Dell Computer

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Schlechter Service und gute Angebote

4  25.11.2003 (03.01.2004)

Pro:
Übersichtliches Angebot und interessante Angebote

Kontra:
Äußerst mangelhafte Abwicklung

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Produktbeschreibungen:

Strukturierung der Angebote:

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TimoHH

Über sich: Naja, in ein paar Monaten bin ich endlich mit dem Studium durch. Dann geht es los mit Geldverdienen ...

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Erfahrungsbericht über die Online-Bestellung eines DELL-PCs

Zweimal im Jahr gibt es bei Aldi ein neues PC Angebot. Im Rahmen der Aldi Werbekampagnen springen eine ganze Menge andere Discounter und Fachhändler mit auf diesen Zug auf und versuchen mehr oder weniger interessante PCs an den Mann zu bringen.

Bei Aldi und Konsorten kann man immer nur ein fest konfiguriertes System wählen, findet selten detaillierte Angaben über Hardware Komponenten und sonstige Hinweise.

Ganz anders bei Dell. Hier werden keine Sonderanfertigungen verbaut, sondern Standard Komponenten, die am freien Markt verfügbar sind. Das Angebot läßt sich somit vom Preis und auch hinsichtlich der Leistung leicht überprüfen.

Weiterer Pluspunkt ist die Konfigurierbarkeit der Systeme. Grundsätzlich bekommt man einen Vorschlag für ein System, kann diesen aber in gewissen Grenzen noch modifizieren. Anderes Betriebssystem, mehr RAM, größere CPU, schnellere Grafikkarte, diverse Zusatzkomponenten etc. sind möglich.
Je nach Bedarf und entsprechender Kosten/Nutzen Rechnung kann man sich sein System entsprechend zusammenstellen.

Im Standard ist Dell reichlich teuer, zwischendurch glänzen allerdings ein paar Sonderangebot. Wie auch dieses Jahr (2003) in der 47. Kalenderwoche.
Dell machte ein ziemlich gutes Gegenangebot zum Aldi PC. Leider hätte der 3-Jahres-Vorort-Service noch 150 Euro extra gekostet, also fiel dieser für mich weg.
Entgegen dem ALDI PC war der Dell PC jedoch, vom Kosten/Nutzen Standpunkt aus betrachtet, deutlich interessanter.

Also habe ich den PC bestellt. Nach dem Bestellvorgang bekam ich dann eine Auftragsnummer (IR) und damit war erstmal Ruhe.
Nach zwei Tagen und dem lesen etlicher merkwürdiger Threads in diversen Foren zum Thema "Lausiger Service und diverse Probleme beim Online Shop von Dell", verließ mich die Geduld und ich rief bei der Dell Hotline an.
Glücklicherweise mußte ich nicht lange warten und erwischte sogar einen Mitarbeiter mit halbwegs verständlichen Deutsch-Kenntnissen. Dieser teilte mir dann mit, dass DELL in gewissen Dingen einfach Zeit braucht.

Die Auftragsbearbeitung dauert laut diesem Mitarbeiter 1-3 Tage, dann kommt die Bonitätsprüfung, diese dauert wieder 1-3 Tage. Dann kommt noch die Produktion die 10-12 Werktage veranschlagt und dann die Auslieferung mit nochmals 2-3 Tagen.
In Summe kommt man auf 14-19 WERK-Tage, das heißt im ungünstigsten Fall liegen darin 3-4 Wochenenden, so dass man in Summe 4-5 Wochen auf den PC warten muß.
Eigentlich recht unglaublich, oder?

Eine Auftragsbestätigung als eMail oder gar per Brief ist nie gekommen. Statt dessen rief irgendwann ein Mitarbeiter bei mir an (nach 7 Tagen!!). Dieser teilte mir mit, dass meine Bonitätsprüfung ohne Angabe von Gründen fehlgeschlagen sei.
Gut, mein Fehler, das Limit der Kreditkarte lag bei 1000 Euro, der Kaufpreis leider bei 1250 Euro :(
Aber egal, ich habe dann einem Bankeinzug zugestimmt.
Also wieder Wartezeit von 2-3 Tagen bis das Formular per Post bei mir ist.
Per mail sei die Zustellung des Formulares nicht möglich?! Ebenfalls sehr merkwürdig. Die Prozesse bei Dell laufen anscheinend alles andere als optimal.

Nun werde ich auf das angekündigte Schreiben warten, versuchen es per Fax zu senden und sehnsüchtig den neuen PC erwarten.

Fazit: Das Angebot ist klasse, der Service und die Abwicklung vorsinflutlich. Aber wenn man sich den PC nicht selber basteln möchte und höhere Ansprüche als ein Aldi-Kunde stellt, dann muß man anscheinend Abstriche machen. Aber guten Service ist man als Deutscher eh nicht wirklich gewöhnt ;)


So, da von vielen bemängelt wurde, dass der Bericht nicht den kompletten Ablauf beschrieben hat, geht es nun weiter:

Mittlweile ist die Bestätigung für die Einzugsermächtigung angekommen. Das ganze hat gute drei Tage gedauert. Warum der Postweg gewählt wurde ist mir schleierhaft. Das Dokument ist weder im Original unterschrieben noch mit anderen Besonderheiten, die den Postweg rechtfertigen würden, versehen.
Per Mail wäre das ganze günstiger und vor allem deutlich schneller gewesen.

Ein wenig merkwürdig war das Schreiben schon.
Ein Passus lautet wie folgt, es geht um die Bonitätsprüfung:

[...]
In diesem Zusammenhang kann Dell auch Auskünfte bei Wirtschaftsauskunfteien über mich einholen, speichern und verarbeiten. Sofern sich Dell hierbei eines Dienstleisters bedient, bin ich damit einverstanden, dass meine Daten an den Dienstleister übermittelt, von diesem gespeichert und verarbeitet werden. Die jeweilige Datenverabeitung bzw. -übermittlung erfolgt nur, soweit dies zur Wahrung der berechtigten Interessen von Dell erforderlich ist und hierdurch meine schutzwürdigen Belange nicht beeinträchtigt werden.
[...]

Was das ganze bedeutet ist mir nicht wirklich klar, zu viel Juristendeutsch. Vielleicht bekomme ich nun mal wieder mehr Post von Finanzdienstleistern, die sich auf diesem Wege meiner Adresse bemächtigt haben.

Aber was soll's ich will den PC ja haben und Alternativen zu dem obigen Text konnte ich nirgends ankreuzen ;)

Nach dem Ausfüllen des Schreibens wollte ich dann das Dokument einscannen und an die angegeben Mailadresse versenden. Mangels Fax war das der einfachste Weg und Porto für einen Brief wollte ich sparen.

Also das Dokument eingescannt, kurz ein wenig bearbeitet und per Mail an die angegeben Adresse versendet. Nun dachte ich alles wäre in Ordnung und der PC würde dann irgendwann mal kommen.

Zufällig habe ich dann bei web.de noch in einen dieser Spam-Unterordner geschaut und dort eine "Reciepient-Unknown-Message" von Dell gefunden.
Die verwendete Mailadresse gibt es nicht!
Nach x-fachen Kontrollen der korrekten Schreibweise und weiteren Sendeversuchen habe ich es dann aufgegeben und vom Büro aus per Fax das Dokument verschickt.

Meinen Dell Sachbearbeiter habe ich noch mal angerufen und ihm von der Email-Adressen-Problematik berichtet. Er war ganz aufgelöst und dankbar für den Hinweis :)

Eine Kundennummer habe ich nun auch! D.h. ich kann im Internet meinen Auftragsstatus verfolgen :)
Der PC ist demnach schon fertig und per UPS unterwegs.

Da muss ich Dell mal loben, es ist ein direkter Link zur UPS Seite vorhanden und ich kann dort genau verfolgen wo der PC ist.

Ein Abschluß folgt noch wenn das Gerät dann endlich da ist.

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Und nun ist er endlich da! Aber natürlich war auch die letzte Stufe der Abwicklung kompliziert.

Am Montag war ich voller Vorfreude, als ich in der UPS Sendungsverfolgung sehen konnte, dass der PC in Hamburg angekommen ist und im Status "auszuliefern" stand.

Also schnell ins Büro, denn die dortige Anschrift hatte ich als Lieferadresse angegeben. Bis Mittags hat sich nichts getan, dann mußte ich zu einem Kundentermin.

Als ich dann abends zu hause ankam, durfte ich im Briefkasten eine Infonotice von UPS vorfinden, in der geschrieben stand, dass UPS es vergeblich versucht hat den PC an meine Privatanschrift zuzustellen.

In der Sendungsverfolgung stand dann allerlei Kauderwelsch. Die Sendung konnte nicht zugestellt werden, klar, ich war ja auch nicht zu hause.
Dann stand da noch, dass die Adresse korrigiert wurde. Wer hatte die korrigiert?

Also einen Tag später bei der kostenfreien (löblich) Hotline von UPS angerufen, die teilten mir mit, dass DELL (!) die Lieferanschrift auf die Büroanschrift umgestellt hatten (merkwürdig). Dämlicherweise ging das nun an die richtige Adresse, aber immer noch an meinen Namen und nicht den meines Arbeitgebers.
Die Sendung wäre also wieder nicht korrekt angekommen.

Glücklicherweise habe ich zwei UPS Menschen getroffen, die für die Auslieferung in dem Bürokomplex, in dem ich arbeite, gerade zuständig waren. Denen habe ich dann die nötigen Infos gegeben und habe den PC dann trotz unvollständiger Adresse heute bekommen !

Der Vorgang hat in Summe nun vom 17.11. bis 02.12. gedauert. Viel zu lange wie ich meine :(

Aber egal, dafür bin ich positiv vom PC überrascht, entgegen meiner Vermutung war doch ein zweites DVD Laufwerk im Rechner vorhanden. Allerdings habe ich da die Beschreibung nicht richtig gelesen ;)

XP Pro ist vorinstalliert und der Rechner angenehm leise und schnell.

Nun erstmal alle Sicherheitsupdates und den XP Antispy installieren und los geht's.

Einen Bericht über den PC verfasse ich an dieser Stelle nicht, da es sich um eine reine Beschreibung von www.dell.de handelt.

Fazit: Bestellungen bei Dell sind nicht langweilig :)

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Nachtrag:

Interessant ist bei Dell auch noch die Abwicklung von Garantiefällen:

Bei der Grafikkarte war ein Kondensator nicht ordnungsgemäß festgelötet. Nur ein Lötkontakt war verbunden. Seltsamerweise hat das die Funktionalität der Karte nicht beinträchtigt, aber sicherheitshalber wollte ich den Fehler behoben wissen.

Also kurz per Digicam fotografiert, an Dell gemailt (ohne Fotos) und dann gewartet.
Nach erstaunlich kurzer Zeit eine Antwort per Mail, darin die Bitte die Fotos zu mailen. Die Antwort darauf war, dass man das Problem nicht per Mail lösen könne und ich telefonisch Kontakt aufnehmen sollte.

Nächster Schritt: Anruf bei Dell. Dabei wieder das übliche Problem, die Hotline von denen ist der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig. Nach einigem hin und her wurde dann ein Austausch der Karte vereinbart. Von dem Techniker wurde ich weiter zu einem anderen Supporter gestellt.
Der wußte dann gar nichts mit mir anzufangen, nach weiteren 10 Minuten Diskussion und Erklärung hat er mir dann versprochen die Karte per UPS zukommen zu lassen. Ein Abholtermin für die defekte Karte wurde auch gleich mit vereinbart.

Also: Warten auf die neue Karte, da die alte noch funktonierte war das ganze kein Problem.
Also die Karte angekommen war, habe ich sie gleich eingebaut und alles funktionierte wunderbar.

Am Tag der vereinbarten Abholung wurde ich allerdings enttäuscht. Der Dell Supporter hatte gesagt, dass UPS keine Zeitangaben macht, wann die Ware abgeholt wird. Ich sollte von 8 bis 18 Uhr erreichbar sein.
Daran habe ich mich auch gehalten, UPS allerdings nicht. Bis 21 Uhr ist an dem Tag niemand erschienen, der die Karte mitnehmen wollte.
Sehr lästig soetwas...

Nun bin ich mal gespannt was passiert...

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
AMGaida

AMGaida

28.11.2003 13:58

Gute Ausweitung des Berichtes. Wenn Du den Rechner dann hast, und darüber auch berichten kannst, hast Du dir das "sh" dann auch endlich verdient! ;-) Übrigens, die Finanzdienstleister werden Unternehmen wie "Creditreform" und andere Auskunfteien seien, nicht direkt Adresshandelnde Finanzdienstleister, die dir billige Kredite aufquatschen wollen. Ich halte den Passus für relativ unkritisch. Gruß, Andreas

drucker03

drucker03

28.11.2003 13:36

So ist die Sache doch schon viel runder!

bauernjung

bauernjung

25.11.2003 18:10

Ist ein gutes Angebot nicht auch schon ein bischen Service?? LG Stefan

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