung doch wieder. Knapp 2 Wochen später, die Mitarbeiter hatten ja jetzt das Gefühl, dass das Männchem auf dem Wege der Besserung wäre, entsperrten sie auch wieder sein Handy. Und damit ihm das auch eine Lehre sein würde, wurden ihm mit der nächsten Rechnung folgende Werte berechnet:
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  • Gebühr Rücklastschrift 3€
  • Bearbeitungsgebühr für Rücklastschrift 17,95€
  • Aufwandspauschale Mahnung 2,95€
  • Sperrgebühr 15,55 €
  • Mehrwertsteuer von 19%
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Somit kam es dann endlich auch mal in Genuss, etwas Gutes für Debitel zu tun.
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Update des Märchens

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Angeregt durch die vielen positiven Kommentare, möchte ich Euch in den Genuß einer Fortsetzung bringen. Also es war einmal…
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Das wütende Männchen, das endlich aus der Situation gelernt hatte, überwies nun brav seine monatlichen Rechnung. Denn Debitel überlies das nun auch ihm. Doch anscheinend telefonierte und smste das Männchen nicht genug, den auf einmal buchten Debitel einfach wieder ab und zwar genau den Betrag, den das Männchen 2 Tage vorab bereits überwiesen hatte. So haben Debitel Ihren Gewinn von rund 10€ gleich mal verdoppelt.
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Doch begannen die Mitarbeiter von Debitel gierig zu werden. Denn das Männchen lies natürlich den zweiten Betrag 1 Woche später wieder zurückbuchen, den einmal gezahlt reicht ihm. Doch genau das stellten die Debitel Mitarbeiter dem Männchen wieder mit 20,95€ plus 19% Mehrwertsteuer zusätzlich mit der nächsten Rechnung ins Soll und buchten auch gleich wieder ab. Damit das Männchen nicht wieder nur die monatliche Rechnung überwies, schickte Debitel dem Männchen erst gar keine Email mehr, dass die Online-Rechnung da sein.
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Und siehe da, die Rechnung von Debitel ging auf. Das Männchen sah dies und flippte gleich wieder aus. Es schrieb einen Brief wieder direkt an den Vorstand und forderte ihn innerhalb 2 Wochen auf, die Rücklastgebühr wieder zurückzubuchen. Sollte dies nicht der Fall sein, so drohte das Männchen gleich mit einem Anwalt, denn das sagte ihm sein Anwalt, müsse man so tun. Erst Frist setzen und wenn dann nix passiert, zum Anwalt und klagen. Und so wie das Männchen getobt hat, wird es sich erst wieder beruhigen, wenn das Geld wieder auf seinem Konto ist.
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Sollte der Anwalt diesmal wieder nur mit Ausflüchten kommen, so wird er an die Presse gehen. Computerbild, PCWelt, ZDF Wiso, alles was ihm so einfallen mag oder Tipps die er vielleicht von Euch Lesern bekommt, wird er dann umsetzen und so die Abzocke und Unfähigkeit vom Deppitel, sorry Debitel (Backspace geht nicht mehr) so bekannt machen.
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So und nun könnt Ihr Euch auf die Fortsetzung freuen, die bald, wie auch immer, folgen wird.
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Und die Moral von der Geschicht..

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…zahl doch einfach mehr und zier Dich nicht!
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Sein Vertrag läuft ja jetzt leider bald aus, aber es sucht sich bestimmt einen anderen Anbieter, bei dem es dann für wenig Geld im Monat telefonieren kann und dem es wieder viel Arbeit bereiten kann, ihn davon zu überzeugen, dass andere Tarife besser für ihn wären…
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Und es nicht gestorben ist, so tobt es noch heute…
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Na, hat Euch liebe Leser das Märchen von dem geizigen Männlein und der Firma Debitel gefallen? Nein. Tja, dann zieht Eure Schlüsse daraus, denn auch in einem Märchen stecken manchmal doch mehr Wahrheiten, als man denkt.
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Wäre es mir so passiert, dann würde ich meine Schlüsse daraus ziehen. ;-)
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Euer Märchenonkel Dagobert Mac Lukulus
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